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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin (West). Abgeordnetenhaus
Titel:
Plenarprotokoll / Abgeordnetenhaus von Berlin
Weitere Titel:
Plenarprotokolle des Abgeordnetenhauses von Berlin
Erschienen:
Berlin: Abgeordnetenhaus 1990
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Erscheinungsverlauf:
6. Wahlperiode, 1 (19. April 1971)-11. Wahlperiode, 42 (27. September 1990)
ZDB-ID:
2848210-4 ZDB
Frühere Titel:
Stenographischer Bericht
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1977
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 740 Kommunalverwaltung. Kommunalpolitik: Kommunalpolitik
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-9439766
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Verwaltung. Politik
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Ausgabe

Titel:
Nr. 74, 9. Dezember 1977

Schnellzugriff

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 46, 13. Januar 1977
  • Nr. 47, 20. Januar 1977
  • Nr. 48, 3. Februar 1977
  • Nr. 49, 10. Februar 1977
  • Nr. 50, 24. Februar 1977
  • Nr. 51, 10. März 1977
  • Nr. 52, 17. März 1977
  • Nr. 53, 21. April 1977
  • Nr. 54, 28. April 1977
  • Nr. 55, 30. April 1977
  • Nr. 56, 2. Mai 1977
  • Nr. 57, 12. Mai 1977
  • Nr. 58, 12. Mai 1977
  • Nr. 59, 26. Mai 1977
  • Nr. 60, 2. Juni 1977
  • Nr. 61, 9. Juni 1977
  • Nr. 62, 30. Juni 1977
  • Nr. 63, 21. Juli 1977
  • Nr. 64, 25. August 1977
  • Nr. 65, 8. September 1977
  • Nr. 66, 22. September 1977
  • Nr. 67, 1. Oktober 1977
  • Nr. 68, 20. Oktober 1977
  • Nr. 69, 27. Oktober 1977
  • Nr. 70, 10. November 1977
  • Nr. 71, 24. November 1977
  • Nr. 72, 7. Dezember 1977
  • Nr. 73, 8. Dezember 1977
  • Nr. 74, 9. Dezember 1977

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 7. Wahlperiode 
74. Sitzung vom 9. Dezember 1077 
nur vom Regionalmarkt abhängig sind. Und es ist auch 
überhaupt nicht so, wie etwa Herr Landowsky in Bezug auf 
den armen Herrn Dreher es sagt — der sich nicht wehren 
kann, weil er diesem Haus nicht angehört —, daß der 
Herr Dreher etwa vorschlägt oder der Wirtschaftssenator 
es zu seiner Politik gemacht hat, daß nun alles andere weg 
fällt, sondern die Politik des Wirtschaftssenators — und 
insoweit hat er sich dieses Kriteriums Fernabsatzorientie 
rung zu eigen gemacht — ist ganz eindeutig: Es gibt eine 
Sockelförderung, das ist das Berlinförderungsgesetz, das 
geht nach dem Anspruchsprinzip; darauf besteht ein ge 
setzlicher Anspruch. Daran wird nicht gerüttelt, das steht 
jedem Unternehmen zur Verfügung. Das ist der klare 
Vertrauensgrundsatz für die Berliner Förderungspolitik. 
Dann gibt es zusätzliche Sonderförderungsmaßnahmen, 
und da geht es in der Tat um vernünftige wirtschaftspoli 
tische Überlegungen. Und zusätzliche Förderungsmaßnah 
men müssen selbstverständlich als ein Kriterium diesen 
Gesichtspunkt der Fernabsatzorientierung enthalten. 
(Abg. Landowsky: Das ist neu!) 
— Das ist auch nicht neu; das ist seit ungefähr einem 
Jahr in allen einschlägigen Publikationen des Wirtschafts 
senators enthalten. Das heißt, der Umgang mit diesem 
wirtschaftspolitischen Kriterium Fernabsatzförderung, wie 
Sie, Herr Kollege Landowsky, es hier vorgeführt haben, 
war einfach unseriös. So, wie Sie es dargestellt haben, ist 
es nicht, und wie es ist, ist es außerordentlich vernünftig. 
Das letzte Stichwort, das Sie nach meiner Erinnerung 
gebracht haben, war das der Mittelstandsförderung. Da 
haben Sie sich doch dazu verstiegen, mit einem gewissen 
Pathos zu sagen: Was könnte man alles machen, wenn die 
CDU regieren würde! Und da kam heraus das Mittel 
standsförderungsgesetz der CDU, das Sie eingebracht ha 
ben. 
(Abg. Striek: Ja!) 
Für einen solchen Gedankengang fehlt einem denn nun 
wirklich jedes Verständnis, denn ich kenne in der Stadt 
unter den ersten wirtschaftspolitischen Adressen wirklich 
keine, die Sie bisher für das Mittelstandsförderungsgesetz, 
das Sie eingebracht haben, so in Bewegung gesetzt ha 
ben, wie diese ersten wirtschaftspolitischen Adressen sich 
zu Recht in der Vergangenheit für wichtige und erfolg 
versprechende Initiativen eingesetzt haben. Für dieses Ding 
bekommen Sie keine erste wirtschaftspolitische Adresse 
in der Stadt zum Laufen. Das ist ganz einfach eine Sache, 
die den kleinen und mittleren Unternehmen Hilfe und Lö 
sungen vorgaukelt, ohne dies tatsächlich einhalten zu kön 
nen 
(Abg. Matthes: Darum geht’s doch gar nicht!) 
Sie schreiben in diesem Mittelstandsförderungsgesetz selbst 
den klaren und deutlichen Satz: Das geschieht alles nur im 
Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Haushalts des 
Landes Berlin. Na, und dann ist doch wieder Sense. Das 
heißt, verlassen kann sich auf diese Ansprüche, die dieses 
Mittelstandsförderungsgesetz angeblich einräumt, kein 
einziger kleiner oder mittlerer Unternehmer. Wenn er das 
täte, würde er sehr bald sehr verlassen dastehen. Insoweit 
ist dieses Gesetz in der Tat ein Musterbeispiel für Etiket 
tenschwindel in der Wirtschaftspolitik. Und das ist von 
Ihnen nun als Prototyp Ihrer Wirtschaftspolitik dargestellt 
worden. Das unterstreicht nur, daß es gut ist, daß Sie nicht 
regieren. 
Das Stichwort „Berlinförderung“ ist ein Stichwort, das 
zu besonderer Sorgfalt herausfordert. Ich habe hier in frü 
heren Debatten deutlich gemacht, daß es aus unserer Sicht 
vernünftig ist, klar und deutlich zu sagen, daß die Sta 
bilität der Berlinförderung ein dringendes Erfordernis ist. 
Wir unterschlagen nicht, daß das Präferenzgefälle nachge 
lassen hat, und es gehört zu unserer Politik, daß das Prä 
ferenzgefälle Berlin—Bund erhalten bleiben und zum Teil 
auch wieder hergestellt werden muß. Wir sind für Stabili 
tätspolitik in Sachen Berlinförderung, obwohl wir wis 
sen, daß das Berlinförderungskonzept seine Schwächen 
hat, aber auch, daß kein Gesetzesperfektionismus möglich 
ist, um ein staatliches Förderungsinstrumentarium zu kre 
ieren, das keine Schwächen hat. Deswegen ist sorgfältig 
abzuwägen, ob die Schwächen so erheblich sind, daß man 
sie nicht mehr in Kauf nehmen kann, weil sie zu Mißstän 
den werden, die im Interesse der Erhaltung des Kerns und 
der wesentlichen Merkmale der Berlinförderung geändert 
werden müssen. Genau da liegt die klare Grenze. Miß 
bräuche abzustellen, Fehlentwicklungen in der Berlinför 
derung — Kakao, Kaffee, diese Stichworte kennen wir 
alle — zu begrenzen durch eigene Berliner Initiativen, das 
liegt in unserem dringenden Interesse. Aber System- und 
Strukturmerkmale der Berlinförderung zu erhalten, liegt 
in gleicher Weise in unserem Interesse, auch wenn wir 
wissen, daß man heute manches anders machen müßte, 
wenn man es heute neu einführte. Unsere Politik zielt 
darauf, statt dessen zu sagen: im Grundsatz Ruhe an der 
Berlinförderungsfront, aber es geht wirtschaftspolitisch 
darum, eine Förderung neuer Art aufzubauen als zweites 
Förderungsbein. Diese Förderung zielt konkret auf Hilfe 
stellung und Anreiz für kleine und mittlere Unternehmen, 
eine Hilfestellung, die kleine und mittlere Unternehmen 
mehr als bisher in die Lage bringt, wettbewerbsfähige 
Produktionen auszudehnen, sich zu erschließen und neue 
Märkte zu entwickeln, also ihre eigene unternehmerische 
Leistungsfähigkeit mit staatlicher Hilfestellung und För 
derung zu erweitern. In diese Richtung sollten wir alle ge 
meinsam darüber nachdenken, ob wir eine Förderung zu 
sätzlicher und auch neuer Art gemeinsam aufbauen kön 
nen und uns dann auch darauf verständigen können, daß 
wir über die Berlinförderung, so wie wir sie haben, trotz 
aller Probleme, die damit verbunden sind, heilfroh sein 
können, und daran nicht rühren sollten. 
(Beifall bei der F.D.P.) 
Stellv. Präsident Baetge: Meine Damen und Herren! Als 
nächster hat das Wort Herr Senator Lüder, Bitte schön! 
Lüder, Bürgermeister und Senator für Wirtschaft: Herr 
Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Zu 
nächst, Herr Abgeordneter — jetzt muß ich sagen: Klaus 
— Landowsky, schönen Gruß vom Kollegen Olaf. Die Ge 
spräche hatten höheres Niveau als die Art, wie Sie Ihren 
Beitrag dazu hier gestaltet hatten. 
(Beifall bei der F.D.P. und der SPD. 
— Abg. Landowsky: Das mag sein!) 
Zweitens: Sie mögen noch so viel philosophieren, ob es 
nun vier oder fünf Senatoren sind, die sich für die Wirt 
schaft zuständig fühlen, ich sage dazu nur zwei Sätze: 
(Abg. Wronski: Je mehr, um so besser!) 
Aus gutem Grund haben wir die Wirtschaftspolitik zum 
zentralen Thema der gesamten Senatspolitik gemacht. Und 
der zweite Satz heißt: Ich hin froh, daß die Senatskollegen 
auf höherem Niveau und mit mehr Sachkunde von Wirt 
schaft sprechen als viele andere, die sich sonst hierzu 
äußern. 
Drittens: Herr Abgeordneter Landowsky, Sie haben hier 
so ein bißchen mit den Gesprächen beim Bundespräsiden 
ten gewinkt. Mir wäre lieber, dies wäre unterblieben. Alle 
drei Parteien haben sich vorgenommen und versprochen, 
über das, was dort beim Bundespräsidenten geredet und 
miteinander gedacht und aufeinander zu entwickelt wird, 
nicht einseitig und nicht öffentlich 
(Abg. Landowsky: Haben wir ja nicht gemacht!) 
zu diskutieren. Es ist gestern so ein bißchen angesprochen 
worden; Immer so ein wenig an die Tür kratzen. Ich sage 
nur, wir sollten dabei bleiben, 
(Abg. Landowsky; Machen wir!) 
daß das, was beim Bundespräsidenten besprochen wird, 
auch in dieser Runde bleibt, und wir sollten dankbar sein, 
daß Walter Scheel diese Initiative ergriffen und die Be 
reitschaft der Parteien aufgenommen hat. 
(Beifall) 
3230
	        

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