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Bibliographic data

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Periodical

Title:
Amtsblatt für den Landespolizeibezirk Berlin / herausgegeben vom Polizeipräsidium in Berlin
Subseries:
Ausgabe B : ohne öffentlichen Anzeiger
Publisher:
Berlin. Polizeipräsidium
Preußen. Polizei-Präsidium
Publication:
Berlin: Preußische Verlags- und Druckerei GmbH 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
1926-1945
ZDB-ID:
3044508-5 ZDB
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1935
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Note:
Fehlende Ausgaben: Stück 18 (Seite 55-56), Stück 26 (Seite 79-82), Stück 54 (Seite 153-154), Stück 79 (221-226)
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15415751
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 800/1:1935
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Stück 87, 26. Oktober 1935
Publication:
, 1935-10-26

Contents

Table of contents

  • Hohenzollern-Jahrbuch / Seidel, Paul (Rights reserved)
  • Ausgabe 5.1901 (Rights reserved)
  • Illustration: Tafel: König Friedrich Wilhelm I. zu Pferde. Ölgemälde im Hohenzollern-Museum. Farbendruck. Vergleiche Krauske "Vom Hofe König Friedrich Wilhelms I." Seiten 173-210 dieses Bandes
  • Title page
  • Stempel: Bibliothek d. K. Ministeriums des Innern
  • Contents
  • Victoria, Kaiserin und Königin Friedrich † (Public Domain)
  • Königin Luise als Braut / Bailleu, Paul (Public Domain)
  • Illustration: Tafel: Königin Luise und König Friedrich Wilhelm III. Pastelle von F. Tassaert im Hohenzollern-Museum
  • I. Die Verlobung
  • II. Die Brautzeit
  • III. Aus dem Briefwechsel des Brautpaares
  • IV. Zur Geschichte der Verlobung und der Hochzeit
  • Die Handschriften der brandenburgisch-preußischen Regenten vom Anfange des 16. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts / Erhardt, Louis (Public Domain)
  • Illustration: Tafel: Stammtafel der Kurfürsten von Brandenburg, der Markgrafen von Ansbach und Bayreuth und der Herzöge in Preußen
  • Die Handschriften der älteren Hohenzollernschen Kurfürsten (Albrecht Achilles' und Johanns) / Friedrich, Wagner (Rights reserved)
  • Zur Geschichte der Kunst unter Friedrich dem Großen / Seidel, Paul (Public Domain)
  • Dorothea, die erste preußische Herzogin (gest. 1547) / Tschackert, Paul (Public Domain)
  • Das Turnier zu Ruppin 1512 / Wagner, Friedrich (Rights reserved)
  • Eine brandenburgische Prinzessin auf dem siebenbürgischen Fürstenthrone / Schuster, Georg (Public Domain)
  • Fünfzehn Karikaturen vom Hofe Friedrichs des Großen / Eulenburg-Hertefeld, Philipp zu (Public Domain)
  • Schaumünzen der Hohenzollern-Herrscher in Brandenburg - Preußen / Menadier, Julius (Public Domain)
  • Friederike Luise Wilhelmine, Prinzessin von Preußen, Königin der Niederlande / Bas, Francois de (Rights reserved)
  • Vom Hofe Friedrich Wilhelms I. / Krauske, Otto (Public Domain)
  • Zwei Hohenzollern-Ausstellungen / Seidel, Paul (Public Domain)
  • Behnisch, der erste Erzieher des nachmaligen Königs Friedrich Wilhelm III. / Rimpau, Wilhelm (Rights reserved)
  • Die historischen Denkmale in der Sieges-Allee des Berliner Tiergartens / Koser, Reinhold (Public Domain)
  • Miscellanea Zollerana (Public Domain)
  • Inhaltsverzeichnisse Hohenzollern-Jahrbuch 1897-1900
  • Imprint

Full text

SCORE OSG WS DRL DR DRLZZ 
Damit hing noch ein anderes zusammen. 
Kronprinz Friedrich Wilhelm, ohne alle näheren Beziehungen zum Vater, ohne herzliches Verhältnis zur 
Mutter, ohne Freundschaft, ohne Liebe, entbehrte schwer der Jnnigkeit des Familienlebens, nach dem sein ganzes 
Wesen doch verlangte, Wie mußte er sich glücklich fühlen bei der Berührung mit diesem hessisch=me>klenburgischen 
Familienkreise, den ein so enges Band herzlichster verwandtschaftlicher Liebe umschlang. Prinzessin Cuise ihrerseits, der 
Mutter und der Mutterstelle einnehmenden Tante früh beraubt, ohne Vaterhaus aufgewachsen, aber umgeben von 
innigster großmütterlicher und geschwisterlicher Liebe, bedurfte in gleichem Maße des häuslichen Glückes, das ihr die 
schlichte und wahrhaftige Persönlichkeit des Uronprinzen zu verbürgen schien. 
In dieser Uebereinstimmung ihrer besten Empfindungen und Gefühle, in diesem Zusammenklang ihrer Naturen, 
wenn sie ihn auch vielleicht stärker zunächst empfanden als er thatsächlich bestand, mochten Friedric) Wilhelm und Luise 
den Quell ihres Glückes finden. „J< kann Ihnen nicht sagen, wie glüflich ich mich durch die Wahl fühle, die ich 
getroffen habe,“ schrieb der Kronprinz seiner Mutter, und Luise schrieb der Schwester Therese nach Regensburg: „Du 
kannst kaum glauben, wie glüflich ich bin. Der Prinz ist außerordentlich gut und grade, er ist erstaunend wahr. Es 
bleibt mir nichts zu wünschen übrig.“ 
11. Die Brautzeit 
Während der Frühling des Jahres 1795, das in den Büchern der Weltgeschichte mit so blutigen Lettern 
verzeichnet ist, die Lande am Rhein mit neuem Grün schmückte, entfaltete sich an den Ufern des deutschen Stromes 
ein anmutiges Liebesidyll, die Brautzeit des Uronprinzen Friedrich Wilhelm und der Prinzessin Luise. 
Gleic) am Tage nach der Abreise der Prinzessinnen, am 22. März, hatten auc) der König und der Kron- 
prinz an der Spiße der preußischen Garde Frankfurt verlassen, zur Belagerung von Mainz, das im Oktober 1792 
bekanntlich) auf so sc<hmähliche Weise den Franzosen in die Hände gefallen war. Sie wandten sich zunächst über den 
Main rheinaufwärts, wodurch der Kronprinz willkommene Gelegenheit erhielt, die Braut in Darmstadt zu besuchen 
(24. März), dann über den Main zurück und überschritten den Rhein mehr abwärts, um rasch die Einschließung von 
Mainz auf der westlichen Seite zu vollenden. Während der Uönig dann weiter nach Westen vorrückte, ging der 
Kronprinz über Wiesbaden, von wo wir den ersten Brief an Prinzessin Luise haben *, und Ober-Ingelheim nach 
Guntersblum (südlich von Oppenheim), wo er für die nächsten Wochen Quartier nahm, um als Generalmajor und 
Kommandeur der Reserve unter Ralkreuths Oberbefehl an der Belagerung von Mainz teilzunehmen. Es war ihm 
nicht beschieden, sich dabei besonders auszuzeichnen. Man weiß, was Stein von der „centnerschweren Cangeweile“ 
geflagt hat, die er im Kriegslager vor Mainz lastend fand. Kronprinz Friedrich Wilhelm war nicht frei davon. 
Ihm fehlte ohnehin die frisch zugreifende Thatkraft, die den Prinzen Louis Ferdinand und, wie es scheint, auch seinen 
eigenen Bruder Prinz Louis beseelte; jezt vollends war er kaum noch mit halbem Herzen bei dem Kriege, der nie 
recht seinen Beifall gehabt hatte und dem er ein möglichst rasches Ende sehnlich wünschte. Mochten doh, so meinte 
er, die Franzosen zu Hause thun, was ihnen beliebte, wenn sie nur nicht nac Deutschland kämen. „JI beschäftige 
mi) nur mit Jhnen,“ schreibt er einmal der Braut, freimütig, aber unsoldatisch, „alles Undere ist mir gleichgiltig 
und langweilig.“ Er sehnt sich nur nach Darmstadt, um wieder „freundliche Gesichter“ um sich zu sehen, Er freut 
sim, der Mutter, den Schwestern Friederike und „Mimi“ -- der Herzogin von York und der Oranierin -- von 
seinem GlüF> und von seiner Liebe schreiben zu können. Er spielt die Tänze, die er mit Luise getanzt hat; er zeichnet 
ihr die verschiedenen Soldatentypen des preußischen Heeres, --- denn auch seine shwachen Kunstneigungen kleideten sich in 
1 Dom 26. März, vgl. unten S. 23, cr. ..
	        

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