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Ludwig Hoffmann / Stahl, Fritz (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Metadaten: Ludwig Hoffmann / Stahl, Fritz (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Beradt, Martin
Titel:
Das Kind : Roman
Ausgabe:
Dritte Auflage
Erschienen:
Berlin: S. Fischer, Verlag, 1911
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2024
Umfang:
305 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
Dewey-Dezimalklassifikation:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15492824
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 328 Bera 2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Drittes Kapitel

Schnellzugriff

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  • Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain)
  • Ausgabe 13.1880 (Public Domain)
  • Nr. 1, 02.01.1880
  • Nr. 2, 09.01.1880
  • Nr. 3, 16.01.1880
  • Nr. 4, 23.01.1880
  • Nr. 5, 30.01.1880
  • Nr. 6, 06.02.1880
  • Nr. 7, 13.02.1880
  • Nr. 8, 20.02.1880
  • Nr. 9, 27.02.1880
  • Nr. 11, 12.03.1880
  • Nr. 18, 30.04.1880
  • Nr. 19, 17.05.1880
  • Nr. 20, 14.05.1880
  • Nr. 21, 21.05.1880
  • Nr. 22, 28.05.1880
  • Nr. 23, 04.06.1880
  • Nr. 24, 11.06.1880
  • Nr. 25, 18.06.1880
  • Nr. 26, 25.06.1880
  • Nr. 27, 02.07.1880
  • Nr. 28, 09.07.1880
  • Nr. 29, 16.07.1880
  • Nr. 30, 23.07.1880
  • Nr. 31, 30.07.1880
  • Nr. 32, 06.08.1880
  • Nr. 33, 13.08.1880
  • Nr. 34, 20.08.1880
  • Nr. 35, 27.08.1880
  • Nr. 36, 03.09.1880
  • Nr. 37, 10.09.1880
  • Nr. 38, 17.09.1880
  • Nr. 39, 24.09.1880
  • Nr. 40, 01.10.1880
  • Nr. 41, 08.10.1880
  • Nr. 42, 15.10.1880
  • Nr. 43, 22.10.1880
  • Nr. 44, 29.10.1880
  • Nr. 45, 05.11.1880
  • Nr. 46, 12.11.1880
  • Nr. 47, 19.11.1880
  • Nr. 48, 26.11.1880
  • Nr. 49, 03.12.1880
  • Nr. 50, 10.12.1880
  • Nr. 51, 17.12.1880
  • Nr. 52, 24.12.1880
  • Nr. 53, 31.12.1880

Volltext

13/ZWMt- 
Ar. 1. 
Berlin, Freitag, 8. Januar 1880. 
Ran abomürt 
für 
IM. 30 Pf. 
»iirteljthrlich 
»ei alle» 
poßanglllleu, 
Luchhaud- 
inugtn, 
Jrttuug»- 
sprdUrurril 
und tn der 
Srreditio«, 
Araxienftrabe 41 
am Dinhostplatz. 
Einzelnummern 
» 28 Pf. 
Jlluftrirtes humoristisches Wochenblatt. 
Aera«tWortticher Aedacteur: Julius Stetteuheim. — Jllustrirl von K. Keil. 
Ra» adaimirt 
für 
IM. SV Pf. 
vierteljährlich 
bet allen 
Manflallrv, 
Lllchhand- 
lnllgeu, 
Jeitnug»- 
sprdttrurru 
und in der 
Erpedition, 
Arausenstraße 41 
am Dinhvssplatz. 
Einzelnummern 
ü 2S Pf. 
Prophetische Blicke in das Jahr izzo. 
Von unserem eigenen Schäfer Thomas. 
ie abnormen Temperatur-Verhältniffe der 
letzten Wochen — im Norden Wärme, 
im Süden Kälte — dauern in verstärk 
tem Maße fort. Nowaja Semlja 
avancirt zur klimatischen Kur-Station, 
die Spielpächter von Monaco verlegen 
ihre Bank aus Witterungsgründen nach 
Hammerfest unweit der Lappländi 
schen Riviera. Dagegen beginnt die 
französische Regierung, die Landes-Ver- 
brecher nach Nizza zum Zobelfang zu 
verschicken. Nordenskjöld unternimmt 
eine Expedition nachdem adriatischen 
Eismeer, woselbst er den Kältepol der 
Erde entdeckt, während der fortgesetzte 
Frost nachgerade anfängt, die Pariser 
kalt zu lassen. 
Das Jahr beginnt damit, daß man 
in Berlin keine Hüte antreibt. Dagegen 
vermögen die Friedensfreunde die Ueber 
zeugung nicht zu gewinnen, daß im Laufe 
des Jahres die Zündhütchen geschont 
werden. 
Professor Treitschke dringt darauf, 
daß alle Juden den Namen Selig an 
nehmen, damit endlich das Wort „In 
meinem Staat kann Jeder nach seiner 
Fayon s elig werden" in Erfüllung gehe. 
Die Engländer nehmen Kabul abermals ein und bestrafen die Auf 
ständischen exemplarisch, indem ste dieselben zwingen, nunmehr an die 
Stelle der Engländer zu treten, während die Engländer Afghanen werden. 
Die vielen Nothstandsbazare und -concerte werden Berlin derart von 
Geld und Kleidungsstücken entblößen, daß in Oberschlesten, Murcia und 
anderswo für die Berliner gesammelt werden muß. 
Als der eigentliche Urheber der letzten Nihilistenverbrechen wird 
schließlich nach emsigem Suchen ein gewisser Galvani entlarvt, dessen 
frevelhafte Entdeckung indirect zu dem Moskauer Attentatsversuch Anlaß 
gegeben hat. In den Lehrbüchern der Physik werden die Kapitel vom 
Galvanismus und von der Elektricität mit Censurschwärze überzogen. 
Der Abg. von Ludwig beendet den Nothstand in Schlesien durch 
einen einfachen, aber genialen Einfall. Er räth den Nothleidenden, ihre 
sämmtlichen Juwelen zu verkaufen, den Champagnergenuß einstweilen 
auf ein Mnimum zu reduciren, alle überflüssigen Gouvernanten, Vor 
reiter, Mohren rc. zu entlaffen und sich bei eintretendem Frostwetter in 
Ermangelung von Heizmaterial recht fest in Hermelinpelze einzuwickeln. 
Leutner reicht der Admiralität die definitiven materiellen Resultate 
seiner Hebungsverfuche in einer Kiste ein. Dieselbe enthält zwei 
Kilo Algen, drei Kilo Tangen, vier Kilo Muscheln, fünf Dutzend See 
rosen und sechs Kabeljaue. Verlängerung des Contraktes. 
Die Anhänger des Prügel-Princips Windthorst, Strosser und 
Uechtritz unternehmen im Juli eine gemeinsame Vergnügungstour nach 
dem Rigi und kehren War zerschlagen, nichtsdestoweniger aber geheilt 
zurück. 
Dagegen machen einige ihrer Gesinnungsgenossen die erfteuliche Ent 
deckung, daß schon Goethe ihre Ansicht von den Prügeln getheilt habe, 
da derselbe "gedichtet hat: „Das Hemd vom Leib verkeilen ... das 
heißt Comment verstehn!" 
Leo Balthasar Leberecht Strippelmann wird „fliegender" 
Abgeordneter. Um seiner Schuldigkeit möglichst nach allen Richtungen 
hin zu genügen, tritt er der Fortichrittsparlei bei, sitzt bei den National 
liberalen, jspielt Skat mit den Wilden, macht die Fractionsdiners bei 
den Conservattven mit und stimmt mit dem Centrum. 
Die Berliner Künstler und Schriftsteller erhalten während der Mo 
nate Januar und Februar so viele Einladungen zu Gesellschaften, daß 
sie sich lithographirte Absagekatten anschaffen müssen. Die angenomme 
nen Einladungskatten werden wie Billetgesuche zu den kgl. Schauspielen 
mit dem Stempel „Bewilligt" an den Absender zurückgesandt. 
An den nächsten Astronomen-Congreß gelangt von Seiten der Re 
gierung eine Anfrage, wie sich die Merkur-Bahn und die Bahnen der 
Asteroiden rentiren, und ob es räthlich erscheine, selbige Bahnen zu ver- 
staaüichen. 
Auf einem andern Congreß, nämlich dem der Arbeiter in Frankreich, 
wird die Theilung des geistigen Kapitals berathen und angenommen. 
U. A. wird beschlossen, daß die Tantiemen der Gounod'schen Opern 
fottan den Böttchern, die der Sardou'schen Dramen den Zimmerern und 
der Reingewinn aus Werken Victor Hugo's den Schornsteinfegern zu 
fließen sollen. 
Was die erhöhte Anwendung von Sicherheitsmaßregeln in den 
Bergwerken betrifft, so erblickt man an einflußreicher Stelle in den 
Grubenunglücken noch immer keine schlagenden Gründe, sondern nur 
schlagende Wetter. 
Krupp und seine Bundesgenossen kriegen auch in diesem Jahre die 
Panzerplatten noch immer nicht so dick, wie die Steuerzahler ste schon 
längst haben. 
Professor Jaeger editt seine verbesserten Lesarten deutscher Texte; 
es heißt nach diesen beispielsweise fottan: „Er riecht den Hof mit Müh'
	        

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