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Statistischer Bericht. J. 1. 2 (CC BY) Ausgabe 2015 (CC BY)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

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CC BY: Namensnennung 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Volltext: Statistischer Bericht. J. 1. 2 (CC BY) Ausgabe 2015 (CC BY)

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Königliches Post-Cours-Bureau
Titel:
Post-Handbuch für Berlin : oder Darstellung der Post-Verbindungen zwischen Berlin und sämmtlichen preuß. Städten und Post-Anstalten so wie zwischen Berlin und den bedeutendsten ausländischen Orten : auf das Jahr ... / bearbeitet im Cours-Bureau des Königl. General-Post-Amts
Erschienen:
Berlin: A. W. Hayn 1840
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
1832; 1836-1837; 1840 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
3011279-5 ZDB
Berlin:
B 915 Verkehr: Post. Fernmeldedienst
Dewey-Dezimalklassifikation:
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1837
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 915 Verkehr: Post. Fernmeldedienst
Dewey-Dezimalklassifikation:
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15397261
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 915/80:1837
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung

Kapitel

Titel:
2. Die abgehenden und ankommenden Posten zu Berlin, nach den Coursen beschrieben

Kapitel

Titel:
No 18. Zwischen Berlin und Köpenick

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  • Friedrich der Grosse und seine Bücher / Krieger, Bogdan (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Impressum
  • I. Der König als Leser und Bücherfreund
  • Abbildung: Originaleinband der Bücher Friedrichs des Großen ...
  • Abbildung: Dedikationsband aus der Charlottenburger Bibliothek Friedrichs des Großen ...
  • II. Die Bibliotheken des Königs
  • III. Des Königs literarische Agenten und Korrespondenten in Paris
  • IV. Des Königs Vorleser
  • V. Gesamtkatalog der Bibliotheken Friedrichs des Grossen
  • Farbkarte

Volltext

mit dem König ging, so kann dessen Stellung anfangs doch nicht eine allzu feste gewesen sein. Mit der Zeit änderte 
ich das allerdings. Der König zog ihn, da er nicht unwissend war und sich zu geben verstand, immer mehr heran 
ind nahm ihn sogar auf seine Revuereisen mit. Ja, er schickte ihn zur Begrüßung des Papstes Pius VI. nach Augs⸗ 
hurg, wo er über die Aufhebung zweier Klöster in den Kleveschen Canden mit ihm verhandeln sollte. Auch dort 
eꝛrregte sein Benehmen Anstoß, und Friedrich wurde von der Uurie in Kenntnis gesetzt, daß man nicht geneigt sei, 
einem Manne wie Duvpal die bischöfliche Würde zuzuerkennen. Als er in Potsdam trotzdem die Messe las, und 
‚zwar unter Zeremonien, wie sie nur einem Bischof zukommen, ließ ihn der König fallen und nicht mehr zu sich kommen. 
Das Gehalt von 2000 Talern, das er aus einigen schlesischen Präbenden bezog, ließ ihm der König!. Dupal blieb 
in Potsdam wohnen und starb dort gegen 1800. 
Schon während des Jahres 1784 hat Friedrich in einem ihm von d'Alembert empfohlenen Franzosen Le Begue 
de Villers einen neuen Vorleser. Wir erfahren einiges über ihn in der vom Buchhändler Umlang im Jahre 1823 
herausgegebenen Kabinetts-Horrespondenz des Königs mit dem Buchhändler Pitra?. Danach war auch diese Wahl 
keine glückliche. Denn Ce Beègue war ein Mann von nur mittelmäßiger Begabung und außerdem kurzsichtig. Er wurde 
vom König beauftragt, einen Ratalog der Bibliothek von Sanssouci anzufertigen und ein Verzeichnis der unvollständigen 
Werke herzustellen, damit diese ergänzt werden könnten?. Bei dieser Gelegenheit wollte Le Begue die Neuanschaffung 
Pariser Buchhändlern zuwenden; der König wies dies aber energisch zurück und fragte ihn, ob er denn nicht wisse, daß 
er seinen Buchhändler in Berlin habe; er solle sich nur während der schlesischen Revuereise des Königs mit diesem in 
Herbindung setzen. Bei einer Unterhaltung über die am besten zu wählenden Ausgaben zeigte sich die literarische 
Unkenntnis CLe Begues, der nur immer die Antwort hatte: „C'est au libraire de Sa Majesté à le savoir.“ Mag 
dieser Bericht immerhin zugunsten Pitras und zuungunsten des Vorlesers etwas subijektiv gefärbt sein, sicher ist, daß 
Le Begue in übergroßer Wichtigtuerei an seine Freunde in Paris Briefe schrieb, in denen er seine einflußreiche Stellung 
am Hofe schilderte, und daß er in Berlin in indiskreter Weise Aeußerungen des KRönigs weitertrug. Friedrich erfuhr 
davon, entließ ihn und gab ihm eine Stellung in einem der Bureaus der französischen Akzise. Nach des Königs Tode 
zing Le Boegue mit anderen Akzisebeamten in seine französische Heimat zurück. 
Nach diesen schlechten Erfahrungen berief Friedrich keinen Ausländer mehr in die Stellung eines Vorlesers. 
Mit Rücksicht auf seine schlechter gewordenen Augen wollte der 72jährige König jetzt einen jungen Menschen haben, 
dessen Aufgabe ausschließlich auf das Vorlesen beschränkt sein sollte. Er wandte sich daher an den Direktor der Ab— 
eilung für schöne Wissenschaften der Berliner Akademie, Merian, den er auch sonst in wissenschaftlichen und Personal— 
fragen zu Rate zu ziehen pflegte, und dieser empfahl ihm durch Vermittlung des Oberkonsistorialrats Erman einen 
jungen Mann von der französischen Kolonie, Dantal, der als Cehrer der französischen Sprache in Potsdam lebte. Dantal 
hat in dem in kleiner Auflage im Jahre 1791 in Elbing erschienenen, bereits erwähnten Buche: „Les délassemens 
ittéraires ou heures de lectures de Frédéric II“ uns die freundliche Art geschildert, mit der der König ihn am 
23. Oktober 1784 zum ersten Male empfing und sich zwei Seiten zur Probe aus einem Werke Rousseaus vorlesen 
ließ; er erzählt, mit welchem Interesse Friedrich nach seinem Entwicklungsgang und nach seinen Eltern fragte, 
herichtet dann getreulich von der täglich vorgenommenen Lektüre und den Aeußerungen des Königs dazu. In schonender 
Weise korrigiert Friedrich unermüdlich die Fehler in der Aussprache seines Vorlesers, der seinerseits wieder nicht zu 
»emerken unterläßt, wie der König hartnäckig trotz gnädig hingenommener Verbesserung an seinen eigenen sprachlichen 
Fehlern festhält. Selbst wenn heftige Schmerzen ihn plagten, war der greise Herr gnädig und gelassen, nur durch 
ernste Miene, nicht mit heftigen Worten tadelte er ein etwa vorgekommenes Versehen. Am 16. November 1784 
hat Dantal zum ersten Male, am 30. Juli 1786 zum letzten Male vorgelesens. Nach dem Tode des Königs wurde 
er Cehrer an der Ingenieurschule in Potsdam. 
Fimmermann, Fragmente, J, S. 330 und 130. — ? Nouvelles lettres inédites de Frédéric II à son libraire Pitra. Berlin 1823. 
5. 19 u. 25 — 26 in den Anmerkungen. — Vorhanden sind diese Arbeiten, wenn sie überhaupt ausgeführt wurden, nicht mehr. — 
Hal. de sa Veaur. Vie de Frédéric II. IV, S. 200ff. — s Heber Dantal val. auch S. 18 und 34
	        

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