Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1931 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1931 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Title:
Amtsblatt für den Landespolizeibezirk Berlin / herausgegeben vom Polizeipräsidium in Berlin
Subseries:
Ausgabe B : ohne öffentlichen Anzeiger
Publisher:
Berlin. Polizeipräsidium
Preußen. Polizei-Präsidium
Publication:
Berlin: Preußische Verlags- und Druckerei GmbH 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
1926-1945
ZDB-ID:
3044508-5 ZDB
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1937
Language:
German
Digitization:
: Berlin, Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Note:
Fehlende Ausgaben: Stück 47 (Seite 153-156), Stück 68 (Seite 207-208)
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15415791
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 800/1:1937
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Stück 33, 24. April 1937
Publication:
, 1937-04-24

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1931 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalt des 51. Jahrgangs, 1931
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14

Full text

27 
keinerlei Tiefertauchung des Hecks stattfindet, wodurch 
der auf Kanälen so schädliche Sog fortfällt, so daß die 
Boote auch für Kanalfallrten sehr gut geignet sind. 
Abb. 9 Und 10 zeigen ein 14 m-Polizeiboot. Während 
das ausgeführte Boot mit einem 60 PS-Motor 21,5 km/Std. 
erreichte, ist in der Zeichnung eine Doppelsdiraubeiianlage 
mit zwei Motoren von je 100 PS Leistung vorgesehen, mit 
welcher etwa 35 km/Std. erreicht werden. Zweckentspre 
chend würde dieses Boot ebenfalls in der Wellenbinder 
form gebaut werden müssen. 
Zum Schluß seien noch die Ansichten eines seegehen 
den 18,50 m langen Polizeibootes mit zwei 100 PS-May- 
bachmotoren gebracht (Abb. 11 und 12). Das Fahrzeug 
wurde im Frühjahr 1930 für den Reichswasserschutzbezirk 
Ostpreußen nach meinen Plänen gebaut. Das Boot besitzt 
einen Fahrbereidi von 520 sin bei Vollastfahrt. Die 
Stundengesdiwindigkeit beträgt 13 sm. Das Fahrzeug be 
sitzt vier wasserdichte Schotten. Alle Wohnräume sowie 
der Maschinenrauin haben Zentralheizung. Der Haupt- 
wohmaum bietet Schlafgelegenheit für sedis Beamte, wäh 
rend im Führerraum zwei Beamte übernachten können. 
Die Einrichtung ist in jeder Beziehung praktisch, die Aus 
führung einfach und solide gehalten. Bei etwas vergrößer 
ter Länge des Vorderschiffes würde sich das Boot auch für 
den Einbau von Dieselmaschinen eignen und dürfte auch 
als Zollkreuzer gute Dienste leisten. 
BERECHNUNG DES SCHALLSCHUTZES IM HOCHBAU. 
Von Ernst Petzold, Staatsbauschule Zittau. 
In der Vollsitzung der Aerztekainmer am 5, Februar 1929 
wurde ein von Peyser verfaßtes „Merkblatt über Geräusdi- 
bclästigung und gesundheitliche Lärmsdiädigung“ *) angenommen, 
das auch die Beachtung des Baumeisters verdient. Punkt il 
dieses Merkblattes weist nachclriicklidi hin „auf die vorzüg 
lichen wissenschaftlichen Grundlagen und die einwandfreien 
praktischen Leistungen unserer modernen Schaiitedmik“ und 
erwartet von dieser Seite Hilfe. Diese muß natürlich in erster 
Linie von den Baufachleuten kommen. Daß die Ergebnisse 
der Schaiitedmik aber gerade in diesen Kreisen nur wenig be 
kannt sind, liegt sidier zu einem guten Teile an der wenig 
einheitlichen Darstellung der Ergebnisse schalltechnisdier For 
schung. Eine Normung der Maßeinheiten und Formelausdriicke 
erweist sidi als dringend nötig. Solange wir diese nicht haben, 
sollte der Schalltediniker seine Veröffentlichungen so gestalten, 
daß das Aufkommen von Zweifeln oder gar Irrtümern ausge 
schlossen ist. Trotzdem wird auch dann noch — eben infolge des 
Mangels der einheitlichen Darstellung — der Baumeister mehr 
Arbeit zu leisten haben als unbedingt nötig wäre. Wie diese 
Arbeit vermindert werden kann durdi Klärung der wichtigsten 
Größen der Schaiitedmik und wie die Grundwerte Berechnungen 
des Sdiallsdmtzes ermöglidien, sei Aufgabe der folgenden Aus 
führungen. Wir gehen hierbei mir auf diejenigen- Schall- 
störungen ein 2 ), die dem Gebäude oder bestimmten Raumen 
durch die Luft zugetragen werden (Luftsdiall). 
Trifft Luftsdiall auf eine Wand, so geht in der Regel nur 
ein Teil von ihm hindurch; hinter der Wund erscheint also der 
Schall sdiwächer als vor ihr. Man kann dies entweder durch 
bloßes Abhören ..gefühlsmäßig“ und unsicher feststellen oder 
mit Hilfe von Mikrophonen genau messen, die mau auf beiden 
Seiten der Wand aufstellt. Der Druck des Schalles auf die 
Membran ruft in dem Mikrophon meßbare Wechselspannungen 
hervor, die den versdiiedenen Schalldrucken verhältnisgleidi 
sind. Es ist also gleidigültig, ob wir den Sdiall druck selbst 
oder die Wechselspannungen messen. Den auf der Außen 
seite der Wand herrschenden Schalldruck — also auf der Seite, 
wo sich die Schallquelle befindet — bezeichnen wir mit P ff ; 
den an der Innenseite berschenden mit P;. Das Verhältnis des 
letzteren zu ersterem wird die relative Schalldurchlässigkeit d lf 
genannt. Es ist also 
Manche Schalltechniker messen an Stelle des Amplituden 
druckes die Sdiallcnergie A. Diese läßt sich berechnen, indem 
man den Drude quadriert. Natürlich gilt hierfür 
i L 
A 9 
(2) 
Auch dieser Wert, der zahlenmäßig -mit dem vorigen durch 
aus nicht übereinstimmt, wird als relative Schalldurdilässigkcit 
bezeichnet. Hat man z, B, gemessen P„ = 30 und P; — 3.5. so 
erhält man nach Formel (1) 
3,3 
50 
dagegen nach Formel (2) 
, _ 3,3* _ 10,89 
“ 30- ““ 900 
0,11, 
0,0121 = 0,11*. 
J j „Die Medizinische Welt“ 1929. Nr. 8, S. 283 f. 
5 ) Eine kurze, trotzdem fast lückenlose Darstellung gibt 
Rieh. Berger in „Die Sdialltedinik“, Braunschweig 1926. 
In Tafeln ist also entgegen dem jetzt üblidien Brauch un 
bedingt anzugeben, ob die relative Durchlässigkeit des Schall 
druckes oder der Sdiallcnergie gemeint ist, wenn die Angaben 
für den Baufachmann Wert haben sollen. Tafelwerte deutschen 
Ursprungs beruhen meist — aber durchaus nicht immer — 
auf Messungen des Schalldruckes, während die aus aincrikanisdien 
Schriften entnommenen nach Formel (2) berechnet sind *). 
Endlich wird als Maß zur Beurteilung des Schallsdiutzes 
auch der umgekehrte Wert der Formel (2) angegeben 3 4 * ), also 
■*„=£'- (5) 
Dies ergibt für das oben gebrachte Beispiel den Wert 
d « — 10,89 “ 82, ‘* 
Diese Zahl bedeutet, daß der Außensdiall 82,7 mal so „stark“ 
ist als der Inheusdiall. 
Alle diese? Zahlen sind rein physikalische Werte; sie be 
ziehen sidi also auf eine physikalische Eigenschaft des Sdialles, 
sagen aber gar nichts darüber aus, wie wir den Schall hören. 
Ein großen- Irrtum wäre die Annahme, man höre im ersten 
Beispiele den Sdiall hinter der Wand nur 0,11 so stark als vor 
ihr. Für die 1 Bautedinik muß gelten, was Telephon- und Radio 
technik schon seit langem als richtig erkannt hat: Das Wesent 
liche ist nicht der Schall als physikalische Erscheinung, sondern 
seine Wirkung auf das Gehör. Ulis kann also nur wichtig 
sein, welche Gehörcnipfindimgon die* verschiedenen Schalle aus- 
lösen. Diese sind aber dem Logarithmus des Schallreizes ver- 
hältnisglcich 6 ), d. h, also dem Logarithmus des SduiHdruckcs 
oder auch der Schallenergie. 
Für Verstärkungszwecke verführt die deutsche Telephun- 
teehnik schon seit langem in folgender Weise: Sie mißt die 
Eingangs- und Ausgangsspannung, in unserer Bezeidinung mit 
hin P fl und P;, und berechnet den natürlichen Logarithmus 
des Verhältnisses beider Werte. Dieses logarithmische Maß, das 
«Iso das Verhältnis der gehörten „Lautheit“ angibt, wird Neper 
genannt. In diesem Maß ergibt sich die Dämpfung oder die 
relative SchalldurchJässigkeit zu 
<*K = 1 n W~' 
r i 
Die Dämpfung der Wand in unserem ersten Beispiele beträgt 
also 
30 
d N = l n — = 2,206 Neper. 
Das heißt weiter nichts, als daß hinter der Wand der Sdiall 
in jedem Falle um 2,206 Neper schwächer gehört wird als vor 
ihr. Hört man den Aufienschall z. B. mit 4 Neper, so ist die 
Gehörempfindung hinter der Warn! 1,794 Neper, mithin nur 
knapp halb so „laut“. 
Kreügcr gibt in seinen Tabellen neben den nach Formel (3) 
berechneten Werten noch den Zogt« der relativen Sdialldurch- 
lässigkcit an und erhält damit gleichfalls ein Maß zur Beur 
teilung der verhältnismäßigem Starke der Gcliorcmpfindmigen. 
Die Amerikaner bezeichnen dieses Maß als Bel. In der Regel 
3 ) Vergleiche Ztrbl. der Bauvorwaltung 1929, Nr. 39, S. 633 
mit Jouni. Aeoust. Soo. of Am. 1930, Nr, 1. S. 139. 
4 ) Kreügcr, „Die Schalltechnik“ 1928, Nr. 2. S. 28ff. 
n ) Petz old, Elementare Raumakustik, Berlin t927, S. 9 ff.
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Full record

ALTO TEI Full text
TOC

This page

ALTO TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.