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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1972, 6. Wahlperiode, Band II, 22.-42. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1972, 6. Wahlperiode, Band II, 22.-42. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Monografie

Titel:
Die Bürgerbücher von Cölln an der Spree 1508 - 1611 und 1689 - 1709 und die chronikalischen Nachrichten des ältesten Cöllner Bürgerbuches 1542 - 1610 / herausgegeben von Peter von Gebhardt
Editor:
Gebhardt, Peter von
Erschienen:
Berlin: Kommissionsverlag von Gsellius, 1930
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Umfang:
246 Seiten
Schriftenreihe:
Veröffentlichungen der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin. 1 : Quellen und Forschungen zur Geschichte Berlins ; Band 3
Berlin:
B 90 Geschichte: Quellensammlungen. Quellenverzeichnisse
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15373397
Sammlung:
Geschichte, Kulturgeschichte
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 90/7 a:3
Copyright:
Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG)
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1972, 6. Wahlperiode, Band II, 22.-42. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 22, 20.01.72
  • Nr. 23, 10.02.72
  • Nr. 24, 24.02.72
  • Nr. 25, 09.03.72
  • Nr. 26, 16.03.72
  • Nr. 27, 20.04.72
  • Nr. 28, 27.04.72
  • Nr. 29, 18.05.72
  • Nr. 30, 08.06.72
  • Nr. 31, 22.06.72
  • Nr. 32, 29.06.72
  • Nr. 33, 06.07.72
  • Nr. 34, 21.09.72
  • Nr. 35, 28.09.72
  • Einladung zur 36. Sitzung
  • Nr. 36, 26.10.72
  • Nr. 37, 09.11.72
  • Nr. 38, 19.11.72
  • Nr. 39, 23.11.72
  • Nr. 40, 06.12.72
  • Nr. 41, 07.12.72
  • Nr. 42, 08.12.72

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 6. Wahlperiode 
41. Sitzung vom 7. Dezember 1973 
1443 
Aber ich darf — wie in den vorausgegangenen Jahren 
auch — erstens auf die Ihnen zugereichten Unterlagen 
verweisen, die darstellen, wo bei uns im Lande im wesent 
lichen steigende Personalkosten entstehen — neben den 
Erhöhungen, die der einzelne durch Gehaltsaufbesserungen 
erhält —; und auch in diesem Jahre entsteht der Hauptteil 
des Zuganges an neuen Stellen in den Betreuungsbereichen, 
und hier wieder notwendigerweise aus der Ausstattung 
neuer Einrichtungen, die von diesem Hause beschlossen 
worden sind und die natürlich der personellen Ausstattung 
bedürfen. 
Ich bin auch mit denen einig, die in diesem Zusammen 
hang immer wieder die Frage stellen, ob die Organisations 
form des öffentlichen Dienstes heute optimal zu nennen 
ist. Ich habe die Frage für mich schon vor längerer Zeit 
nicht nur verneint, sondern habe mit dieser Verneinung 
gleichzeitig Vorschläge unterbreitet, wie mir eine Neu 
ordnung des öffentlichen Dienstes denkbar erscheint und 
damit sich auch Möglichkeiten ergeben, um z. B. — um bei 
dem zu bleiben, was auch heute gesagt worden ist — zu 
einer individuelleren Beurteilung und Einstufung des ein 
zelnen nach seiner Leistung zu gelangen. Ich streite also 
mit niemandem, der dieses sagt. Und über die Frage, die 
gestern Herr Hoppe gestellt hat, ob es in dieser Konstruk 
tion des öffentlichen Dienstes heute immer möglich ist, den 
richtigen Mann an den richtigen Platz zu setzen, gehe ich 
hinaus und sage: Nein, es ist in Teilbereichen schwierig, 
dieses sich so vollziehen zu lassen, wie es eigentlich sein 
müßte. Aber — jetzt sage ich: Aber, meine Damen und 
Herren — wer dieses sieht, wer dieser Auffassung ist und 
klar erkennt, wo die Schwerpunkte einer solchen Organi 
sationsänderung liegen müssen, der soll sich jetzt nicht mit 
Zwischenschritten begnügen, sondern der soll sich in die 
Reihe derer einordnen, die für die grundsätzliche Reform 
— sprich: für Vereinheitlichung des Dienstrechtes — im 
öffentlichen Dienst eintreten. Je mehr das tun, desto schnel 
ler haben wir sie und um so eher kommen wir an die hier 
kritisierten Mängel heran. 
(Beifall bei der SPD) 
Wenn ich übrigens sagen darf: Da fällt dem neugewähl 
ten Bundestagsabgeordneten Hoppe in dem vielen, was 
wir ihm schon geraten haben, auch eine Aufgabe zu. Er 
kommt in eine Umgebung, wo Gespräche dieser Art beson 
ders nützlich sein könnten. 
Zum Stellenplan: Hier ist gestern der Eindruck erweckt 
worden oder sollte erweckt werden, als sei die Innenverwal 
tung so eine Art Sammelstelle der Anmeldungen aus allen 
Bereichen der anderen Senatsverwaltungen und sie bündele 
sie und gebe sie dann dem Abgeordnetenhaus weiter. Da 
klingt oder klang durch der leise Vorwurf, als nehme sie 
ihre Aufgabe, nun aus der Verwaltung selbst heraus ein 
zugreifen, regulierend einzugreifen, nicht ernst. Dazu 
möchte ich Ihnen folgende Zahlen sagen: Beim Innensena 
tor sind für den Haushalt, der jetzt zur Verabschiedung 
ansteht, etwas mehr als doppelt soviel Stellen beantragt 
worden als jetzt im Haushaltsplan verankert sind. Wer 
etwas in der Verwaltung zu Hause ist, der weiß, wie viele 
stundenlange, oft auch ernste Gespräche notwendig waren, 
um die Anmeldungen auf die Kriterien zurückzuschrauben, 
die sich der Senat selbst für die Auswahl neuer Stellen ge 
geben hat. Darin steckt auch für meine Mitarbeiter ein 
hohes Maß an Arbeit. Ich wollte es einfach hier gesagt 
haben. Der Eindruck, der hier erweckt wurde, ist nämlich 
falsch. 
Zweiter Punkt — ich muß mich hier ja auch in Kurz 
form äußern —: Organisationsgutachten der Polizei. 
Die Aufgabe, vor der wir stehen, die ich sehe — die 
übrigens nicht nur ich sehe, sondern auch viele andere 
sehen —, ist die, der Polizei die Möglichkeit zu geben, mit 
dem, was sie hat und was auf überschaubare Zeit auch nur 
schwer personell vergrößerungsfähig ist, so effektiv wie 
nur irgend möglich ihrer gesetzlichen Aufgabe nachzu 
kommen. Das war das Ziel dieses Gutachtens, das war der 
Ausgangspunkt des Auftrages an die hier schon genannte 
* lrrrla i die auch in Hamburg ein solches Gutachten erstellt 
hat. Wir selbst, mit den Schlußfolgerungen und Erfahrun 
gen ausgestattet, die sich aus Hamburg ergaben, haben 
dieser Firma in Zusammenarbeit mit der Polizei diesen 
Auftrag gegeben. Und es stand von Anfang an fest, daß 
sich dieses in mehreren Phasen vollziehen wird. Die erste 
Veröffentlichung, die wir herausgegeben haben, war die 
der Konstruktion — ich möchte einmal sagen — des Ge 
rippes. Wir haben auch keinen Zweifel darüber gelassen, 
daß es nur dieses ist und daß in der zweiten Phase dieses 
Organisationsgerippe nun mit den Einzelheiten bis hin zu 
den Kosten und personellen Ausstattungen ausgefüllt wer 
den muß. Das soll im Januar geschehen. 
Nun ist darauf hingewiesen worden, daß wir den No 
vember vorgesehen hatten. Das haben wir nicht geschafft. 
Nun halte ich es für keine Schande — bei einem Objekt 
dieser Größenordnung und dieser möglicherweise einschnei 
denden Veränderung, gerade weil wir präzise Vorlagen 
machen möchten —, dieses um acht oder zwölf Wochen 
zu verschieben und dann der Öffentlichkeit zu unterbrei 
ten. 
Das Unternehmen selbst, wenn ich es so sagen darf, 
scheint mir in vollem Umfange der Aufgabe gerecht ge 
worden zu sein, uns Unterlagen dafür zu liefern, diese 
Effektivität der Polizei tatsächlich zu erreichen. Natürlich, 
Herr Abgeordneter Schmitz, hat es Unruhe gegeben. Da, 
wo sich Reformen vollziehen 
(Abg. Schmitz; überflüssige!) 
— Ob überflüssige, weiß ich nicht. Sie sagten, da hat es 
den einen oder anderen Herrn meiner Verwaltung gegeben, 
der sich nicht ganz präzise ausgedrückt hat. Da hat es auch 
den einen oder anderen Herrn aus anderen Bereichen gege 
ben, der glaubte, sich dazu sachkundig äußern zu müssen, 
ohne den Inhalt zu kennen. 
(Heiterkeit bei der SPD) 
Dieses kann man nicht vermeiden in einer solchen Periode, 
in der gearbeitet wird, und dafür habe ich Verständnis. Da, 
wo sich Reformen andeuten und vollzogen werden, wird 
es Unruhe geben. Die Betroffenen denken darüber nach, 
was sich in der eigenen Position verändert; das halte ich 
für natürlich und das wird hoffentlich in Diskussionen und 
vielen Gesprächen noch ausgeräumt werden können. 
Dritter Punkt: Datenverarbeitung. Ich habe auch in den 
letzten Jahren schon gesagt, daß ich mich nicht zu den 
Fachleuten der Datenverarbeitung zähle. Es könnte der 
eine oder andere erwarten, daß sich das in der Zwischen 
zeit geändert hat, es ist ja wieder ein Jahr vergangen. 
(Zuruf von der CDU) 
— Ich komme gleich darauf. Ich will sagen, es hat sich 
gebessert, aber als Fachmann würde ich mich immer noch 
nicht bezeichnen. Ich sage das deswegen, weil ich auch 
diejenigen, die sich zu dieser Frage äußern, bitten würde, 
weil sie den einen oder anderen Bericht gelesen haben, nun 
nicht ihrerseits etwa die Schlußfolgerung daraus zu ziehen, 
sie seien in der Zwischenzeit Fachleute geworden. Das 
bezog sich auch nicht unbedingt nur auf Beiträge, die bis 
her geleistet worden sind. 
Hier ist gesagt worden, andere Länder, etwa Nordrhein- 
Westfalen, seien weiter als Berlin. Die Broschüre ist bunter 
als unsere, wenn ich das so sagen darf, und Nordrhein- 
Westfalen ist nicht weiter als wir. Vieles, was lobenswer 
terweise in diesem großen Lande jetzt zusammengefaßt 
werden soll und was mein Kollege und Freund Willy Weyer 
auch der Öffentlichkeit — ja, ich füge das gleich hinzu — 
kundgetan hat, ist begrüßenswert. Nur, wer sich die Ent 
wicklung in Berlin genau ansieht, wird merken, daß eini 
ges, was da drinsteht, bei uns bereits Wirklichkeit ist. Ich 
sage das einfach mal vor diesem Abgeordnetenhaus, d. h., 
die Koordinierung in diesem Bereich ist in Berlin in star 
kem Umfange vollzogen und vollzieht sich weiter.
	        

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