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Frau Buchholz im Orient / Stinde, Julius (Public Domain)

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Monograph

Author:
Stinde, Julius
Title:
Frau Buchholz im Orient / von Julius Stinde
Publication:
Berlin: Verlag von Freund & Jeckel, 1888
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Scope:
238 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15423206
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Stin 8 d
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
An Bord des "Gwalior". 19. Februar 1888

Contents

Table of contents

  • Frau Buchholz im Orient / Stinde, Julius (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Dedication
  • Inhalt
  • Karte
  • An Bord des "Gwalior". 19. Februar 1888
  • Auf dem Mittelmeer
  • Alexandrien
  • Durch das Delta
  • Kairo, die Wüstenstadt
  • Eine Landparthie nach den Pyramiden
  • Wanderungen durch Kairo
  • Nach dem oberen Nil
  • Zweiter Aufenthalt in Kairo
  • Das gelobte Land
  • Von Jerusalem nach Athen
  • Konstantinopel
  • Heimwärts
  • Advertising
  • Cover back

Full text

Frau Buchholz im Orient. 
Mein Karl rieth mir zu Zerstreuung. Theater und der- 
gleichen zieht ihn jedoch ebensowenig andauernd an, wie mich. 
Glüdlicherweise hat die Polizeileutnanten durch ihre Nüila 
einen ungemeinen Wissensdrang bekommen und wo bildende 
Vorträge gehalten werden, steigen die Beiden hin. Die machte 
mich auf diese Zeitverkürzung aufmerksam. Ich ließ mich ver- 
leiten und kann nur sagen, wenn es manchmal auch recht 
langweilig war, im Allgemeinen hatte man doch seinen Spaß 
daran. Namentlich interessirte mich das Rolonial-Politische, 
ganz besonders Afrika, welches sehr in Mode ist. Eines 
Abends sagte ich, ohne viel dabei zu denken: „Dieses Land 
möchte ich mir einmal ansehen und dann die Reise beschreiben.“ 
- „Haben Sie denn Jemand, der JThnen dabei Hilft?“ fragte 
die Polizeileutnanten. =- „Woso?“ -=- „Na, das italienische 
Reisebuch hätten Sie ohne Dr. Stinde doh nicht fertig ge- 
bracht." =- „Da sind Sie total falsch berichtet," entgegnete 
ich. „Wenn Einer das Buch verdorben hat, war er es. Ihm 
fehlt das Jdeale, das stand oft genug in den Rritiken und ist 
mir hinterher aufgemußt. Diesmal schreibe ich allein.“ 
„Sie wollten wirklich?“ =- „Versteht sich.“ 
„Loch glaube ich nicht daran.“ -- „Sie werden schon 
sehen.“ 
Ich wäre wohl kaum auf die JZdee verfallen, wenn mein 
Karl und Herr Felix Schmidt nicht bereits des Vefteren davon 
gesprochen hätten, der Fabrik größeren auswärtigen Absaß zu 
ermitteln und die neuen Schiffsverbindungen, welche den 
Orient erschließen, in Betracht gezogen hätten. Engländer 
und Franzosen handeln dorthin, warum sollen die Deutschen 
zurückstehen ? Dein Mann sagte sogar einmal: „Schwager, die 
Wilden laufen Alle barfuß umher, gewöhnst Du sie an 
Strümpfe, machst Du ein Bombengeschäft.“ So kam es, daß 
mein Karl mich am Weihnachten mit meinem Wunsche über- 
raschte, den ich ihm wiederholt zu verstehen gegeben, indem 
er sagte: „Wir reisen.“ =- Nun hatte ich meinen Willen. 
Dann kam die Zeit der Aufregung, der Vorbereitungen 
und was dazu gehört, daß ich zu ruhiger Ueberlegung keine 
Muße fand. Lernte ich doh auf Onkel Fritzens Rath sogar 
heimlich die Unfangsgründe von Volapük. Jett aber, hier 
auf dem Schiffe, lege ich mir die Frage vor, ob das Wage- 
stük nicht besser unterblieben wäre? Kann ich mir jedoch die
	        

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