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Festschrift zur 100jährigen Stiftungsfeier des medizinisch-chirugischen Friedrich-Wilhelms-Institut (Public Domain)

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fullscreen: Festschrift zur 100jährigen Stiftungsfeier des medizinisch-chirugischen Friedrich-Wilhelms-Institut (Public Domain)

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Monograph

Creator:
Preußen. Kriegsministerium
Title:
Festschrift zur 100jährigen Stiftungsfeier des medizinisch-chirugischen Friedrich-Wilhelms-Institut : gewidmet von Lehrern und ehemaligen Studirenden der militärärztlichen Bildungsanstalten / herausgegeben von der Medizinal-Abtheilung des Königlich Preussischen Kriegsministeriums
Other titles:
Festschrift zur Hundertjährigen Stiftungsfeier des medizinisch-chirugischen Friedrich-Wilhelms-Instituts
Publication:
Berlin: Verlag von August Hirschwald, 1895
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Scope:
IV, 628 Seiten
Keywords:
Geschichte 1795-1895 ; Berlin
Berlin:
B 540 Wissenschaft. Forschung: Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen
DDC Group:
000 Allgemeines, Wissenschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15418529
Collection:
Education,School,Science,Research
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 540 Kais 6
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Aus der Geschichte der Medizin

Contents

Table of contents

  • Festschrift zur 100jährigen Stiftungsfeier des medizinisch-chirugischen Friedrich-Wilhelms-Institut (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Aus dem Gebiete der Chirurgie und Kriegs-Chirurgie
  • Aus dem Gebiete der inneren Medizin
  • Illustration: Graphische Darstellung der Tabelle A
  • Tabelle: A.
  • Tabelle: B. Häufigkeit der Lungenblutungen nach dem bürgerlichen Beruf der Soldaten
  • Tabelle: C. Vertheilung der Lungenblutungen nach Truppengattungen
  • Tabelle D. Häufigkeit der Lungenblutungen nach dem Lebensalter der Soldaten
  • Tabelle: E. Häufigkeit der Lungenblutungen nach dem Dienstalter
  • Tabelle: F. Häufigkeit der Lungenblutungen nach Armeekorps
  • Tabelle: Tabelle J I. Häufigkeit der Lungenblutungen nach Monaten. Gesamtzahl 850
  • Tabelle: K I. Häufigkeit der Lungenschwindsucht nach Monaten. Zahl der Beobachtungen 3000
  • Tabelle: K I. Häufigkeit der Lungenschwindsucht und Lungenblutung nach Monaten. Zahl der Beobachtungen 3900
  • Aus dem Gebiete der Augen- und Ohrenheilkunde
  • Tabelle: Ersatz-Rekruten (Einjährig-Freiwillige) eingestellt am .....
  • Aus dem Gebiete der Gesundheitspflege
  • Tabelle: Gesamt-Arsengehalt der violetten Kreide
  • Tabelle: A. Mikroskopische Merkmale. 1. Im hängenden Tropfen
  • Tabelle: A. Mikroskopische Merkmale. 2. Im gefärbten Präparat
  • Tabelle: B. Die Merkmale bei der Züchtung. 1. Plattenkulturen
  • Tabelle: B. Die Merkmale bei der Züchtung. 2. Reinkulturen im Reagensglase. a) Flüssige Nährboden
  • Tabelle: B. Die Merkmale bei der Züchtung. 2. Reinkulturen im Reagensglase. b) Feste Nährböden
  • Tabelle: C. Prüfung auf Pathogenität mit dem Thierversuch. A. Kokken
  • Aus der Geschichte der Medizin
  • Tabelle: Verteilung der Stabs- und Unterärzte auf die einzelnen Kliniken und Abtheilungen
  • Imprint
  • Illustration: Tafel I: Der Zustand der Uretermündung nach Vernähung der Blasenwand mit der hintern Vaginalwand ...
  • Illustration: Tafel II. Fig. 1-5
  • Illustration: Tafel III. 1a-b, 2a-b, Fig. 2
  • Illustration: Tafel IV: Häufigkeit der Lungenblutung (900 Fälle) nach Armeekorps auf 100 der Kopfstärke
  • Illustration: Tafel V: Häufigkeit der Lungenschwindsucht (3500 Fälle) nach Armeekorps auf 100 der Kopfstärke
  • Illustration: Tafel VI: Häufigkeit der Lungenschwindsucht (3500 Fälle) nach Geburtsorten (Provinzen)
  • Illustration: Tafel VII: Häufigkeit der Lungenblutung (900 Fälle) nach Geburtsorten (Provinzen)
  • Illustration: Tafel VIII: Häufigkeit der Lungenschwindsucht (3500 Fälle) nach Geburtsorten in den Regierungsbezirken auf 100 der Einwohnerzahl
  • Illustration: Tafel IX: Häufigkeit der Lungenblutung (900 Fälle) nach Geburtsorten in den Regierungsbezirken auf 100 der Einwohnerzahl
  • Illustration: Tafel X. Fig. 1-3

Full text

TH) Rudolf Virchow, Hundert Jahre allgemeiner Pathologie. 
Pathologie hervorgehen wird. Immer wird die Krankheit als ein ver- 
änderter Lebenszustand einer kleineren oder grösseren Zahl von Zellen 
oder Zellenterritorien betrachtet werden müssen, und ob die Ursache der 
Krankheit im Blute cirkulirt oder direkt an die Zellen gelangt, wird das 
Urtheil über das Verhältniss der Ursachen zu den Zellen nicht ändern, 
Auch die Immunisirung muss in letzter Instanz auf lebende Zellen be- 
zogen werden, gleichviel wo sie sich befinden. Die Wissenschaft wird 
sicherlich die Mittel finden, dieses Problem zu lösen. 
So sehen wir uns denn am Schlusse eines Jahrhunderts nach langer 
Arbeit nicht am Ziele, aber inmitten einer stets wachsenden Schaar 
eifriger Arbeiter und im Besitze neuer Methoden und in höchstem 
Maasse verbesserter Hülfsmittel der Untersuchung. Diese Untersuchung 
selbst entspricht den strengsten Anforderungen exakter Naturforschung, 
und wenn das auch nicht ausschliesst, dass sie von Zeit zu Zeit durch 
willkürliche Deutungen und spekulative Träumereien unterbrochen wird, 
so ist unsere Wissenschaft doch stark genug geworden, ihren Weg trotz 
aller Hindernisse unverrückt zu verfolgen. Möge das kommende Jahr- 
hundert auf diesem Wege nicht erlahmen! Möge ein späteres Geschlecht 
nach abermals 100 Jahren die Fahne ‚der naturwissenschaftlichen For- 
schung So hoch halten, wie sie jetzt gehalten wird! Wenn bis dahin ein 
noch grösserer Fortschritt gemacht sein sollte, als der ist, an dem wir 
mitgearbeitet haben, so wird man uns doch die gerechte Anerkennung nicht 
versagen, dass das ablaufende Jahrhundert in der Geschichte der Mediein 
eine bedeutungsvolle Stellung errungen hat, bedeutungsvoller als irgend 
ein früheres sie erreicht hat. 
Als eine Art von Symbol in der offieiellen Schätzung kann das 
Berliner Pathologische Institut betrachtet werden. Vor 50 Jahren nichts 
weiter, als das „Leichenhaus der Charite“ in den bescheidensten Raum- 
verhältnissen, ist daraus 1856 das Pathologische Institut geworden, nach 
dem sehr unvollkommenen Versuche, den ich in Würzburg gemacht hatte, 
das erste grosse, selbständige Institut der Welt. "Trotz seiner erheblichen 
Vergrösserung und Verbesserung in den Jahren 1876 u. f. stehen wir 
schon wieder vor der Nothwendigkeit eines Neubaues, um den hoch ge- 
steigerten Ansprüchen des Unterrichts und der Forschung zu genügen. 
Im Laufe weniger Decennien hat jede deutsche Universität ein patholo- 
gisches Institut erhalten, und das Ausland beginnt allmählich diesen 
Beispielen zu folgen. Gleichzeitig sind zahlreiche klinische Institute mit 
wissenschaftlichen Laboratorien versehen worden. So beginnt das neue 
Jahrhundert mit der zuversichtlichen Hoffnung, dass die Bahn der selb- 
ständigen pathologischen Forschung dauernd gesichert ist. 
Gedruckt bei L. Schumacher in Berlin. 
SO
	        

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