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Der Geschlechtstrieb / Bernstein, Eduard (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Geschlechtstrieb / Bernstein, Eduard (Public Domain)

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Monografie

Verfasser:
Bernstein, Eduard
Titel:
Der Geschlechtstrieb
Erschienen:
Berlin: Buchhandlung Vorwärts, 1910
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Umfang:
24 Seiten
Fußnote:
Digitalisierung geplant; $c2024; $5DE-109; $2pdager
Dewey-Dezimalklassifikation:
610 Medizin
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15499752
Sammlung:
Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales, Gesundheit
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
KucRb 793
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
4. Die Hygiene des Geschlechtstriebs

Schnellzugriff

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  • Der Geschlechtstrieb / Bernstein, Eduard (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Der Geschlechtstrieb bei Mensch und Tier
  • 2. Das Geschlechtsleben im Laufe der Zeiten
  • 3. Abnormitäten und Perversitäten des Geschlechtstriebs
  • 4. Die Hygiene des Geschlechtstriebs
  • 5. Das Recht und die Ethik des Geschlechtstriebs
  • Farbkarte

Volltext

94 
Heft 7) erschienene Schrift von Dr. Ernst Gebert „Geschlechts⸗ 
verkehr und Geschlechtskrankheiten“, über das zweite findet man 
in der Schrift von Dr. Leo Hirschlaff „Zur Gesundheitspflege 
des Nervensystems“, Heft 8 der „Arbeiter-Gesundheits-Bibliothek“, 
wertvolle Fingerzeige. Diesen fachmännischen Aufklärungen sei 
hier noch erganzend hinzugefügt, daß zwar die Befriedigung des 
Geschlechtstriebs nicht in gleicher Weise ein Lebensfaktor für das 
Individuum ist wie die Stillung des Hungers, daß aber die Be— 
schaffenheit und Behandlung dieses Triebes den Wert des Lebens 
für das Indwiduum sehr wesentlich beeinflussen kann. Der 
Mensch, dessen Geschlechtstrieb gehemmt ist oder vor der Zeit ab— 
nimmt, ist so wenig im Besitze seiner Vollkraft wie der Mensch, 
der von seinem Geschlechtstrieb beherrscht wird, statt sein Beherr— 
scher zu sein. Nur dem Grade nach ist diese Beeinträchtigung 
seiner Freude am Leben von derjenigen Verstimmung (Gypo— 
chondrie) verschieden, die den Menschen erfaßt, dessen Verdauungs— 
organe ungenügend arbeiten. Der Organismus des Menschen ist 
eine einheitlich arbeitende Maschine, bei der jede Störung an einem 
Punkt andere Störungen verursacht. Nur derjenige Mensch, der 
gemäß seinem Alter im Vollbefitz aller seiner Organe ist, ist allein 
der wahrhaft gesunde Mensch. 
Wenn daher die Hygiene des Geschlechtstriebs geschlechtliche 
Kasteiung weder erfordert noch mit ihr verträglich ist, so ist ander— 
seits nicht zu übersehen, daß der Mensch kraft der höheren Ent— 
wickelung seines Großhirns — im Gegensatz zum Tier — fähig 
ist, einen hemmenden Einfluß auf seine Triebe und Leidenschaften 
auszuüben. Nicht jedem sinnlichen Antrieb, nicht jeder triebmäßigen 
Erregung braucht bei ihm die Tat zu folgen; sie kann durch andere, 
verstandesmäßige „Willensantriebe“, durch das „ich willhnicht!“ 
gehemmt worden. Je höher der Mensch in der Kultur fortschreitet, 
um so mehr ist er imstande, das sinnliche Triebleben zurücktreten 
zu lassen hinter solchen Betätigungen und Genüssen, die seine 
geistigen Fähigkeiten und die Meisterschaft über seinen Körper 
in Uebung halten und fördern. Und was von der menschlichen 
Gattung in ihren verschiedenen Entwickelungsstufen gilt, trifft 
auch zu auf den einzelnen Menschen, soweit er nicht körperlich 
oder geistig entartet ist. Der gesunde Mensch'ist in hohem Grade 
befähigt, durch Selbstzucht und Selbstbeherrschung die Hemmungs— 
zentren in seinem Gehirn in Wirksamkeit treten zu lassen und so 
seinen Geschlechtstrieb, ohne ihn zu kasteien, doch im wahren 
Sinne des Wortes zu meistern. 
In hohem Grade wichtig ist es daher, daß nicht schon das Kind 
im Elternhaus durch das Beispiel von Vater und Mutter daran 
gewöhnt wird, den Mangel an Beherrschung der Triebe als etwas 
Selbstverständliches oder gar Unabänderliches zu betrachten (ver— 
gleiche Heft 15 der „Arbeiter-Gesundheits-Bibliothek“: ,Geschlecht—
	        

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