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Gemeindeblatt der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1904 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Gemeindeblatt der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1904 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Adressbuch für den Berliner Buchhandel / Wirtschaftsverband der Berliner Buchhändler ; herausgegeben von der Bestellanstalt für den Berliner Buchhandel
Publisher:
Wirtschaftsverband der Berliner Buchhändler
Bestellanstalt für den Berliner Buchhandel (Berlin)
Publication:
Berlin: Wirtschaftsverband der Berliner Buchhändler 1938
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Dates of Publication:
49. Jahrgang (1922)-53. Jahrgang (1927); 55. Jahrgang (1929)-57. Jahrgang (1931); 59. Jahrgang (1933); 61. Jahrgang (1935)-63. Jahrgang (1938) ; mehr nicht digitalisiert
Note:

Später Ausgabe ab 1939: https://digital.zlb.de/viewer/metadata/35445206/

ZDB-ID:
2978069-X ZDB
Previous Title:
Hilfsbuch für den Berliner Buchhandel
Berlin:
B 517 Buch. Presse. Information: Buchhandel
DDC Group:
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
Collection:
Publishers,Press,Communication,Media
Adress directories
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Edition:
abgeschlossen am 15. Juli 1933
Publication:
1933
Language:
German
Berlin:
B 517 Buch. Presse. Information: Buchhandel
DDC Group:
380 Handel, Kommunikation, Verkehr
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15378920
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 517/10:1933
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Publishers,Press,Communication,Media
Adress directories

Chapter

Title:
Industrie- und Handelskammer zu Berlin

Contents

Table of contents

  • Gemeindeblatt der Stadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1904 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Ausgabe 1904,1 No. 1, 3. Januar 1904
  • Ausgabe 1904,2 No. 2, 10. Januar 1904
  • Ausgabe 1904,3 No. 3, 17. Januar 1904
  • Ausgabe 1904,4 No. 4, 24. Januar 1904
  • Ausgabe 1904,5 No. 5, 31. Januar 1904
  • Ausgabe 1904,6 No. 6, 7. Februar 1904
  • Ausgabe 1904,7 No. 7, 14. Februar 1904
  • Ausgabe 1904,8 No. 8, 21. Februar 1904
  • Ausgabe 1904,9 No. 9, 28. Februar 1904
  • Ausgabe 1904,10 No. 10, 6. März 1904
  • Ausgabe 1904,11 No. 11, 13. März 1904
  • Ausgabe 1904,12 No. 12, 20. März 1904
  • Ausgabe 1904,13 No. 13, 27. März 1904
  • Ausgabe 1904,14 No. 14, 3. April 1904
  • Ausgabe 1904,15 No. 15, 10. April 1904
  • Ausgabe 1904,16 No. 16, 17. April 1904
  • Ausgabe 1904,17 No. 17, 24. April 1904
  • Ausgabe 1904,18 No. 18, 1. Mai 1904
  • Ausgabe 1904,19 No. 19, 8. Mai 1904
  • Ausgabe 1904,20 No. 20, 15. Mai 1904
  • Ausgabe 1904,21 No. 21, 22. Mai 1904
  • Ausgabe 1904,22 No. 22, 29. Mai 1904
  • Ausgabe 1904,23 No. 23, 5. Juni 1904
  • Ausgabe 1904,24 No. 24, 12. Juni 1904
  • Ausgabe 1904,25 No. 25, 19. Juni 1904
  • Ausgabe 1904,26 No. 26, 26. Juni 1904
  • Ausgabe 1904,27 No. 27, 3. Juli 1904
  • Ausgabe 1904,28 No. 28, 10. Juli 1904
  • Ausgabe 1904,29 No. 29, 17. Juli 1904
  • Ausgabe 1904,30 No. 30, 24. Juli 1904
  • Ausgabe 1904,31 No. 31, 31. Juli 1904
  • Ausgabe 1904,32 No. 32, 7. August 1904
  • Ausgabe 1904,33 No. 33, 14. August 1904
  • Ausgabe 1904,34 No. 34, 21. August 1904
  • Ausgabe 1904,35 No. 35, 28. August 1904
  • Ausgabe 1904,36 No. 36, 4. September 1904
  • Ausgabe 1904,37 No. 37, 11. September 1904
  • Ausgabe 1904,38 No. 38, 18. September 1904
  • Ausgabe 1904,39 No. 39, 25. September 1904
  • Ausgabe 1904,40 No. 40, 2. Oktober 1904
  • Ausgabe 1904,41 No. 41, 9. Oktober 1904
  • Ausgabe 1904,42 No. 42, 16. Oktober 1904
  • Ausgabe 1904,43 No. 43, 23. Oktober 1904
  • Ausgabe 1904,44 No. 44, 30. Oktober 1904
  • Ausgabe 1904,45 No. 45, 6. November 1904
  • Ausgabe 1904,46 No. 46, 13. November 1904
  • Ausgabe 1904,47 No. 47, 20. November 1904
  • Ausgabe 1904,48 No. 48, 27. November 1904
  • Ausgabe 1904,49 No. 49, 4. Dezember 1904
  • Ausgabe 1904,50 No. 50, 11. Dezember 1904
  • Ausgabe 1904,51 No. 51, 18. Dezember 1904
  • Ausgabe 1904,52 No. 52, 23. Dezember 1904
  • Beilagen
  • Title page
  • Contents
  • Auszug aus dem amtlichen stenographischen Bericht über die Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung am 6. Oktober 1904

Full text

t9 
I< weiß nicht, ob der Minister rechtlich in der Lage ist, über | kann um so lieber auf das Wort verzichten, als ich in dieser An- 
den Kopf der nachgeordneten- Behörde Rektoren und Lehrern Vor- gelegenheit shon anderweit öffentlich gesprochen habe und auch die 
schriften zu machen. Wenn das aber der Fall ist, so ist das eigentlich TJreude und das Glüc haben werde, an anderer Stelle, wo man noch 
nichts weiter als die Proklamierung der Anarchie. Denn, wie kann mit etwas fräftigeren und deutlicheren Worten, weil geschüßt durc< 
Ordnung in einer Verwaltung herrschen, wenn ein Rektor über den die Immunität, im Abgeordnetenhause die Maßnahmen, die der Stadt 
Kopf der Vorgesetzten Befehle erhält, die den Intentionen der Vor- Berlin gegenüber seitens der Regierung getroffen find, zu besprechen. 
geseßten widerjprechen? I< weiß nun nicht, ob es sich nicht empfehlen 
würde, daß man im Magistrat von dem passiven Widerstand, den Stadtverordneter Dr. Preuß: In der Ueberzeugung, daß 
man biSher geleistet hat, zu einem aktiven Widerstand übergeht, d. h. die- e3 heute und im Augenbli> mehr darauf ankommt, die Einmütigkeit 
jenigen Folgen erträgt, die kommen werden, und gegenüber diesen aller Teile der Versammlung mit den ernsten und wirkungsvollen 
weiteren Dingen diejenigen Schritie tut, die notwendig sind, um diesen Worten, die wir von dem Herrn Oberbürgermeister heute gehört, und 
Zuständen ein Ende zu machen. Der Magistrat wird sich wahr- die wir in der Weise noch nie vernommen haben, hier zu bekunden, 
scheinlich -- ich billige das auch =-- nicht zu Schritten herbeilassen, als einzelne Nuancen der Anschauung zur Geltung zu bringen, will 
die er nicht vertreten kann. Aber mit dem papiernen Protest oder ic) heute auf das Wort verzichten. 
mit dem mündlichen Protest, mit noch so vortrefflichen“ Reden, wie . 
Herr Kollege Cassel und der Herr Oberbürgermeister sie heute gehalten Stadtverordneter Cassel: I< hätte äußerst gern vermieden, 
haben, ist die Sache wirklich nicht abgetan; nein, hier muß ein anderer in der Sache noc< einmal das Wort zu ergreifen; ich hätte gern ge- 
Widerstand organisiert werden, entweder ein Widerstand in der Nicht- wünscht, daß diese Sache kein Gegenstand der Diskussion zwischen 
erfüllung dieser Vorschriften oder ein Widerstand, der darin gipfelt, einer Gruppe diejer Versammlung und einer anderen gewesen wäre. 
daß man der Regierung sagt: bitie, mach die Sache allein! Die Bemerkung des Herrn Kollegen Singer kann ich aber nicht un- 
Meine Herren, ich möchte auch mit dem Herrn Kollegen Cassel widersprochen lassen, die darin gipfelte, daß er der Versammlung den 
meinen, daß der Magistrat und die Stadtverordneten Berlins es Vorwurf machte, als ob ihre Lanheit, ihre Halbheit, das Rejultat 
endlich müde sein sollten, die Handlanger reaktionärer Zumutungen vers<huldet hätte, das wir heute beklagen. 
zu jein. Sauen in der Berliner Bitaiun no< die Mering ist, (Zuruf.) 
aß die Selbstverwaltung wert ist, erhalten zu werden, soll man diese -- Meine Herren, daß einzelne der Freunde des + Herrn Kollegen 
Gelegenheit benutzen, um sie zunächst mal zu erringen. Vorläufig : “Joh SN wir ..-d 117 . I1 
hahen wir feine Selbstverwaltung. I< glauve, daß es" wänsiene- Siuger hrt „jelbstverständlich“ rufen, wird niemand in unserer Mitie 
wert ist, daß in der weiteren Entwickelung dieser Dinge die Sache * EIR 
durch die heutige Aussprache nicht erledigt ist, jondern daß der Magistrat | - (Sehr richtig) | . 
und die Stadtverordneten von Berlin sich darüber einigen, daß aus I< will aber absichtlich auf diese Dinge heute nicht eingehen, 
dem bisherigen schriftlichen passiven Widerstand ein solcher wird, der jondern mich darauf beschränken, zu erklären, daß wir zu allen Zeiten 
auch nach außen hin deutliche Früchie zeitigt. die Rechte der Stadtgemeinde gewahrt haben 
-. „Das erjie, was der Magistrat tun sollte, wäre, daß er bemüht (jehr richtig!) 
ist, denjenigen, die von diejer Regierungsverordnung getroffen find, innerhalb der Geseze, und soweit wir dazu imstande gewesen sind; 
andere städtis<e Räume zur Verfügung zu ftellen, in denen das daß wir nach dieser Richtung auch die geseßlichen Verpflichtungen inne 
Provinzialschulkollegium „nix tau jeggen“ hat. Wir Haben städtische gehalten haben, die der Stadtgemeinde obliegen; daß wir aber be- 
Gebäude, wo die freireligiovye Gemeinde und die Turnverceine unter- streiten, jemals irgend einem der Rechte der Stadt Berlin etwas ver- 
gebrac<ht werden können. Damit wird man die Würde und Ehre der geben zu haben. 
Selbstverwaltung auch etwas wahren, wenn man, verhindert durch Meine Herren, es wird später Gelegenheit sein, an der Hand von 
die brutale Macht der Aufsicht, zeigt, daß man dasjenige fortsetzt, Einzeldiskussionen diese Fragen zu erörtern. I< habe mir heute bloß 
welches, wenn es verboten werden joll, als eine der Stadt Berlin erlauben wollen, diesen Vorwurf angesichts der Oeffentlichkeit zurü- 
unwürdige Handlung zu bezeichnen wäre. Wenn dur< das exorbitante zuweisen, weil wir mit gutem Gewissen die, Behauptung aufftellen 
Auftreten der Regierung das Gewissen des LiberaliSmus noch einmal fönnen, daß wir einen solchen Vorwurf nicht verdienen. 
aufbäumt, werden wir schließlich no< einmal in der Lage sein, der ' (Lebhafter Beifall 
Regierung für ihr Vorgehen zu danken. ebhafter Beifall.) 
(Bravo!) Stadtverordneter Singer (zur Geschäft3ordnung): In bezug 
. , auf den Antrag Cassel habe ich folgendes zu erklären: ohne daß wir 
Stadtverordneter Mommsen: Meine Herren, der dankens- uns mit dem Wortlaut desselben identifizieren, werden meine Freunde 
werten Anregung des Herrn Kollegen Kreitling, niht mehr zu sprechen, und ich für den Antrag stimmen. 
hat der Kollege Singer Widerspruch entgegengesezt und uns soeben 
eine Rede gehalten, die -- ich muß es offen sagen -- jedenfalls Neues Stadtverordneter Cassel (zur Geschäfizordnung): I< wollie 
gegenüber den sehr eingehenden und sehr würdigen Ausführungen des nur erflären, daß der ersie von mir eingebrachte Antrag von mir und 
Herrn Kollegen Cassel und den sehr ernsten Ausführungen des Herrn den übrigen Antragstellern, da er durc< die Ausführungen des Herrn 
Oberbürgermeisiers nicht gebracht hat. . Oberbürgermeisters erledigt ist, zurü>gezogen wird, und nur der zweite 
Mein Herren, ich höhe mit Antigen geenben durch Auiersaein heute eingereicht bleibt. 
mein sachliches Einverständnis zu den Ausführungen zu der ent- . rr 9 2 
schiedenen Stellungnahme des Herrn Kollegen Cassel erklärt, und ich AN ung Desen nach dem Anirage. des 'Stadtver 
jelbst weiß nichts Besseres an die Stelle dessen zu segen, was Herr Die Versammlung spricht dem Magistrat ihre volle Zustimmung 
Kollege Cassel hier namens der sehr großen Mehrheit der Versammlung zu der Haltung aus, die derselbe in der Angelegenheit, betreffend 
ausgeführt hat, und aus diesem Grunde vitte i<, mir zu gestatten, die Gewährung von Schulräumen zu anderen als zu Schulzweden, 
auf das Wort zu verzichten. EEE dem Königl. Provinzialschulkollegium gegenüber bekundet hat. 
(Bravo!) Die Versamm Sure wn dem Magistrat bre Zr“ 
u % . erkennung für seine biSherigen ritte hiermit auszudrücken Ver- 
- Borsteher Dr. Langerhans: Ic<h wollte noc< bemerken, daß ERR nimmt, daß derselbe auch in Zukunft die Rechte der 
hier no; von einem Bezirksverein eine Resolution eingegangen ist, Stadigemeinde und deren Selbstverwaltung unberechtigten Ein- 
die auf die Sache Bezug hat; ich lege sie aus. griffen gegenüber mit Festigkeit und Entschiedenheit wahren wird.) 
Stadtverordneter Rosenow: Meine Herren, der Herr Kollege 2 : NS ; iderspruch, 
Kreitling hat, soweit es mich betrifft, die Empfindung wohl richtig ver Farsiche eM Songehaue: >? sche Teineit "Widerspruch 
heraus8gefunden, daß jeder, der gemeldet ist, sprechen und seinen ij INE 
Standpunkt zu dieser unerhörten Sache klar legen möchte. Aber ich (Schluß der Sizung 9 Uhr 5 Minuten.) 
- -- -oo-]»e IASI bmümümmomwüennm) 
Dru von W. & S. Loewenthal, Berlin.
	        

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