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Verein Berliner Künstler gegr. 19. Mai 1841 / Pietsch, Ludwig (Public Domain)

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Monograph

Author:
Pietsch, Ludwig
Title:
Verein Berliner Künstler gegr. 19. Mai 1841 : Festschrift zur Feier seines fünfzigjährigen Bestehens 19. Mai 1891 / Ludwig Pietsch ; Verein Berliner Künstler [Gefeierte/r]
Other:
Verein Berliner Künstler
Publication:
Berlin: Verlag von Amsler & Ruthardt (Gebr. Meder), 1891
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Scope:
105 Seiten
Keywords:
Geschichte 1841-1891 ; Berlin
Berlin:
B 402 Bildende Kunst: Vereine. Gesellschaften. Institutionen
DDC Group:
700 Künste, Bildende Kunst allgemein
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15414975
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 402 VBK 1 a
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
II. Werden, Wirken und Feste des Vereins im zweiten Vierteljahrhundert

Illustration

Title:
Festkarte für Ludwig Pietsch 1889

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1889 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des IX. Jahrgangs, 1889.
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 2A
  • Nr. 3
  • Nr. 3A
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 5A
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 8A
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 11A
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 14A
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 17A
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 27A
  • Nr. 28
  • Nr. 28A
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 35A
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 37A
  • Nr. 38
  • Nr. 38A
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 40A
  • Nr. 41
  • Nr. 41A
  • Nr. 42
  • Nr. 42A
  • Nr. 43
  • Nr. 43A
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 47A
  • Nr. 48
  • Nr. 48A
  • Nr. 49
  • Nr. 49A
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 51A
  • Nr. 52

Full text

351 
Sr, 88*- Centralblatt der Bauverwaltung. 
INHALT! NithUmtllcbet: Neuere Eiseuconstrnctioaen des Hochbaues in Belgien durch Schnee (Schlafs). — Vermischtes: Beleuchtung der Personenwagen in den 
und Frankreich. — Vorschläge aur Verminderung von Eisenbahn - Betriebsstörungen Eisehbabnzügen. — Flufseisen im Brückenbau. 
Neuere Eisenconstructionen des Hochbaues in Belgien und Frankreich, 
Bei der Ausbildung der Eisenconstructionen des Hochbaues 
kommen zwei Hauptgesichtspunkte in Betracht. In erster Linie 
mufs gefordert werden, dafs die Anordnung und Verbindung der ver 
schiedenen Bautheile den im Einzelfalle vorliegenden statischen Be 
dingungen thunlichst entspricht; zweitens ist es wünschenswerth, dafs 
sowohl die Gesamtanordnung als auch die Form der einzelnen 
Glieder dem Zwecke des Baues angepafst wird und denselben mög 
lichst treu in künstlerisch befriedigender Weise zum Ausdruck 
bringt. Die erste Forderung ist die leichter zu erfüllende, wenn 
es auch in manchen Fällen beträchtliche Schwierigkeiten bietet, ihr 
in solchem Grade gerecht zu werden, wie es beispielsweise im 
Brückenbau schon zur stehenden Hegel geworden ist. Es möge in 
dieser Hinsicht nur auf die Erschwerungen hingewiesen werden, 
welche der scharfen statischen Durchbildung gröfserer Constructionen 
aus der Verschiedenheit der Wärmeausdehnung des Eisens und des 
Steines besonders dann erwachsen, wenn das Eisenwerk grofsen, vom 
Winde getroffenen Flächen zur Stütze dient. Dann handelt es sich 
darum, zwar die durch Wärmeänderungen bewirkte Ausdehnung 
oder Zusammenziehung des Eisenbaues zu ermöglichen, aber eine 
Verschiebung des Ganzen durch den Wind zu verhüten. 
Dafs der zweiten Forderung bei den meisten bisherigen An 
wendungen des Eisens im Hochbau nicht genügt wird, ist allgemein 
anerkannt; auch von anderer Seite ist die künstlerische Durchbildung 
der Eisenconstructionen als eine noch ungelöste Aufgabe bezeichnet 
worden. Unter diesen Umständen ist ein. Ausblick nach dem, was 
andere Völker auf dem in Bede stehenden Gebiete geleistet haben, 
durchaus gerechtfertigt. Einen solchen zu geben und insbesondere 
die Mittheilungen der Fachzeitschriften durch die Beschreibung bis 
her noch nicht veröffentlichter Bauwerke zu ergänzen, das ist dev 
Zweck eines neuerdings erschienenen Berichtes über neuere Eisen- 
eonstructionen in Belgien und Frankreich 1 ). Den Hauptinhalt dieses 
Buches bilden die zeichnerischen Darstellungen von Eisenconstructionen 
des Parlamentsgebäudes und des neuen Justizpalastes 2 ) in Brüssel, des 
Cursaales in Ostende, der Börse in Antwerpen, 5 ) des Geschäftshauses 
des Credit Lyonnais, des neuen Haupt-Postgebäudes 4 ) und des neuen 
Rathhauses in Paris, der Centralmarkthalle in Havre, eines Lager 
hauses in Nantes und der neuen Bahnhalle in Brügge. 5 ) Der 
beschreibende Text enthält aufser den auf die vorgenannten Bau 
werke bezüglichen Angaben noch die durch einzelne Abbildungen er 
läuterten Beschreibungen einer Reihe weiterer Bauwerke, wie Bahn 
hofshallen, Markthallen, Lagerschuppen u. dergl. in Belgien und 
Frankreich. 
Eine Musterung dieses Inhaltes nach den oben erwähnten beiden Ge 
sichtspunkten lüfst nun erkennen, dafs da nicht sehr viel zu lernen ist. 
Wohl finden sich eigenartige und reizvolle GesamtanoTchrangen, wie 
z. B. in dem ein langgestrecktes Achteck bildenden Cursaale in Ost 
ende mit kuppelförmig überdachtem Mittelschiff und umlaufender, mit 
viertelkreisförmigem Satteldach anschliefsender Halle; auch ist der 
Geschmack und die Geschicklichkeit, mit welcher manche der sicht 
bar gelassenen Eisenconstructionen verziert sind, wohl anzuerkennen. 
Im grofsen und ganzen aber halten sich selbst die gelungensten 
Lösungen im Rahmen dessen, was auch in Deutschland schon aus 
geführt ist. Des Mangelhaften aber findet sich ziemlich viel — auch da 
dürfte vielleicht zu sagen sein: ganz wie bei uns! So sind z. B. die 
acht mittleren Säulen des vorerwähnten Kursaales bei 14,5 m Ge 
samthöhe je aus einem 8 m und einem 6,5 m hohen Theile zusammen 
gesetzt und trotz ihrer Sorge erweckenden Schlankheit nur in einer 
Richtung seitlich ausgesteift. Die Gesimse sind durch Umhüllung 
der die Säulenköpfe verbindenden Träger mit Stuck gebildet. Das 
Eisengerippe der Dachbinder ist durch innere Verschalung verdeckt. 
Das Geschäftshaus des Credit Lyonnais zeigt in einem kreisförmigen 
Trepp enhause Fufsböden, die auf einem kuppelartigen Eisengerippe 
ruhen. Acht Binder stützen sich in der Mitte frei gegen einen acht 
eckigen, gufseisernen Schiufering und am Umfange auf acht aus der 
*) Contag, Max. Neuere Eisenconstructionen des Hochbaues 
in Belgien Frankreich. Bericht der auf Grund der Louis 
Boissonnet-Stiftung ausgeführten Studienreise. Berlin 1889. Julius 
Bohne. 32 S. in gr, 4 Ü mit 21 Holzschnitten im Text und 12 Doppel 
tafeln in Steindruck. Preis 13 M. 
2 ) Centralblatt der Bauverwaltung 1883, S. 382, 1886, S. 418 und 
S. 445. 
3 ) Zeitschrift für Bauwesen 1888, S. 161. Centralblatt der Bau- 
Verwaltung 1888, S. 153. 
4 ) Centralblatt der Bauverwaltung 1887, S. 58. 
5 ) Centralblatt der Bauverwaltung 1887, S. 273 u. S. 282. 
nur schwachen und vielfach durchbrochenen Mauer hervorgestreckte 
Kragsteine. Die äufscren Enden der Binder sind zwar durch einen 
ringförmigen Gitterträger miteinander verbunden; derselbe liegt jedoch 
nahezu in gleicher Höhe mit dem mittleren Ringe. Der Schub der 
sehr flach gespannten Kuppel mufa also grofstentheils durch die 
schwachen (nicht hochgeführten) Mauern aufgenommen werden. Ob 
diese gegen die Umfassungsmauern des Treppenhauses abgesteift 
sind, ist aus der Zeichnung nicht zu ersehen. Das neue Rathhaus 
in Paris zeigt Dachbinder, die als vollwandige Träger mit zahlreichen 
Gurtplatten ausgebildet sind. Letztere gehen stetig in die Gurt 
platten der die Bindersparren in verschiedenen Höhen verbindenden 
Querbalken über — eine Anordnung, die mehr an die Spanten und 
Deckbalken eines Schiffes, als an eine Dacliconstruction erinnert. 
Wie das gewaltige, steile Dach gelagert bezw, gegen Wind ver 
ankert, und wie dabei der Wärmeschub für die Umfassungsmauern 
unschädlich gemacht ist, das lassen die Zeichnungen nicht erkennen, 
Hierüber scheint man sich bei keinem der im Berichte vorgeführten 
Bauwerke den Kopf zerbrochen zu haben. Mangelhafte Verbindungen 
kommen vielfach, und zwar nicht nur an untergeordneten Theilen vor. 
Bei der reich verzierten Bahnhalle in Brügge ist die gefällige Form 
einzelner Glieder dadurch erreicht, dafs man die (z. Th. wunderlich 
zusammengesetzten) schmiedeeisernen Theile stellenweise mit gufs 
eisernen Hüllen umkleidet hat. 
Als letztes Beispiel möge die Verwendung des Eisens im neuen 
Justizpalast in Brüssel angeführt werden. Da spielen so kleine 
Mängel, wie die zuvor aufgezählten, gar keine Rolle mehr angesichts 
der vielen grofsen „Sünden“. Die Vermischung der Stein- und der 
Eisenconstructionen ist hier so weit getrieben, dafs der Anblick der 
Zeichnungen zunächst den Eindruck eines recht unerfreulichen Flick- 
und Stückwerkes hervoiruft. Bei genauerer Prüfung erkennt man 
dann wohl die Zwecke der meisten dieser zahllosen Träger; auch 
kann man sich mit dem Gedanken abfinden, dafs es Sache des Er 
bauers sei, zu bestimmen, ob und wie viel Steine am Eisen aufgehängt 
werden sollen. Nachdem dies aber einmal festgesetzt ist, mufs man 
verlangen, dafs das Eisenwerk seinem Zwecke in vernünftiger Weise 
angepafst wird, und das ist bei dem Bau des Justizpalastes — so 
weit die vorliegenden Zeichnungen ein Urtbeil gestatten — nicht ge 
schehen. Beispielsweise können Blechträger von 2,80 m Höhe mit 
vierfacher Stegplatte und 7 bis 9 Gurtplatten an sich nicht als zweck- 
mäfsige Constructionen bezeichnet werden. Noch weniger ist es zu 
rechtfertigen, wenn drei solche gewaltige Träger nebeneinander als 
Unterlage für eine Mauer benutzt werden, die fast in der ganzen 
Länge dieser Träger durchbrochen ist. Als Anker für die das 
Mauerwerk tragenden Bögen hätten ein paar tüchtige Zugstangen 
und Ankerplatten genügt. Das Wunderbarste ist aber, dafs man 
vier solcher Trägergruppen auf vier Pfeilern in gleicher Höhe ver 
legt und an den Ecken Durchdringungen gebildet hat, an denen die 
Tragkraft natürlich auf einen sehr geringen Betrag herabsinkt; trotz 
dem sind aber auch aufserhalb der Pfeiler in den consolartig um 
2,6 m überstehenden Träger-Enden die sieben Gurtplatten getreulich 
beibehalten, obgleich fünf von ihnen im Anschlufsquerschnitt stumpf 
und ohne irgend welche Verbindung mit dem durchschneidenden 
Träger endigen. Auch innerhalb der Stützweite ist von einer An 
passung der Gurtplattenzahl an die Gröfse des vorhandenen Biegungs 
momentes nicht die Rede, Derartige Constructionen lassen entweder 
auf einen weitgehenden Mangel an Sparsamkeit oder auf ungenügende 
Sachkenntnis schliefsen und ['erwecken ■— trotz des Aufwandes von 
5842 Tonnen Walzeisen allein für die Unterzüge des Kuppelbaues 
und der Portale — den Verdacht, dafs die Standsicherheit des 
Gebäudes nicht aufser allem Zweifel steht. Wenn wir oben sagten: 
„ganz wie bei uns“, so möchten wir den letzten Fall doch ausge 
nommen wissen, da wir etwas ähnliches an deutschen Bauwerken 
noch nicht wahrgenommen haben und auch in Zukunft für ausge 
schlossen halten. 
Die vorstehende Besprechung trifft selbstverständlich nicht den 
Werth des Berichtes als solchen, sondern nur den Inhalt, der für 
den Herrn Verfasser ja ein Gegebenes war. Die Mängel der be 
schriebenen Bauwerke sind dem Berichterstatter natürlich nicht ent 
gangen und hier fand da auch von ihm besprochen. Warum dies in 
einer sehr milden Form geschehen, ist leicht zu verstehen. Eine 
etwas schärfere Beleuchtung schien uns hier deswegen angezeigt, 
weil gerade für diejenigen Fachgenossen, welche aus dem Berichte 
lernen wollen und sollen, ein Wink zur Vorsieht und ein Hinweis 
auf die Nothwendigkeit eigenen Schaffens nützlich sein dürfte. 
— Z.~
	        

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