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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 16.1890 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 16.1890 (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Das älteste Berliner Bürgerbuch 1453 - 1700 / herausgegeben von Peter von Gebhardt
Editor:
Gebhardt, Peter von
Erschienen:
Berlin: Kommissionsverlag von Gellius, 1927
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Umfang:
394 Seiten
Schriftenreihe:
Veröffentlichungen der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin. 1 : Quellen und Forschungen zur Geschichte Berlins ; Band 1
Berlin:
B 90 Geschichte: Quellensammlungen. Quellenverzeichnisse
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15373380
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 90/7 a:1
Copyright:
Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG)
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
(Erbhuldigungseid. 1598, Januar 8.)

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 16.1890 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 05.10.1889
  • Nr. 2, 12.10.1889
  • Nr. 3, 19.10.1889
  • Nr. 4, 26.10.1889
  • Nr. 5, 02.11.1889
  • Nr. 6, 09.11.1889
  • Nr. 7, 16.11.1889
  • Nr. 8, 23.11.1889
  • Nr. 9, 30.11.1889
  • Nr. 10, 07.12.1889
  • Nr. 11, 14.12.1889
  • Nr. 12, 21.12.1889
  • Nr. 13, 28.12.1889
  • Nr. 14, 04.01.1890
  • Nr. 15, 11.01.1890
  • Nr. 16, 18.01.1890
  • Nr. 17, 25.01.1890
  • Nr. 18, 01.02.1890
  • Nr. 19, 08.02.1890
  • Nr. 20, 15.02.1890
  • Nr. 21, 22.02.1890
  • Nr. 22, 01.03.1890
  • Nr. 23, 08.03.1890
  • Nr. 24, 15.03.1890
  • Nr. 25, 22.03.1890
  • Nr. 26, 29.03.1890
  • Nr. 27, 05.04.1890
  • Nr. 28, 12.04.1890
  • Nr. 29, 19.04.1890
  • Nr. 30, 26.04.1890
  • Nr. 31, 03.05.1890
  • Nr. 32, 10.05.1890
  • Nr. 33, 17.05.1890
  • Nr. 34, 25.05.1890
  • Nr. 35, 31.05.1890
  • Nr. 36, 07.06.1890
  • Nr. 37, 14.06.1890
  • Nr. 38, 21.06.1890
  • Nr. 39, 28.06.1890
  • Nr. 40, 05.07.1890
  • Nr. 41, 12.07.1890
  • Nr. 42, 19.07.1890
  • Nr. 43, 26.07.1890
  • Nr. 44, 02.08.1890
  • Nr. 45, 09.08.1890
  • Nr. 46, 16.08.1890
  • Nr. 47, 23.08.1890
  • Nr. 48, 30.08.1890
  • Nr. 49, 30.08.1890
  • Nr. 50, 13.09.1890
  • Nr. 51, 20.09.1890
  • Nr. 52, 27.09.1890
    Nr. 52, 27.09.1890

Volltext

■« 538 5> 
Kreuze bildet, während an den Winkeln des großen Kreuzes 
ein Viereck vortritt. 
Dies ist das Wappen des Königreiches Jerusalem (eigent 
lich ein goldenes Kreuz in silbernem Felde), -dessen Krone 
sowie den Königsnamen Konradin als Erbe seiner Großmutter 
Jolanche irägt. 
Wo aber spielt diese Scene sich ab? Sicherlich im schönen 
Schwabenlande, in welchem Konradin glückliche, goldene Tage 
bei seinem Vormunde, dem Bischose Eberhard von Konstanz, 
verlebte und sich aus den Schlössern von Ravensburg und 
Arbon des Umgangs mit seinem treuen Kämmerern Markwart 
und Volkmar von der Kemenaten erfreute. 
Einer dieser Getreuen des jungen blonden Königs ist 
auch wohl sein Begleiter auf der Falkenjagd. 
An wen aber sind die Minnelieder Konradins gerichtet, welche 
sich durch große Zartheit auszeichnen und doch von so wehmütig 
düsterem Gepräge sind? — Konradin war verlobt, wenn nicht 
bereits vermählt, als er den verhängnisvollen Zug nach Italien 
antrat. Von dieser Gemahlin oder doch Verlobten ist indessen 
nach den Ausführungen des Herrn von der Hagen nichts 
weiter bekannt, als daß sie Brigitte geheißen und eine 
Meißensche Fürstemochter gewesen. 
Und nun von den prangenden Usern des Schwäbischen 
Meeres einen Blick nach dem Llsroato veccliio von Neapel! 
Sagen umziehen den Tod des edlen deutschen Königsjünglings; 
die schönste derselben ist wohl diejenige von dem Adler, der sich 
vom Himmel herabschwingt, seine Fittige durch Konradins Blut 
zieht und dann wieder in die Höhe emporsteigt. „Noch steht 
in Neapel auf dem alten Markte in einer Kapelle auf der 
nie trockenen Stelle des Schafotts der Hinrichtungsblock, eine 
kurze starke Porphyrsäule. In der anstoßenden Kirche <M 
Oarmine erblickt man Konradins Grabstein mit lateinischer 
Inschrift, und im Kreuzgange derselben Kirche steht an einem 
Pfeiler die steinerne Bildsäule einer Frau, die einen Beutel 
in der Hand trägt. Diese Frau soll Konradins Mutter feist, 
die nach Neapel gekommen, um ihn loszukaufen, aber vergeb 
lich, worauf sie das Lösegeld dem Kloster geweiht habe." — 
Die Geschichte weiß freilich hiervon nichts. 
Das Gemälde des jugendlichen Königs kann bei seinem 
tragischen Ende nicht anders denn rühren rmd ergreifen. 
(Fortsetzung folgt.) 
Kleine Mitteilungen 
Der- Meilonstri« vav hcm Krhlslie in (Cljar- 
ioitcnlmrß. Wer jemals nach Charlottenburg gekommen ist, um dem 
dortigen Schlosse und dem Mausoleum einen Besuch abzustatten, der hat 
gewiß auch die eigentümlich geformte Säule bemerkt, welche in den Anlagen 
des Luisenplatzes, hart an der Straße, ausgerichtet ist. Aus einem quadratischen 
Unterbau erhebt sich ein runder Schaft, welcher oben eine in eine schlanke 
Spitze auslausende Kugel tragt. Die Einflüße von Wind und Regen 
haben dem ursprünglich hellen Sandstein eine tiefdunkle Farbe gegeben, nur 
eine weniger verwitterte Stelle in Ueber-Manneshöhe deutet darauf hin, 
daß hier einst eine Blechtafel befestigt war-: „Berlin 1 Meile." Freilich, 
genau stimmte die Entfcrnungsangabe nicht, denn der eigentliche Meilen 
stein befand sich an der linken Seite der Chaussee (von Berlin aus ge 
rechnet) etwas mehr nach Spandau zu, vor der alten Gardes du Corps- 
Kaserne, fast auf derselben Stelle, wo heute der Stein 7,5 eingegraben 
ist. Warum man der Säule diesen unrichtigen Standpunkt angewiesen 
hat, wer vermöchte das heute noch zu ergründen? Vielleicht geschah es, 
weil es vor der Kaserne an genügenden: Raun: zur Aufrichtung eines 
größeren Meilensteines fehlte, vielleicht aber auch folgte man damit einem 
Wunsche der Königin Luise, mit deren ehemaligen Zimmern die Säule in 
gleicher Höhe liegt. 
Bei der Neuvermessung der Chausiee infolge der Einführung der 
Meter-Maßeinheit ließ die Chaussecbauverwaltung die Säule nach dem in 
der Nähe des Schlosies Ruhleben befindlichen 10 Kilometer-Steine bringen 
und die Inschrift der Blechtasel entsprechend abändern. Dem scharfen 
Auge des Kaisers Wilhelm I. indessen entging die Veränderung nicht, 
welche sich der Luisenplotz durch die Wegnahme des denkmalartigen Meilen 
steines hatte gefallen lassen müssen. Er forschte nach dem Verbleib des 
selben und ordnete seine Zurückführung durch die nachfolgende Kabinetts- 
ordre an: 
Es ist zu meiner Kenntnis gekommen, daß der sogenannte Meilen 
stein auf dem Luisenplatze vor dem Schlosie zu Charlottenburg von der 
Chaussee-Verwaltung mit Rücksicht auf die anderweite Abmessung der ört 
lichen Entfernungen nach Kilometern entfernt worden ist. Jener Stein 
hat schon bisher nicht genau das Wegemaß von einer Meile bezeichnet, 
vielmehr war Meines Wißens zu diesem Behufe ein kleinerer Stein in 
der Nähe angebracht; dagegen knüpfen sich an den erstgenannten Stein 
verschiedene Erinnerungen; Ich bestimme daher, daß derselbe Stein an 
derselben Stelle wieder aufgerichtet werden soll; der Chaussee-Verwaltung 
bleibt überlassen, an dem für das Wegemaß entscheidenden Orte als Merk 
mal einen besonderen herkömmlich ohnehin kleineren Stein zu setzen. 
Schloß Mainau, den 13. Juli 1875. 
gez. Wilhelm. 
An den Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten. 
So hat der historische Sinn Sr. Majestät den Charlottenburgern 
und uns allen ein liebgewonnenes Denkmal an seinem alten Platze er 
halten. Die Tafel mit der Entfernungsangabe mußte allerdings dem 
nivellierenden Einflüsse der Neuzeit zum Opfer fallen. 
Vorstehende Ausführungen boten Gelegenheit, erneut die Frage zu 
erörtern, von welchem Punkte innerhalb Berlins aus die Vermessung bezw. 
Stationierung der von Berlin ausgehenden Chausseen erfolgt. Da die 
Beantwortung von allgemeinerem Interesse ist, so sei hier mitgeteilt, daß 
nach amtlicher Auskunft des Landesbaurats der Provinz Brandenburg der 
Kandelaber auf dem Berliner Schloßplatz den Nullpunkt für die Kilometer- 
Bezeichnung der erwähnten Chausseen bildet.*) G. G. Winkel. 
dstr-ciljcrr tum plotste» und die ReirPsattits- 
GrkXäerrnß ßegon Friodeirti den Grossen inr An st re 
ITT) 1 ?'. Im August 1756 rückte Friedrich XL plötzlich mit ca. 70000 
Mann wohlgerüstet in das Kurfürstentum Sachsen ein, ohne daß seine 
verbündeten Feinde, Oesterreicher, Russen, Franzosen, Schweden und 
Sachsen, welche die Absicht hatten, den König ungerüstet heimlich zu über 
fallen, dies vermutet hätten. Der immer wachsame, nie rastende König 
hatte von der Absicht seiner Gegner rechtzeitig sichere Kunde erhalten und 
daher ganz geheim und schnell seine Rüstungen betrieben, uni der drohenden 
Gefahr, den Krieg auf seinem eigenen Boden zu führen, zu begegnen. Es 
gelang ihm dies auch vollständig durch den Sieg bei Lowositz, wie durch 
die spätere Gefangennahme der sächsischen Armee. — Das deutsche Reich, 
welches ebenfalls dem Könige feindlich gesinnt war, betrachtete Friedrichs 
Einfall in Sachsen als einen Reichsfriedensbruch, und es wurde infolge 
dessen von dem in Regensburg tagenden Reichstag mit 60 von 99 Stimmen 
die Aufstellung einer Reichsexekutions-Armee beschlossen, welche den „ruch 
losen" König von Preußen durch Waffengewalt zwingen sollte, Sachsen auf 
der Stelle zu räumen und allen verursachten Schaden zu erstatten, auf 
daß den Ständen des Reichs Recht widerfahre. Diesem Beschlusse gemäß 
wurde auch wirklich eine Reichsexekutions-Armee aufgestellt, und zwar, wie 
das Dekret lautete, eine „eilende" Reichsexekutions-Armee. Beim Abdruck 
des Dekrets passierte aber ein arger Druckfehler, indem statt „eilende" das 
Wort „elende" gedruckt wurde. Was diese, von aller Welt verspottete 
Reichsexekutions-Armee geleistet, ist hinreichend bekannt; durch ihre Thaten 
wurde der Druckfehler öfter ins Gedächtnis zurückgerufen. Mit dieser Maß 
nahme aber war das Reich in seinem Haffe gegen den heldenmütigen und 
großen König noch nicht zufrieden, es schritt in der That gegen ihn sogar 
bis zur Achtserklärung. Die Achtserklärung war am Reichstage fix und 
fertig, nur erschien es gefährlich, dem Könige dieselbe zu insinuieren; es 
wurde daher beschloffen, solche durch den Reichs-Notarius Dr. Aprill in 
die Hände des Gesandten des Königs in Regensburg, Freiherrn v. Plotho, 
gelangen zu lassen, eines entschlossenen, redefertigen und sehr unerschrockenen 
Mannes von altem brandenburgischen Stamme. Dr. Aprill begab sich dem 
zufolge am 13. Oktober 1757 in die Wohnung des Gesandten, wurde in 
des, da derselbe mit einem Katarrh behaftet war, nicht empfangen, sondern 
ihm bedeutet, er möge nur dem Secretario sagen, was er Excellenz mit 
zuteilen habe, oder am folgenden Tage gegen 12 Uhr wiederkommen. 
Dr. Aprill wählte das letztere, war am nächsten Tage pünktlich zur Stelle 
und übergab, von dem Bedienten in ein Vorzimmer geführt, daselbst 
Herrn v. Plotho, welcher im Schlafrock aus einem Nebenzimmer eingetteten, 
das betreffende Schriftstück. Wie dasselbe von dem Herrn v. Plotho auf- 
*) Wir veröffentlichen hiermit ausführlich die Antwort, welche be 
reits vor längerer Zeit einem anfragenden Abonnenten schriftlich gegeben 
wurde. D. Red.Kein Volltext zu diesem Bild verfügbar.
	        
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