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Geschichte des Dorfes und Schlosses Tegel / Wietholz, August (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Geschichte des Dorfes und Schlosses Tegel / Wietholz, August (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Industrie- und Handels-Adreßbuch für Groß-Berlin und die Mark Brandenburg : nach Geschäfts- und Berufszweigen alphabetisch geordnet
Erschienen:
Berlin: Rothgießer & Diesing Aktiengesellschaft 1922
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Erscheinungsverlauf:
1922
ZDB-ID:
2982527-1 ZDB
Berlin:
B 830 Wirtschaft. Finanzen: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1922
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Berlin:
B 830 Wirtschaft. Finanzen: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15381051
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 830/69:1922
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung

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  • Geschichte des Dorfes und Schlosses Tegel / Wietholz, August (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erster Teil. Geschichte
  • Vorwort
  • 1. Kapitel. Aus Tegels Vorzeit
  • 2. Kapitel. Die Wenden bis zur Abtretung des Barnim an Brandenburg
  • 3. Kapitel. Tegel im Bilde der Kolonisationstrahlungen. Sein Uebergang vom wndischen zum deutschen Dorf
  • 4. Kapitel. Verfahren bei deutschen Dorfgründungen und Ortseinrichtungen
  • 5. Kapitel. Kurze Betrachtung des gegenwärtigen Dorfes und ein Blick auf seine engere Umgegend. Niederdeutsche Nationalität der Ortsgründer. Bedeutung des Dorfnamens
  • 6. Kapitel. Tegels älteste Dorfanlage und soziale Einrichtung. Beschaffenheit der Feldmark und Regelung ihrer Bewirtschaftung. Die alten Straßen und Flurnamen
  • 7. Kapitel. Tegel wird kirchlich eine Filiale von Daldorf und politisch ein den Benedictiner-Nonnen zu Spandau gehörendes Klosterdorf
  • 8. Kapitel. Die sozialen und witschaftlichen Verhältnsse Tegels nach den Aufzeichnungen im Landbuch Kaiser Karls IV. von 1376
  • 9. Kapitel. Das Raubrittertum in der Mark und besonders im Barnim unter Markgraf Jobst von Mähren am Ende des 14. und Anfang des 15. Jahrhunderts
  • 10. Kapitel. Das Ende des Raubrittertums. Tegel im Bilde der Schoßregister des 15. Jahrhunderts
  • 11. Kapitel. Tegel fällt nach Auflösung des Spandauer Klosters (1558) wieder an den Kurfürsten zurück. Rückblick auf die wirtschaftlichen Verhältnisse Tegels während der Klosterzeit. Das erste Tegeler Einwohnerverzeichnis um 1550. Streit um die Interessen am Mühlenfließ
  • 12. Kapitel. Die Steuern und Frondienste unter dem Amte Spandau (1590-1820). Himmelserscheinungen und Seuchen des 16. Jahrhunderts
  • 13. Kapitel. Tegel im Jahrhundert des 30jährigen Krieges
  • 14. Kapitel. Das 18. Jahrhundert. Genaue Beschaffenheit Tegels um 1721. Die königliche Oberförsterei und der Spuk im Forsthause. Die russische Invasion 1760
  • 15. Kapitel. Tegel zur Zeit der Befreiungskriege, Separation und Ablösungen der alten Lasten und Gerechtigkeiten
  • 16. Kapitel. Der Brand von Tegel 1835 und der Wiederaufbau des Dorfes. Bevölkerungsvorgänge des 19. Jahrhunderts. Die Lehnschulzen und Ortssiegel
  • 17. Kapitel. Tegel im Bilde seiner großen Entwicklungsperiode (1870 bis 1914)
  • 18. Kapitel. Tegel in und nach dem Weltkriege
  • 19. Kapitel. Die Schuldfrage im Lichte der Volksernährung
  • 20. Kapitel. Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln
  • 21. Kapitel. Wohnungsfürsorge und Bautätigkeit
  • 22. Kapitel. Die Gemeindeeinkommen-Steuern
  • 23. Kapitel. Die Eingemeindung in Groß-Berlin
  • 24. Kapitel. Die evangelische Kirche zu Tegel
  • 25. Kapitel. Die seit 1540 evangelische Parochie Daldorf-Tegel
  • 26. Kapitel. Die neue katholische Kirche und Kuratiegemeinde zu Tegel
  • 27. Kapitel. Die Tegeler Volks- und Gemeindeschulen
  • 28. Kapitel. Die höheren Lehranstalten
  • 29. Kapitel. Die Kolonie "Freie Scholle" und das "Grüne Haus"
  • 30. Kapitel. Die Humboldt-Mühle
  • 31. Kapitel. Das Rittergut und Schlößchen Tegel
  • Schlußwort
  • Schicksal und Drucklegung dieses Werkes
  • Liste der Gefallenen und Vermißten
  • Zweiter Teil. Urkunden
  • Einleitung
  • U. 1 - U. 65
  • Dritter Teil. Abbildungen
  • Fotografie: Nr. 1. Tegel (Gesamtansicht)
  • Fotografie: Nr. 2. Die alte Waldschänke
  • Fotografie: Nr. 3. Der Tegeler Industriehafen mit Hafenbrücke
  • Fotografie: Nr. 4. Alte Strandpromenade mit Anlagen am See
  • Fotografie: Nr. 5. Dampferanlegestelle mit Seeblick
  • Fotografie: Nr. 6. Bootshaus des Ruderklubs Germania a. d. alten Strandpromenade
  • Fotografie: Nr. 7. Die krumme Linde, Hauptstraße
  • Fotografie: Nr. 8. Das alte 1874 abgebrochene Müller'sche Bauernhaus
  • Fotografie: Nr. 9. Das alte Tegeler Forst- und vermeintliche Spukhaus
  • Fotografie: Nr. 10. Die Berlinerstraße
  • Fotografie: Nr. 11. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal
  • Fotografie: Nr. 12. Das Borsigwerk in Tegel. (1914)
  • Fotografie: Nr. 13. Eingangstor zum Borsigwerk in Tegel
  • Fotografie: Nr. 14. Die im Jahre 1756 erbaute evangelische Kirche
  • Fotografie: Nr. 15. Die im Jahre 1911/12 erbaute evangelische Kirche
  • Fotografie: Nr. 16. Grabdenkmal der Frau Wilhelmine Anna Susanna von Holwede geb. Colomb
  • Fotografie: Nr. 17. Das evangelische Pfarrhaus
  • Fotografie: Nr. 18. Die im Jahre 1904/05 erbaute katholische "Herz-Jesu"- Kirche
  • Fotografie: Nr. 19. Das katholische Pfarrhaus
  • Fotografie: Nr. 20. Die Gemeindeschule, Treskowstraße 26 31
  • Fotografie: Nr. 21. Das im Jahre 1820 erbaute Küster- und Schulhaus. (Hauptstraße 23)
  • Fotografie: Nr. 22. Die im Jahre 1870 erbaute Gemeindeschule (Hauptstraße 24)
  • Fotografie: Nr. 23. Die Humboldt- Oberrealschule
  • Fotografie: Nr. 24. Das Schloß Tegel
  • Abbildung: Nr. 25. Das Jagdschloß des Großen Kurfürsten zu Tegel nebst Grundriß des von Schinkel 1822/24 umgebauten Schlosses
  • Fotografie: Nr. 26. Das alte Tegeler Gemeinde- und Amtsgebäude
  • Fotografie: Nr. 27. Das neue Rathaus im Entstehen. (Erster Teil, erbaut im Jahre 1907)
  • Abbildung: Nr. 28. Alexander Wilhelm von Humboldt
  • Fotografie: Nr. 29. Karl Belz
  • Fotografie: Nr. 30. Das v. Humboldt'sche Erbbegräbnis im Schloßbark
  • Fotografie: Nr. 31. Fritz Müller-Haus, Hauptstr. 8
  • Farbkarte

Volltext

330 1. TEIL: GESCICHIE 25. KAPITEL PFARR-EINKOMMEN 
abgelöst wurde, erhielt auch die hütungsberechtigte Pfarre eine Ab⸗ 
lösungssumme von 500 Talern. Dies war das erste Barkapital der 
Pfarre, dessen Zinsen dem Pfarrer zu Daldorf zuflossen (s. weiter unten). 
V. Dem Vierzeitengeld. 
Es wurde im Betrage von 1 Pfennig vierteljährlich von jedem 
Kommunikanten erhoben. Noch in neuester Zeit bildete das Vierzeiten⸗ 
geld einen Teil des Pfarreinkommens. Im Jahre 1876 beauftragte 
die Kgl. Regierung mit der Eingziehung desselben den Nachtwächter 
Glöckner und Totengräber Stienz. 
Das hier erwähnte Wachs, auch „Betwachs“ genannt, das auch 
die Kirche als Einkommen bezog, diente zur Herstellung von Kerzen, 
die besonders zu katholischer Zeit bei den sogenannten „Dunkelmetten“ 
Messen, die während der Dunkelheit abgehalten wurden) zur Beleuch— 
tung der Kirche verwendet wurden. 
Über das aus vorstehenden Titeln sich ergebende Jahreseinkommen 
hatte der Daldorfer Pfarrer seiner vorgesetzten Behörde (im 19. Jahr— 
hundert scheinbar alle sechs Jahre) eine Nachweisung einzureichen. 
Nach einer solchen vom Jahre 1841 stellte sich z. B. das gesamte 
Jahreseinkommen aus der Tegeler Filiale wie folat dar: 
an Zinsen aus einem Kapital von 500 Talern (s. unt. IV 5 
„barem Gehalt aus der Kirchenkasse 
Ackerpacht — 28 Scheffel Roggen à 1T. 7 Sgr. 6 Pi. 
„Brennholz von den Pfarrhufen 
Pacht für 1 Wiese 
„Ertrag von 3 kleinen Wiesen durch Selbstnutzung 
oon einem vererbpachteten Garten (d. i. der einstige 
Pfarrhof), enthaltend 2 Morgen, an ijährlichem 
Grundzins 
Meßkorn, nämlich von jeder Bauernhufe 1 Scheffel 
— 28 Scheffel Roggen, vom ehemals Brettschneider⸗ 
schen Gut — 2 Scheffel, zus. 30 Scheffel Roggen 
à 1 Tlr. 7 Sgr. 6 Pfg. 
„Vierzeitengeld ... 
JMandel 5 Stück Eier 
für Trauungen. 
Taufen ... 
Beerdigungen 
onfirmationen 
Kommunionen 
Atteste 
9 
zusammen 158 Taler 6 Sgr. 6 Pf.
	        

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