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Die Entdeckung Berlins / Urban, Henry F. (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Monografie

Verfasser:
Urban, Henry F.
Titel:
Die Entdeckung Berlins
Illustrator:
Haase, Paul
Erschienen:
Berlin: Druck und Verlag von August Scherl, 1911
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
, 2024
Umfang:
(VIII, 192 Seiten
Fußnote:
Aus: Berliner Lokal-Anzeiger
Berlin:
B 184 Kulturgeschichte: 1800 -1918
Dewey-Dezimalklassifikation:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15491425
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 184/127
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
18. Entdeckung

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berliner politisches Wochenblatt (Public Domain)
  • Ausgabe 1838 (Public Domain)
  • No 1, 6. Januar 1838
  • No 2, 13. Januar 1838
  • No 3, 20. Januar 1838
  • No 4, 27. Januar 1838
  • No 5, 3. Februar 1838
  • No 6, 10. Februar 1838
  • No 7, 17. Februar 1838
  • No 8, 24. Februar 1838
  • No 9, 3. März 1838
  • No 10, 10. März 1838
  • No 11, 17. März 1838
  • No 12, 24. März 1838
  • No 13, 31. März 1838
  • No 14, 7. April 1838
  • No 15, 14. April 1838
  • No 16, 21. April 1838
  • No 17, 28. April 1838
  • No 18, 5. Mai 1838
  • No 19, 12. Mai 1838
  • No 20, 19. Mai 1838
  • No 21, 26. Mai 1838
  • No 22, 2. Juni 1838
  • No 23, 9. Juni 1838
  • No 24, 16. Juni 1838
  • No 25, 23. Juni 1838
  • No 26, 30. Juni 1838
  • No 27, 7. Juli 1838
  • No 28, 14. Juli 1838
  • No 29, 21. Juli 1838
  • No 30, 28. Juli 1838
  • No 31, 4. August 1838
  • No 32, 11. August 1838
  • No 33, 18. August 1838
  • No 34, 25. August 1838
  • No 35, 1. September 1838
  • No 36, 8. September 1838
  • No 37, 15. September 1838
  • No 38, 22. September 1838
  • No 39, 29. September 1838
  • No 40, 6. October 1838
  • No 41, 13. October 1838
  • No 42, 20. October 1838
  • No 43, 27. October 1838
  • No 44, 3. November 1838
  • No 45, 10. November 1838
  • No 46, 17. November 1838
  • No 47, 24. November 1838
  • No 48, 1. December 1838
  • No 49, 8. December 1838
  • No 50, 15. December 1838
  • No 51, 22. December 1838
  • No 52, 29. December 1838
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

2 
an, welche sich der besoicheren Gunst des Grafe» Toreno 
und Herrn Maetinez de la Rosa erfreuen, und i» Bezug 
auf diese vielleicht dem Hute vergleichbar sind, womit man 
sich im Theater einen Platz sichert. — Es wird dabei nicht 
viel Bessere- herauskommen, als eine Wiederholung des be 
reits früher Erlebten. Die belobte „Mäßigung" dürfte daS 
Losungswort des Cabinets seyn, und all seine Hoffnung dar 
auf beruhen, daß in Anerkenntniß solcher Tugend Frank 
reich sich entschließt, eine Anleihe zu begünstigen, und zuletzt 
durch Intervention, Cooporatio», oder welchen Namen man 
sonst erfinden mag, das schwankende Gebäude vor dem völ 
ligen Einsturze zu bewahren. 
Die Lage der Dinge auf dem nördlichen Kriegsschau 
plätze ist unverändert dieselbe. Don Carlos befand sich noch 
in der zweiten Hälfte des December zu Amnrrio, Espartero 
der in der Gegend von Logrono stand, soll sich nach Ma 
drid verfügt, und de» Oberbefehl einstweilen an General 
Latre übergeben haben. 
Die französischen Deputirte» schritten nach erfolg 
ter Prüfung der Wahle», zur Ernennung der Würdenträ 
ger der Kammer. Zum siebente» Male feit der glorreichen 
Revolution nimmt Herr Dnpi» de» Präsidentenstuhl ein, 
und da ihn weder seine Manieren, noch eine gewiße Be 
weglichkeit des Gemüths vorzugsweise für diese Stellung 
qnalificiren, so muß man voraussetze», daß die Besorgniß 
vor dem Schlimmeren, welche im heutigen Frankreich über 
haupt so große Dinge bewirkt, auch hier ihren Einfluß äus 
sere. In die Plätze der Di'ce-Präfldentcn hat sich das rechte 
und linke Centrnni — so bezeichnet dermalen die Mode die 
Doktriiiaire und den Tiers parti — gleichmäßig getheilt: 
von de» Gewählten gehöre» Jacqueminot und Cunin Gri- 
daine jenem, Calmo» und Passy diesem an. In nicht ge 
ringe Bewegung versetzt die periodische Presse der Umstand, 
daß bei letzterer Wahl der Führer der linken Seite, Odilen 
Barrot, die überraschend beträchtliche Zahl von 142 Stim 
men erhielt, was nur dadurch zu erklären, daß viele den, lin 
ken Centrum Angehörende ihm die ihrige gegeben haben; be 
greiflich erläutern und betrachten die verschiedenen Parteien 
das Ereiguiß jede in ihrer Weife, uns erscheint es einfach 
als eine kleine Intrigue, mittelst deren die nicht rein mini 
sterielle oder doktriiiaire Abtheilung der richtigen Mitte dem 
Cabinet einen Wink giebt, daß sie keineswegs vernachlässigt 
werden dürfe. Ucberhaupt möchte dem ganzen Treiben tie 
ferer politischer Sinn völlig fremd seyn. Zwei Haufen in- 
conseguenter Revolutionaire, von wenig verschiedener Färbung, 
zerre» an der Tafel worauf die Portefeuilles liegen, ei» drit 
ter, vorläufig »och mit etwas mehr Folgerichtigkeit ausge 
rüstet, steht in der Erwartung abseits, daß er von einem 
der Streitende» zu Hülfe gerufen, de» Ausschlag gebe», und 
den Sieg zumeist für sich ausbeuten werde; bei läugereui 
Schwanke» des Kampfes dürften aber wahrscheinlich jene un 
ter sich ei» billiges Abkomme» treffe», — und diese Misere 
nennt man constilutionclles Leben, die erste Bedingung der 
Vclkssreihcit! 
Das Schreiben mittelst dessen eine Anzahl Wähler zu 
Toulouse Herrn Lafsitte die dortige Candidatur angetragen 
hat, lautet: „Ihre Anwesenheit in der Deputirte»-Kammer 
ist eine Nothwendigkeit für die Ehre des Zuli-Fraukreichs. 
Sie personificiren auf das Ehrenwertheste die Revolution 
von 1830, und Ihre Ausschließung aus der Deputirten-Kam- 
mer ist eine Beleidigung für diese Revolution. Wir bitten 
Sie daher, die Candidatur anzunehmen, welche wir die Ehre 
haben, für den Fall anzubieten, daß Marschall Clauzel für 
Rhetel optiren sollte. Toulouse wird gerechter und dank 
barer sey» als Paris!" — Sollte hier nicht eine kleine 
Bosheit zum Grunde liegen? Ein Bankier, welcher stich 
zum Haupthelden der großen Woche macht, darüber banke 
rout wird, und demnächst seine Unfähigkeit zum Staatsmann 
praktisch darthut, ist also die Personiflcation der Revolution 
von 1830? Wir haben durchaus nichts dagegen einzuwenden- 
Nothwendige Ergänzung der Staatswis 
senschaft. 
Zweicrlei Hauptrichtungen bat es von jeher in dcr 
Wissenschaft gegeben, die eine vorzugsweise gestützt auf 
die treue Beobachtung der Natur der Dinge, gleichsam 
ei» Uebergeheii, ein Verschmelzen mit der objective,, Welt 
selbst, die andere eine mehr subjektiv-ideale, welche das 
gegenüberstehende Daseyende, nach den allgemeinen gei- 
lligeii Gesetzen der Dinge, und die ihiieii correspondiren- 
dcn Anschauungen der Iiienschlichcn Vernunft l» Bctrach- 
tnng zog. Man kan», um dieß in große» Zügen zn be 
zeichnen, das Alterthum oder die vorchristliche Zeit als 
Repräsentanten jener ersten Richtung betrachten, indem 
hier Alles Natur und Natur-Anschauung war, ein gleich 
sam nur objectivirtes Wissen; die christliche Epoche hin 
gegen zeigt die andere Anschanmig, als wo der Mensch 
auf sein innerstes Selbst hauptsächlich zurückgewiesen, in 
die geistige Natur sowohl seiner als auch dcr Dinge aus 
ser ihm eintrat. Beide Richtungen finde» sich natürlich 
in jeder Epoche vereinigt, nur daß die Hauptrichtung dcr 
ganze» Zeit auch die vorherrschende im Allgemeinen bleibt. 
So waren beide Richtungen im Alterthume in Plato 
und Aristoteles, so zeigte sich die blos objective Anschauung 
vielfach in Gelehrten und Philosophen des christlichen 
Mittelalters, und der spätere Baco repräsentirt recht ei 
gentlich jene blos beobachtende Wissenschaft. Einleuch 
tend ist indeß, daß beide Richtungen einander nicht ge 
genseitig ausschließen, daß sie sich vielmehr wesentlich er 
gänzen, lind eigentlich eine ohne die andere gar nicht zu 
denken ist. Im Gegentheil, wo dieß vollständig entwe 
der in einem Individuum oder i» einem ganzen Zeital 
ter dcr Fall ist, wird recht eigenllich nicht allein ein wah 
rer Streit und Spaltung in der Wissenschaft sich dar 
stelle», sondern in gewisser Weise dieselbe zu einer wahr 
haftigen Nichtigkeit als bloße Empirie oder als idealisti 
scher Formalismus herabsinkcn, wie dieß die jungst ver 
gangene Zeit zureichend bewiesen hat. 
Wenden wir dieß ans den Staat und seine Betrach 
tung an, so ist klar, daß auch hier jene beiden Anschauungs 
weisen sich nothwendig vorfinden müßen, daß beide zu 
sammen de» ganzen Inbegriff der eigentliche» Staats- 
wiffkiischaft, — wenn cs eine solche geben soll, — aus 
machen, und daß die etwaige Verrückung beider, eine 
einseitige Zurücksetzung dcr einen oder der andern, zu 
den größten Verirrungen und zu der stärksten Läsion des 
gesellschaftlichen Lebens führen. So ist die Revolution 
(um sie auch von dieser Seite her begreiflich zu machen) 
nichts weiter als jene ganz einseitige idealistische Auffas 
sung des Staats, ein leerer Verstaiides-Begriff desselben, 
in welchem von aller objectiven Ratnr und Wesenheit 
absirahirt wird. 
Hat man sich diesen Gesichtspunkt einmal klar ge 
macht, so ist es höchst interessant und für die gute Sache 
durchaus unentbehrlich, dm Stand der heutigen Staats- 
wlffcuschast oder vielmehr dessen, was für die Restaura 
tion derselben, nach gänzlicher Zerrüttung dcr guten Dok 
trin, wie des socialen Lebens, geschehen ist, in's Auge zu 
fassen. 
Hier min möchten wir vor Allem darauf aufmerk 
sam machen, daß vielleicht jene objective Auffassung der 
Gesellschaft lind ihrer Entwickelung wenigstens in dem 
Kreise der Beffergesinnten die vorherrschende geworden, 
zwar nicht als eine blos einseitige, sondern mehr isolirt 
dastehende und dcr geistige» Verbindung entbehrend. Aus 
ser daß hierdurch etwas Mangelhaftes entstanden ist, tritt 
der wesentliche Nachtheil ein, die falschen Doktrinen, die 
aus einem geistigen und wenigstens theilweise wahren 
Princip entstanden sind, nur durch die objective Natur 
der Dinge, nicht durch den Gedanke» oder die geistige 
Wahrheit selbst zn widerlegen, also ihnen blos "schroff 
gegenüber zn treten, ohne de» Ucbcrgaiig zur Wahrheit 
selbst darzubieten. 
Daß übrigens sich bcr Stand dcr Wissenschaft auf 
diese Weise entwickeln mußte, war natürlich, indem ge 
rade die Irrthümer der Zeit beinahe in allen Doktrinen 
die vollständigste Verleugnung des Objectiven zum Grunde 
legten, und cs daher vor Allem darauf ankam, die Wahr 
heit desselben zu vindiciren, und die blos subjective idea 
listische Ansicht, welche Alles ans sich zu construiren suchte, 
auf ihren eigentlichen, ihr gebührenden Standpniikl zu 
rückzuweisen/ Diesem Grund-Irrthum, als er vielleicht 
den höchste» Grad erreicht, und in seinen praktischen Fol 
gen von einer allgemeinen Zerstörung des Bestehenden 
begleitet war, trat in dcr Wissenschaft des Staats zuerst 
Herr v. Haller in seinem berühmten und ausführlichen 
Werke von dcr Restauration der Staatswisseiischaften, 
aus das Siegreichste entgegen. Wie sein berühniter Vor-
	        

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