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Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain) Ausgabe 1837 (Public Domain)

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Monograph

Author:
Richter, Julius Wilhelm Otto
Title:
Thilo von Wardenberg : Berliner Zeit- und Charaktergemälde aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts / von Prof. Dr. J. W. Otto Richter (Otto von Golmen)
Publication:
Berlin: Schall und Grund, 1897
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Scope:
397 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15418720
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Rich J 1 a
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
VIII.

Contents

Table of contents

  • Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain)
  • Ausgabe 1837 (Public Domain)
  • No 1, 7. Januar 1837
  • No 2, 14. Januar 1837
  • No 3, 21. Januar 1837
  • No 4, 28. Januar 1837
  • No 5, 4. Februar 1837
  • No 6, 11. Februar 1837
  • No 7, 18. Februar 1837
  • No 8, 25. Februar 1837
  • No 9, 4. März 1837
  • No 10, 11. März 1837
  • No 11, 18. März 1837
  • No 12, 24. März 1837
  • No 13, 1. April 1837
  • No 14, 8. April 1837
  • No 15, 15. April 1837
  • No 16, 22. April 1837
  • No 17, 29. April 1837
  • No 18, 6. Mai 1837
  • No 19, 13. Mai 1837
  • No 20, 20. Mai 1837
  • No 21, 27. Mai 1837
  • No 22, 3. Juni 1837
  • No 23, 10. Juni 1837
  • No 24, 17. Juni 1837
  • No 25, 24. Juni 1837
  • No 26, 1. Juli 1837
  • No 27, 8. Juli 1837
  • No 28, 15. Juli 1837
  • No 29, 22. Juli 1837
  • No 30, 29. Juli 1837
  • No 31, 5. August 1837
  • No 32, 12. August 1837
  • No 33, 19. August 1837
  • No 34, 26. August 1837
  • No 35, 2. September 1837
  • No 36, 9. September 1837
  • No 37, 16. September 1837
  • No 38, 23. September 1837
  • No 39, 30. September 1837
  • No 40, 7. Oktober 1837
  • No 41, 14. Oktober 1837
  • No 42, 21. Oktober 1837
  • No 43, 28. Oktober 1837
  • No 44, 4. November 1837
  • No 45, 11. November 1837
  • No 46, 18. November 1837
  • No 47, 25. November 1837
  • No 48, 2. December 1837
  • No 49, 9. December 1837
  • No 50, 16. December 1837
  • No 51, 23. December 1837
  • No 52, 30. December 1837
  • Contents

Full text

98 
Redacteur: Dr. Streit, Major a. D. 
Buchdrucker I. F. Starcke. 
Aufheben dieser gesetzlichen Bestimmungen, welche den 
Leuten selbst als eine Despotie gegen ihr Interesse und 
ihre Sitten erscheinen, also die Erlaubniß zu besonderen 
auf Untheilbarkrit gerichteten Vererbungen, augenblick 
lich die frühere Untheilbarkrit wieder Hervorrufen, wobei 
der donige Bauernstand, trotz der Armuth des Bodens, 
wohlhabend war. 
In den Fabrikgcgcnden von Aachen, Eupen, Cre- 
feld, Elberfeld dagegen ist die Theilbarkcir und der Ver 
kehr im Grundeigenthum nicht blos unschädlich, er ist 
vielmehr nützlich, ja nothwendig. Hier wird dadurch 
den kleinen Leuten, namentlich dem Fabrikarbeiter Ge 
legenheit gegeben, ein kleines Grundeigcnthum zu Kar 
toffel- und Gemüsebau zu erwerben. Dieß gewährt ihm 
in Zeiten der Noth Schutz vor dem Hungertode, es 
giebt ihm, dem Fabrikhcrrn gegenüber, eine gewisse 
Selbstständigkeit, weshalb er dort auch keineswegs so 
in jene furchtbarste aller Leibeigenschaften verfallen ist, 
als etwa in England. Daß er ein solches erwerben 
kann, giebt dann auch jedem, der cs noch nicht besitzt, 
die Neigung und den Muth es zu erwerben, treibt zur 
Thätigkeit und Sparsamkeit, und vermehrt überhaupt 
die moralische Tüchtigkeit und Kraft dieser sonst im All 
gemeinen so sehr verdorbeiren Klasse. 
Es würde hier zu weit führen, wollten wir diese 
Frage für jedes einzelne Land oder jede Oertlichkeit auch 
nur im Allgemeinen zu beantworten tuchen. Wenn es 
sich aber darum handelt, welche Grundsätze eine weise 
Gesetzgebung in dieser wichtigsten aller politischen und 
Gesctzes-Fragcn befolgen solle, so möchten wir als all 
gemein leitende, die auf eine wahre organische Freiheit 
gebauten als nothwendig anerkennen, nämlich den Land 
gemeinden ihr corporakivcs Eigenthum möglichst geschlos 
sen zu erhalten, und für dessen zweckmäßige und nament 
lich der Armuth wohlthätige Verwaltung und Benutzung 
zu sorgen, den Bauernstand aber von der Tyrannei eines 
ihm fremden und aufgedrungenen Erbrechts zu befreien, 
und ihm die möglichste Disposirionsfreiheit über sein 
Eigenthum zu gewähren. 
Wir müßen uns Glück wünschen, daß in Preussen 
schon die ersten Schritte zur neuen Begründung eines 
kräftigen Bauernstandes, des wichtigsten Standes, den 
eine Monarchie in gegenwärtiger Zeit hat und haben 
kann, geschehen sind, indem vorläufig dem Bauernstände 
Westphalens, seinem eigenen Begehren gemäs, eine auf 
,cnc Grundsätze gebaute Erbfolge-Ordnung verliehen ist. 
Haller in Italien. 
Die Grundsätze des dem Revolutionssystem entge 
gengesetzten, wahren und im eigentlichen Sinne natür 
lichen Skaatsrcchts scheinen in Italien zuerst durch 
Hallers Schrift über die Constitution der spa 
nischen Corrcz von 1820, bekannt worden zu sey», 
welche beinahe gleichzeitig zu Turin, Modena und Nea 
pel ins Italienische übersetzt ward, und besonders bei 
den Gelehrten große Aufmerksamkeit erregte. Sodann 
wurde in einem 1822 zu Rovcredo herausgekommenen 
Buche: 8aggio sopra I» selieitü die Restauration der 
Staatswissenschafr als tiefsinnig und lichtvoll rühmlichst 
angeführt, auch von dem Verfasser der dringende Wunsch 
geäussert, daß eine italienische Uebersetzung derselben 
bearbeitet, und, wie er sich ausdrückt, Italien mit einer 
nperu veramente classica e capaee di giovare a 
tutto il mondo bereichert werden möchte. Auch in dem 
Amico d’ltalia, einer zu Turin erscheinenden Monats 
schrift, standen schon i. I. 1823 mehrere Hefte hindurch 
sehr bedeutende Auszüge aus diesem Werke, wclä>es so 
gar genannt wird „opera veraoiente Europea, c che 
puo riguardarsi quäl dono del cielo, che luine al 
autore porse a vigore nella sua impresa.” 
Hiernächst erschien in den Jahren 1826—1828 zu 
Neapel eine, freilich sehr mangelhafte, in mehreren Ca 
piteln etwas verstümmelte, und mit vielen sinnentstellen 
den Druckfehler» ausgestattete italienische Uebersetzung 
der Restauration der Sraatswissenschaft, welche einige 
Jahre später, wiewohl ohne Verbesserung, zu Foligno 
neuerdings aufgelegt wurde. Doch ist die Uebersetzung 
der spätern Bände, welche von einem zu Neapel sich 
aufhaltenden Deutschen bearbeitet worden, schon viel 
treuer und richtiger. Indessen scheint das Werk, selbst 
in dieser mangcchaften Gestalt, besonders auf den 
gelehrten Herrn Ugolini, Bischof vom Fossombrone, 
einen liefen Eindruck gemacht zu haben. Derselbe lässt 
dermalen den später erschienenen fünften Band zu Rom 
übersetzen, und hat so eben einen Catecbismo contro- 
rivoluzionario politico, intorno alla origine, natura, 
e scopo della societa, e degli stati, a prospera- 
meuto della gioventii herausgegeben, welcher in Frage 
und Antwort ganz nach den Grundsätzen der Restaura 
tion der Staarswissenschaft abgefasst ist. — Das ge 
nannte Weck wird darin mit verdienten Lobsprüchen 
überhäuft, und beinahe auf jeder Seite cirirt, ja es 
werden sogar ganze Stellen und Paragraphen desselben 
angeführt. Dabeisind die Hauptgrundzüge äusserst richtig 
aufgerafft, und der Verfasser dringt wiederholt auf die 
den bisherigen Theorien entgegengesetzte Fundamental- 
Wahrheit, daß zwischen dem wahren Naturstande und 
dem fälschlich sogenannten bürgerlichen Zustande, 
zwischen den privatgcselligen Verhältnißen (Herrschaften 
oder Gemeinden) und den eigentlichen Staaten kein 
wesentlicher Unterschied bestehe, sondern die letzteren nur 
der Gipfel und die Krone der ersteren, folglich ebenfalls 
auf eigene Rechte begründet, und in der Regel durch 
eigene Rechte beschränkt seyen, wobei dann freilich, für 
den weitern rechtmäßige» Einfluß der Fürsten durch die 
gegenseitigen freiwilligen Humanitätspfiichten und durch 
kluge Nachgiebigkeit oder Verträglichkeit in erlaubten und 
gleichgültigen Dingen, noch ein schöner und herrlicher 
Spielraum übrig bleibt. In der ersten Abtheilung des 
besagten Catechismus wird das pseudophilosophische 
Staatsrecht ungefähr wie in Hallers Restauration der 
Sraatswissenschaft dargestellt, in der zweiten ausführ 
lich widerlegt, in der dritten werden demselben die wahre 
Theorie nach ihren Hauptgrundsätzen entgegengesetzt 
und in der vierten die aus dieser Theorie entspringenden 
gegenseitigen Rechte und Verbindlichkeiten kürzlich an 
gezeigt. Da jedoch der übrigens sehr gründliche Ver 
fasser jede der verschiedenen, sich gegenseitig widerspre 
chenden Ansichten oder Ideen der Bekenner des Social- 
Contracts,— z. D. diejenige, welche ihn als ein Factum 
ansieht, die, welche ihn für eine Hypothese oder eine 
juridijche Fiction, und die, welche ihn für ein Ideal 
für die Zukunft ausgiebt, besonders behandeln zu sollen 
glaubte, auch in acht verschiedenen Paragraphen die ir 
rigen Vorstellungen von einem vorgeblich ursprüngli 
chen, bald aussergcsclligcn, recht- und gesetzlosen, auf 
allgemeine Freiheit und Gleichheit begründeten, in einem 
ewigen Krieg bestehenden, bald wieder zwar geselligen, 
nicht ganz rechtlose», in der Regel friedlichen, jedoch 
für die Sicherheit unzureichenden, und von der jetzigen 
angeblich bürgerlichen Gesellschaft in Ursprung und 
Zweck ganz verschiedenen Naturstande einzeln widerlegt, 
w hat ihn diese Methode zu Wiederholungen genöthigt, 
die bisweilen etwas ermüdend sind, und um so eher 
vermieden werden konnte» als die bloße Entgegenstel- 
lung jener Varianten und Widersprüche den treffendsten 
Beweis von der Falschheit des ganzen Systems gelie- 
fett hätte. Der Verfasser scheint auch gefühlt zu ha 
ben, daß durch diese speciellen Widerlegungen sein Buch 
schon über die einem Catechismus zugemessenen Gren 
zen angewachsen sey, daher auch unserer Ansicht nach 
die dritte und vierte Abtheilung, welche die Grundsätze 
der wahre,» staatsrechtlichen Throne aufstellen und ent 
wickeln sollten, in Vergleichung mit den beiden ersteren 
etwas zu kur; ausgefallen, und zu früh abgebrochen 
worden sind. Indessen verspricht der Verfasser den 
nämlichen Catechismus in veränderter Form und mit 
den nöthigen Zusätzen unter dem Titel: „Institutiones 
juris, socialis naturae, ad usum scholarum ad ver 
sus pscudunt jus publicum philosophiern» herauszu 
geben.
	        

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