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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XI.1860 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XI.1860 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Dietzlers Auto-Adressbuch für Gross-Berlin
Weitere Titel:
Auto-Adressbuch für Gross-Berlin
Erschienen:
Berlin: Franz Dietzler 1934
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Erscheinungsverlauf:
[1. Jahrgang] (1926)-5. Jahrgang (1930) ; 7. Jahrgang (1932)-9. Jahrgang (1934)
ZDB-ID:
2909475-6 ZDB
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1932
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Fußnote:
Enthält: Teil 2: Verzeichnis der Kraftwagenbesitzer in Groß-Berlin. - Teil 3: Polizeiverordnungen für Berlin. Reichsgesetzliche Bestimmungen
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15379482
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/15:7.1932,2
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XI.1860 (Public Domain)
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  • H. (2)
  • H. (3)
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  • H. (5)
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

53 
W. Lübke, Mittelalterliche Kunstwerke in Breslau. 
54 
4 
Wandarme, Laternen-StÜtzen und Kronleuchter sind dem 
Style des Gebäudes angemessen gewählt. 
Was die Hau-Ausführung anlangt, so wurde nach 
Erledigung aller Vorfragen, deren nicht wenige waren, 
da der Bebauungsplan der Stadt Breslau wesentlich ge 
ändert werden mußte, am 10. September 1855 mit dem 
Fundamentiren begonnen. Die Fundamente sind bis 
6 Zoll unter dem KellerpÜaster aus Granit-Bruchsteinen 
ausgeführt, von wo ab sie durchschnittlich eine Tiefe 
von 6 bis 8 Fnis haben. Den Baugrund bildet eine sehr 
feste und mächtige blaue Lettenschiebt. Im Jahre 1856 
wurde das ganze Gebäude, bei welchem durchschnitt 
lich täglich 250 Maurer beschäftigt waren, ausschliefs- 
lich der Halle, unter Dach gebracht und mit Zink ein 
gedeckt. Im December desselben Jahres erhielt Unter 
zeichneter Verfügung, das Gebäude bis zum 1. October 
1857 vollständig aua/ubauen und zur Benutzung fertig 
herzustelleu. Es waren daher nur neun Monate, die 
dem sehr umfangreichen Ausbau, von welchem bis zu 
jener Zeit noch nichts beschafft war, bewilligt wurden, 
und mufsten selbstredend aufsergewöhnliohe Anstrengun 
gen gemacht werden, damit der bestimmte Termin inne 
gehalten werden konnte. Dies ist gelungen, und zwar 
hauptsächlich dadurch, dafs die Lieferungen und Arbei 
ten möglichst getheilt und an möglichst viel verschie 
dene Werkmeister vergeben wurden, was freilich die 
Bau-Leitung bedeutend erschwerte. Bis auf einen ge 
ringen Theil wurden, trotz der kurzbemessenen Zeit, 
Sämmtliche Arbeiten in Breslau beschafft. 
Von den hauptsächlichsten Materialien wurden zu 
diesem Bau verwendet; 1300 Schachtruthen Granit- 
Bruchsteine, 6774000 Stück Mauersteine, 94000 Stück 
Hohlziegel, 120000 Stück Formsteine, 124600 Cubikfufa 
Kalk, 1100 Tonnen Portland-Gement, 425 Tonnen Gips, 
2333 Schachtruthen Mauersand. 
Die Kosten haben eich belaufen auf p. p. 449000 
Thaler, die Meublirung und Beleuchtungs-Einrichtung 
ausgeschlossen, die noch eine Summe von p. p. 26400 Tha- 
lern erfordert haben. 
Das Gebäude ist am 12. October 1857 dem Be 
triebe übergeben worden, jedoch wurden der Sessionssaal 
und die Zimmer für hohe und höchste Herrschaften erst 
einige Monate später vollendet. 
W. Grapow. 
Mittelalterliche Kunstwerke in Breslau. 
Es war an einem klaren Maimorgen, als ich zum 
ersten Mal Breslau erblickte. Ein erquickender Regen, 
der die Nacht gefallen war, hatte die Luft erfrischt und 
gereinigt; die letzten Nebelwolken traten den Rückzug 
nach dem Gebirge an, und eine heitere Morgensonne 
bestrahlte die Stadt und die Gegend. Solche Augen 
blicke sind dazu angethan, dem Reisenden alle Dinge 
im besten Lichte zu zeigen, ihn in dem Neuen, Frem 
den bald heimisch und vertraut zu machen. Auch mir 
ging es diesmal so, denn einen freundlicheren Anblick 
hätte epir die wegen des Schmutzes ihrer Strafsen übel 
berufene Stadt nicht gewähren können. Schon bei der 
Fahrt durch die langen, engen Gassen mit den hoben 
Häusern erhielt ich einen weit günstigeren Begriff, eine 
weit malerischere Anschauung, als ich erwartet hatte. 
Je mehr ich sah, desto hoher stieg mein Interesse, und 
obwohl ich mich auf der .Durchreise befand und die Zeit 
mir karg zugemessen war, stapd der Beschlufs bald fest, 
hier wenigstens ein ^paar Tage Rast zu machen, um ei 
nen .Begriff ,von dem künstlerischen Charakter der Stadt 
und ihrer Denkmäler zu gewinnen. Wepn ich in Nach 
folgendem die Ergebnisse meiner Beobachtung zu ver 
öffentlichen wage, so geschieht es nur, um eine allge 
meine Uebqrsicht über die vorhandenen Weijke mittel 
alterlicher Kunst, hauptsächlich der Architektur, zu ge 
währen und von Neuem den Beweis zu geben, dafs unser 
Vaterland reicher an bedeutsam ausgeprägten Monumen 
ten einer grofsen Vergangenheit ist, als man gewöhnlich 
anzunehmen pflegt. 
Nürnberg, Danzig, Braunschweig und manche an 
dere Städte Deutschlands sind bekannt wegen ihres gro- 
fsentheils noch wohlbewahrtcn pltertbümlichen Charak 
ters. Breslau darf sich unbedenklich neben jene stellen. 
Seine alten Theile zeigen bereits eine Großartigkeit der 
Anlage, die auf ein frühzeitig hoch entwickeltes .Bewußt 
sein städtischer Macht hindeutet. Schon ip gcauqr Vor 
zeit müssen eich hier auf dem linken Ufer der breiten 
Oder und auf d^u einzelnen Inseln , welche sich unter 
halb der Mündung der Ohle bilden, Ansiedler niederge 
lassen haben, die den bequem zwischen zjvei Flüssen 
gelegenen Winkel zu einem festen Wohnsitz gestalteten. 
Während .nun auf einer ehemaligen Insel die bischöfliche 
Residenz sammt dem Dome sich schon seit dem Beginne 
des 11. Jahrhunderts erhob, und nicht weit davon s die 
alte Burg der .Herzoge lag, fand das bald aufkeimenjie 
städtische Leben seinen Mittelpunkt in der am linken 
Stromufer sich flusbreiteuden Altstadt, die seit 1291 durch 
einen um sie geführten Afro der Ohle befestigt wurde*). 
Schon früher batte sich der schnell wachsenden Altstadt 
in östlicher Richtung die Neustadt zugesellt, die im Jahre 
1,263 das Magdeburger Recht erhielt und später mit je- 
*) Vergl. die kleine, auf sorgfältigen Studien beruhende Schrift; 
Bresla«. Ein Führer durch die Stadt von D. II. Luchs. Breslau 
■1*57.
	        

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