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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1900, IX. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1900, IX. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Monografie

Verfasser:
Carelsen, Geertruida
Titel:
Berlijn / door Geertruida Carelsen ; Geíllustreerd door Hendr. Klijn
Illustrator:
Klijn, Hendrik
Erschienen:
Amsterdam: J. L. Beijers, 1891
Sprache:
Niederländisch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Umfang:
VIII, 332 Seiten
Schlagworte:
Berlin ; Führer
Berlin:
B 22 Berlinführer bis 1945
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15418799
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 22/42
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
X. Kunstmuseums

Abbildung

Titel:
Tafel: Das neue Museum. Die Nationalgalerie

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1900, IX. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nr. 1, 7. Januar 1900
  • Nr. 2, 14. Januar 1900
  • Nr. 3, 21. Januar 1900
  • Nr. 4, 28. Januar 1900
  • Nr. 5, 4. Februar 1900
  • Nr. 6, 11. Februar 1900
  • Nr. 7, 18. Februar 1900
  • Nr. 8, 25. Februar 1900
  • Nr. 9, 4. März 1900
  • Nr. 10, 11. März 1900
  • Nr. 11, 18. März 1900
  • Nr. 12, 24. März 1900
  • Nr. 13, 31. März 1900
  • Nr. 14, 8. April 1900
  • Nr. 15, 15. April 1900
  • Nr. 16, 22. April 1900
  • Nr. 17, 29. April 1900
  • Nr. 18, 6. Mai 1900
  • Nr. 19, 13. Mai 1900
  • Nr. 20, 20. Mai 1900
  • Nr. 21, 27. Mai 1900
  • Nr. 22, 3. Juni 1900
  • Nr. 23, 10. Juni 1900
  • Nr. 24, 17. Juni 1900
  • Nr. 25, 23. Juni 1900
  • Nr. 26, 30. Juni 1900
  • Nr. 27, 8. Juli 1900
  • Nr. 28, 15. Juli 1900
  • Nr. 29, 22. Juli 1900
  • Nr. 30, 29. Juli 1900
  • Nr. 31, 5. August 1900
  • Nr. 32, 12. August 1900
  • Nr. 33, 19. August 1900
  • Nr. 34, 26. August 1900
  • Nr. 35, 2. September 1900
  • Nr. 36, 9. September 1900
  • Nr. 37, 16. September 1900
  • Nr. 38, 23. September 1900
  • Nr. 39, 30. September 1900
  • Nr. 40, 7. Oktober 1900
  • Nr. 41, 14. Oktober 1900
  • Nr. 42, 21. Oktober 1900
  • Nr. 43, 28. Oktober 1900
  • Nr. 44, 4. November 1900
  • Nr. 45, 11. November
  • Nr. 46, 18. November
  • Nr. 47, 25. November 1900
  • Nr. 48, 2. Dezember 1900
  • Nr. 49, 9. Dezember 1900
  • Nr. 50, 16. Dezember 1900
  • Nr. 51, 28. Dezember 1900
  • Nr. 52, 30. Dezember 1900

Volltext

Nr. 23. 
Berliner Illustrirte Zeitung. 
Persien zurück. Ueber den 
Berliner Aufenthalt des 
Schahs wird noch Ausführ— 
liches zu berichten sein. 
Prinz Ludwig v. Bayern. 
Neben dem deutschen 
Kaiser ist in neuerer Zeit 
kein deutscher Fürst so oft 
als Redner vor die weitere 
Deffentlichkeit getreten, als 
der 1845 geborene älteste 
Sohn des Prinz-Regenten 
don Bayern, Prinz Ludwig. 
Und seine Reden riefen um— 
somehr ein Echo in der 
deutschen Presse nicht nur, 
sondern auch in der des 
Auslandes wach, als in 
ihnen zu wiederholten Malen 
die bayerischen Sonderrechte 
nnerhalb der Reichsverfassung eine kräftige Betonung 
anden. So vor einigen Jahren, als der Prinz sich scharf 
egen den beim Empfang der Deutschen Moskaus (gelegent⸗ 
ich der Zarenkrönung) von dem Prinzen Heinrich von 
zreußen mit Bezug auf die Reichsfürsten gebrauchten 
lusdruck „Vasallen“ wandte, so jüngst in seiner 
ztraubinger Rede, als er, diesmal ohne ersichtliche 
rsache, für die Bayern gleiche Rechte neben gleichen 
zflichten in der Reichsverfassung in Anspruch nahm. 
diese scharfe und nachdrückliche Betonung von etwas 
—AD 
zerlin richtete, erregte umsomehr Aufsehen, als die 
deffentlichkeit bis heute ohne Aufklärung über die 
gentlichen Motive, die den Prinzen bei seinem Auf— 
reten leiteten, geblieben ist. Daß dadurch die Legende 
on der Reichsverdrossenheit Bayerns namentlich im 
luslande neue Nahrung erhalten hat, ist nur zu be⸗ 
reiflich. Andrerseits aber“hat sich, auch gerade Prinz 
'udwig auf den Boden der Reichsverfassung gestellt: 
ie wird sich auch in Zukunft stärker als alle vorüber— 
sehenden Verstimmungen erweisen, als der feste Reif 
er die deutschen Bundesstaaten zu einer machtvollen 
Finheit zusammenhält. 
Der Schah von persien. Prinz Ludwig von Bayern. 
Portrats vom Tage. 
Der Schah von Persien. 
Wenn Paris eine Ausstellung macht, so bedeutet 
das immer für ganz Europa exotischen Besuch. Von 
her internationalen Wallfahrt nach der Seine kann sich 
üglich auch der Schah von Persien nicht ausschließen. 
Musaffer ed-edin, der Nachfolger des im Jahre 1896 
ermordeten Nassu⸗ed-din ist eben mit seinem ganzen 
Zofstaat, dem Großvezier, dem Minister der öffentlichen 
Arbeiten, mit Ministerialräten und Leibärzten, mit 
dienern und Köchen auf der Reise nach Paris. Pfingst⸗ 
onnabend traf er, von Tiflis komniend, in Breslau 
in, übernachtete daselbst und dann ging es über 
Dresden, Karlsruhe nach den Vogesen. In einem 
dortigen Bade sucht er Kräftigung von den Strapazen 
»es Regierens. Im Vogesenbade bleibt der Schah 
nndes nicht allzulange, denn schon im Juli will er über 
Baden-⸗Baden, Karlsruhe und Dresden nach Berlin 
ommen. Hier bleibt er vier Tage Gast des Kaisers 
m Schloß Bellevue, das schon in mehrfacher Beziehung 
iuf den orientalischen Besuch vorbereitet wird. Und 
rst, nachdem er Berlin kennen gelernt haben wird, geht 
r nach Frankreich. Dort will er die Ausstellung 
zründlich besichtigen und seine Minister sollen von den 
Finrichtungen des Landes Ordentliches lernen. Bis 
zum 8. August ist der Pariser Besuch projektiert, dann 
geht es der Reihe nach in die großen europäischen 
dauptstädte: London, Brüssel, Haag, Dresden, Wien, 
Budapest, und schließlich über Konstantinopel nach 
* 
* 
Albert Traãger. 
An den Premièrenabenden der Berliner Theater 
vird man regelmäßig in einer der ersten Parkettrejhen 
inen stattlichen weißbärtigen Herrn mit sehr aus— 
ebildeter Glatze erblicken können, dessen lebhafte Be— 
vegungen auf ein sein Alter lügenstrafendes Tempe— 
ament schließen lassen. Und fragt man einen 
Die 
Beerdigung des ermordeten Ernst Winter in Ronitz? am 27. Mal. 
366 
Wissenden“ nach dem Namen dieses Mannes, so er⸗ 
ält man die Antwort: Albert Träger. Alte Garten⸗ 
auben⸗Erinnerungen werden beim Klange dieses 
Namens wach, denn es gab eine Zeit, die 60er und 
Oer Jahre, wo Albert Träger der „Dichter der 
Hartenlaube“ war. Was die Marlitt auf erzählendem, 
as war Träger diesem Blatte auf poetischem Gebiete. 
die Mutterliebe insbesondere und die Liebe zur 
zeimat, sie waren die in allen Varianten behandelten 
zole der Trägerschen Poesie. Viele seiner Gedichte 
ind so ins Volk gedrungen, obgleich ihnen zumeist das 
aarkige, naiv-ursprüngliche der Volkspoesie fehlt. Eine 
ewisse Sentimentalität ist ihnen zu eigen, ein durch 
ie leichtflüssige Form gemilderter Gefühlsüberschwang, 
der ihnen einen femininen Charakter giebt. In einigen 
»iner Poesien aber schlägt Träger vollkräftigere Akkorde 
* Hodv Dupont, phot 
Albert Träger im seinem Arbeltszimmer. 
(Zu seinem 70. Geburtstage.) 
in, so in dem schönen, populär gewordenen „Wenn du 
noch eine Heimat hast“ mit den Schlußstrophen: 
Und ist verweht auch jede Spur, 
Zeigt nichts sich deinem Blick, dem nassen, 
Als grün herast ein Hügel nur 
Von allem, was du einst verlassen: 
O nirgends weint es sich so gut, 
Wie weit dich deine Füße tragen, 
Als duͤ, wo still ein Herze ruht, 
Das einstens warm für dich geschlagen.“ 
Betrachtet man aber die dichterische Produktion 
Trägers insgesamt, so wird man ihm bei allem Wohl⸗ 
wollen keinen Platz unter den Ersten auf dem deutschen 
Parnaß, zuerkennen können, immerhin aber wird die 
Litteraturgeschichte seinen Namen bei der Aufzählung 
der Nachromantiker nicht unerwähnt lassen dürfen. 
Manches von ihm geschaffene wird ihn überdauern. 
Neben dem Dichter hat sich der Politiker Albert 
Träger einen Namen gemacht. Er stand von je auf 
»em Boden freisinniger, politischer Anschauungen und 
Jat sie seit Jahrzehnten durch That, Wort und Schrift 
zethätigt. Dem preußischen Landtage gehörte er von 
187782, von 84-87 und seit 1892, dem deutschen 
Reichstage ununterbrochen seit 1874 an. In beiden 
Zäusern ist sein Platz auf den Bänken der freisinnigen 
Bolkspartei; im jetzigen Reichstage vertritt er den 
2. oldenburgischen Wahlkreis. 
In seinem bürgerlichen Berufe ist Albert Träger 
Jurist und auch heut noch in Berlin als Justizrat 
chätig. Vordem war er als Rechtsanwalt und Notar 
in Cölleda ansässig, dann von 1875 bis 1891 in Nord⸗ 
hausen. In all dieser Vielseitigkeit seiner Thätigkeit 
jat er sich jung und geistersfrisch erhalten und die 
Frende am Leben blitzt auch dem 70jährigen noch aus 
en Augen.
	        

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