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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1967, V. Wahlperiode, Band I, 1.-20. Sitzung (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Metadata: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1967, V. Wahlperiode, Band I, 1.-20. Sitzung (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin / hrsg. vom Magistrat
Other titles:
Amtsblatt der Stadt Berlin
Publication:
Berlin: W. & S. Loewenthal 1945
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
69.1928-86.1945 ; damit Erscheinen eingestellt
ZDB-ID:
2900198-5 ZDB
Previous Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1943
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Note:
Fehlende Seiten: 11-12, 301-302
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15394068
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:1943
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
Nr. 20, 18. Mai 1943
Publication:
, 1943-05-18

Contents

Table of contents

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1967, V. Wahlperiode, Band I, 1.-20. Sitzung (Public Domain)
  • Title page
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (1), 6. April 1967
  • Nr. 2 (2), 6. April 1967
  • Nr. 3 (3), 13. April 1967
  • Nr. 4 (4), 27. April 1967
  • Nr. 5 (5), 11. Mai 1967
  • Nr. 6 (6), 8. Juni 1967
  • Nr. 7 (7), 22. Juni 1967
  • Nr. 8 (8), 12. Juli 1967
  • Nr. 9 (9), 13. Juli 1967
  • Nr. 10 (10), 15. September 1967
  • Nr. 11 (11), 21. September 1967
  • Nr. 12 (12), 22. September 1967
  • Nr. 13 (13), 12. Oktober 1967
  • Nr. 14 (14), 19. Oktober 1967
  • Nr. 15 (15), 26. Oktober 1967
  • Nr. 16 (16), 2. November 1967
  • Nr. 17 (17), 23. November 1967
  • Nr. 18 (18), 13. Dezember 1967
  • Nr. 19 (19), 14. Dezember 1967
  • Nr. 20 (20), 15. Dezember 1967

Full text

8 
1. Sitzung' vom 6. April 1967 
Atnrehn 
müssen wir daher mit unserem Nein auch den Wider 
spruch gegen diese Maßnahmen anmelden, denen wir 
im einzelnen bei der Aussprache über die Regierungs 
erklärung noch begründen werden. 
(Beifall bei der CDU.) 
Präsident Sickert: Das Wort hat Herr Abgeordneter 
Oxfort. 
Oxfort (FDP): Herr Präsident! Meine Damen und 
Herren! Für die Fraktion der FDP darf ich an dieser 
Stelle erklären, daß ich die Wahl des Regierenden 
Bürgermeisters von Berlin für keinen geeigneten Tages 
ordnungspunkt halte, um den politischen Streit zwischen 
den Fraktionen dieses Hauses auszutragen. 
(Sehr gut! bei der SPD.) 
Ich werde es mir deshalb versagen, auf die politischen 
Angriffe des Herrn Kollegen Amrehn einzugehen, son 
dern werde das, was politisch zu diesen Ausführungen 
zu sagen ist, bemerken, wenn wir über die vom Senat 
vorzulegende Regierungserklärung hier zu debattieren 
haben. Ich halte das für einen wesentlich besseren Stil. 
(Abg. Amrehn: Dann ist es schon zu spät!) 
- Herr Kollege Amrehn, über das, was Sie hier gesagt 
haben, darf ich mir nur folgende Bemerkung erlauben. 
Allzu sehr klingt bei Ihrer Erklärung durch, wie sehr 
Sie enttäuscht sind, an der Mitarbeit in diesem Senat 
nicht beteiligt zu sein. 
(Beifall bei SPD und FDP. 
- Lachen bei der CDU.) 
Wer in den letzten Monaten vor Ablauf der Legislatur 
periode Augen hatte zu lesen und Ohren zu hören, der 
sah, wie sehr es Ihnen darauf ankam - auch in Ihrer 
Haltung als Opposition -, an der Mitarbeit im Senat 
beteiligt zu werden, was uns um so mehr wunderte, als 
die Fraktion der CDU in der letzten Legislaturperiode 
den Regierenden Bürgermeister äußerst scharf angegrif 
fen und ihm sein Mißtrauen ausgesprochen hat. Für die 
Fraktion der FDP darf ich erklären - und ich habe das 
eingehend bereits bei seiner letzten Wahl getan 
daß Heinrich Albertz unser Vertrauen besitzt. Er wird 
unsere Stimmen erhalten. 
(Zuruf: Wie könnte es auch anders sein? - 
Abg. Lemmer: Also das Kätzchenspiel geht weiter!) 
Präsident Sickert: Schönen Dank. Meine Damen und 
Herren, Wortmeldungen liegen nicht mehr vor. Weitere 
Vorschläge zur Wahl des Regierenden Bürgermeisters 
sind nicht gemacht. Vorgeschlagen ist Herr Abgeord 
neter Heinrich Albertz. Nach § 79 Absatz 1 der Ge 
schäftsordnung ist die Wahl mit verdeckten Stimmzet 
teln vorzunehmen. Wer dem Wahl Vorschlag zuzustimmen 
wünscht, den bitte ich, den Namen des Vorgeschlagenen 
oder Ja auf den Stimmzettel zu schreiben. Diejenigen, 
die den Vorschlag ablehnen, bitte ich, das Wort Nein 
und diejenigen, die sich der Stimme enthalten wollen, 
das Wort Enthaltung auf dem Stimmzettel zu vermer 
ken. Auch ein leerer Stimmzettel zählt als Stimm 
enthaltung. Die Stimmzettel sind bereits verteilt. Ich 
bitte die Abgeordneten Frau Roschanski und Frau 
Schneider, den Kontrolldienst an der Wahlurne zu ver 
sehen. Ich bitte den Herrn Abgeordneten Prozell, die 
Namen der Mitglieder des Hauses zu verlesen. 
Meine Damen und Herren! Sind alle Abgeordneten 
aufgerufen? - Das ist der Fall. Ich schließe daher die 
Abstimmung und bitte die Schriftführer, das Wahl 
ergebnis festzustellen. Ich darf um eine kurze Pause 
bitten, damit das Wahlergebnis ermittelt werden kann. 
(Kurze Pause.) 
Meine Damen und Herren! Das Wahlergebnis liegt 
mir vor. Es wurden 132 Stimmen abgegeben; davon 
haben für den Abgeordneten Heinrich Albertz 83 ge 
stimmt. Gegen den Abgeordneten Albertz haben 46 Ab 
geordnete gestimmt. Drei Abgeordnete haben sich der 
Stimme enthalten. 
Nach Artikel 41 Absatz 1 der Verfassung von Berlin 
wird der Regierende Bürgermeister mit der Mehrheit 
der abgegebenen Stimmen gewählt. Bei der Ermittlung 
der Mehrheit der abgegebenen Stimmen zählen nach 
§ 79 Absatz 1 der Geschäftsordnung die Stimmenthal 
tungen und die ungültigen Stimmen mit. Die Mindest 
zahl würde somit 67 Stimmen betragen. Es haben für 
den Abgeordneten Heinrich Albertz 83 Mitglieder des 
Hauses gestimmt. Damit ist der Abgeordnete Albertz 
erneut zum Regierenden Bürgermeister gewählt worden. 
(Beifall bei der SPD und der FDP.) 
Ich beglückwünsche Sie, Herr Regierender Bürger 
meister, im eigenen Namen und im Namen des Hauses 
zu Ihrer Wahl und frage Sie, ob Sie die Wahl annehmen. 
Albertz, Regierender Bürgermeister; Ich nehme die 
Wahl an. 
Präsident Sickert: Ich danke Ihnen für die Erklärung. 
Wünschen Sie das Wort zu einer Erklärung, Herr Regie 
render Bürgermeister? - Bitte sehr! 
Albertz, Regierender Bürgermeister; Herr Präsident! 
Meine Damen und Herren! Ich danke den Mitgliedern 
des Hohen Hauses, die mir eben ihr Vertrauen aus 
gesprochen und mich damit in das Amt des Regieren 
den Bürgermeisters erneut gewählt haben. Ich danke 
den Mitgliedern des Hauses, die offen ihr Mißtrauen 
ausgesprochen haben. Ich hoffe, daß in dieser Offenheit 
weiter verfahren wird. 
Ich werde trotzdem der Versuchung widerstehen, jetzt 
auf das einzugehen, was der Oppositionsführer hier 
heute ausgeführt hat; das wird im Zusammenhang mit 
und nach der Regierungserklärung möglich sein. Ich 
bitte, mir, unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer 
Fraktion, zu helfen, mit meinen Kollegen im Senat, die 
nachher gewählt werden, das zu tun, was für diese 
Stadt notwendig ist. Wir werden hier diesem Hause 
gegenüberstehen nach der Verfassung und in der Ver 
pflichtung, die uns in gemeinsamer Verantwortung 
bindet. 
Präsident Sickert: Ich danke Ihnen für diese Erklä 
rung, Herr Regierender Bürgermeister. 
Ich schlage dem Hause vor, bevor wir den Punkt 9 
der Tagesordnung behandeln, eine Pause von 10 Minu 
ten einzulegen. Ich rufe das Haus wieder um 10 Minu 
ten vor 11 Uhr zusammen. Die Sitzung ist unterbrochen. 
(Aufruf der Namen und Stimmabgabe.) 
(Unterbrechung von 10.38 bis 10.51 Uhr.)
	        

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