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Illustrirtes Panorama (Public Domain) Ausgabe 5.1865 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Illustrirtes Panorama (Public Domain) Ausgabe 5.1865 (Public Domain)

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Nutzungslizenz

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Zeitschrift

Titel:
Illustrirtes Panorama : Haus- und Familienbuch für Jedermann
Erschienen:
Berlin: Verlag von Werner Große 1865
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Erscheinungsverlauf:
Band 5 (1865) ; mehr nicht digitalisiert
Fußnote:
Titelzusatz Band 2 (1861): Familien-Magazin. Malerische Blätter für Herz und Welt
Titelzusatz Band 5 (1865): Familien-Journal für Jedermann im Volke
ZDB-ID:
2980831-5 ZDB
Dewey-Dezimalklassifikation:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1865
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Fußnote:
S. 179-182 und S. 227-230 fehlen in der Digitalisierungsvorlage
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15375865
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
XIV 17203:5.1865
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Heft 4

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Volltext

132 
Illustrirtes Panorsm». 
„O, Sinclear, wenn es mit Worten geschehen könnte, 
dann wär'Z leicht genug! Aber Sie vergessen, daß Ribbing 
seine Zeit gut benutzt hat, ich fast keine Bewegung frei habe, 
die nicht von ihm oder seinen Getreuen bemerkt würde. Sie 
sind tief genug eingeweiht in das wirre Gewebe der Dinge; 
was soll, was kann ich thun, ohne eine neue Revolution her 
vorzurufen, die nur mit Blut enden kann. Die Liebe hatte 
mich blind gemacht, aber, nachdem Sie die Binde von 
meinen Augen gerissen, sehe ich nur die entsetzlichen Folgen, 
welche diese Entdeckung nach sich ziehen muß." 
„Mein Fürst, ich sehe nur, was Sie als König thun 
müssen,.wenn Sie nicht auch dem letzten Schatten von 
Ansehen entsagen wollen. — Schenken Sie mir nur auf zwei 
Tage Ihr Vertrauen, die Unterschrift der Befehle, welche ich 
in Ihrem Namen ergehen lasse, und mein Haupt soll nicht 
auf den Schultern bleiben, wenn Sie aus dieser Katastrophe 
nicht als Sieger hervorgehen. Dies Vertrauen sei meine 
einzige Belohnung!" 
„Gut denn! Hier haben Sie meine Hand, ich vertraue 
unbedingt Ihrer Treue! Was soll geschehen?" 
„Ich commandire von jetzt ab, bis Alles vorüber ist, die 
Krongarde, Sie erlassen von der Carlsburg sofort Befehl, 
daß dieselbe geräuschlos während der Nacht zu Ihnen auf 
breche, die übrigen Maßregeln erfolgen morgen, während der 
Herr Kanzler nebst Tochter bei uns eingetroffen ist." 
„Ich verstehe Sie, Sinclear! Lassen Sie uns nichts 
versäumen!" 
„Majestät, Sie befehlen doch auch im rechten Augen 
blick die Männer wieder zu sehen, welche stets für Schweden 
gestritten, auch wird es gut sein, den russischen Gesandten 
insgeheim zu sprechen, um jeder schiefen Deutung zu ent 
gehen?" 
„Zuversichtlich, Major! Aber wie wollen Sic —?" 
„Das Alles soll so spurlos bewirkt werden, daß keine 
Seele in Stockholm eher etwas erfahren soll, als bis Alles vor 
über ist. Gestatten Sie mir nur, ein paar Worte zu schreiben." 
Damit riß er zwei Blätter aus seinem Notizbuche. Auf das 
eine schrieb er: „Morgen vor Tage sind alle Fischer im 
Herrnsberg zum großen Zuge. Alanson." — Auf das andere 
in russischer Sprache: „Ein Complot entdeckt! Der König 
will Sie sprechen! Um zwei Uhr des Nachts inkognito ans 
der Carlsburg! Sinclear." — Darauf steckte er das Notiz 
buch ein und faltete die Papiere zusammen. 
„Und was wollen Sie damit?" 
„Am Portale wird uns ein Bettler seinen Hut hin 
reichen, werfen Sie ein Almosen hinein, ich werde dies hin 
ein werfen." — 
„Ein zuverlässiger Diener! Es ist keine Zeit zu ver- ! 
lieren." — 
Beide setzten ihre Pferde in Galopp, erreichten den breiten 
Weg, welcher empor zur Carlsburg führte, und bald nach 
her das nördliche Portal derselben. Dort stand der alte 
Andrews in bettelhaftem Auszuge, gebückt den Hut hinreichend. 
Friedrich warf einen Blick auf Sinclear, der Major 
nickte. Der König hielt, warf ein Goldstück in den Filz und 
als er des Adjutanten Papiere hineingleiten sah, sagte er zu 
Andrews: „Wende unsere Gaben gut an, Alter!" — An 
drews verbeugte sich. 
Während Friedrich und Sinclear in's Portal ein- 
ritten, eilte Andrews, die Papiere rasch verbergend, den 
Weg hinab, sprang dann rechts in's Waldesdickicht, das sich 
bis hinunter zum Canale erstreckte, bestieg ein Boot, das dort 
befestigt lag und mit kräftigem Ruderschlage eilte er der Stadt 
zu und dem stillen Hanse am Damme. 
Eine Stunde später begab sich General Steenbock zu 
den Generalen Rhemschöld und Levenhaupt; alle Drei 
fanden sich in der Dunkelstunde im Palais des Herzogs 
v. Gottland, wo bereits Güldenkron, Lilyan, Adels- 
sors, Storöen und der französische Gesandte anwesend 
waren, um den — Fischzug zu verabreden. 
Zu derselben Zeit ließ sich Andrews, in bürgerlicher' 
Tracht, beim Fürsten Dolgvrucky melden, übergab seinen 
Zettel, und erhielt zehn Rubel, wie die Versicherung: man 
werde zur bestimmten Zeit eintreffen! — 
Friedrich von Schweden hatte seit seiner Geburt das 
Unglück gehabt, bei allem Rechte des ersten Ranges stets in 
zweiter Linie zu figuriren und den Intentionen Anderer folgen zu 
müssen, für deren Unheil er aber immer verantwortlich ge 
macht wurde. Sein Verbrechen und sein Unglück war bisher 
seine Schwäche gewesen, die ihn zum Sclaven der verstor 
benen Ulrike, des Reichsraths und endlich Wanda's gemacht. 
Zwar lasteten die Verhältnisse sehr schwer auf ihm, Schwe 
den war ja schon unter Carl eines bedeutenden Theiles seiner 
Provinzen beraubt worden und eben derselbe gezwungen wor 
den, die russische Uebermacht anzuerkennen. Um so besorgter 
machte aber Friedrich jetzt die eigene Kühnheit, jahrelange 
Bande abschütteln, sich befreien, einmal Souverain sein zu 
wollen! — 
Die Conversation beim Diner zwischen ihm und seinen 
beiden Adjutanten war ziemlich einsilbig, der Herrscher schien 
mit eigenen Gedanken beschäftigt, mochte Silberstvlpe's An 
wesenheit auch wohl scheuen, denn sein Benehmen verrieth 
peinliche Unruhe. Sinclear selbst konnte sich der Besorgniß 
nicht erwehren, daß seinem Collegen des Königs seltsame 
Art verdächtig erscheinen müsse. Wie, wenn Silberstolpe 
Unheil witterte und die Gegner warnte? 
„Ew. Majestät ist schon von der fieberischen Aufregung 
der Jagd angesteckt!" sagte Malcom lächelnd. „Es wäre 
deshalb vielleicht gut gewesen, schon heute den Herrn Kanzler 
nebst Tochter zu empfangen. Da die Staatsgeschäfte dies 
indessen nicht erlauben, vor morgen Abend der Aufbruch nach 
den: Mälar kaum erfolgen dürfte, so möchte ich vorschlagen, 
daß Ew. Majestät Einen von uns nach Färvälla sende, um 
der Jagdgesellschaft anzeigen zu lassen, daß Höchst-Sie schon 
diese Nacht drei Uhr nach dem See aufbrechen und dort 
morgen eine Hühnerjagd bis Mittag abhalten würden. Mit 
telst Relais sind Majestät dann zum Empfang des Kanzlers 
zurück und übermorgen kann die große Jagd beginnen!" 
„Das ist wahr!" rief der König lebhaft. — „Herr v. 
Silberstvlpe, bringen Sie die Nachricht sofort dem Ober 
jägermeister v. Pap ane, bestellen Sie auf Ihrem Wege 
Relais und warten Sie auf unsere Ankunft, Sinclear kann 
hier das Nöthige veranlassen. Lassen Sie ein möglichst er 
giebiges Terrain so umstellen, daß ich sofort das Boot be 
steigen und die Jagd beginnen kann." 
(Fortsetzung in Lies 5.) 
Eine Agentin der geheimen Potizei Rapvteon's 7. in Deutschland. 
Historische Novelle von Eugen Hermann. 
(Fortsetzung.) 
„Sie sind im Irrthum," unterbrach sie ihn, durch 
diese Hartnäckigkeit des Zweifels immer mehr ihre sonstige 
Vorsicht vergessend, „ich sehe, daß ich Ihnen ein Geheimniß 
offenbaren muß, um Sie zu überzeugen. Ich gehöre selbst 
zu der Polizei, welche Sie so sehr fürchten, ich bin eine 
Vertraute aller Derer, welche die geheimen Instructionen 
Napoleon's ausführen und wenige Intriguen sind mir fremd 
geblieben, wenige ohne meine Beihülfe gelungen. Zu anderer
	        

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