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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 43.1926 (Rights reserved)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 43.1926 (Rights reserved)

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Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berliner Gewerbe-Ausstellung (1896 : Berlin)
Titel:
Officielle Ausstellungs-Nachrichten : Organ der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896
Weitere Titel:
Offizielle Ausstellungs-Nachrichten
Erschienen:
Berlin: August Scherl 1896
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Erscheinungsverlauf:
Nr. 1 (1. Februar 1896)-Nr. 181 (15. Oktober 1896) ; damit Erscheinen eingestellt
ZDB-ID:
2962535-X ZDB
Berlin:
B 865 Wirtschaft. Finanzen: Messen. Ausstellungen. Veranstaltungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1896
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 865 Wirtschaft. Finanzen: Messen. Ausstellungen. Veranstaltungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15365322
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung

Ausgabe

Titel:
Nr. 2, 8. Februar 1896

Schnellzugriff

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  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 43.1926 (Rights reserved)
  • Titelblatt
  • Inhalt
  • Ausgabe 1926,1-3 Nr. 1-3
  • Karl Friedrich Klöden, der Mensch und der märkische Historiker / Hoppe, Willy (Rights reserved)
  • Antoine Pesnes Wohnungen in Berlin; sein Haus und sein Testament / Seidel, Paul (Public Domain)
  • Berlin und das deutsche Lied / Biehle, Herbert (Rights reserved)
  • Der Rummelsburger See / Unger, Emil (Public Domain)
  • Berlins Bedrohung durch einen feindlichen Einfall im Herbst 1745 / Jany, Curt (Public Domain)
  • Bücherschau (Rights reserved)
  • Berichte (Public Domain)
  • Mitteilungen des Vorstandes (Public Domain)
  • Veranstaltungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Public Domain)
  • Ausgabe 1926,4-6 Nr. 4-6
  • Ausgabe 1926,7-9 Nr. 7-9
  • Ausgabe 1926,10-12 Nr. 10-12

Volltext

3 
Feldmarschall Herzog F-iedrich Wilhelm von Holstein-Be>, stüßt auf die, wenn auch mangelhafte Stadtbefestigung, 
der Markgraf Heinrich von Brandenburg-Schwedt und der die Spike zu bieten. Der Gegner lief sogar Gefahr, daß 
General der Artillerie v. Linger, mit Ausnahme des ihm der König den Rü>weg abschneiden ließ. Daß man im 
Schwedters lauter alte Herren, die in Berlin wohnten, Siebenjährigen Kriege nicht wieder auf die Bürgerbewaff- 
die Aufficht übernahmen. Zur Unterstüßung der Garnison nung zurückgegriffen hat, ist wohl nicht, wie man gemeint 
wurden 6940 Bürger kommandiert. An diejenigen, welche hat, auf ihre militärische Unbrauchbarkeit zurückzuführen. 
keine Waffen hatten, gab das Königliche Arsenal 3600 Ge- Die Bürger von Kolberg haben ihre Stadt in drei Be- 
wehre aus, auf Kosten der Stadt wurden 50000 scharfe lagerungen auf den Wällen und bei den Geschüßen mit 
Patronen verfertigt. 6350 Bürger wurden in 16 Abteilungen preußischem Mute verteidigt. Für Berlin ergab sich aber 
zu 200-600 Mann unter altgedienten Offizieren, denen eine solche Lage gar nicht. Die Hadiksche Fnvasion von 
„Bürger-Officiers“ beigegeben waren, auf die Stadttore 1757 erfolgte ganz überraschend, zu Borbereitungen blieb 
und Pläße verteilt, der Rest blieb in Reserve. Die Schlächter keine Zeit. Bei dem viel ernster zu nehmenden Angriffe 
sollten eine Kompanie zu Pferde stellen. Die weiteren Totlebens und Tschernyschews 1760 standen die beiden 
Anordnungen = Zumauerung einzelner Tore, Ketten an ziemlich starken Korps des Herzogs Friedrich Eugen von 
den Straßene>en, Lebensmittelversorgung, Feuerlösch- Württemberg und des Generalleutnants v. Hülsen in er- 
wesen usw. = sind aus den folgenden Schriftstü>en er- reichbarer Nähe, trafen auch beide rechtzeitig ein, so daß 
sichtlich. Borläufig drohte noch keine wirkliche Gefahr. Eine die preußischen Generale sich den Russen nicht nur gewachsen, 
solche stieg aber herauf, als Österreich mit Sachsen im Herbst sondern überlegen fühlten und einen Angriff planten. Für 
den Plan zu einer groß angelegten Unternehmung gegen eine Bürgerbewaffnung lag also kein Grund vor. Erst als 
die Stammlande des . Königs von Preußen vereinbarte. das Erscheinen des österreichischen Korps Lacy das Kräfte- 
Dazu sollte ein österreichisches Korps von 10000 Mann verhältnis durchaus verschob, entschloß man sich zu frei- 
unter dem Feldmarschalleutnant Grafen Grünne von der williger Räumung der Residenz, um sie nicht barbarischer 
am Rhein und Nedar stehenden Armee des Feldmarschalls Berheerung :auszuseßen. Bald kam auch der König selbst 
Traun herangezogen werden und einen Vorstoß nach Berlin aus Sclesien heran, und die Nachricht von seinem Anmarsch 
ausführen. Grünne, der übrigens nur 6400 Mann mit- genügte, um die Bedränger zu verscheuchen. 
brachte, marschierte durch Franken und das sächsische Bogt- 
land und überschritt Ende November bei Torgau die Elbe. N 
Jebt schien es Ernst zu werden. Die Besatzung zählte jeht mit Defensions-Plan 
dem noch aus Ostpreußen herangezogenen Garnisonregiment Berli DETE 13. August 1745 " 
Roeder (Nr. 2) etwa 5000 Mann, Auch hatte Graf Ha>Xe 91? Berlin, so in der Ons20n DG . Ug 1745001 SO 
200 in Berlin befindliche Husaren, jedenfalls Rekonvaleszenten * Generalwachtmeister Graf v. Ha>e proponiret worden. 
und Rekruten des Zietenschen Regiments, mit Pferden aus 1. Die Garnison soll cantonniren bataillonweise 1. hinter 
den nächsten Landkreisen beritten gemacht. In Charlotten- und bei dem Königl. Schloß herum, 2. in den Gens- 
burg stand ferner die Eskadron Garde du Corps, in Potsdam darmes-Ställen, 3. in den Casernen am Walle vom 
das 1. Bataillon Garde, die beide niht am Kriege teil- Spandauer Tor an bis zum Cadetten-Hause und soweit 
genommen hatten. Auch in Potsdam wurden die Bürger die Casernen reichen, 4. auf dem Wilhelmsmarkt. 
bewaffnet, in Kompanien eingeteilt und zum Wachtdienst 3 (so!) Sollen an der Scleuse, Hunds- und Kavalier- 
herangezogen. Um die Hauptstadt wenigstens gegen Hand- Brüce auch Königs-Tor-Brüd>e ponts levis angefertigt, 
streich zu shüßen, wurden vor der Südseite der Stadt einige wo nötig an den E>en der Straßen Ketten gezogen 
Schanzen erbaut. Die Bürger wurden eifrig einexerziert. werden. 
Die Berlegung des Hofes, der obersten Staatsbehörden " An den Stadtmauern sollen Echafaudagen und Schieß- 
und der Kassen nach Stettin wurde vorbereitet. Alle diese löcher gemacht werden. 
Schußmaßregeln riefen eine begreiflihe Aufregung her- 5 Jeder Eximirter ohne Unterschied des Standes soll 
vor, wie sie in den Briefen Bielfelds geschildert ist. Gerade einen Mann zur Wacht stellen, und will der Graf 
die wohlhabende Schicht der Bevölkerung gab zum Teil v. Ha>e dergleichen wegen seines Hauses selbst tun. 
ein schlechtes Beispiel und suchte sich mit ihrem Mammon 5 Jeder Bürger soll in Person auf die Wacht ziehen, 
in Sicherheit zu bringen. Doch die Gefahr für die Kur- und damit man die eigentliche Zahl derselben und aller 
mark und für Berlin schwand sehr bald. Der blißartige anderen gemeinen Leute so capable Gewehre zu tragen, 
Borstoß des Königs aus Niederschlesien nach der Lausiß genau wissen möge, soll der Director der Policey davon 
und der Schlag von Katholisch-Hennersdorf (23. November) eine Rolle machen und eingeben. 
veranlaßte den Prinzen Karl von Lothringen zu schleunigem 7 Jedermann so zwei Pferde hat, soll eines nebst einem 
Rückzuge über Zittau nach Böhmen. Über Leitmeriß wollte bewaffneten Domestiquen zum Patrouilliren oder sonst 
er sich mit den bei Dresden stehenden Sachsen vereinigen. publiquem Dienst stellen, wenn die Tour an ihn kommt. 
Auch das Korps Grünne, das bei Übigau die Schwarze 8 Die Schlächter sollen eine Compagnie zu Pferde 
Elster erreicht hatte, sollte den Anschluß an die Sachsen 4 100 Mann formieren, sich mit gezogenen Röhren, 
suchen und stellte seine Bewegung gegen Berlin ein, um Pistolen und Pallasch versehen. 
nach dem linken Ufer der Elbe zurüzukehren. Der Sieg 3 Das platte Land sowohl aus Königl. als anderen Dis- 
des Alten Dessauers bei Kesselsdorf (15. Dezember) ver- tricten soll soviel Jäger als möglich stellen, um gleich- 
eitelte dann alle feindlichen Absichten, und in den Weih- falls eine Compagnie zu Pferde zu formieren, N.B. Diesen 
nachtstagen beendigte der Friede von Dresden den Krieg. würde wohl von der Stadt ein Douceur nebst Brod 
Die Frage, ob wirklich eine ernste Gefahr für Berlin gereicht werden müssen. 
bestanden hatte, dürfte zu verneinen sein. Die Garnison 10. Ingleichen würde der Garnison zu ihrem Tractament 
genügte, um dem nicht viel stärkeren Korps Grünne, ge- von der Stadt :auch Brod gereicht werden müssen, es
	        

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