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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXI.1871 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXI.1871 (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Szczepanski, Paul von
Titel:
Neu-Berlin : Erzählungen / von Paul von Szczepanski
Erschienen:
Leipzig: Verlag von Carl Reißner, 1890
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Umfang:
237 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15423002
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Szcz 1 a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXI.1871 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • H. I-III
  • H. IV-VII
  • Abbildung: Bl. H
  • Abbildung: Bl. J
  • Abbildung: Bl. K
  • Verzeichnis der angestellten preußischen Baubeamten
  • H. VIII-X
  • H. XI-XII
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

243 Fünfter Bericht über den Fortgang des Baues der Konigl. National-Galerie in Berlin, während des Jahres 1870. 
2. Im Ressort des Marioe-Ministeriums. 
■Hr. Buchholz, Wirklicher AdmirslitStsrath in Berlin. 
- Göcker, Geh. Baurath, Hafen-Baudirector, in Wilhelmshaven. 
• Martiny, Marine-Hafen-Baadirector in Kiel. 
- Wagner, d«sgl. in Wilhelmshaven. 
- König, Admiralitätaraib in Berlin. 
- Dejmann, Blarine-Ober-logenleur. 
3, Bei dem General-Postamte zu Berlin. 
Br, Schwatlo, Bauinspector in Berlin. 
244 
4. Bei der General-Telegraphen-DirecHon. 
Hr. Elsafser, Geheimer Regierungsrath und vertragender Rath in 
Berlin. 
- Rochlitz, Telegraphen - Directioneratb in Hannover. 
5. Bei dem Bundes - Kanzler - A mle. 
Hr. Hartwich, Wirtlicher Geheimer Ober-ReglernngeratH (sieh« 
oben bei A 2). 
Fünfter Bericht über den Fortgang des Baues der Konigl. National-Galerie 
in Berlin, während des Jahres 1870. 
Wenngleich die Fortschritte des Baues der National- 
Galerie in dem verflossenen Jahre für den äusseren Beschauer 
von scheinbar geringerer Bedeutung sind, als in den Jahren 
1868 und 1869, wo ein stetiges Wachsen der Umfassungs 
mauern beobachtet werden konnte, so dürfen dieselben den 
noch in keiner Weise unterschätzt werden. Denn gerade die 
constructiv schwierigsten Theile des Rohbaues sin^ in diesem 
Jahre zur Vollendung gediehen und die Arbeiten haben trotz 
des plötzlich ausbrechenden Krieges mit Frankreich, wenn 
auch mit verminderten Kräften, dennoch ununterbrochen fort 
gesetzt werden können. 
Die Umfassungsmauern des Gebäudes, abgesehen von 
der Rückwand des vorderen Porticus, waren am Schlüsse des 
Jahres 1869 bis zur Hohe des Hauptgesimses gediehen und 
der Wiederbeginn der Arbeiten in der zweiten Hälfte des 
April 1870 geschah mit der Versetzung der reich verzierten 
Friesplatten dieses Gesimses. Zugleich aber konnte nunmehr 
auch, nachdem die so lange zweifelhafte Anordnung des Trep 
penhauses und dahinter liegenden- Kuppelsaales definitiv ent 
schieden war, mit Nachholung dieser völlig vernachläfsigten 
Bautheile vorgegangen werden. 
Die Grundform des Euppelsaales bildet ein fast reguläres 
Achteck. An vier Seiten desselben sind tiefe ovale Nischen 
eingelegt, während die vier anderen Seiten in den Axenrich- 
tungen mit Thüröffhungen versehen sind. Oberhalb der Ab- 
schlufs bögen dieser Nischen und Thüröfihungen geht die Acht- 
eckforra in die Rundform über und beginnt von hier ab die 
Einwölbung der Oberlichtkuppel. In den acht Ecken des 
Saales sind Säulen aus grünem Pyrenäen-Marmor augeordnet, 
welche zum Tragen von Figurengruppen bestimmt sind. Die 
Aufmauerung dieses so mannigfaltig gestalteten Raumes, der 
vielen Gesimsverkröpfungen und Zusammenwölbungen ge 
drückter wie überhöhter Bögen bot ungemeine Schwierigkeiten 
der Ausführung und konnte nur langsam mit den vorzüglich 
sten Arbeitern durchgefuhrt werden? sie ist indefs muster 
gültig gelöst. Im Beginn des Monats Juli war die Aufstel 
lung der acht Säulen beendet und um die Mitte August der 
Bau des Saales so weit gediehen, daß nur noch die Einwöl 
bung des oberen Theiles der Kuppel erübrigt. 
Mit diesen Arbeiten hielt die Forderung der Mauern der 
Nebenräumlichkeiten gleichen Schritt? die rechts und links 
daranstofsenden Bildersale der zweiten Etage, die schrägen 
Eingänge in dieselben vom Treppenhaase her, die Vervoll 
ständigung der einen Front- und beiden Giebelwände des 
grofsen Hauptsaales bis zur Auflagerung der eisernen Decken 
träger, — Alles dies stand mit dem Aufwüchsen des Kuppel* 
saales in engster Verbindung und wurde bis zur Dachetage 
durchgeführt. 
Was den Ausbau des Treppenhauses anlangt, so war 
hier vor Allem die noch gänzlich fehlende Zwischenwand 
zwischen ihm und dem vorderen Porticus nachzuholen. Erst 
am Schlüsse des vorangegangenen Jahres war es möglich 
gewesen, den über dem unteren Vestibül lagernden grofsen 
Kostenträger, welcher den ganzen mittleren Theil jener Wand 
zu tragen hat, aulzubringen, und es galt nun, dem Gebäude 
auch nach vorn zu den lange entbehrten Abschluss zu geben. 
Gegen die Mitte des Monats Juni wurde mit dieser Arbeit 
begonnen. Auch sie erforderte besondere Aufmerksamkeit 
und ein nur langsames Fortschreiten. Um ein ungleich 
mäßiges Setzen der auf festen Fundamenten ruhenden Mauer- 
theile gegen die auf dem Träger lastenden Mitteltheile zu 
verhindern, wurde der Träger vor dem Beginn der üeber* 
mauerung so weit künstlich beschwert, als es seine spätere 
Belastung erheischte, und diese Beschwerung erst nach und 
nach im Verhältnis zum wachsenden Mauerwerk beseitigt. 
Es schien diese Vorsicht um so mehr geboten, als der untere 
Theil der Giebelwand eine Sandsteinbekleidung hat, in wel 
cher auch der geringste Rifs in störender Weise sichtbar ge 
worden wäre. Durch das obige Verfahren scheint eine solche 
Besorgnifs dauerd gehoben. Uebrigens mufs bemerkt werden, 
dafs der eiserne Kastenträger in Folge der künstlichen Be 
schwerung eine mefsbare Einbiegung nicht erlitten hat, und 
nur in den Fugen der Bekleidung leise Spuren seiner Elasti- 
cität entdeckt werden konnten. 
Mit der Ausmauerung dieser Porticuswand, welche durch 
die Einfügung der Sandsteine des großen Hauptportales, so 
wie durch die Construction des mächtigen Ablastebogens über 
demselben nur langsam vorschreiten konnte, verband sich für 
die Construction des Treppenhauses das Einlegen der Haupt 
deckenträger der beiden Geschosse desselben. Be sind dies 
eiserne Gitter- und Blechtrfiger, erstere von 5 Fuß Höhe und 
40 Fuß Länge, letztere von 3 Faß Höhe und respective 
40 Fuß und 35 Fuß Länge. Zwischen ihnen liegen die klei 
neren Querträger zur Bildung der Caseettendecken. In dem 
oberen Geschoß des Treppenhauses war noch die AußteHung 
zweier korinthischer Marmorsäulen, sowie die Abeehlußwand 
des iinksefögen BÜdersa&fcs übrig, und endlich die in das 
Dach faineinreichenden Umfassungsmauern des Mittleren Vesti-
	        

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