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Urkundliche Nachrichten zur Geschichte der Garnison und Garnisongemeinde in Spandau / Schall, Martin (Public Domain)

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Monograph

Title:
Suiten : das sind Erzählungen der Suitiers von einem Suitier / herausgegeben von O. v. -e-.
Publication:
Zerbst: In Commission der Schützischen Buchhandlung, 1825
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Scope:
305 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15387396
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Sui 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Erste Erzählung

Contents

Table of contents

  • Urkundliche Nachrichten zur Geschichte der Garnison und Garnisongemeinde in Spandau / Schall, Martin (Public Domain)
  • Erster Band
  • Title page
  • Von hiesiger Festung, ihren Gouverneuren und Commandanten
  • Von den hiesigen Feld- und Regiments-Predigern
  • Imprint
  • Zweiter Band
  • Title page
  • Text
  • Imprint
  • ColorChart

Full text

91 
bitte gethan, denselben armen Leuten eine Glocke aus 
der St. Moritzkirche verabfolgen zu lassen, was er denn 
ihrer Liebe nicht versagen können; er befahl ihm also 
ernstlich auf der armen Leute Anführen ihnen eine Glocke 
aus gemeldeter Kirche unweigerlich folgen zu lassen (p. 693). 
Groeveniz war noch Hauptmann hier (p. 694). 
In diesem Jahr starb die verwittwete Churfürstin. 
Am Pfingsttage erfuhr der Churfürst, daß sie hier schwach 
geworden, eilte nach der Vesper zu ihr her, holte sie 
nach Coelln und in die Dechaney nächst dem Dom, der 
damals ledig stand, wo sie nach wenigen Tagen ent— 
schlief und in vigilia corporis Christi im Domstift herr⸗ 
lich zur Erde bestattet wurde. Sie war 72 Jahr alt 
geworden und hier sehr beliebt und verehrt. 
1557 wurde der Anfang der Befestigung von Span— 
dow, woran der Churfürst schon im vorigen Jahre ge— 
dacht, durch Christoph Römer oder Romanus gemacht. 
Er war ein Maler und Baumeister (vielleicht ein Deutscher 
von der Familie der Römer im Voigtland oder in Nü— 
renberg). Man findet nirgend die geringste Nachricht, 
wann und wie er in Churfürstliche Dienste gekommen 
weder im Königlichen Archiv, noch in irgend einer Nach— 
richt der Stadt Spandow. (1571 schrieb er aus Stettin 
an Thurneisser bei Ueberschickung einer verlangten Zeich— 
nung unterm 8. März; in diesem Briefe unterschreibt er 
sich vom 2. März ej. a. Christoph Römer, sonst Romanus 
genannt. Er war vermuthlich damals Banmeister des 
Herzogs von Pommern zu Stettin (p. 695). 
Bartholomaei wurde vom Churfürsten ein Landtag 
auf dem Schloß gehalten. Leutinger sagt, daß der Chur— 
fürst um die Zeit angefangen, das hiesige Schloß zu 
befestigen, wozu er 200 geschickte Itoliener kommen 
lassen, und denen einen Mann von ihrer Nation vorge— 
setzt. Dieser Bau kostete ihm ein großes Geld und ver— 
mehrte seine Schulden. 
1560. Der eigentliche Festungsbau wurde in die— 
sem Jahre angefangen, nachdem in dem vorhergehenden 
die Stadt mehr befestigt und Vorbereitungen zum Festungs— 
bau gemacht worden waren. Der Churfürst forderte von 
seinen Unterthanen 60000 Thaler, die aber sehr lang— 
sam einkommen wollten. In den Festungsbau sollten
	        

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