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Handbuch des Bezirks Zehlendorf (Public Domain) Ausgabe 1934 (Public Domain)

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fullscreen: Handbuch des Bezirks Zehlendorf (Public Domain) Ausgabe 1934 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin-Zehlendorf
Title:
Handbuch des Bezirks Zehlendorf : vollständiges Verzeichnis der Straßen, Behörden, Vereine und Personen der Ortsteile Zehlendorf, Schlachtensee, Nikolassee, Wannsee (Albrechts-Theerosen, Eule, Kohlhasenbrück, Steinstücken, Klein-Glienicke usw.) und Dahlem, nebst Angabe der Telefonanschlüsse im Personen-Verzeichnis : unter Benutzung authentischen Materials herausgegeben / Berlin-Zehlendorf
Publication:
Wannsee: Verlag Richard Schneider 1934
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
1930-1934
ZDB-ID:
3034480-3 ZDB
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
General Regional Studies
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1934
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15426435
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 6/13:1934
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies

Chapter

Title:
Zehlendorf

Chapter

Title:
Einwohner-Verzeichnis nach Straßen geordnet

Chapter

Title:
R

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1929 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1929
  • Sitzung 1, 10. Januar 1929
  • Sitzung 2, 17. Januar 1929
  • Sitzung 3, 24. Januar 1929
  • Sitzung 4, 25. Januar 1929
  • Sitzung 5, 29. Januar 1929
  • Sitzung 6, 31. Januar 1929
  • Sitzung 7, 7. Februar 1929
  • Sitzung 8, 14. Februar 1929
  • Sitzung 9, 21. Februar 1929
  • Sitzung 10, 28. Februar 1929
  • Sitzung 11, 7. März 1929
  • Sitzung 12, 14. März 1929
  • Sitzung 13, 19. März 1929
  • Sitzung 14, 21. März 1929
  • Sitzung 15, 22. März 1929
  • Sitzung 16, 11. April 1929
  • Sitzung 17, 16. April 1929
  • Sitzung 18, 18. April 1929
  • Sitzung 19, 23. April 1929
  • Sitzung 20, 25. April 1929
  • Sitzung 21, 2. Mai 1929
  • Sitzung 22, 10. Mai 1929
  • Sitzung 23, 28. Mai 1929
  • Sitzung 24, 6. Juni 1929
  • Sitzung 25, 13. Juni 1929
  • Sitzung 26, 20. Juni 1929
  • Sitzung 27, 27. Juni 1929
  • Sitzung 28, 5. September 1929
  • Sitzung 29, 12. September 1929
  • Sitzung 30, 19. September 1929
  • Sitzung 31, 24. September 1929
  • Sitzung 32, 1. Oktober 1929
  • Sitzung 33, 10. Oktober 1929
  • Sitzung 34, 15. Oktober 1929
  • Sitzung 35, 17. Oktober 1929
  • Sitzung 36, 24. Oktober 1929
  • Sitzung 37, 31. Oktober 1929
  • Sitzung 38, 7. November 1929
  • Sitzung 39, 14. November 1929
  • Sitzung 1.(40.), 12. Dezember 1929
  • Sitzung 2.(41.), 19. Dezember 1929
  • Sitzung 3.(42.), 20. Dezember 1929

Full text

Sitzung am 29. Januar 1929. 
(Stabtb. Fritz Lange: Deswegen haben wir. 
einen sozialdemokratischen Polizeipräsidenten!) 
— Herr Kollege Lange, bas ist ein ganz fauler 
Zauber, ein ganz großer Blödsinn, den wir von 
Ihnen nicht anders gewöhnt sind. — 
(Vorst. Haß: Herr Kollege Großmann, ich bitte 
Sie, palamentarische Ausdrücke zu wählen!) 
(Heiterkeit.) 
Ja, Herr Vorsteher, es ist mitunter außerordent 
lich schwer, dein Kollegen Lange gegenüber parla 
mentarisch zu bleiben. — 
Ich möchte darauf hinweisen, daß es notwendig 
ist, den Magistrat daran zu. erinnern, daß es nun 
endlich seine Pflicht ist, die Bezirksämter Neukölln 
und Krenzberg in ihren Bestrebungen zu unterstützen, 
damit dieser Geländestreifen, dieses schöne Stückchen 
Erde in diesen Bezirken der Arbeiterschaft zugäng 
lich gemacht wird. 
Stadtv. Kestcl (K): Meine Damen und Herren! 
Die SPD. hätte sich die ganze Geschichte viel leichter 
mächen können. Derartige Anträge haben zu 
Dutzenden vorgelegen und sind schon verschiedene 
Male im Haushaltsausschüß gestellt worden, aber 
immer wieder scheitert es an. den guten Freunden 
der SPD., die Minister sind. Wenn Sie wirklich 
die Absicht hätten, die Hasenheide der Bevölkerung 
freizugeben, so stände dem gar nichts entgegen. 
Die Sache liegt so, daß der Forstfiskus die Hasen 
heide an den Reichsfiskus verkauft hat unter der 
Bedingung, daß er das Rückkaufsrecht hat. Die 
Bezirksversammlung Neukölln hat bereits am 19. Mai 
1926 einen dahingehenden Antrag gestellt und ge 
fragt: Was hat das Bezirksamt getan, um die Grün 
flächen. zu schützen, das Fällen der Bäume zu ver 
hindern und solche störenden Vergnügungen, die man 
fälschlich als Sportunternehmungen bezeichnet, die 
aber in Wirklichkeit Rummelplätze sind, fernzuhalten? 
Das Bezirksamt hat darauf geantwortet, daß bei 
Gelegenheit der Eröffnung der Rütt-Arena der Ver 
trag durch den. Fiskus bereits soweit abgeschlossen 
war, daß das Bezirksamt und der Magistrat über 
haupt nichts mehr zu sagen hatten. Damals sind 
dem Bezirksamt sehr weitgehende Versprechungen 
gemacht worden: die Lilienthalstraße sollte durch 
gelegt werden, ebenso die Oderstraße, und was alles 
da für Versprechungen gemacht worden sind, die alle 
bis heute noch nicht erfüllt sind. Im Gegenteil, 
jetzt treten wieder Gerüchte auf, daß auf dem Tür- 
ikenfriedhof die Leichen, die in Wilnsdorf liegen, 
! bort gemeinsam beerdigt werden sollen, so daß die 
Gefahr besteht, daß der Türkenfriedhof, der einen 
Teil der Hasenheide ausmacht, noch vergrößert wird 
und dementsprechend die Hasenheide sich verkleinert. 
Es kommt aber noch hinzu, daß Verträge einzelner 
Militärs: alter Majore, alter Leutnants, die dort 
[Wochenendhäuser haben, bestehen und die dahin 
I lauten, daß sie solange bestehen bleiben, bis das 
IReich das Gelände für militärische Zwecke wieder 
Ibraucht. Stellen Sie sich vor, wie lange diese Ver- 
Itrage laufen, wenn das Reich diese Vertrüge erst 
Ifündigen kann, wenn das Gelände zu militärischen 
IZwecken gebraucht wird. Weiter bestehen noch Ver- 
Itrüge mit einer Blechbearbeitungsmaschiuenfabrik, 
[mit einer Holzbearbeitungsmaschinenfabrik und was 
[alles für Verträge auf dem Gelände laufen. Es ist 
[selbstverständlich, daß das Bezirksamt sieh mit allen 
[Mitteln dagegen gewandt hat, weil das Krankenhaus i 
[dort steht. Aber wie die Sache gegangen ist, das 
[ersehen Sie daraus, daß bis jetzt, trotzdem die Au 
[trage bereits drei. und viermal gestellt worden sind, 
[noch nichts geschehen ist. Dann hat das Bezirksamt 
[damals eine Entschließung der Fraktion der L>PD. 
[entgegengenommen: „Das Bezirksamt Neukölln als 
121 
Vertretung der Neuköllner Bürgerschaft erhebt 
schärfsten Protest gegen den Bau der Rütt-Arena 
usw." Aber das Landesfinanzamt, der Polizei 
präsident und der Oberpräsident haben derartiges 
unter Umgehung der städtischen Körperschaften ge 
duldet. Es wird dann weiter gefordert: „Das Be 
zirksamt wird ersucht, alle Maßnahmen zu treffen, 
die geeignet sind, den Bau und die Inbetriebnahme 
der Rennbahn in der Hasenheide zu verhindern." 
Was ist geschehen? Es ist nichts geschehen; bei der 
Rütt-Arena ist nichts geschehen, es werden weitere 
Veranstaltungen stattfinden, trotzdem 1926 bereits 
weitgehende Versprechungen gemacht wurden. 
Deshalb stellen wir den Antrag, daß dem An 
trag der SPD. hinzugesetzt wird: 
„Wir beantragen, nach den Worten „zugänglich 
gemacht werden" hinzuzufügen: „beim Fiskus die 
Uebereignung der Hasenheide beschleunigt zu be 
handelt: und jede weitere Verpachtung, auch von 
Teilen des Geländes, zu verhindern, damit das 
gesamte Gelände als Parkanlage hergerichtet werden 
kann." 
Stadtv. Merckel (DN) — zur Gesch.-Ordn.: 
Meine sehr geehrten Damen und Herren! Es 
stehen allerdings noch hochwichtige Fragen zur Be 
ratung. Ich wage aber angesichts der Leere des 
Hauses die Beschlußfähigkeit anzuzweifeln. 
Vorst. Hatz: Es steht vorläufig noch kein An 
trag zur Abstimmung. 
Das Wort hat Herr Stabtrat Busch. 
(Heiterkeit und Zuruf: Reinfall!) 
Stadtrat Busch: Meine Damen und Herren! Der 
Frage der Verlegung der Schießstände aus der 
Hasenheide ist von mir stets die größte Aufmerksam 
keit zugewendet worden; auch wir, meine Herrschaften, 
halten die Zustände für völlig unhaltbar. Es haben 
unzählige Verhandlungen mit den maßgebenden In 
stanzen der Schupo und im Anschluß daran Be 
sichtigungen in allen Teilen der Stadtgemeinde statt 
gefunden, um neue Schießstände für die Polizei zu 
schaffen. Die Verhandlungen werden dauernd fort 
gesetzt und ich hoffe, daß es möglich sein wird, tut 
Lause dieses Jahres diese Frage in Uebereinstimmung 
mit der Schupo zu lösen. Die Lösung ist deshalb so 
außerordentlich schwierig, weil die Schupo den 
Anspruch stellt, an zwei Stellen, nämlich im Osten 
und im Westen Berlins, Schießstände zu erhalten. 
Abgesehen davon, meine Herrschaften, sind wir 
selbstverständlich damit beschäftigt, mit dem Reichs 
wehrministerium und dem preußischen Fiskus, die 
beide an der Hafen Heide interessiert sind, zu einem 
Abkommen zu gelangen, um die Hasenheide in den 
Besitz der Stadt zu bringen. Die diesbezüglichen 
Verhandlungen werden teilweise vom Bezirksamt 
Neukölln und teilweise von mir selbst geführt. Ich 
hoffe alief) hier, im Laufe dieses Jahves zu einer 
Lösung zu kommen. Die Verhältnisse sind hier recht 
schwierig, weil wir es ja mit zwei Stellen zu tun 
haben, mit dem Reich und mit dem Staat. Da das 
eine mit dem anderen, wie Ihnen wohl bekannt sein 
wird, nicht gerade immer gut auskommt, so ist es für 
uns schwer, zu einem Ergebnis zu gelangen, denn 
wir stehen dazwischen und werden von einer Seite 
zur anderen gepufft. Ich glaube, trotzdem hier zu 
einem Kompromiß zu gelangen, das Ihnen später 
unterbreitet werden wird. 
Vorst. Hatz: Die Beratung ist geschlossen. Das 
Schlußwort wird 'nicht verlangt. Ich schlage vor, 
die Abstimmung am Donnerstag vorzunehmen, da 
mit wir noch einige tlctne Angelegenheiten erledige» 
können. Kein Widerspruch dagegen.
	        

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