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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1970/71, V. Wahlperiode, Band IV, 66.-95. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1970/71, V. Wahlperiode, Band IV, 66.-95. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Monografie

Verfasser:
Haering, Oskar
Titel:
Berliner Kinder : bunte Bilder aus der Reichshauptstadt / von Walter Reinmar
Erschienen:
Berlin: J. J. Heine's Verlag (Berlin), 1888
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Umfang:
241 Seiten
Berlin:
B 699 Gesellschaft: Kinder. Jugend
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15415009
Sammlung:
Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales, Gesundheit
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 699/120
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Die Hasenheide

Schnellzugriff

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  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1970/71, V. Wahlperiode, Band IV, 66.-95. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (66), 15. Januar 1970
  • Nr. 2 (67), 12. Februar 1970
  • Nr. 3 (68), 26. Februar 1970
  • Nr. 4 (69), 12. März 1970
  • Nr. 5 (70), 9. April 1970
  • Nr. 6 (71), 23. April 1970
  • Nr. 7 (72), 6. Mai 1970
  • Nr. 8 (73), 28. Mai 1970
  • Nr. 9 (74), 4. Juni 1970
  • Nr. 10 (75), 11. Juni 1970
  • Nr. 11 (76), 25. Juni 1970
  • Nr. 12 (77), 8. Juli 1970
  • Nr. 13 (78), 9. Juli 1970
  • Nr. 14 (79), 16. Juli 1970
  • Nr. 15 (80), 24. September 1970
  • Nr. 16 (81), 1. Oktober 1970
  • Nr. 17 (82), 8. Oktober 1970
  • Nr. 18 (83), 15. Oktober 1970
  • Nr. 19 (84), 22. Oktober 1970
  • Nr. 20 (85), 12. November 1970
  • Nr. 21 (86), 19. November 1970
  • Nr. 22 (87), 26. November 1970
  • Nr. 23 (88), 9. Dezember 1970
  • Nr. 24 (89), 10. Dezember 1970
  • Nr. 25 (90), 11. Dezember 1970
  • Nr. 26 (91), 12. Dezember 1970
  • Nr. 27 (92), 17. Dezember 1970
  • Nr. 28 (93), 21. Januar 1971
  • Nr. 29 (94), 22. Januar 1971
  • Nr. 30 (95), 25. Februar 1971

Volltext

46 
G6. Sitzung vom 15. Januar 1970 
Frau Dr. von Simson 
Schwerhörige auf zwölf gesetzt wird. Das geschah ein 
fach aus den speziellen Erfahrungen unserer Mitarbei 
ter, und wir haben darum hier diese spezielle Forde 
rung gestellt. 
Nun komme ich zu etwas, was eben ein wenig anders 
aussieht als alles andere, zum Punkt 8, der lautet: An 
einer Grundschule wird folgender Versuch durch 
geführt: Die Grundschule behält die sonderschulbedürf- 
tigen Kinder und betreut sie in kleinen Gruppen bis zu 
vier Kindern individuell. Dahinter steht in Klammern: 
Schulklinik nach schwedischem Vorbild. Das heißt, in 
Schweden hat man den Versuch gemacht, diese Kinder 
nicht aus dem Rahmen des allgemeinen Jahrgangs 
herauszulösen, sondern sie nach Möglichkeit im Rah 
men der Schule, aber dann natürlich mit einem un 
erhörten Einsatz an betreuenden Kräften, also Lehr 
kräften oder Psychologen, wer immer es ist, so daß es 
hier etwa Gruppen zu vier Kindern wären, zu halten. 
Wir sind uns gar nicht klar darüber, ob dieser Versuch 
sich positiv erweisen wird, und das ist der Grund, 
warum wir vorläufig bitten, daß wir das an einer Schule 
in Berlin einmal versuchen. Aber gerade aus den 
Grundsätzen, die wir ja immer im sozialen Bereich 
haben, das heißt, daß wir die möglichste Integration 
wollen, sind wir der Meinung, daß wir es auch diesen 
Kindern und ihren Eltern schuldig sind, daß einmal 
der Versuch gemacht werden muß, sie tatsächlich im 
Rahmen der allgemeinen Schule zu halten. Wir möch 
ten also wünschen, daß wir diese Frage noch sehr viel 
intensiver im Ausschuß miteinander besprechen. 
(Beifall bei den Koalitionsparteien.) 
Präsident Sickert: Ich eröffne die Beratung über beide 
Anträge. — Das Wort hat der Herr Abgeordnete Löff 
ler. 
Löffler (SPD): Herr Präsident! Meine sehr verehrten 
Damen und Herren! Zweifellos werden beide Anträge 
im betreffenden Ausschuß eine umfangreiche und sach 
gerechte Debatte auslösen. Ich möchte hier für meine 
Fraktion das Urteil abgeben, daß man bei beiden An 
trägen im Tenor und in der Tendenz, wenn auch der 
F.D.P.-Antrag sich stärker auf das Sonderschulwesen 
bezieht oder ausschließlich, doch denken könnte, sie 
haben eine gleiche Stoßrichtung. Das Urteil meiner 
Fraktion: Dem ist nicht so. Wir erkennen im F.D.P.- 
Antrag mehr konstruktive Ansätze, die wir erörtern 
werden. Wir sagen dem F.D.P.-Antrag eine günstigere 
Aufnahme in unserer Fraktion voraus, möchten hier 
aber anmerken, daß wir wegen des Punktes 2, Stellen 
zulagen der Lehrer, auch bitten möchten, den Innen 
ausschuß einzuschalten, weil das nicht ein Problem ist, 
das mit bildungspolitischen Kategorien erörtert und 
gemessen werden kann. 
Der CDU-Antrag hingegen findet nicht diese wohl 
wollende Aufnahme wie der F.D.P.-Antrag. 
(Abg. Frau Schneider; Das kann ja auch gar nicht 
anders sein, Herr Löffler.) 
— Das hängt nicht damit zusammen, Frau Kollegin 
Schneider, daß Sie ihn mitverfaßt haben und daß die 
CDU ihn eingebracht hat. Sie haben sich wirklich sehr 
bemüht, den Antrag sehr sachlich bei der Einbringung 
zu erörtern. Gleichwohl liegt der Antrag auf einer ganz 
anderen Linie. — Indem Sie trotz der Debatte eine 
Woche vor der Haushaltsberatung und trotz der 
Debatte während der Haushaltsberatung wiederum das 
Wort „Krise“ verwenden — 
(Abg. Frau Schneider: „Notstand“ habe ich gesagt.) 
— Im Antrag lese ich, der Senat wird beauftragt, 
Sofortmaßnahmen zur Beseitigung der Krise im Grund- 
und Sonderschulbereich usw. — Krise! Sie sprachen von 
Notstand. Erlauben Sie mir, daß ich keine philologi 
schen Erörterungen mache, was schwerer zu bewerten 
ist: Krise oder Notstand. — Nehmen Sie bitte zur 
Kenntnis, ich bin bereit, von der Krise im Berliner 
Grundschulwesen zu sprechen und dann auch um 
Sofortmaßnahmen mich zu bemühen, diese Krise zu 
überwinden, wenn Sie mir zustimmen, daß man über 
die schulpolitische Situation in CDU-geführten Ländern 
von einer ausweglosen Katastrophe spricht. Dann ja. 
Hier ist in zwei Debatten dargelegt worden, daß die 
„Krise“ im Berliner Grundschulwesen diejenige ist, daß 
mit Ausnahme von Bremen die Frequenzen in der Ber 
liner Grundschule besser sind als in neun anderen 
Bundesländern. Das ist Ihre Krise. Ich habe in der 
Haushaltsberatung gesagt, es ist pädagogisch sinnvoll 
und bildungspolitisch richtig, die Senkung der Klassen 
frequenz auf 25 in der Grundschule zu fordern. Ja es 
ist sogar nicht einmal utopisch, davon zu sprechen, die 
optimalen Arbeitsbedingungen wären, wenn 20 die Fre 
quenz wäre. Das ist doch nicht die Frage, daß wir uns 
hier in propagandistisch wirkungsvollen Anträgen, die 
unrealistisch sind, überbieten. Man kann objektiv nicht 
von einer Krise sprechen, wenn in Berlin bei einer 
Stelle hinter dem Komma die Frequenzen in der 
Grundschule unerträglich sind. Ich sage Ihnen ja, wir 
sind mit Ihnen der gleichen Meinung und haben das 
im Schulausschuß erörtert, daß, wo die Frequenz 40 
übersteigt in der Grundschule, das für uns unerträg 
lich ist. Wir haben gemeinsam die Beschlüsse gefaßt 
vor anderthalb Jahren. Wir haben jetzt wieder fest 
gestellt, daß in null Komma soundsoviel Klassen die 
Frequenzen über 40 sind. Wir teilen Ihre Sorge. Wir 
teilen die Sorge der Eltern. Das ist nicht gut und das 
muß geändert werden. Nur; Das ist keine Krise. Bitte, 
verzerren Sie hier nicht die Verhältnisse. Sie sprechen 
ganz allgemein von Senkung der Klassenfrequenzen. 
Einverstanden! Es steht im bildungspolitischen Pro 
gramm meiner Partei, der F.D.P. und bei Ihnen auch. 
Aber bitte, nehmen Sie zur Kenntnis, daß folgende 
Situation ist. Wir brauchen alljährlich 280 bis 350 Leh 
rer zusätzlich in den nächsten Jahren, um die heutigen 
Klassenfrequenzen zu halten. 
Präsident Sickert: Gestatten Sie eine Zwischenfrage? 
Löffler (SPD): Ja, selbstverständlich. 
Frau Schneider (CDU): Herr Kollege Löffler! Wenn 
Sie aufmerksam zugehört haben, ich nehme das an, 
haben Sie dann nicht dabei festgestellt, daß ich zwar 
von der Senkung der Klassenfrequenzen gesprochen 
habe, aber im Hinblick auf die fehlenden Klassenräume 
gesagt habe, daß wir die noch nicht durchführen kön 
nen. Ist das richtig ? 
Löffler (SPD): Wir werden Mühe haben, Frau Kol 
legin, abgesehen vom Bedarf an Klassenräumen, den 
nötigen Bedarf im Blick auf die steigenden Schüler 
zahlen wegen der gestiegenen Geburtenraten und not 
wendiger pädagogischer Verbesserungen, über die wir 
uns im Ausschuß unterhalten werden anläßlich der 
Fünf jahresplanung zum Ausbau der Berliner Schule, zu 
decken. Wenn wir folgendes uns bitte überlegen: Von 
Jahr zu Jahr steigen — Gott sei Dank — die Schüler 
zahlen um 5000 bis 7000 zu einem Zeitpunkt, wo von 
der Pädagogischen Hochschule junge Lehrer kommen 
aus den Geburtsjahrgängen 44, 45, 46, 47, das heißt den 
absolut niedrigsten Jahrgängen der Bevölkerung. Ver 
stehen Sie, wir sind in diese Schere gekommen. Ich 
sage das deshalb so deutlich und vorsorglich, damit 
nicht eines Tages der Senat auch noch die Schuld an 
den Jahrgängen und an der Zahl der Jahrgänge hat. 
Wir haben ja in diesem Hause schon so viel erlebt, daß 
ich auch das für denkbar halte. 
(Unruhe bei der CDU.) 
Ja. Ich betone hier ausdrücklich nochmals, im Aus 
schuß jeweils nicht. Im Ausschuß wird es wahrschein 
lich erst jeweils dann sein, wenn wir nach Abschluß der 
ersten Phase der Parlamentsreform öffentliche Aus-
	        

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