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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1884 (Public Domain)

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Full text: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1884 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Amtsblatt für den Landespolizeibezirk Berlin / herausgegeben vom Polizeipräsidium in Berlin
Subseries:
Ausgabe B : ohne öffentlichen Anzeiger
Publisher:
Berlin. Polizeipräsidium
Preußen. Polizei-Präsidium
Publication:
Berlin: Preußische Verlags- und Druckerei GmbH 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
1926-1945
ZDB-ID:
3044508-5 ZDB
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1935
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Note:
Fehlende Ausgaben: Stück 18 (Seite 55-56), Stück 26 (Seite 79-82), Stück 54 (Seite 153-154), Stück 79 (221-226)
Berlin:
B 813 Recht. Justiz: Polizei
DDC Group:
340 Recht
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15415751
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 800/1:1935
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Stück 81, 5. Oktober 1935
Publication:
, 1935-10-05

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1884 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des IV. Jahrgangs.
  • No. 1
  • No. 2
  • No. 3
  • No. 4
  • No. 5
  • No. 6
  • No. 7
  • No. 8
  • No. 9
  • No. 10
  • No. 11
  • No. 12
  • No. 13
  • No. 14
  • No. 15
  • No. 16
  • No. 17
  • No. 18
  • No. 19
  • No. 20
  • No. 21
  • No. 22
  • No. 23
  • No. 24
  • No. 25
  • No. 26
  • No. 27
  • No. 28
  • No. 29
  • No. 30
  • No. 31
  • No. 32
  • No. 33
  • No. 34
  • No. 35
  • No. 36
  • No. 37
  • No. 38
  • No. 39
  • No. 40
  • No. 41
  • No. 42
  • No. 43
  • No. 44
  • No. 45
  • No. 46
  • No. 47
  • No. 48
  • No. 49
  • No. 50
  • No. 51
  • No. 52

Full text

550 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
24. Deeember 1884. 
Verlag vou Emst & Koru ic Berlin. 
für <lie Redaction des nichtamtlichen Tbeiles verantwortlich; Otto garrazin, Berlin. 
Bruck von J. Kerskes in Berlin. 
zeitweiligen Untersuchung durch dieses Unglück angeregt werden 
müsse, dafs vielmehr die Erörterung, in welcher Weise den Folgen 
solcher Entgleisung zu begegnen sei, ungleich gröfsere Wichtigkeit 
habe, da eine Entgleisung ebensogut wie durch eine gebrochene 
Triebaxe auch durch viele andere Ursachen herbeigeführt, werden 
könne und werde, die Schwere der Folgen aber wesentlich von 
äufsereu Umständen abhänge. Es wird dann noch hervorgehobeu, 
dafs ein in den Nebenumständen ganz ähnliches Unglück am 3. Juni 
d. J. auf der London- und Süd-West-Eisenbahu bei Downton ein- 
getreten sei, indem sich hier die Kupplung zwischen der hinteren 
von zwei Zugmaschinen und dem Zuge gelöst habe, infolge dessen 
der letztere über eine Brücke in einen Flufs gestürzt sei, dabei 
5 Menschen tödtond. In beiden Fällen sei das einzige Mittel den 
Zug zu retten, nämlich eine selbstthätigc durchgehende (continnirlicho) 
Bremse, nicht vorhanden gewesen. 
Der Schlafs des Aufsatzes, der eigentliche Schwerpunkt desselben, 
ist einem Vergleich zwischen der nicht sclbstthätigen Luftlcerbrem.se 
(Vacuumbremsc), mit welcher der verunglückte Londoner Expreßzug 
ausgerüstet war (der Zug der London- und Süd-West-Balm hatte 
überhaupt keine durchgehende Bremse) und der Westinghouse-Bremse 
gewidmet, welche als die vorzüglichste von allen Bremsen be 
zeichnet wird. 
Dafs der Unfall bei Penistouc im Interesse der selbsttätigen 
Westinghouse-Bremse ausgebeutet worden würde, obgleich cs auch 
eine selbsttätige Luftker-Bremse, gibt, kann bei der Heftigkeit des 
Kampfes, der zwischen den Interessenten dieser beiden Bremssysteme 
in England entbrannt ist, nicht wunder nehmen. Die Art, wie dieser 
Kampf geführt wird, ist eine so bezeichnende, dafs sie besondere 
Erwähnung verdient. In kurzen Zwischenräumen erscheinen sowohl 
in Tageszeitungen wie in technischen Zeitschriften unter ^Eingesandt* 
Klagen von ungenannten Locomotivbeamten solcher Bahnen, welche 
die selbshvirkende oder die nicht sclbstwirkende Luftleerbrcmse ein- 
gefÜhrt haben; in diesen wird unter Aufzählung mehr oder. weniger 
wahrscheinlicher Erlebnisse behauptet, dafs cs dem Loeomotivpcrsonal 
unmöglich sei, mit den angeführten Bremsen die schnellfahrenden 
Züge so sicher zu befördern, wie die Reisenden es als selbstverständlich 
aunähinen; die letzteren seien daher dauernd in einer Le fahr, deren 
Gröfse, richtig erkannt, sie sicher von der Benutzung der betreffenden 
Linien abschreckeu würde. E$ folgt dann gewöhnlich eine Auf 
forderung an das reisende Publicum, die betreffenden Bahnen auf 
dem Wege der Scibsthülfe durch Verkehrsentziebuug zur Einführung 
besserer, d. i. selbstwirkonder durchgehender Luftdruckbremsen zu 
zwingen. 
Die im Interesse der Luftleerbrernsen ergehenden Antworten be 
rufen sieh darauf, dafs über die Art der einzufühvenden Bremse durch 
die verantwortlichen Maschincn-Directoren der betreffenden Bahnen 
entschieden worden, und dafs diesen gegenüber die Stimme eines un 
Vermischtes. 
Bücherschau. 
Materialieukande zum Gebrauche für Eisenbahnen, mechanische 
Werkstätten, Gewerbeschulen, Gewerbetreibende und Kauflcute, von 
B. Simon, Vorsteher der Central-Werkstätten-Materialien - Controle 
der Rcichseiseubahnen, und P. N. Friderici, Chemiker der Reichs 
eisenbahnen. Lahr 1884. Verlag von M. Schauenburg. 4X6 S. 8°. 
Preis 7 Mark. 
Wir haben hier nicht eine theoretische, sondern eine in hervor 
ragendem Mafse praktische Arbeit zweier Fachmänner vor uns, welche 
wegen ihrer vieljährigen ausschließlichen Beschäftigung in der Ma- 
terialien-Verwaltung eines grofsen Eisenbahnnetzes ganz besonders in 
der Lage waren, praktische Erfahrungen über die Eigenschaften der 
Materialien, die Gewinnung, Beschaffung und Abnahme derselben zu 
sammeln. Das Werk behandelt in übersichtlicher Zusammenstellung 
die sämtlichen beim Eisenbahnbetriebe und in den Werkstätten ge 
brauchten Materialien, gibt Aufschlüsse über Gewinnung, chemische 
Zusammensetzung und Eigenschaften derselben, ferner Mittheilungen 
über die vorkommeuden Verfälschungen und im Zusammenhänge hier 
mit Anweisung zu Untersuchungen und zu den bei der Abnahme 
nothwendigen Prüfungen. Den Schluß eines jeden Abschnittes bilden 
Mittheilungeu über die bei dem Kauf zu berücksichtigenden Handels- 
gebrauche, sowie über die untere und obere Preisgrenzo des betreffen 
den Materials. Als Anhang sind dem Werke einige für den prakti 
schen Gebrauch bestimmte Gewiehtstabellen und eine Vergleichung 
der gebräuchlichsten Blech-, Draht- und Holzschraubeulehren bei 
gegeben. Das Buch wird allen denen, welche mit der Beschaffung, 
Abnahme und Verwendung von Materialien zu thun haben, als ein 
übersichtliches Naehschlagebuch willkommen sein; auch kann dasselbe 
denjenigen Beamten, von welchen nach den bestehenden Prüfungs- 
Vorschriften Kenntnisse in der Materialienkunde verlangt werden, als 
geeigneter Leitfaden zum Selbstunterricht empfohlen werden. —r. 
Zur Schinkelpreisbewerbung für JS85 sind im Gebiete des Hoch 
baues 10, im Gebiete des Wasserbaues 9 Arbeiten mit etwa 100 Blatt 
Zeichnungen für jede der beiden Aufgaben eingereicht worden. Im 
Hochbau war es der Entwurf zu einer Textilbörse für Berlin, 
im Wasserban der Entwurf zur Verbindung des Dortmund-Ems- 
Canals mit dem Emdener Seehafen, die zu einer so außer 
gewöhnlich starken Betheiligung an dem Wettbewerbe augeregt haben. 
Besonders erfreulich ist es, daß die schwierige und wichtige Frage 
der Ueberladung von Kohlen aus dem Canalschifte auf das Seeschiff, 
soweit eine erste flüchtige Betrachtung der eiugereichten Arbeiten 
dies zu bnurtheileu gestattet, durch die in den Entwürfen enthaltenen 
mannigfaltigen Lösungen in dankenswerther Weise gefördert werden 
dürfte. 
Zur Knickfestigkeit. Im Anschluß an die bezügliche Mittheilung 
in der letzten Nummer, S. 545 d. Bl., möge gestattet sein, darauf 
hiuzuweisen, daß es sich für die Praxis empfiehlt, die Rechnung mit 
großen Zahlen dadurch zu vermelden, dafs man E in Tonnen (2000) 
und l in Metern (L) ausdrückt, für J aber den in gebräuchlicher 
Weise (für Centimeter) berechneten Werth beibehält. Dann ergibt 
sich die in Tonnen ausgedrückte Kraft K, welche die Möglichkeit 
des Knickens bei dem an beiden Enden drehbar gelagerten Stabe 
2 J 
herbeiführen würde, aus der Gleichung K — —jp— ? die sich sehr 
leicht im Gedächtniß behalten läßt. Ferner wird das Aufsuchen von 
Profilen durch den Umstand erleichtert, dafs das Gewicht eines Stabes 
(in Kilogramm f. d. Meter) zugleich die Tragfähigkeit für Zug oder 
Druck in Tonnen angibt, wenn man — als erste Annäherung — die 
zulässige Beanspruchung für das Quadratcentimeter zu rund 780 kg 
annimmt. — Z. — 
genannten Locomotivführers ohne Bedeutung sei, dafs ferner durch 
die Berichte des Handelsamtes die Ueberlegenheit der Luftleerbremsen 
nachgewiesen werde und daß schliefslich (soweit die nicht selbst 
wirkende Luftleerbremse in Frage steht) die Selbstwirkung der 
Westinghouse-Bremse auf Linien, welche das Blocksystem nicht voll 
ständig durebgefuhrt haben, schon häufig Unglücksfälle durch unbe 
absichtigtes Liegenbleiben von Zügen veranlaßt habe. Endlich wird 
dann in unerfreulicher Weise der ücbertritt des Capitän Taylor vom 
Handelsamte zum bezahlten Yicepräsidium in der Wcstinghouse- 
Bremse-Gcsellschaft ausgobeutet 
Diese Fehden sind, wie gesagt, infolge des Pcnistone-Unfalles 
und der verhältnismäßig größeren Ausbreitung, welche die Luftleer- 
bremse der Westinghousö-Breinse gegenüber in der letzten Zeit in 
England gefunden hat, zur Zeit besonders heftig entbrannt. Inter 
essante Abschnitte aus diesem Kampfe werden von Zeit zu Zeit in 
der Ocsterrcichischen Eisenbahn-Zeitung, zuletzt in No. 40 vom 
5. October d. J. veröffentlicht. 
Dank der Entscheidung, welche für die Preußischen Staatsbahnen 
durch den Herrn Minister der öffentlichen Arbeiten hinsichtlich der 
Bremsfrage getroffen worden ist, können wir uns diesen Streitfragen 
gegenüber als unbetheiligte Zuschauer fühlen. Ist auch die Ein 
führung der Carpenter-Bremse bei den schnellfahrenden Zügen jetzt 
noch nicht beendigt, so ist dieselbe doch derart eingekitet und vor 
bereitet, daß dieser Zeitpunkt bald eingetroten sein wird. In Ent 
gleisungsfällen ähnlich dem bei Penistouc ist dann für die thunlichste 
Abschwächmig der Folgen in vollkommenster Weise Vorsorge 
getroffen. 
Trotzdem aber bei uns die Entscheidung in der Bremsfrage schon 
getroffen ist, wird der Fall bei Penistone eine gute Wirkung insofern 
äußern können, als er ein Beleg für die Berechtigung der noch nicht 
allseitig getheilten Ansicht ist, dafs die Selbstwirkung der Bremse 
für schnellfahrcnde Züge unbedingt zu fordern sei, obgleich eigent 
liche Zugtrennungeu bei solche« Zügen zu den größten Seltenheiten 
gehören und obgleich mit der Selbstwirkung eine in jeder anderen 
Beziehung unerwünschte verwickelte Gestaltung des Bremsmecha 
nismus verbunden ist. Denn dafs der Unfall in Penistonc bei Be 
nutzung einer selbstwirkcnden durchgehenden Bremse nicht von den 
thatsächlich eingetretenen verhängnisvollen Folgen begleitet gewesen 
sein würde, kann wohl als unbestritten gelten, gleichgültig, ob dictc 
Bremse eine Luftleer- oder Luftdruckbremse gewesen wäre. 
Die neben der verwickelten Bauart bestehende Schattenseite der 
Selbstwirkung, daß sie beim Licgenbkiben eines Zuges Veran 
lassung zu einem Unfälle sein kann, wird für unsere Verhältnisse 
wesentlich dadurch gemildert, dafs hierzu das gleichzeitige Zusammen 
treffen mit einem Zuwidorbandeln gegen bestimmt gegebene Vor 
schriften erforderlich ist, da ohne ein solches kein Zug dem voran 
gegangenen in dasselbe Signalblock-Gebiet folgen kann. — y.
	        

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