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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1915, XXIV. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1915, XXIV. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Königliches Post-Cours-Bureau
Titel:
Post-Handbuch für Berlin : oder Darstellung der Post-Verbindungen zwischen Berlin und sämmtlichen preuß. Städten und Post-Anstalten so wie zwischen Berlin und den bedeutendsten ausländischen Orten : auf das Jahr ... / bearbeitet im Cours-Bureau des Königl. General-Post-Amts
Erschienen:
Berlin: A. W. Hayn 1840
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
1832; 1836-1837; 1840 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
3011279-5 ZDB
Berlin:
B 915 Verkehr: Post. Fernmeldedienst
Dewey-Dezimalklassifikation:
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1837
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 915 Verkehr: Post. Fernmeldedienst
Dewey-Dezimalklassifikation:
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15397261
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 915/80:1837
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung

Kapitel

Titel:
2. Die abgehenden und ankommenden Posten zu Berlin, nach den Coursen beschrieben

Kapitel

Titel:
No 17. Zwischen Berlin und Königsberg i. Pr.

Schnellzugriff

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1915, XXIV. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nr. 1, 3. Januar 1915
  • Nr. 2, 10. Januar 1915
  • Nr. 3, 17. Januar 1915
  • Nr. 4, 24. Januar 1915
  • Nr. 5, 31. Januar 1915
  • Nr. 6, 7. Februar 1915
  • Nr. 7, 14. Februar 1915
  • Nr. 8, 21. Februar 1915
  • Nr. 9, 28. Februar 1915
  • Nr. 10, 7. März 1915
  • Nr. 11, 14. März 1915
  • Nr. 12, 21. März 1915
  • Nr. 13, 28. März 1915
  • Nr. 14, 4. April 1915
  • Nr. 15, 11. April 1915
  • Nr. 16, 18. April 1915
  • Nr. 17, 25. April 1915
  • Nr. 18, 2. Mai 1915
  • Nr. 19, 9. Mai 1915
  • Nr. 20, 16. Mai 1915
  • Nr. 21, 23. Mai 1915
  • Nr. 22, 30. Mai 1915
  • Nr. 23, 6. Juni 1915
  • Nr. 24, 13. Juni 1915
  • Nr. 25, 20. Juni 1915
  • Nr. 26, 27. Juni 1915
  • Nr. 27, 4. Juli 1915
  • Nr. 28, 11. Juli 1915
  • Nr. 29, 18. Juli 1915
  • Nr. 30, 25. Juli 1915
  • Nr. 31, 1. August 1915
  • Nr. 32, 8. August 1915
  • Nr. 33, 15. August 1915
  • Nr. 34, 22. August 1915
  • Nr. 35, 29. August 1915
  • Nr. 36, 5. September 1915
  • Nr. 37, 12. September 1915
  • Nr. 38, 19. September 1915
  • Nr. 39, 26. September 1915
  • Nr. 40, 3. Oktober 1915
  • Nr. 41, 10. Oktober 1915
  • Nr. 42, 17. Oktober 1915
  • Nr. 43, 24. Oktober 1915
  • Nr. 44, 31. Oktober 1915
  • Nr. 45, 7. November 1915
  • Nr. 46, 14. November 1915
  • Nr. 47, 21. November 1915
  • Nr. 48, 28. November 1915
  • Nr. 49, 5. Dezember 1915
  • Nr. 50, 12. Dezember 1915
  • Nr. 51, 19. Dezember 1915
  • Nr. 52, 26. Dezember 1915
  • Farbkarte

Volltext

Nr. 24 
Berliner Illustrirte Zeitung. 
324 
ι 
238 
Das tapfere Schneiderlein. 
Gernälde des kürzlich verstorbenen berühmten Schweizer Malers Max Buri. 
Die sunge Erzellenz— 
RKoman von Paul Oskar Höcker J 
3. Fortsetzung. — Nachdruck verboren 
Allen neuhinzutretenden Abonnenten merden die bereits erschienenen Kuapitel 
dieles Romans in einem Sonderabdruck unentgelllich auf Verlangen nachgeliefert. 
eine Ausweisung als lästiger Ausländer gehabt. Ob bei dem jungen Russen 
Zpionageverdacht oder der Verdacht hetzerischer Umtriebe vorlag, konnte Gropius 
dem Legationsrat nicht einmal sagen, es tat ihm nur leid, daß der von ihm hoch— 
zerehrten Exzellenz Schimpff v. Schlebrügge durch die Angelegenheit Unbequem— 
ichkeiten entstanden waren. 
„Also das wird ja immer schöner,“ sagte Fritz daheim, „jetzt gibt sich schon 
olches Gesindel ein Rendezvous bei meiner Schwiegermutter!“ 
„Es ist doch bloß ein Pech, Fritz, das jeder Einsichtige bedauern muß.“ 
Fritz zuckte die Achsel. „Jedenfalls ist es ein Vorfall, der das Haus von 
Mama in den Mittelpunkt des Geredes gebracht hat. Und das scheint ihr ja 
vohl zu schmeicheln. Es muß immer etwas los sein da draußen, sonst ist sie 
richt glücklich.“ 
„Darin beurteilst Du Mama wirklich falsch, lieber Fritz. Bedenke doch, 
ie hat Papa durch den Tod verloren — mich durch meine Heirat. Denn Du 
eanspruchst mich so völlig, daß für sie fast nichts mehr übrig bleibt. Im Grunde 
in ich durch die Ehe eine sehr schlechte Tochter geworden.“ 
„Natürlich — nun muß es auch noch zwischen uns zu Uneinigkeit und 
zerdruß kommen.“ Er seufzte. „Und trotzdem versicherst Du einem immer 
vieder: die böse Schwiegermutter, die den Frieden der Ehe stört, sei nur eine 
lusgeburt der altmodischen Wisblätter.“ 
Das peinliche Vorkommnis hatte übrigens den ersten und glühendsten 
ẽnthusiasmus Evchens gedämpft. Sie sah selbst ein, daß sie bei der Auswahl 
ner musikalischen Kräfte für ihre Empfänge nicht lediglich nach künstlerischen 
ßrundsätzen verfahren durfte. Da es zum Frühling ging und mehrere ihrer 
ungen musikalischen Schützlinge außerhalb Engagements annahmen, so fanden 
n der Folge die Musikabende seltener statt. 
„Fühlst Du Dich nicht selbst etwas freier jetzt?“ fragte Barbara ihre 
Nama, als sie an einem bisher mit dem Empfang besetzten Abend zu ihr kam, 
vährend ihr Mann einem Vortrag in der Kolonialgesellschaft beiwohnen mußte 
Isochen verabschiedete sich von Tochter und Schwiegersohn, und Barbara 
E hatte die Empfindung, daß ihre Mama mit einem Siege schied. Denn 
sie hatte ja so prächtige, offene Worte gesprochen — Worte, die wirk. 
— lich zwingen, ja rühren mußten. Und sie glaubte bestimmt, daß auch 
Fritz ein wenig beschämt sei. 
Aber es verging kein Tag, an dem Fritz das Thema nicht wieder mit der 
alten Streitlust aufgenommen hätte. Montags und Freitags wurde in den 
Abendstunden bei Exzellenz Evchen musiziert. Sonntags gab es stets zum Tee 
don 5 bis 7 Uhr einen Empfang mit musikalischen Genüssen. Barbara hielt es 
zür ihre Pflicht, ab und zu sich sehen zu lassen, und auch Fritz kam noch mehr— 
mals mit. Die Neugierde trieb ihn; vielleicht war es auch eine Art von Ver: 
antwortlichkeitsgefühl. Und zu Hause machte er dann seinem Herzen Luft. 
„Es ist sehr leicht zu sagen: kümmert Euch nicht um mich! Ja, wenn 
Mama in Bukarest oder in Mailand oder in Brüssel lebtel Aber hier begegnen 
wir doch alle Tage Leuten, die sich über ihre seltsame Wandlung wundern! 
Nein, daß sie das nicht einsehen will!“ 
Der Geheimrat v. Gropius sprach den Legationsrat gelegentlich einmal 
auf einen Vorfall im Hause seiner Schwiegermutter an, über den weder Fritz 
aoch seine Frau unterrichtet waren. Es hatte am letzten Sonntag bei Exzellenz 
Evchen das Thuner Quartett von Brahms gespielt werden sollen, aber der Vio— 
inist, ein junger Russe, war ausgeblieben. Da er telephonisch nicht zu erreichen 
war, hatte die Hausfrau den Cellisten in ein Auto gesetzt, damit er hinführe und 
nach dem Verbleib forsche. Noch während des Vortrags der als Ersatz von dem 
Pianisten gespielten Mondscheinsonate gab der Geiger telephonisch den Bescheid 
aus der Stadt: der Russe sei verhaftet worden. Er hatte bereits seit drei Tagen
	        

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