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Was ein Berliner Musikant erlebte / Noack, Victor (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))

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Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Titel:
Berliner Handels-Register : Verzeichnis der in den Amtsgerichtsbezirken Berlin-Mitte, Charlottenburg, Köpenick, Lichtenberg, Lichterfelde, Neukölln, Pankow, Schöneberg, Spandau, Tempelhof, Wedding und Weißensee wohnenden eingetragenen Einzelfirmen, Gesellschaften und Genossenschaften / zusammengestellt auf Grund der amtlichen Register und Akten mit justizministerieller und kammergerichtlicher Genehmigung
Erschienen:
Berlin: Ullstein 1931
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
57. Jahrgang (1921); 59. Jahrgang (1923)-67. Jahrgang (1931) ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
3034488-8 ZDB
Frühere Titel:
Handels-Register des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte
Berlin:
B 830 Wirtschaft. Finanzen: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
330 Wirtschaft
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1929
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 830 Wirtschaft. Finanzen: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
330 Wirtschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15437959
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
Zs 675:65.1929
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung

Kapitel

Titel:
Abteilung A

Kapitel

Titel:
T

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  • Was ein Berliner Musikant erlebte / Noack, Victor (Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG))
  • Farbkarte
  • Schutzumschlag Vorderseite
  • Einband
  • Werbung
  • Titelblatt
  • In der Lehre
  • Im "Seeschlößchen"
  • Sedanfeier
  • Tanzmusik
  • Konzertausflug
  • Flucht - Erste Berliner Erlebnisse
  • Klavierspieler
  • Bedienung von zarter Hand
  • Die Kellnerin
  • Die Musikerbörse
  • Neujahrstrubel
  • Rixdorf - Wiener Maskenball des Rauchklubs "Blaue Wolke"
  • Streben und Straucheln
  • In der Kaschemmme
  • Liebhaber in Krotoschin
  • Obdachlos in Polen
  • Knechteball
  • Aufschrei
  • Im italienischen Tanz- und Gesangs-Ensemble
  • "Zigeuner" im Café
  • In der Gerichtsstraße
  • Im Ballhaus
  • Im Weinlokal
  • Damengesellschaft
  • Abermals im Ballhaus
  • Artistenfahrt
  • Im Variété
  • Im Sektsalon
  • Kavalier
  • Anhang
  • Werbung
  • Rückdeckel
  • Schutzumschlag Rückseite
  • Buchrücken

Volltext

44 Großstadt-Dokumente Bd. 19. Was ein Berliner Musikant erlebte. 
„Ick war erst Jeiger," erzählte er mir, nachdem wir 
uns bekannt gemacht hatten. „Aber nachher wollten die 
Ogen nich' mehr; na, da bin ick denn zu Schlachzench 
iberjejang'n. Nu dreh' ick mit meine Olle tachsüber noch 
Ziehjarrn, und da jeht's." 
„Nu ja, — von Musik allein könnten Sie doch nich 
existieren!" 
„Musik alleeue, — da mißten ma Hungers sterben! 
— Wat habe ick denn hier? — Sechse fufzig! — Wat 
is'n bet?! Davor schleift ick det janze Jeschlender (er 
meinte die große und kleine Trommel) von Jesnndbrunnen 
bis hierher und verfahre noch ne Masse Jeld. Wat 
bleibt mir denn nu von die sechs Mark fufzig? Davor 
schinde ick mir de janze Nacht bis morjen früh um — 
sieben womöglich. Ehe ick zu Hause komme, is et neuue! 
— Ne — bleib' mir Eeuer mit de Musik vorn Halse! 
Mein Junge wollte ooch Musiker werden; dem hab' ick 
jeleuchtet! Ufjehangen hätt' ick ’n!" 
Inzwischen war der Vorstand des Rauchklubs 
„Blaue Wolke" angekommen. Arbeiter im Smmtags- 
staat. Sie trugen mit Würde und Stolz ihre Abzeichen, 
kleine Emailschnallen mit Aufschriften wie: Erster Vor¬ 
sitzender, Vergnügnngskomitee> Kassierer, Schriftführer. 
Auch die noch fehlenden Musiker hatte:: sich eingefunden. 
Der erste Vorsitzende hatte sich im Vollgefühl seines 
Amtes einen roten Fez mit blauer Quaste aufs Haupt 
gesetzt; er begrüßte uns mit einem gnädigen Kopfnicken 
und instruierte uns, wie wir die ersten Masken zn be¬ 
willkommen hätten. 
„Net — ick jebe Euch schon immer ’n Zeichen! Wenn 
ick die Hand hochhebe, bann blast a'n Choral!" 
Wir waren zunächst etwas verdutzt; es wurde uns 
jedoch bald klar, daß mit „Choral" ein „Tusch" ge-
	        

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