Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain) Ausgabe 1838 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain) Ausgabe 1838 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Monograph

Author:
Schwebel, Oskar
Title:
Die Schweden vor Berlin : historische Novelle / von Oskar Schwebel
Publication:
Berlin: Verlag der Buchhandlung der Deutschen Lehrerzeitung, 1890
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Scope:
166 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15423363
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Schweb 5
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
VI.

Contents

Table of contents

  • Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain)
  • Ausgabe 1838 (Public Domain)
  • No 1, 6. Januar 1838
  • No 2, 13. Januar 1838
  • No 3, 20. Januar 1838
  • No 4, 27. Januar 1838
  • No 5, 3. Februar 1838
  • No 6, 10. Februar 1838
  • No 7, 17. Februar 1838
  • No 8, 24. Februar 1838
  • No 9, 3. März 1838
  • No 10, 10. März 1838
  • No 11, 17. März 1838
  • No 12, 24. März 1838
  • No 13, 31. März 1838
  • No 14, 7. April 1838
  • No 15, 14. April 1838
  • No 16, 21. April 1838
  • No 17, 28. April 1838
  • No 18, 5. Mai 1838
  • No 19, 12. Mai 1838
  • No 20, 19. Mai 1838
    No 20, 19. Mai 1838
  • No 21, 26. Mai 1838
  • No 22, 2. Juni 1838
  • No 23, 9. Juni 1838
  • No 24, 16. Juni 1838
  • No 25, 23. Juni 1838
  • No 26, 30. Juni 1838
  • No 27, 7. Juli 1838
  • No 28, 14. Juli 1838
  • No 29, 21. Juli 1838
  • No 30, 28. Juli 1838
  • No 31, 4. August 1838
  • No 32, 11. August 1838
  • No 33, 18. August 1838
  • No 34, 25. August 1838
  • No 35, 1. September 1838
  • No 36, 8. September 1838
  • No 37, 15. September 1838
  • No 38, 22. September 1838
  • No 39, 29. September 1838
  • No 40, 6. October 1838
  • No 41, 13. October 1838
  • No 42, 20. October 1838
  • No 43, 27. October 1838
  • No 44, 3. November 1838
  • No 45, 10. November 1838
  • No 46, 17. November 1838
  • No 47, 24. November 1838
  • No 48, 1. December 1838
  • No 49, 8. December 1838
  • No 50, 15. December 1838
  • No 51, 22. December 1838
  • No 52, 29. December 1838
  • Contents

Full text

286 
Redacteur vr. Streit, Major a. D. 
Buchdrucker I. F. Starcke. 
etwa unter den Führern des gegen Napoleon gerichteten 
Kampfes, rege gewordene Empfindung und Einsicht: es 
sey durch Wiedereinsetzung des dourbonschcn Königshau 
ses in das Erde seiner Vater ei» großes Unrecht wieder 
gut zu machen, es sey der von Gott verliehene Sieg 
durch einen erhabenen Act der Gerechtigkeit zu besiegeln. 
Vielmehr wurde erst nach der Einnahme von Paris, aus 
die Rathschläge vornämlich eines Mannes, der in seiner 
langen politischen Laufbahn nur der augenblicklichen Con- 
venienz, aber keinem Princip des menschlichen oder gött 
lichen Rechts gehuldigt hatte, und sich bei einem späte 
ren Anlass im hohen Greisenalter der zahllosen, einander 
aufhebenden Eide, die er in seinem Leben den in Frank 
reich wechselnden Gewalten geschworen, zu rühmen kein 
Bedenken trug, — auf die Rathschläge des Fürsten Tal- 
leyrand beschlossen die siegenden Monarchen die Aner 
kennung Ludwigs XVIII. 
Noch vielmehr indeß als wegen dieses Hergangs, 
sind aus aizdcrn Ursachen nicht blos die für Frankreich 
und Europa zu hoffen gewesenen heilsamen Folgen der 
Restauration ausgeblicben, sondern neue Gefahren, neue 
Richtungen des politischen Verderbens aus ihrem Schoo- 
ße, namentlich auch für Deutschland, hervorgegangen. 
Die Herstellung des legitimen Throns blieb eine verein 
zelte, nicht einmal zu vollständiger Entwickelung gekom 
mene Thatsache. Es geschah kein ernstlicher Versuch, 
nicht blos den Thron, sondern Frankreich zu restauriren. 
Die vorgefundenen, durch den Despotismus der Repu 
blik und des Kaiserthnms hervorgerufenen Zustände 
blieben im Ganzen ungestört und unverändert. Die Re 
gierung erkannte ihre hohe, aber freilich sehr schwierige 
Aufgabe — nicht die völlig vernichteten Verhältniße der 
Vorzeit wiederherzustellen, was theils unmöglich, theils 
verderblich gewesen wäre — wohl aber die alten Grund 
lagen des Rechts und der Staatsklugheit, geläutert von 
der, schon vor der Revolution so gewaltig gehäuften Sün 
denschuld eines eigensüchtigen Despotismus wieder auf 
zunehmen, das in manchen heilsamen Ueberrestcn und 
Erinnerungen der früheren Zeit, trotz aller Verwüstung 
und Zertrümmerung, noch glimmende Leben zu stärken, 
die etwa aus der langjährigen Bewegung und Gährung 
so vieler Kräfte aufsprießenden neuen Keime einer ge 
sunden gesellschaftlichen Organisation sorgsam zu pflegen 
und sich dienstbar zu machen, vor Allem der unseligen 
Uniformitäts- und CentralisationSsucht sich zu entschlagcn, 
und wiederum, im besten Geist früherer Zeiten, wenn 
schon theilweise in neuen Formen, wahrhaft organische 
Local- und Provincialverhältniße zu begünstigen. Von 
dem Allen geschah aber gar nichts. Die Stimmen, die in 
der Schriftstellerwelt, die von der ncuanfgerichteten poli 
tischen Rednerbühne herab (besonders in der sogenannten 
chambre introuvable des Zahrs 1815) auf einige die 
ser Ausgaben ernstlich aufmerksam machten, und ihre 
Rathschläge richteten, — so namentlich auf theilweise 
Deccutralisation und auf Herstellung wirksamer Commu- 
nalfrciheitcn — verhallten ungehört, oder wurden von 
der Regierung und ihren Organen nicht minder wie von 
entschiedenen Widersachern der Dynastie zurückgewiesen. 
Aber bei jenen beklagenswerthen Versäümnißen und Ver 
wirrungen war man nicht stehen geblieben. Der König 
schien in einem andern Sinne, als es ihm und seinem Hause 
zum Vorwurfe gemacht wurde, seit dem Beginn der Revolu 
tion nichts gelernt und nichts vergessen zu haben, und in 
derselben balbrevolutionairen Afterweisheit zu verharren, der 
er im Zahre 1789 gehuldigt hatte. Er hatte es, wie vor 
und nach ihm so Viele, für ein Leichtes gehalten, mit 
einem Schlage ein allen Bedürfnißen und Interessen ent 
sprechendes Staatsgcbäude zu errichten, und nament 
lich allen Ernstes das Wesen der englischen Verfassung 
beliebig zu verpflanzen. Gleich bei dem Antritt seiner 
Regierung hatte er in diesem Sinn eine sogenannte 
vbartv oonstituti'ooelle erlassen, damit aber in der 
That höchst gefahrvolle Ansichten und Tendenzen, die 
während der napolconischen Gewaltherrschaft ganz zurück 
gedrängt waren, und fast erloschen schienen, von neuem 
entfesselt, ja ihnen gewißermaßcn eine legitime Existenz 
und Wirksamkeit gegeben. 
Diese berühmte und berüchtigte Charte Ludwigs XVIII. 
ist, nebst der ihr selbst zum Vorbild dienenden englischen 
Staatsform, in der nächstfolgenden Zeit von großem Ein 
fluß gewesen auf politische Experimente verwandter Art 
in einer Anzahl deutscher Staaten, und es ist daher 
nicht unwichtig, dieselbe mit Rücksicht auch auf ihr Ver 
hältniß zur Verfassung Englands etwas näher ins Auge 
zu fasse». Es kommt dabei natürlich das englische Staats 
wesen nach seinem damaligen Bestände in Betracht, nicht 
mit den durch die sogenannte Parlamcntsreform in Folge 
der Juli-Revolution eingetretenen Veränderungen. 
Bemerkung. 
Auf mehrseitige Anfragen wohlgeneigter Freunde des politischen Wochenblatts, welche irgendwo die Angabe gefun 
den hatten, solches werde mit dem Schluffe des Jahres aufhören, diene zur Antwort, daß davon niemals die Rede gewe 
sen; cs wird in derselben Gesinnung redigirt, und unter denselben Bedingungen wie bisher, auch im Jahre 1839 er 
scheinen. 
Die früheren Jahrgänge, vom zweiten Quartale 1832 ab bis 1837 einschließlich, sind für den herabgesetzten Preis 
von 2 Rthlr. 20 Sgr. (auch in einzelnen Quartalen zu 20 Sgr.) nur auf dem Wege des Buchhandels durch Herrn 
Dümmler in Berlin zu beziehen. 
Redaktion des Berliner politischen Wochenblatts.
	        

Downloads

Downloads

The text can be downloaded in various formats.

Additional material for this work is available under the item further files.

Full record

TEI Full text
TOC

This page

TEI Full text

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Additional files

  • B_104_5.pdf

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.