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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 74.1924 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 74.1924 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Titel:
Der richtige Berliner im Gerichtssaal : im Berliner Dialekt
Erschienen:
Berlin: Verlag Hugo Steinitz, 1892
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Umfang:
159 Seiten
Berlin:
B 329 Literatur: Humoristische Literatur über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15418007
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 329/45
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Ein "mißvergnügtes Verhältniß"

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 74.1924 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalt des vierundsiebzigsten Jahrganges
  • H. 1-3
  • H. 4-6
  • H. 7-9
  • H. 10-12

Volltext

Petermann, Das elastische Verhalten gekrümmter Stäbe unter Druck. 
117 
70 
Den Begriff des Knickens definiert Zimmermann folgender 
maßen: ein Stab befindet sich an der Knickgrenze, wenn die 
durch die Last erzeugten Ausbiegungen unbestimmt sind, ohne 
einen endlichen Wert zu überschreiten. 
Im Folgenden untersucht er die verschiedenen Fälle, unter 
die der Vollständigkeit wegen auch der des geraden Stabes 
aufgenommen ist, also die Fälle 
1) y 0 = 0 (Stab gerade) 
2) f — 0, S = K 
3) f > 0, S = K 
4) f < 0, S^K 
daraufhin, unter welchen Voraussetzungen diese Unbestimmt 
heit auftreten kann, und beantwortet die Frage, in welchem 
Verhältnis f zu y„ stehen muß, wenn der Stab die Knickgrenze 
bei einem endlichen Werte der Ausbiegung o m erreichen soll, 
dahin, daß das der der Grenzkurve 2 entsprechende Wert ist. 
Nur diese führt bei Annäherung an S: K = 1 zu einem endlichen 
Wert der Ausbiegung, nämlich *T g , alle anderen Kurven gehen 
ins Unendliche. Das Gesamtergebnis faßt er zusammen wie 
folgt: 
„Ein vor der Belastung nach n Kosinuswellen in zur Mitte 
symmetrischer Lage gekrümmter Stab von der Länge a er 
reicht die Knickgrenze bei der Last 
wenn diese an Hebelarmen f g angreift, deren Größe und Vor 
zeichen durch die Gleichung 
% 
c cos ™ n 
y 0 
l — 
n’ 
bestimmt ist. Bei n = 1 tritt die Gleichung 
jg___ _5 
yo 4 
an ihre Stelle. Das ist die Knickregel.“ 
Der gekrümmte Stab biegt sich danach im Gegensatz zum 
geraden Stabe, der die Knickgrenze mit der Ausbiegung Null 
erreicht, schon bei beginnender Belastung. Die Ausbiegung 
wächst entsprechend der Grenzkurve 2 und ergibt sich aus 
Gleichung (1). wenn man das für die Knickgrenze maßgebende 
fg einsetzt. Die Werte 6 g , der größten Ausbiegung vor dem 
Knicken, betragen meist nur einen kleinen Bruchteil der Scheitel 
höhe y 0 der Fehlerlinie. 
Abschnitt IU bringt einige Zahlenbeispiele, und in Abschnitt 
IV wird die Untersuchung auf Anfangskrümmungen allgemeiner 
Art ausgedehnt. 
Zimmermann wählt für die Fehlerlinie folgende Gleichung: 
y = Yi cos is 
Xi +x 
i ry, COS x i i ■ ■ • r jt wa •«. , 
h *s *k 
worin unter k eine unbegrenzt wachsende ganze Zahl und unter 
yn eine ebenso abnehmende Länge zu verstehen ist. Für die 
Anwendung beschränkt er sich auf eine endliche Zahl von 
Gliedern und erhält schließlich Gleichung (I) in der Form 
x 2 +x 
+ 
+ yt cos x 
xk H-x 
1 
cos 
\Y 
S^ 
K 
■] 
(7) 
+ 2 y k 
1 — 
cos -n k 
cos 
w- 
S^ 
K 
_i 
n* k 
-}- cos 
n k — 1 
Die Werte dm der Grenzkurve 2 erhält man für 
f g = Ey k 
cos - • n k 
(8) 
1 — 
n* k 
und die zugehörige größte Ausbiegung vor dem Knicken wird 
r i + J_ i ’ 
x n* k k I 
1—; cos 2' n ‘ + 
6g =2y k 
n ? k +~r“ - 2 
(9) 
Für Glieder, in denen n k = 1 ist, wird anteilig 
f« 
y k und : 
r — 3 
yx 
(10 
Die oben aufgestellte Knickregel gilt also auch für den 
Stab mit einer Anfangsform, die durch die Verbindung einer 
beliebig großen Anzahl von Kosinuslinien dargestellt ist. Zur 
Untersuchung unsymmetrischer Formen ist statt y k nur zu 
setzen 
x k 
y k cos x 
wo x k den Abstand des Scheitels der Kosinuslinie von der 
Stabmitte bedeutet. Es hat sich also ergeben, daß jeder 
schwach gekrümmte Stab die Eulersche Knickgrenze erreichen 
kann, wenn die Stabkraft an Fehlerhebeln von bestimmter 
Größe und Lage angreift. 
Der zweite Teil behandelt die Stäbe mit vieleckig gestalteter 
Achse, mit einer Achse, die eine aus geraden Stücken zu 
sammengesetzte Vieleck - oder Zickzacklinie bildet, deren Ecken 
nur wenig von der Stabsehne abweichen. Zimmermann be 
trachtet einen derartigen Stab als Stab mit mehreren Feldern 
und wendet zur Untersuchung das Verfahren an, das er im 
Jahrgang 1909 der Sitzungsberichte mitgeteilt hat. Er stellt 
danach ein System linearer Gleichungen auf, die sich teils aus 
den Stetigkeitsbedingungen an den Knotenpunkten, teils aus 
den Gleichgewichtsbedingungen für die einzelnen Felder er- 
f eben, und die die Knotenpunktsmomente, die Neigungen der 
eidersehnen, die Stabendneigungen und den Auflagerdruck A 
am linken Stabende als Unbekannte enthalten; die Endmomente 
und damit die Fehlerhebel werden als gegeben angenommen. 
Würde man die Knicklast aus der Bedingung: Nennerdeter 
minante = 0 herleiten, so würde man die Knickiast des ge 
raden Stabes erhalten, also unabhängig von der Stabform und 
der Größe der Endmomente und Fehlerhebel. Zimmermann 
geht nun so vor, daß er eines der Endmomente so bestimmt, 
daß die Zählerdeterminanten bei demselben Wert der Stabkraft 
Null werden wie die Nennerdeterminante. Führt man diese 
Stabkraft 
S = K = 
*»E J 
a 3 
in die Zählerdeterminanten ein, dann erscheinen alle Unbekannten 
in der unbestimmten Form —. 
Es ergibt sich also hieraus, daß der Vieleckstab bei der 
Eulerlast knickt, wenn an ihm ein Endmoment M 0 oder M n an 
gebracht wird, das sich aus der Gleichung ergibt, die entsteht, 
wenn man irgendeine der Unbekannten aus der Gleichungs 
gruppe berechnet, die dabei auftretende Zählerdeterminante 
gleich Null setzt und dabei für S den Wert K einführt Es 
läßt sich danach also jeder Vieleckstab zum Knicken bei der 
Eulerlast bringen. 
Im Abschnitt VI wird als Beispiel ein Stab mit zwei 
Feldern nachgerechnet mit Angabe der zugehörigen Formeln. 
Der letzte Teil behandelt „Geschichtliches und Folge 
rungen“. Prof. ®r.*Qng. Petermann.
	        

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