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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1893 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1893 (Public Domain)

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Monografie

Urheber:
Reichspostmuseum
Titel:
Katalog des Reichspostmuseums / Reichspostmuseum
Erschienen:
Berlin: Verlag von Julius Springer, 1897
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Umfang:
XVI, 575 Seiten
Schlagworte:
Berlin ; Katalog
Berlin:
B 574 Museen. Archive: Einzelne Museen
Dewey-Dezimalklassifikation:
060 Organisationen, Museumswissenschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15416763
Sammlung:
Bildung, Schule, Wissenschaft, Forschung
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 574 Post 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
XXIII. Kartensammlung

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1893 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichniß des XIII. Jahrgangs, 1893.
  • Nr. 1
  • Nr. 1A
  • Nr. 2
  • Nr. 2A
  • Nr. 3
  • Nr. 3A
  • Nr. 4
  • Nr. 4A
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 7A
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 10A
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 14A
  • Nr. 15
  • Nr. 15A
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 17A
  • Nr. 18
  • Nr. 18A
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 21A
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 23A
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 25A
  • Nr. 26
  • Nr. 26A
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 29A
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 31A
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 33A
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  • Nr. 36
  • Nr. 36A
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  • Nr. 37A
  • Nr. 38
  • Nr. 38A
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 40A
  • Nr. 41
  • Nr. 41A
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 44A
  • Nr. 45
  • Nr. 45A
  • Nr. 46
  • Nr. 46A
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 48A
  • Nr. 49
  • Nr. 49A
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 51A
  • Nr. 52

Volltext

206 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
18. M1818. 
»Sind beispielsweise die Schwellen mit den Schienen starr ver 
bunden, so müssen erster« alle Bewegungen der letzteren mitmachen. 
Sie wirken dadurch hammerartig auf die Bettung.* 
„Diese Wirkung ist u. a, auf Versuchstrecken der Reichseieen- 
bahnen beobachtet worden, wo die Hakenplatte eingebaut, d. i. eine 
starre Verbindung zwischen Schiene und Schwelle hergestellt war. 
Der Kies (bester Rheinkies) wurde zermalmt, es traten Schlamm- 
bildungen ein und der Bedarf an Ersatzmaterial stellte sieb bei der 
Bettung aufsergewöhnlich hoch.* 
„Die Bettung ist derjenige Theil des Oberbaues, welcher am 
meisten der Schonung bedarf, denn eine feste Bettungslage ist für 
den Oberbau die erste Bedingung. Es ist daher weit eher zulässig, 
die Schienen auf die Schwellen hämmern zu lassen, als die Schwellen 
auf die Bettung.* 
Es dürfte nützlich sein, entgegengesetzte Ergebnisse langjähriger 
Beobachtungen zu veröffentlichen. Es ist gewifs richtig, dafs eine 
feste Bettungslage für den Oberbau die erste Bedingung ist; daran 
zweifelt kein Eisenbahn-Techniker und deshalb trachtet man mög 
lichst gutes Bettungsmaterial zu beschaffen, die Bettung thunlicbst zu 
entwässern, und verausgabt Millionen für Stopfarbeiten; — Unrichtig 
ist es aber, dafs es besser sei, die Schienen auf die Schwellen, als 
die Schwellen auf die Bettung hämmern zu lassen, — und, um dies 
zu erreichen, die Schienen lose zu befestigen. 
Die Nachtheile loser Schienenbefestigung auf hölzernen Schwellen 
sind allgemein bekannt und jeder lange Zeit bei der Gleisunterhaltung 
beschäftigte Beamte hat sicherlich in dieser Beziehung unangenehme 
Erfahrungen gemacht. Wir wollen deshalb in folgendem nur die 
Schiencnbefestigung auf eisernen Schwellen erörtern. 
Beobachtet man ein beliebiges Gleis, während es befahren wird, 
sieht man, dafs die Schienen nebst Schwellen unter der Last sich 
senken und nach der Entlastung sich heben, vorausgesetzt, dafs die 
Schwellen in der Bettung nieht festgefroren sind. 
Mifst man die durch die Belastung verursachten Senkungen der 
Schwellen nebst Schienen, erhält man 3 bis 8 mm, manchmal auch 
mehr. Dies läfst sich auch bei den bestunterhaltenen Gleisen nieht 
vermeiden. Zur günstigsten Jahreszeit, beim besten Bettungsmaterial 
und bei bester Unterstopfung der Schwellen beträgt diese Senkung 
3 bis 5 mm. Wollte man die Schienen so locker befestigen, dafs 
schon bei neuem Oberbau, wo die Berührungsflächen noch nicht 
ausgeschliffen sind, 5 mm Spielraum bleibe, — denn nur ,in diesem 
Falle wäre es möglich, dafs die Schwellen alle Bewegungen der 
Schienen nicht mitmachen — dann könnten dem gewaltigen Bütteln, 
Hämmern und Schleifen der Schienen keine Befestigungsmittel und 
keine eisernen Schwellen lange widerstehen, denn man hätte es mit 
5 mm Fallhöhe für die hämmernden, kippenden und wackelnden, als 
Hämmer anf die Schwellen und als Hebel auf die Befestigungsmittel 
wirkenden Schienen zu thun. — Es ist doch klar, dafs dieses Hämmern 
von Eisen auf Eisen gröfsere Zerstörungen hervorbringen mufs, 
als Eisen auf Kies oder Steinschlag. Ebenso klar ist es doch, 
dafs die gleiche Schlagstärke vom schmalen Schienenfufs auf die 
geringe. Schienenauflagerfläche der Schwelle auBgeübt, gewaltiger 
wirken mufs, als dieselbe Schlagstärke der grofsen unteren Schwellen 
fläche auf die gleich grofse Bettungsfläche vertheilt. Dabei ist doch 
auch der Preis des der Zerstörung ausgesetzten Materials mit zu 
berücksichtigen! Bettungsmaterial ist überall noch billiger als 
eiserne Schwellen bei gleicher Gleislänge. 
Das Zermalmen der Bettung findet hauptsächlich mittels der 
Stopfhacken statt, denn kein erfahrener Bahnunterhaltungsbeamter 
kann nunmehr bestreiten, dafs unsere eisernen Schwellen viel öfter 
unterstopft werden müssen, als die hölzernen, am meisten die Stofs 
schwellen. Die widernatürlichen Formen (Profile) unserer eisernen 
Schwellen sind Mitursache der Schlammbildungen und überhaupt des 
ungünstigen Verhaltens der eisernen Schwellen. (Diesen Fehler 
werde ich bei anderer Gelegenheit näher erörtern.) 
Im Baukreise des Unterzeichneten müssen die stark befahrenen 
Hauptgleise fast in jedem Monate einmal ausgebessert, hauptsächlich 
müssen die Stofeschwellen oft angeboben und unterstöpft werden, 
obwohl man es hier zum grofsten Theil mit dem besten eisernen 
Oberbau zu thun hat, den wir in Preufsen haben. j 
Im Directionsbezirk Elberfeld hat sich die Vautherinsche Schienen- 
befestigung nicht bewährt, weil die Keile schnell derart locker werden, 
dafs man sie ohne Werkzeug mit der Hand herausziehen kann; die 
sonstigen Befestigungstheile und die Wandungen der Sohwellenloeher 
werden schnell ausgeschliffen und die Schienen sind lese befestigt; 
sie hämmern deshalb auf die Schwellen, kippen und wandern. 
Ein Besuch des unter Aufsicht des Unterzeichneten in Hagen 
■stehenden Hauptlagers von Oberbaumaterialien ist in dieser Beziehung 
sehr lohnend. Man kann hier massenhaft gebrochene, auf den Lager- 
flächen bis 3 mm ausgeschliffene und zerhämmerte Schwellen und 
ausgenutzte Befestigungstheile sehen, obwohl häufige Verkäufe statt 
finden. Das Heben und Senken, Federn, der Schwellen, wenn es 
5 mm nicht überschreitet, ist überhaupt kein Fehler, sondern im 
Gegentheil vortbeilbaft, weil es die Schläge auf die Schienen und 
Schwellen abschwächt. Man kann dies am besten im Winter, wenn 
die Schwellen festgefroren sind, beobachten. Der Oberbau befährt 
sich hart und dies ist Mitursache, däfe im Winter bedeutend mehr 
Radreifen, Federn, Schienen und Schwellen brechen, als im Sommer. 
Man kann auch beobachten, dafs eiserne Schwellen nicht nur 
sich heben und senken, sondern in sich selbst federn, wodurch das 
Hämmern der Schwellen gemildert wird. 
Für eiserne: Schwellen ist das beste Bettungsmaterial gut genug. 
Rheinkies; überhaupt Kies, ist es nicht. Iin Setriebsämtsbezirke 
Hagen wird zu den stark befahrenen Hauptgleisen Kies nicht mehr, 
sondern Steinschlag (Grauwacke) verwendet, obwohl Rheinkies bedeu 
tend billiger ist. Sehlammbildungen, wo gute Steinschlagbettung 
vorhanden, sind im geringen Mafse, fast nur in den Bahneinschnitten 
an den Stofsschwellen zu beobachten. Dafs aber die Stopfbacken 
die Steine, trotz der grofsen Härte, zermalmen, kann man auch hier 
beobachten, — Fährt man von Hagen nach Köln, sieht man nur 
eisernen Oberbau zum grofsen Theil in Steinscblag gebettet, obwohl 
auf dieser Strecke guter Rheinkies billig und bequem zu jeder Zeit 
in unbeschränkten Massen zu haben ist. Bei Mühlheim a, Rhein hat 
man die besten Kieslager, die man sich wünschen kann, hart an der 
Bahn, mit Anschlufsgleis und sonstigen geeigneten Vorrichtungen ■— 
und trotzdem ist der Oberbau der Gleise auf der Strecke Mühlheim- 
Köln in Steinschlag gebettet. 
Im Betriebsamtsbezirke Hagen, mit viel grofserem Verkehr als 
auf der V&rsuchstrecke der Reichsbahnen, zeigen die in Steinschlag 
gebetteten Querschwellen mit Haarmannschen Hakenplatten derartig 
ungünstige Erscheinungen nicht, wie auf genannter Versuchstrecke. 
Der Bedarf an Ersatzmaterial ist verhältnifsmäfsig sehr gering. Der 
starke Kiesverbrauch auf genannter Versuchstrecke ist.dahin zu 
erklären, dafs die frische SO cm starke Packlage wahrscheinlich einen 
grofsen Theil der 15 cm starken Beschotterung Verschluckt hat,, d, i. 
die feineren Theile der Beschotterung haben die Zwischenräume der 
Packlage nach und nach ausgefüllt. Die Ursachen der Schlamm 
bildungen und des grofsen Verbrauchs an Bettungsmaterial sind also 
anderswo zu suchen, nicht aber in der Schiencnbefestigung. 
Eine vollständig starre Verbindung zwischen Schiene und Schwelle 
giebt es überhaupt nicht und könnte es nur geben, wenn die Schienen 
angenietet wären. Diese Verbindung wäre aber nicht von langer 
Daher, denn die Nietköpfe müfsten in kurzer Zeit abspringen, wie 
es Unterzeichneter bei auf Langschwellen angenieteten Weichen 
hauptschienen (Backenschienen) beobachtet hat. 
Bei den jetzt bekannten Schienenbefestigungen wird die Fallhöhe 
getheilt. Bei gutem neuen Oberbau schlägt zuerst die Schiene auf 
die Schwelle mit 1 bis 2 mm Fallhöhe und dann bleibt der Best der 
Fallhöhe, 4 bis 3 mm, für die Schwelle. Mit der Zeit ändert sich 
dies ohnehin zu Ungunsten der Schwellen nnd der Befestigungsinittel, 
denn das Unterstopfen der Schwellen findet oft statt, das Aus 
wechseln der Eisentheile aber nicht. Es wäre daher vollständig ver 
fehlt, von. Hause aus die Schienen locker zu befestigen, beaw. bei 
der Bahnunterhaltung nicht darauf zu sehen, dafs diese Befestigung 
thunlichst gut sei. Allerdings ist das zu häufige und zu starke An 
ziehen der Befestigungsmittel nicht nötbig, sogar schädlich, weil es 
ein Abdrehen oder Abspringen von Schraubenmuttern zur Folge hat. 
Hagen, ira November 1892. Dunaj. 
Die Inventarisation der geschichtlichen Kunstdenkmäler Deutschlands, 
über deren Stand wir schon wiederholt znsammenfassend berichtet 
haben 1 ), ist andauernd in erfreulichem Fortschreiten begriffen. Bisher 
sind veröffentlicht; : 
A. Aus dem Königreiche Preufsen: a) Provinz Ostpreufsen: 
„Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreufeen“, im Auf 
träge des ostpreufeischen Provincial-Landtages bearbeitet von Adolf 
i) Vgl. Jahrg. 1888 S. 171 u. 398, Jahrg. 1889 S. 243, Jahrg, 1891 
S. 71 d. Bl. 
Boetticher, Heft 1: Samland 8 ), 2: Natangen 3 ), 3: das Oberland; 
b) Provinz WeBtpreufsen; „Die Bau- und Kunstdenkmäler der 
Provinz Westpreufeen“, herausgegeben von der Provinz, bearbeitet 
vom Landesbauinspector Heise, Heft 1: Karthaus, Bereut und Neu 
stadt, 2: Landkreis Danzig, 3: Kreis Prenfsisch Stargardt, 4: Kreis 
Marienwerder (westlich der Weichsel), Schwetz, Könitz, Schlöchau, 
*) Vgl. Jahrg. 1892 S. 178 u. 247 d. Bl. 
«) S. Jahrg. 1892 S. 568 d. Bi.
	        

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