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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Kalender: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Berlin-Zehlendorf
Titel:
Handbuch des Bezirks Zehlendorf : vollständiges Verzeichnis der Straßen, Behörden, Vereine und Personen der Ortsteile Zehlendorf, Schlachtensee, Nikolassee, Wannsee (Albrechts-Theerosen, Eule, Kohlhasenbrück, Steinstücken, Klein-Glienicke usw.) und Dahlem, nebst Angabe der Telefonanschlüsse im Personen-Verzeichnis : unter Benutzung authentischen Materials herausgegeben / Berlin-Zehlendorf
Erschienen:
Wannsee: Verlag Richard Schneider 1934
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
1930-1934
ZDB-ID:
3034480-3 ZDB
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1934
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15426435
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/13:1934
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt

Kapitel

Titel:
Zehlendorf

Kapitel

Titel:
Alphabetisches Verzeichnis der Einwohner mit Fernsprech-Anschlüssen

Kapitel

Titel:
U

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)
  • Nr. 3, 17. Januar 1897
  • Nr. 4, [24. Januar] 1897
  • Nr. 5, 31. Januar 1897
  • Nr. 7, 14. Februar 1897
  • Nr. 8, 21. Februar 1897
  • Nr. 9, 28. Februar 1897
  • Nr. 10, 7. März 1897
  • Nr. 11, 14. März 1897
  • Nr. 12, 21. März 1897
  • Nr. 13, 28. März 1897
  • Nr. 14, 4. April 1897
  • Nr. 15, 11. April 1897
  • Nr. 16, 18. April 1897
  • Nr. 17, 25. April 1897
  • Nr. 18, 2. Mai 1897
  • Nr. 19, 9. Mai 1897
  • Nr. 20, 16. Mai 1897
  • Nr. 21, 23. Mai 1897
  • Nr. 22, 30. Mai 1897
  • Nr. 23, 6. Juni 1897
  • Nr. 24, 13. Juni 1897
  • Nr. 25, 20. Juni 1897
  • Nr. 26, 27. Juni 1897
  • Nr. 27, 4. Juli 1897
  • Nr. 28, 11. Juli 1897
  • Nr. 29, 18. Juli 1897
  • Nr. 30, 25. Juli 1897
  • Nr. 31, 1. August 1897
  • Nr. 32, 8. August 1897
  • Nr. 33, 15. August 1897
  • Nr. 34, 22. August 1897
  • Nr. 35, 29. August 1897
  • Nr. 36, 5. September 1897
  • Nr. 37, 12. September 1897
  • Nr. 38, 19. September 1897
  • Nr. 39, 26. September 1897
  • Nr. 40, 3. Oktober 1897
  • Nr. 41, 10. Oktober 1897
  • Nr. 42, 17. Oktober 1897
  • Nr. 43, 24. Oktober 1897
  • Nr. 44, 31. Oktober 1897
  • Nr. 45, 7. November 1897
  • Nr. 46, 14. November 1897
  • Nr. 47, 21. November 1897
  • Nr. 48, 28. November 1897
  • Nr. 49, 5. Dezember 1897
  • Nr. 50, 12. Dezember 1897
  • Nr. 51, 19. Dezember 1897
  • Nr. 52, 26. Dezember 1897
  • Farbkarte

Volltext

As Bb. Verliner Illustrirle Zeitung. 
Jahren zin ihre Heimath zurückkehren, aber keine 
eigentlichen Kolonien. Man hat nun versucht, die 
Fingeborenen zu civilisiren, um so Arbeiter zu er⸗ 
langen, die dem Klima nicht erliegen. Mit dem 
Neger der Fläche hat man den größten Erfolg ge— 
habt; er ist arbeitsam, intelligent und kräftig. Der 
Neger des Waldes hingegen erweist sich als ganz 
unbrauchbar, da er schon durch den Alkoholismus 
und andere Laster verdorben ist. 
Um die Bevölkerung in ihrer Eigenart kennen 
zu lernen, müssen wir uns in die vier zerstreut im 
Park liegenden Dörfer begeben. Dieselben sind so 
natürlich hergestellt, daß man sich nach Afrika ver— 
setzt glauben könnte, würde man nicht durch die 
Umgebung von Laubwald an Europa gemahnt. An 
dem Eingang in die Niederlassung empfängt uns 
der schon arg von der Kultur beleckte und sogar 
etwas Englisch sprechende Häuptling, der sich augen— 
scheinlich über die ihm erwiesene Gunst des Publi— 
kums freut. Durch ein ungeheures Grinsen bezeugt 
er seine Zufriedenseit. Er selbst führt uns in das 
Dorf der Wangata. Dieser Stamm zeichnet sich 
durch die eigenartige Bearbeitung seines Kopfes 
aus. Von der Schädelhöhe bis auf die Nasenspitze 
jerab werden jeden Sonntag Morgen, so lange der 
Neger lebt, im Abstand von einigen Centimetern, 
Linien geritzt und das dadurch lose gewordene Fleisch 
u einer Art Hahnenkamm heruntergezupft. Im 
rdriege befestigen sie in diesen Rillen Federn und 
indern Schmuck. Es ist ihr größter Stolz und 
urch nichts lassen sie sich von dieser merkwürdigen 
Zonntagsfeier abhalten. Auf den Backen und auf 
er Brust haben sie Palmenblätter, die nicht durch 
Tätowiren, sondern ebenfalls durch das Ritzen der 
zaut hervorgebracht werden und die erhaben sind. 
zZei diesem Stamme herrscht Vielweiberei, doch nicht 
n dem Sinne, wie wir dieselbe verstehen. Da 
Urbeitskräfte sehr theuer und schlecht im Kongo sind, 
zimmt der Wangataneger eine Frau nach der andern, 
e nachdem sich sein Besitz vergrößert; er bringt es 
ft bis auf dreihundert. Wenn er sie heirathet, legt 
r ihr ein Halsband von Stein an, das ein Gewicht 
»on 10 Kilo hat, damit sie ihm nicht davon laufen 
ann. Dieses zweifelhafte Pfand seiner Liebe muß 
Soldatenfrauen aus 
Die Kongo⸗Ansstellung in Tervneren. 
7 ie die Berliner Gewerbe-Ausstellung von 
1896, so hat auch die diesjährige Welt— 
5 Ausstellung in Brüssel ihre koloniale 
Abtheilung, die Kongo-Ausstellung, welche in um— 
fassendster Weise dem Besucher ein anschauliches 
Bild von der Entwickelung und den Zuständen im 
Kongo-Staate, dem Schmerzenskinde Belgiens, 
hietet. 
Der Park von Tervueren umgab bis vor wenigen 
Jahren ein herrliches Schloß, das, der unglücklichen 
Kaiserin Charlotte von Merxiko als Aufenthalt die— 
nend, von dieser in ihrer geistigen Umnachtung in 
Brand gesetzt wurde. Leider 
bemerkte man das Unheil 
zu spät und so wurde der 
Prachtbau, bis auf wenige 
Ueberbleibsel, ein Raub der 
Flammen. Der Park ist 
jetzt von dem Könige der 
Belgier zur Kongo-Aus— 
tellung hergegeben worden 
und wird dann in den Besitz 
der Stadt Brüssel übergehen, 
um dem allgemeinen Nutzen 
zu dienen. Etwas land— 
schaftlich Schöneres als 
dieses Stückchen Erde kann 
man sich kaum denken, und 
aur mit Mühe reißt man 
den Blick von dem lieblichen, 
durch Wald und Wasser 
anterbrochenen Panorama 
los, um erst in dem Ge— 
bäude, das der ethnographi⸗— 
schen Ausstellung gewidmet 
ist, Umschau zu halten. 
Außerordentlich fesselnd 
ist der Ehrensaal, dessen 
Wände mit acht großen 
Gobelins, von der Hand 
Helène de Rudders, ge— 
schmückt sind. Sie stellen die 
Barbarei, die Civilisation, 
die Sklaverei, die Freiheit, 
die Polygamie, die Familie, 
den Fetischismus und das 
Christenthum dar. Es sind 
Kunstwerke ersten Ranges, 
die ein geübtes Auge nicht 
ohne Bewunderung betrach⸗ 
ten kann. Das Innere des 
Sagles ist mit einer Anzahl 
der Rongo-Ausstellung. 
vahrhaft reizender Elfenbeinstatuetten geschmückt, zu 
enen das Material den belgischen Künstlern aus 
zem Kongo gesandt wurde. 
In den anstoßenden Sälen finden wir, aus— 
hließlich von Kongonegern verfertigte, Utensilien 
ind eine große Reliefkarte des ganzen Kongogebietes. 
Venn wir einen Blick auf dieselbe werfen, wird 
ins sofort klar, warum die Kolonisation dieses 
andes so große Schwierigkeiten bot und noch jetzt 
nietet. Dasselbe ist ein tiefes Becken, das einst ganz 
on Wasser überfluthet war. Seit letzteres sich in 
em Flusse Kongo angesammelt hat, ist das Land 
in Fieberheerd, weßhalb es noch lange keine blei— 
ende Wohnstätte für Europäer sein wird. Es giebt 
eshalb auch nur Reisende dort, die nach einigen 
Von der Vrüsseler Welt-Ausstellung! 
Aus dem Ehrensaale doer Rongo-Ausstellung.
	        

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