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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: cms_0092

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Zeitschrift

Titel:
Adreßbuch für Steglitz, Südende und Dahlem
Erschienen:
Steglitz: Verlag des Adressbuches für Steglitz, Südende und Dahlem 1914
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Erscheinungsverlauf:
22. Jahrgang (1903); 28. Jahrgang (1909); 32. Jahrgang (1913)-33. Jahrgang (1914) ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
3004613-0 ZDB
Frühere Titel:
Steglitzer Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1914
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15389839
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/19:1914
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse

Kapitel

Titel:
Steglitz

Kapitel

Titel:
II. Verzeichnis der Straßen und Häuser in Steglitz

Kapitel

Titel:
L

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1970/71, V. Wahlperiode, Band IV, 66.-95. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (66), 15. Januar 1970
  • Nr. 2 (67), 12. Februar 1970
  • Nr. 3 (68), 26. Februar 1970
  • Nr. 4 (69), 12. März 1970
  • Nr. 5 (70), 9. April 1970
  • Nr. 6 (71), 23. April 1970
  • Nr. 7 (72), 6. Mai 1970
  • Nr. 8 (73), 28. Mai 1970
  • Nr. 9 (74), 4. Juni 1970
  • Nr. 10 (75), 11. Juni 1970
  • Nr. 11 (76), 25. Juni 1970
  • Nr. 12 (77), 8. Juli 1970
  • Nr. 13 (78), 9. Juli 1970
  • Nr. 14 (79), 16. Juli 1970
  • Nr. 15 (80), 24. September 1970
  • Nr. 16 (81), 1. Oktober 1970
  • Nr. 17 (82), 8. Oktober 1970
  • Nr. 18 (83), 15. Oktober 1970
  • Nr. 19 (84), 22. Oktober 1970
  • Nr. 20 (85), 12. November 1970
  • Nr. 21 (86), 19. November 1970
  • Nr. 22 (87), 26. November 1970
  • Nr. 23 (88), 9. Dezember 1970
  • Nr. 24 (89), 10. Dezember 1970
  • Nr. 25 (90), 11. Dezember 1970
  • Nr. 26 (91), 12. Dezember 1970
  • Nr. 27 (92), 17. Dezember 1970
  • Nr. 28 (93), 21. Januar 1971
  • Nr. 29 (94), 22. Januar 1971
  • Nr. 30 (95), 25. Februar 1971

Volltext

81. Sitzung vom X. Oktober 1970 
517 
Jannicke 
selbstverständlich auch für die Wirtschaft und für die 
Industrie, ermöglichen. 
Wir sollten darüber hinaus nicht aus dem Auge ver 
lieren, daß gerade angesichts der sich neu anbahnenden 
wirtschaftlichen Kontakte, die zwischen den osteuro 
päischen Ländern und der Bundesrepublik gestartet 
werden, auch diese Themen von uns ständig auf der 
Tagesordnung gehalten werden sollten und müssen, 
damit • auf diese Art und Weise hoffentlich in recht 
baldiger Zukunft die an sich unerläßlich notwendige 
sogenannte „Ost-West-Schiene“ in der Versorgung mit 
Elektroenergie hergestellt werden kann, die nicht nur 
für uns in Berlin Verbesserungen und Erleichterungen 
mit sich bringen würde, sondern die insgesamt zum 
Vorteil sowohl der COMECON- als auch der EWG- 
Länder eine rationellere Elektroenergieversorgung in 
Europa bewirken könnte. 
Da für die Diskussion dieses Tagesordnungspunktes 
der Fraktion nur 15 Minuten zur Verfügung stehen, 
will ich mich infolgedessen jetzt von den generellen 
Betrachtungen abwenden und noch zu einigen Bemer 
kungen des Kollegen Boehm Stellung nehmen. In den 
Bemerkungen des Kollegen spielt das Thema „Kern 
kraftwerk“ ja eine ganz entscheidende Rolle. 
Ich bin Ihnen dankbar, Kollege Boehm, daß Sie selbst 
hier — und nicht zuletzt aufgrund der Erkenntnisse, die 
Ihnen aus Ihrem Symposium zugewachsen sind, das 
Sie hier vor einiger Zeit durchgeführt haben und von 
dem Sie gesprochen haben — festgestellt haben, daß 
wirtschaftliche Kernkraftwerke nicht unter 600 Mega 
watt installiert werden können. 
(Abg. Boehm: Habe ich nicht behauptet! 
Das war ein Mißverständnis!) 
— Sie haben es nicht behauptet, aber Sie haben es 
selbst erwähnt. 
Und nehmen Sie es also bitte hin und informieren 
Sie sich bei der deutschen und ausländischen Industrie, 
die auf diesem Sektor ja nun wirklich Erfahrungen hat 
und die Entwicklungen immer weiter voranzutreiben 
versucht, daß es Tatsache ist: Unter 600 Megavratt ist 
bei Kernkraftwerken eine einigermaßen vertretbare 
Wirtschaftlichkeit nicht zu erreichen. 
Dem steht aber nun gegenüber, was Sie einfach offen 
sichtlich nicht zur Kenntnis nehmen wollen oder kön 
nen, daß der Strommindestbedarf, den wir in Berlin in 
der sommerlichen Talsohle haben, nur ungefähr 250 
Megawatt ausmacht. Deswegen ist es im Grunde ge 
nommen schon fast leichtfertig zu nennen, wenn die 
BEWAG Einheiten von 150 Megawatt mit Stein 
kohle-Energieversorgung hier errichtet. Denn wenn 
eine solche Einheit ausfällt, dann kann es zu Schwierig 
keiten führen, zu denen es noch nicht gekommen ist, 
weil dankenswerterweise die Wartung der Maschinen 
mit der genügenden Sorgfalt und Umsicht durchgeführt 
wird. 
Aber nun also immer wieder davon zu reden, wir 
könnten doch evtl, uns mit einem Kernkraftwerk be 
fassen, das wird, glaube ich, schon eindeutig und un 
mißverständlich ad absurdum geführt, wenn Sie sich 
diese beiden Zahlen, die ich Ihnen hier eben genannt 
habe, vor Augen führen. 
Nun mag das ja durchaus nicht immer so in der 
Zukunft bleiben. Ich hoffe, daß es nicht dabei bleibt, 
sondern daß unsere Wissenschaft und unsere Elektro- 
firmen in wenigen Jahren vielleicht schon neue Kern 
kraftreaktoren anbieten können, die bei 300 Megawatt, 
oder vielleicht sogar bei 200 Megawatt wirtschaftlich 
sind. Wir könnten uns hier nur glücklich schätzen, 
wenn es dazu kommt. 
Im Augenblick ist es noch nicht soweit. Und ich finde, 
daß es deswegen richtig ist, wenn auch hier in dem 
Bericht davon gesprochen wird, daß evtl, in den acht- 
ziger Jahren an die Installation eines solchen Kernkraft 
werkes in Berlin gedacht werden könnte, sofern es 
dann überhaupt noch notwendig ist, solche Dinge in 
Berlin zu betreiben. Vielleicht sind wir schon viel 
früher in der glücklichen Lage, daß wir mindestens in 
den westdeutschen Verbund, vielleicht aber sogar in 
einen noch größeren europäischen Stromversorgungs 
verbund einbezogen werden können. 
Ich bin auch erstaunt, wenn hier davon gesprochen 
wird, daß ein allzu zögerndes Planen oder Investieren 
zu Erschwernissen bei wirtschaftlicher Betätigung, bei 
Industrieansiedlung oder bei vermehrter Ausstattung 
der Berliner Haushaltungen mit Fernheizungen — sagen 
wir es mal so pauschal — führen könnte. 
Es ist insofern interessant, daß hier solche Sorge 
geäußert wird, als wie Sie wissen, unsere SPD-Fraktion 
die Freude gehabt hat, gerade in diesen Tagen den Be 
such unserer sozialdemokratischen Freunde aus Baden- 
Württemberg hier begrüßen zu können. Und die haben 
u. a. Berlin-Buckow und -Rudow besucht. Und dabei 
haben Sie auch das Kraftwerk Rudow besucht. Und 
die waren so begeistert und voller Anerkennung für 
das, was hier in Berlin geleistet wurde, daß eine Stadt 
von einmal 18 000 Wohnungen als rauchfreie Stadt ge 
baut werden konnte. 
Und Buckow-Rudow, das die nun gerade gesehen 
haben, ist ja nicht das einzige Beispiel, sondern wir 
haben eine Reihe von Beispielen dieser Art in Berlin 
aufzuweisen, so daß ich also gar nicht verstehe, wie 
hier in dieser Form argumentiert werden kann. Und 
ich möchte meinen, es wäre interessant, wenn die Kolle 
gen von der CDU-Fraktion in der Lage wären aufzu 
zeigen, ob es ein Industrieunternehmen gibt, das sich 
hier in Berlin ansiedeln wollte und das wegen Mangel 
an ausreichender Energieversorgung dann erklären 
mußte: Wir können diese Betätigung, diese Investitionen 
nicht vornehmen. 
Ich möchte meinen, es wird dem Kollegen Böhm 
schwerfallen, hier derartige Tatbestände aufzuzeigen. 
Mir scheint, daß wir vielmehr aus dem Bericht und aus 
dem, was wir sonst zu hören in der Lage sind, mit 
voller Sicherheit feststellen können, daß auch lang 
fristig die Energieversorgung in allen Bereichen, nicht 
nur was die Elektroenergie anbelangt, sondern auch 
was die anderen Energiearten anbelangt, für unsere 
Stadt sichergestellt ist. 
Es wäre gefährlich, wenn wir hier mit anderen Din 
gen argumentieren wollen. 
Präisdent Sickert: Herr Abgeordneter! Gestatten Sie 
eine Zwischenfrage ? 
Jannicke (SPD): Ja, bitte. 
Boehm (CDU): Gestatten Sie mir die Zwischenfrage, 
Herr Kollege Jannicke, ob Sie mir erlauben, Ihnen eine 
Wette anzubieten, die ich mit Ihnen nachher abschließen 
werde darüber ? 
Jannicke (SPD); Ja, aber sicher, natürlich. Machen 
wir. 
Präsident Sickert: Das heißt aber nicht, daß ich hier 
oben als Totalisator gelten soll! 
(Heiterkeit)
	        

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