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Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 193.1907 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 3.1877 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Adreßbuch für Steglitz, Südende und Dahlem
Publication:
Steglitz: Verlag des Adressbuches für Steglitz, Südende und Dahlem 1914
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Dates of Publication:
22. Jahrgang (1903); 28. Jahrgang (1909); 32. Jahrgang (1913)-33. Jahrgang (1914) ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
3004613-0 ZDB
Previous Title:
Steglitzer Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1914
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15389839
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 6/19:1914
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories

Chapter

Title:
Steglitz

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 3.1877 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Nr. 1, 01.01.1877
  • Nr. 2, 15.01.1877
  • Nr. 3, 01.02.1877
  • Nr. 4, 15.02.1877
  • Nr. 5, 01.03.1877
  • Nr. 6, 15.03.1877
  • Nr. 7, 01.04.1877
  • Nr. 8, 15.04.1877
  • Nr. 9, 01.05.1877
  • Nr. 10, 15.05.1877
  • Nr. 11, 01.06.1877
  • Nr. 12, 15.06.1877
  • Nr. 13, 01.07.1877
  • Nr. 14, 15.07.1877
  • Nr. 15, 01.08.1877
  • Nr. 16, 15.08.1877
  • Nr. 17, 01.09.1877
  • Nr. 18, 15.09.1877
  • Nr. 19, 01.10.1877
  • Nr. 20, 15.10.1877
  • Nr. 21, 01.11.1877
  • Nr. 22, 15.11.1877
  • Nr. 23, 01.12..1877
  • Nr. 24, 15.12.1877

Full text

60 
Striche und Ringel die Stelle einer Inschrift vertreten. Sollte 
man aber nicht annehmen können, daß der sächsische Stempel 
schneider, ebenso wie der angebliche wendische, nicht zu schreiben 
verstanden, aber bescheidener als viele andere seiner Kollegen, 
eben deshalb es auch gar nicht versucht hat, mehr als höchstens 
den leicht faßlichen Namenszug des Kaisers darzustellen? Der 
hohe Rand ist eine Eigenthümlichkeit, für die sich ein Grund 
schwerer finden lassen wird; wenig ansprechend ist v. Poserns 
Vermuthung, daß dieser Rand mit der Sitte, das Geld zwischen 
den Zähnen zu tragen, zusammenhänge, und in der Ungeschick 
lichkeit des Münzers ist der Grund gewiß nicht zu suchen, wie 
denn auch diese Wendenmünzen in der Technik hinter den meisten 
deutschen keineswegs zurückstehen. Letztere Annahme ist auch 
dadurch ausgeschlossen, daß man unter großen Mengen solcher 
Münzen einige wenige gefunden Hai, welche diesen Rand nicht haben, 
daher aber um ebensoviel größer sind, zum sicheren Beweise also, 
daß der Rand erst nach der Prägung durch ein unserer Rän 
delung ähnliches Verfahren hergestellt worden ist. Aber wenn 
hiernach auch ein Beweis für den wendischen Ursprung dieser 
Münzen fehlt, im Gegentheil, die Umstände dagegen spre 
chen , so ist doch ziemlich ausgemacht, daß sie in den 
Ländern nächst der Elbe, und zwar wohl zum Verkehr 
mit den slavischen Völkern geschlagen worden sind. Da 
für sprechen sowohl die Funde, als die wenigen Inschrif 
ten , welche man auf solchen Münzen gefunden hat. Wir 
kennen solche mit Magdeburg, von Eberhard Bischof .von 
Naumburg und Boleslaw II. von Polen (1059—80), in 
Breslau geschlagen (Mittheil. 161), wobei nicht unbemerkt 
bleiben darf, daß ein ähnlicher hoher scharfer Rand an den 
Magdeburger Geprägen von Otto III., sowie an denen von 
Bernward, Bischof von Hildesheim, König Heinrich II. von Bre 
men, Markgraf Ekkard II. von Meißen und den Herzögen Bern 
hard I. und II. von Sachsen wahrzunehmen ist. Wenn ich ferner 
das Zeugniß der Funde anrufe, so meine ich natürlich nicht die 
in Polen und Skandinavien gemachten, denn diese beweisen für 
die Heimath dieser Münzen nichts, da sie Münzen aus allen 
Theilen der damals bekannten Welt enthalten, sondern ich habe 
die Lokalfunde im Sinn, welche nur die in der nächsten Um 
gegend Geltung habenden Gepräge begreifen. Solche sind die 
von Schrien, Havelberg und ein wahrscheinlich in der Mark ge 
machter (Mdm. St. P6t. III. 467). Die Lokalität dieses letzten 
Fundes steht nicht fest, er enthielt nur Wendenmünzen der spä 
tern Art, der Havelberger dagegen 181 solcher spätzeitigen Wen 
denpfennige auf etwa vier mal soviel Magdeburger Denare. Auch 
sonst ist die Auffindung derartiger Münzen in Mecklenburg, 
Meißen und der Oberlausitz bezeugt (Mader I. 71, Posern 
S. 259). 
Das ist es, was wir etwa über das Vaterland dieser Münz 
klaffe wiffen. Ihr Alter wird ungefähr bezeichnet durch die Jah 
reszahl 970 als Anfang, und 1060—70 als Ende. Die älte 
sten sind die großen, den karolingischen Tempel tragenden*) mit 
oder ohne ODDO und OTTO, denen sich, vielleicht um we 
nige Jahre jünger, eine etwas kleinere Sorte mit weni 
geren, aber breiteren Strichen anschließt. Jene wenigstens 
waren in dem Funde von Obrzycko, und einzig und allein auch 
*) Daß dies Gepräge mit den Karolingern nicht untergegangen ist, 
habe ich schon vielfach anzumerken Gelegenheit gehabt. 
noch in dem großen Schatze von Stolp vertreten. Darauf tau 
chen die Nachbildungen der Magdeburger mit in nomine Dni 
amen auf, welche zuerst bei Kaldal (bald nach 1002) und dann 
in den gleichzeitigen Funden von Mosgau, Kawallen und Rum 
melsburg (1010) erscheinen, in dem letztgenannten neben ihren 
Urstücken. Hochwichtig ist der Fund von Schwaan (1025), in 
welchem neben den Magdeburgern auch die gewöhnliche Sorte 
mit dem Kreuze auf beiden Seiten und den Buchstaben OHHX 
OWX u. s. w. vorkam; ihre nach Vorstehendem versuchte Be 
ziehung auf die Polenkönigin Rixa (1034—50) und die Mag 
deburger Erzbischöfe Werner und Hartwig (1064—1100) ist 
damit gründlichst beseitigt. Den Endpunkt der Prägung und 
des Umlaufs dieser Münzen läßt uns der obengedachte Fund von 
Havelbcrg, in dem sie noch vorhanden waren, im Vergleiche mit 
denen von Deffau (1100), Nieder-Eichstädt, Santersleben und 
Schollehne (1140, Kühne N. F. 355), in welchen sie fehlten, 
erkennen. Wir sehen, daß in der Mark und den Elbländern 
diese Münzen schon im Anfange des XII. Jahrhunderts durch 
neuere Sorten aus dem Umlaufe verdrängt waren, während sie 
noch um 1090 in Funden von der Zusammensetzung des II. 
Berliners (Mittheilungen 231) die Hauptmaste ausmachten. 
Berlin vor 100 Jahren. 
So betitelt sich eine, im Verlage von A. Pribil Hierselbst 
erschienene Ausgabe zusammenhängender Photographien in Taschen 
format, Ansichten der denkwürdigsten Gebäude Berlins darstellend. 
Es sind ihrer ein Viertelhundert, darunter kaum ein Einziges, 
das seine ursprüngliche Physiognomie oder die der nächsten Um 
gebung gerettet hat in unser Jahrhundert. Den Reigen eröffnet 
das alte Brandenburger Thor, nach einer Radirung von Chodowiecki 
(1764). Es ist ein schlichtes Pfeilerpaar mit schmalem Architrav, 
hohem Fries und weitausladendem Kranz, über welchem, auf 
starker Plinthe, ein aufsteigendes Postament mit Deckplatte aus 
verschnörkeltem Ornament den ovalen Schild trug, gedeckt von 
der Königskrone. Jede andere Zierde von Trophäen und Arma 
turen, mit denen König Friedrich Wilhelm I. das Potsdamer 
Thor schmückte, fehlt hier. An beide Thorpfeiler schließt sich 
gegen die Stadtmauer hin ein Paar niedriger, mit einfachen 
Vasen bekrönter Pilaster, welche eine pfortenarUge, oben halb 
kreisförmige Blende umgeben. Zur Linken, innerhalb der Stadt, 
erblickt man das kleine Gebäude der Thorwache, rechts das der 
Accise, und daneben entweder das Vogelhaus oder das Gebäude 
für den Seildreher der Jagdnetze. Eine schwerfällige Staats- 
caroffe bewegt sich über das „Viereck" oder „Quarre", wie der 
heutige Pariser Platz damals hieß. — So zeigen sich mit ihrer 
Umgebung unter Anderem noch die „Zelte", das alte Rathhaus 
mit der Gerichtslaube und dem Thurm, das Opernhaus mit der 
hölzernen „Neustädtischen Brücke", Schloß und Packhof, die Petri 
kirche mit der Brüderstraße (1780). — Es ist gewissermaßen 
eine „steinerne" Chronik, welche uns hier mit einem Blick noch 
über die Zeit Friedrichs des Großen hinaus zurückversetzt; und 
sind ihre verschwundenen Baulichkeiten uns auch in den Original- 
Abbildungen bekannt, nach denen sie hier wiedergegeben: immer 
doch erfreut man sich ihrer von neuem, zumal wenn Preis, 
Bequemlichkeit und Uebersicht, wie in der besprochenen Ausgabe, 
uns diesen Genuß erleichtern. F. M. 
Verlag von Alfred Weile in Berlin. — Verantwortlich für Redactton: Ferd. Meyer in Berlin. — Druck von W. Pormetter in Berlin.
	        

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