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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1929 (Public Domain)

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fullscreen: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1929 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Gemeindeblatt der Stadt Berlin : Organ für die gesammte Gemeinde-Verwaltung und Gemeinde-Interessen / herausgegeben vom Magistrat
Other titles:
gesamte
Publication:
Berlin: Loewenthal 1927
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
29.1888-45.1904; 47.1906-68.1927
Note:
Zahlreiche gezählte und ungezählte Beilagen
ZDB-ID:
2900120-1 ZDB
Previous Title:
Communal-Blatt der Haupt- und Residenz-Stadt Berlin
Succeeding Title:
Amtsblatt der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1896
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Note:
Fehlende Seiten: 31-42
Beilagen fehlen
Berlin:
B 750 Staat. Politik. Verwaltung: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15390444
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 750/2:1895
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 2, 13. Januar 1895
Publication:
, 1895-01-13

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1929 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Rednerliste zu den stenographischen Berichten der Stadtverordnetenversammlung im Jahre 1929
  • Sitzung 1, 10. Januar 1929
  • Sitzung 2, 17. Januar 1929
  • Sitzung 3, 24. Januar 1929
  • Sitzung 4, 25. Januar 1929
  • Sitzung 5, 29. Januar 1929
  • Sitzung 6, 31. Januar 1929
  • Sitzung 7, 7. Februar 1929
  • Sitzung 8, 14. Februar 1929
  • Sitzung 9, 21. Februar 1929
  • Sitzung 10, 28. Februar 1929
  • Sitzung 11, 7. März 1929
  • Sitzung 12, 14. März 1929
  • Sitzung 13, 19. März 1929
  • Sitzung 14, 21. März 1929
  • Sitzung 15, 22. März 1929
  • Sitzung 16, 11. April 1929
  • Sitzung 17, 16. April 1929
  • Sitzung 18, 18. April 1929
  • Sitzung 19, 23. April 1929
  • Sitzung 20, 25. April 1929
  • Sitzung 21, 2. Mai 1929
  • Sitzung 22, 10. Mai 1929
  • Sitzung 23, 28. Mai 1929
  • Sitzung 24, 6. Juni 1929
  • Sitzung 25, 13. Juni 1929
  • Sitzung 26, 20. Juni 1929
  • Sitzung 27, 27. Juni 1929
  • Sitzung 28, 5. September 1929
  • Sitzung 29, 12. September 1929
  • Sitzung 30, 19. September 1929
  • Sitzung 31, 24. September 1929
  • Sitzung 32, 1. Oktober 1929
  • Sitzung 33, 10. Oktober 1929
  • Sitzung 34, 15. Oktober 1929
  • Sitzung 35, 17. Oktober 1929
  • Sitzung 36, 24. Oktober 1929
  • Sitzung 37, 31. Oktober 1929
  • Sitzung 38, 7. November 1929
  • Sitzung 39, 14. November 1929
  • Sitzung 1.(40.), 12. Dezember 1929
  • Sitzung 2.(41.), 19. Dezember 1929
  • Sitzung 3.(42.), 20. Dezember 1929

Full text

Sitzung am 
kann kein Zweifel darüber sein, daß mir nichts 
ferner lag, als etwa eine Gruppe von Beamten 
anwärtern in der allgemeinen Achtung herabzu 
setzen." 
(Bravorufe bei den Soz.) 
Meine Damen und Herren! Wenn ich die Er 
klärung des Herrn Stadtsyndikus in dieser Ver 
sammlung und diese schriftliche Auslassung zusammen 
halte, so glaube ich sagen zu dürfen, daß weder ich als 
Disziplinarvorgesetzter noch der Magistrat in der 
Eigenschaft als Kollegium, dem der Herr Stadt 
syndikus angehört, an diesen Erklärungen irgendeine 
weitere Kritik zu üben Veranlassung haben, geschweige 
denn gegen den Herrn Stadtsyndikus vorzugehen. 
(Lebhaftes Bravo! links.) 
Vorst. Haß: Die Beratung ist eröffnet. Das Wort 
hat Herr Kollege Faust. 
(Zurufe und Lachen bei den Komm.) 
Stadtv. Faust (IM): Ich habe noch gar nicht ge 
wußt, daß ich so große Freude auf der Linken errege. 
(Zurufe bei den Komm. — Glocke. — Nachahmung 
des Redners.) 
Aber, meine Herren, an Ihr Gebrüll bin ich ja 
gewöhnt. 
(Vorst. Haß: Meine Damen und Herren, ich bitte, 
doch Ruhe zu halten und den Redner anzuhören!) 
Es kann nicht in Abrede gestellt werden, daß eine 
Ihrer führenden Persönlichkeiten das Wort „Hüte 
junge" gebraucht hat. 
(Zurufe links.) 
Ihr Gebrüll, meine Herren, zeugt mir nur von geisti 
ger Uebereinstimmung. 
Wir wären über verschiedene Wochen besser hin 
weggekommen — das darf ich wohl feststellen —, wenn 
der Herr Stadtsyndikus die Freundlichkeit besessen 
hätte, gleich in der Sitzung hier zu erklären, was er, 
nachdem er die Folgen seiner Worte erkannt hat, dem 
Bunde der Zivildienstberechtigten geschrieben hat. Und 
Herr Oberbürgermeister, ich fühle es Ihnen nach, Sie 
sind natürlich in einer üblen Lage. Aber so groß ist 
die Freundschaft dieser Seite im Magistrat gegenüber 
den Versorgungsanwärtern nicht. Diejenigen Damen 
und Herren, die seit Jahren im Besoldungsausschuß 
sitzen, werden jetzt verstehen, warum wir nur so wenige 
Versorgungsanwärter gerade bei der Stadt Berlin 
haben, warum man die Frage der Einstellung von 
Versorgungsanwärtern mit der Anstellung von Zivil 
anwärtern verkoppelt und warum wir die zahlreichen 
Stellen, die den Versorgungsanwärtern vorbehalten 
sind, nicht anmelden, warum wir auch die Stellen beim 
Fürsorgeamt nicht anmelden: weil in demselben Um- 
mange sogenannte Angestellte entlassen werden müssen 
und der Beamtenkörper der Stadt Berlin einen Zu 
fluß an Versorgungsanwärtern erhielte. 
Dann weiter, meine Damen und Herren! Der 
Herr Oberbürgermeister hat gesagt, diese Werbe 
ausschüsse hätten gar nicht in den Räumen des Be 
zirksamts Friedrichshain getagt. Ich komme nachher 
noch ein klein wenig auf den Herrn Bürgermeister 
Mieiitz zu sprechen. Aber es wird doch dem Magistrat 
nicht unbekannt geblieben sein, daß um dieselbe Zeit, 
nämlich am 28. November 1928, nachmittags, der 
Bürgermeister des Bezirksamts Prenzlauer Berg seine 
Beamten zusammengerufen hat, und zwar in dem 
Saale, in dem die Bezirksversammlung tagt, um den 
Film: „Im Anfang war das Wort" vorzuführen. Er 
hat dann nachher als Bürgermeister in diesem amt 
lichen Raume über die Entwicklung der SPD. ge 
sprochen und ist dann nach meinem Kommentar fort 
gefahren: Trotzdem gäbe es immer noch viele unter 
11. April 1929. 419 
den Beamten und Angestellten des Bezirksamts, dis 
noch immer nicht zur Partei gehörten, ja die sogar 
gegen die SPD. seien. 
(Rechts: Hört, hört!) 
Er, der Bürgermeister, werde dafür sorgen, daß solche 
Leute künftig nicht mehr beim Bezirksamt beschäftigt 
würden. 
(Rechts: Hört, hört!) 
Dann folgt wie bei Herrn Bürgermeister Mieiitz aus 
dem Friedrichshain der Hinweis, daß der Bürger 
meister Dr. Ostrowski in demselben Sinne gegen solche 
Beamte vorzugehen gedenkt, wie der Herr Bürger 
meister Mieiitz es gesagt hat. 
(Zurufe des Stadtv. Urich: Sehr richtig! Sehr 
gut ist das!) 
— Herr Urich, seien Sie mit Ihren Zwischenrufen 
vorsichtig! — 
(Zuruf bei den Soz.: Sehr vernünftig ist etwas 
Derartiges!) 
Ich habe mir einen Zwischenruf von vorhin notiert. 
Als unser Fraktionsvorsitzender, Herr Justizrat Lüdicke, 
die Sache begründete und auf die Frage des Hüte 
jungen zu sprechen kam, ist ans derselben Ecke der 
Zwischenruf erfolgt: „Was Lange glaubt, ist seine 
Sache!" Meine Damen und Herren, dadurch rücken 
Sie von dem Mann ab, zu dessen Verhalten Sie jetzt 
„Sehr richtig!" rufen. 
Also, wenn auch der Herr Bürgermeister Mielitz 
in Friedrichhain das nicht in amtlichen Räumen getan 
hat, so hat aber doch der Herr Bürgermeister 
Dr. Ostrowski den Saal der Bezirksverfammlung 
Prenzlauer Berg dazu benutzt, in demselben Sinne 
vorzugehen und seine Einstellung zu dokumentieren. 
Hier also liegt gewiß ein Mißbrauch der Amtsgewalt 
vor, und hier, Herr Oberbürgermeister, empfehlen wir 
Ihnen ganz dringend die Nachprüfung, wenn Sie schon 
glauben, daß die Einstellung des Herrn Bürgermeisters 
Mielitz keinen Tadel verdient. 
Meine Damen und Herren! Es ist ja sogar so 
gewesen, daß der Herr Vertreter des Magistrats. 
Stadtsyndikus Lange, meinem Freunde Linxweiler 
Werbeausschüsse unserer Partei vorgehalten hat. Wir 
haben damals seinen Hinweis vom Viehhof nicht als 
Absicht herausgestellt. Aber seien Sie überzeugt, wenn 
der Herr Lange sich nicht veranlaßt fühlt, hier im 
Saale dieselbe Erklärung abzugeben, wie dem Bunde 
der Zivildienstberechtigten gegenüber schriftlich, ko wird 
er noch manchmal den Hütejungen vorgehalten be 
kommen. 
(Zurufe links.) 
Meine Damen und Herren! Sie sagen: Er hat richtig 
gehandelt. Lassen Sie mich einmal, bevor ich auf das 
Strafrechtliche eingehe, 
(Zuruf: Ach, du lieber Gott!) 
Ihnen das Gegenteil exemplifizieren. Was meinen Sie 
wohl, wie Sie gegen einen deutschnationalen Bürger 
meister hier zu Felde gezogen wären, der seine Be 
amtenschaft versammelt und gesagt hätte: Ich fordere 
die Beamtenschaft auf, mit mir zu gehen im Kampfe 
gegen das Diktat von Versailles, ich fordere die Be 
amten auf, mit mir zu kämpfen gegen die Schuld 
lüge, ich fordere die Beamtenschaft auf, für den Zu 
sammenschluß Oesterreichs mit uns einzutreten, ich 
fordere die Beamtenschaft auf, ans den Gewerkschaften 
auszutreten und in die nationalen Bemtenverbände 
einzutreten usw.! Was meinen Sie, wie Sie da mit 
der Verfassung gearbeitet hätten, um ihm Versassungs- 
bruch vorzuwerfen und um ihm ein Disziplinar 
verfahren mit dem Ziel auf Dienstentlassung an den 
Hals zu hängen. Genau so, meine Damen und Herren, 
müssen Sie, wenn Sie gerecht sein wollen, die Ein 
stellung des Bürgermeisters Mielitz ansehen, nicht
	        

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