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Steglitzer Adressbuch (Public Domain) Ausgabe 14.1895 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Title:
Steglitzer Adressbuch
Publication:
Berlin: R. Steinmeister 1902
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
14. Jahrgang (1895); 17. Jahrgang (1898)-21. Jahrgang (1902) ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
3004632-4 ZDB
Previous Title:
Steglitzer Wohnungs-Anzeiger
Succeeding Title:
Adreßbuch für Steglitz, Südende und Dahlem
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1895
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15390468
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
Zs 1178:14.1895
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories

Chapter

Title:
V. Geschichtliches und Sehenswürdigkeiten

Contents

Table of contents

  • Steglitzer Adressbuch (Public Domain)
  • Ausgabe 14.1895 (Public Domain)
  • Cover
  • Advertising
  • Title page
  • Contents
  • Kalender für 1895
  • Geschäftsanzeigen
  • Advertising
  • I. Alphabetisches Verzeichniß der Einwohner
  • II. Verzeichniß der Straßen und Häuser unter Angabe der Eigenthümer und Miether
  • III. Verzeichniß der selbstständigen Gewerbetreibenden und sonst selbstständig beschäftigten Personen
  • IV. Sonstige Nachrichten über Behörden etc., Schulen und Vereine
  • V. Geschichtliches und Sehenswürdigkeiten
  • VI. Statistisches
  • Anhang. Ortspolizei-Verordnungen und sonstige amtliche Bekanntmachungen
  • Verzeichniß der in das Steglitzer Adreßbuch aufgenommenen Ortspolizei-Verordnungen etc.
  • Advertising
  • Karte: Plan zum Steglitzer-Adressbuch
  • Cover back
  • ColorChart

Full text

YV. 
Geschichtliches und Seßenswürdigßeiten. 
Bei der Besißergreifung des Teltow durch Albrecht 1. war Stegliß der Sitz 
des altritterlichen märkischen Geschlechts der Stegelize, welches dort, wahrscheinlich auf 
der Anhöhe des Schloßberges, eine Grenzburg gegen die Wenden errichtete. 
1413 waren v. Torgow zu Zossen und 1480 Schum zu Buckow LehnSbefiter. 
1542 gingen die Einfünfte und 1598 der Besitz des Ritterguts Steglik an die Gebr. 
v. Spiel zu Dahlem über. : 
1670 waren v. Kalenberg, 1724 v. Kamece, 1778 Heinrich 1X. von Reuß, 
1782 Oberst v. Fronhofer Besiznachfolger. 1784 kaufte es der Großkanzler v. Carmer, 
1795 der Geh. Ober-Finanz- und Kammerrath v. Kamec>e, 1801 Kammerrath 
v. E>ardtstein und später der Großkanzler v. Beyme. Die Tochter des Lezteren, 
Frau Landrath v. Gerlach, verkaufte 1841 Dahlem an den Domänenfiskus. 
1805 unter v. Beyme wurde da3 bis dahin belastete Grundeigenthum des Ritter- 
gutes freies Eigenthum der vorhandenen 3 Bauern und 4 Kossäthen. 
1806 2. April wurde Steglitz bäuerliche Gemeinde. 
1848 wurden die Ländereien in Parzellen zerlegt und veräußert. Einen größeren 
Theil des Hauptgutes, die Schäferei Birkbusch, erwarb der Lederfabrikant Perkuhn. 
1855 erwarb diesen Theil der Wirkl. Geh. Ob.-Reg.-Rath v. Raumer, Rittersih mit 
Gebäude und Park verblieb dem Domänenfiskus. 
; Königliche Blindenanstalt. 
Die einzige Königliche Blindenanstalt des Staates und älteste Blindenanstalt 
Deutschlands, gegründet den 13. Oktober 1806 im Auftrage König Friedrich Wil- 
helm3 111. durch Professor Zeune in Berlin, eröffnet mit zwei Zöglingen. Die An- 
jtalt war während der Kriegsjahre in Miethö8wohnungen untergebracht, 1812 erhielt 
sie ein ehemaliges Militärlazareth auf dem Georgenkirchhof zugewiesen; 1833 fiel ihr 
das gesammte Vermögen des Domherrn Freiherrn v. Rothenburg in Höhe von 
88 000 Thlrn. zu, der während einer Cholera-Epidemie fich in die Anstalt geflüchtet 
hatte und dort von der Krankheit verschont geblieben war. Aus dem CErbe ex- 
warb sie das Haus Wilhelmstraße 139, und als die Räume hier zu eng wurden, 
siedelte sie 1877 nach Steglik, in einem mit einem Kostenaufwande von 600 000 Mk. 
aufgeführten Neubau über. Die Anstalt hat gegenwärtig 127 Zöglinge, die in die 
Zur und Arbeits3-Abtheilung zerfallen. Die Schul-Abtheilung hat 7 aufsteigende 
Schulklassen, von denen zwei der Vorschule, 5 der Hauptanstalt angehören. In den 
Werkstätten werden Flechtarbeiten, das Bürstenbinden, die Korbmacherei und die 
Seilerei gelehrt. Es sind 29 Freistellen vohanden. Für die Pensionäre sind in der
	        

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