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Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Kalender: Stenographischer Bericht (Public Domain) Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Titel:
Adressbuch von Groß-Lichterfelde : auf Grundlage amtlichen Materials bearbeitet
Erschienen:
Berlin: Bruno Gebel 1895
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrgang (1895)
ZDB-ID:
2978036-6 ZDB
Spätere Titel:
Adreßbuch von Groß-Lichterfelde, Lankwitz, Teltow mit Seehof
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1895
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15378959
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/20:1.1895
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse

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  • Stenographischer Bericht (Public Domain)
  • Ausgabe 1965, IV. Wahlperiode, Band III, 45.-65. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 1 (45), 14. Januar 1965
  • Nr. 2 (46), 4. Februar 1965
  • Nr. 3 (47), 18. Februar 1965
  • Nr. 4 (48), 4. März 1965
  • Nr. 5 (49), 11. März 1965
  • Nr. 6 (50), 18. März 1965
  • Nr. 7 (51), 1. April 1965
  • Nr. 8 (52), 6. Mai 1965
  • Nr. 9 (53), 20. Mai 1965
  • Nr. 10 (54), 3. Juni 1965
  • Nr. 11 (55), 1. Juli 1965
  • Nr. 12 (56), 19. September 1965
  • Nr. 13 (57), 23. September 1965
  • Nr. 14 (58), 7. Oktober 1965
  • Nr. 15 (59), 21. Oktober 1965
  • Nr. 16 (60), 4. November 1965
  • Nr. 17 (61), 18. November 1965
  • Nr. 18 (62), 2. Dezember 1965
  • Nr. 19 (63), 15. Dezember 1965
  • Nr. 20 (64), 16. Dezember 1965
  • Nr. 21 (65), 17. Dezember 1965

Volltext

61. Sitzung vom 18. November 1965 
543 
Barowsky 
auf diesem Gebiet gelöst sind. Wir möchten auch mei 
nen, daß sie so einfach nicht gelöst werden können, 
sondern daß es für uns alle zwingendes Gebot ist, uns 
laufend mit der Sanierung und allen Problemen, die 
damit Zusammenhängen, zu beschäftigen. 
Es scheint uns so, daß das Problem für Berlin in 
seiner abgeschlossenen Lage doch einfach das ist, alle 
Bedürfnisse nach Gelände, nach Bauland, in einem sol 
chen großen Körper, wie ihn die Hauptstadt Berlin dar 
stellt, zu koordinieren, und das sind nun einmal Zwecke 
des Wohnbedarfs, Zwecke des Gewerbes und der In 
dustrie, ja nicht zuletzt Zwecke der Erholung und auch 
die für Berlin so besonders wichtigen Bedürfnisse auch 
ausreichenden Geländes für unsere großen Kulturpla 
nungen. Ich glaube, es handelt sich darum, für die Ge 
ländenutzung in Berlin ein Optimum zu finden, und wir 
glauben nicht, daß gesagt werden kann, dieser oder 
jener Zweck hat schlechthin einen Vorrang, sondern wir 
glauben, daß bei der Prüfung jedes einzelnen Zwecks 
die Frage nach dem Optimum im Einzelfall und die 
Frage nach dem Optimum in der gesamten Koordinie 
rung gestellt werden muß. Wir versprechen uns, gerade 
was die Nutzung von Gelände für gewerbliche und in 
dustrielle Zwecke in Berlin anbetrifft, etwas von einer 
sehr intensiven Mitarbeit der Senatsverwaltung für 
Wirtschaft auf diesem Gebiet. Wir glauben auch, daß 
es im weiteren Ausbau der Berliner Wirtschaft jetzt 
nicht mehr nur darauf ankommen kann, daß die Wirt-’ 
Schaft, auch was ihren Geländebedarf anbetrifft, 
schlechthin sich ausdehnen kann und soll, sondern daß 
auch hier nach der Effektivität, möchte ich sagen, im 
Einzelfall gefragt werden muß. Wir sind überzeugt, daß 
eine Reihe von Rationalisierungsmaßnahmen nicht nur 
hie und da allmählich vielleicht einen Arbeitskräfte 
bedarf vermindern können — bei Aufrechterhaltung der 
Produktionsleistung —, sondern eventuell ist auch bei 
einer genauen Überprüfung eine Verminderung des Ge 
ländebedarfs möglich. 
Nun noch ein Wort zur Wohnungsfrage. Es ist sicher 
richtig, daß wir für Wohnmöglichkeiten für die zuwan 
dernden Arbeitskräfte sorgen müssen. Ich habe mit Ab 
sicht von Wohnmöglichkeiten gesprochen, weil es auch 
nach unserer Auffassung ja nicht für alle, die hierher 
kommen und die erfreulicherweise hier Arbeit aufneh 
men, Wohnungen sein müssen. Das ist hier schon deut 
lich gesagt worden, daß es doch zwei große Kategorien 
von Zuwandernden gibt: eben die, wie Herr Senator 
Schwedler sie nannte, Alleingehenden, die gute Unter 
künfte haben müssen, und dann sind es diejenigen, die 
mit ihrer Familie herkommen, vielleicht auch solche, 
die hier Familien gründen und dann von der einen 
Kategorie in die andere Kategorie überwechseln, die 
dann also Wohnungen haben müssen. 
Ich möchte aber doch hier betonen und habe das auch 
während der vergangenen Haushaltsdebatten mehrmals 
getan: Jeder von uns, der mal in den Besprechungen 
und Sendungen „Der Abgeordnete antwortet“ Rede und 
Antwort zu stehen hat, wird verstehen, wenn ich gerade 
diese Frage hier auch nenne. Wir dürfen dabei auch 
nicht die Unterbringung der eingesessenen Berliner ver 
gessen, und es gibt auch unter diesen noch immer zahl 
reiche, die für ihre Bedürfnisse geeignete Wohnungen 
suchen. Und damit komme ich einmal zu der Frage der 
Sanierung, die uns ja hier speziell beschäftigt, nämlich 
zu der Frage, ob wir die Sanierung — ich sage jetzt 
mal eine solche Vokabel — stoppen sollen. Die Freien 
Demokraten sind der Auffassung, daß die Sanierung 
in allen ihren Maßnahmen, und ich möchte sagen, in 
ihrer Programmierung sehr, sehr sorgfältig geprüft 
werden muß und daß vielleicht auch immer wieder neue 
Gesichtspunkte während der Durchführung angewandt 
und berücksichtigt werden müssen. Wir sind aber nicht 
der Meinung, daß wir schlechthin aus der gegenwär 
tigen Situation die Sanierung zurückstellen dürften. 
Denn wir glauben, daß das zutreffend ist, was der Herr 
Senator hier ausgeführt hat, daß aus diesen schlechten 
Gebieten ein großer Teil der Bewohner, besonders übri 
gens auch jüngere Familien, doch schon abwandern wol 
len. Selbstverständlich gibt es auch Menschen, die nun 
einfach, weil es die alte gewohnte Umgebung ist, sich 
sehr schwer davon lösen, wo es auch schwierig ist, 
ihnen neue Wohnungen nachzuweisen, und die dort auch 
bleiben wollen. 
(Zurufe von der CDU.) 
Aber wenn wir aus diesem Grunde sagten, dann lassen 
wir diese Gebäude, weil noch Menschen darin wohnen, 
die gar nicht herauswollen, stehen, fürchte ich, würden 
wir doch eben die Gesamtstruktur hier außer acht las 
sen. Wir beschäftigen uns ja im Zusammenhang mit 
der Sanierung doch auch mit sehr notvollen Gedanken, 
gerade mit der Frage des dort ansässigen Gewerbes, 
und soweit es sich da — und das ist in diesen Gebieten 
auch sehr viel der Fall — um konsumnahe Handwerks 
betriebe und ähnliche Gewerbe handelt, unterliegt es 
doch gar keinem Zweifel, daß diese Betriebe an dieser 
Stelle, weil sie konsumnahe sind, mehr und mehr ihr 
wirtschaftliches Hinterland verlieren, wenn da nur noch 
ein kleiner Rest von Leuten wohnen bleibt und man 
möglicherweise auch eine ganze andere Gruppe — junge 
Leute beispielsweise — in diese Wohnungen hinein 
setzt, die einen so gearteten Bedarf, wie ihn die alte 
Bewohnerschaft hatte, gar nicht haben werden. Ich 
glaube aber etwas anderes, worauf wir die Berliner 
Wohnungsämter doch noch hinweisen könnten. Mail hat 
ja höchstens aus der Einzelerfahrung mal diesen oder 
jenen Fall vor Augen, der aber doch, wie ich glaube, 
eine gewisse Verallgemeinerung zuläßt. Die Möglich 
keit des Umsetzens sollte vielleicht doch noch stärker 
benutzt werden. Wir glauben, daß es in guten Altbau 
gegenden noch größere Wohnungen gibt, die leichter 
für andere Zwecke, größere Familien usw., zur Ver 
fügung gestellt werden können, die jetzt vielleicht nur 
noch von einzelnen Ehepaaren bewohnt werden, wenn 
man in der Umsetzung solcher Wohnungsuchenden 
etwas geschickter, möchte ich einmal sagen, wäre. Ich 
möchte doch hier nicht vergessen, das als Anregung zu 
geben. 
Was die Frage der notwendigen Unterbringung der 
ansässigen Berliner und z. B. auch der Versorgung jun 
ger Berliner Familien mit ordentlichem Wohnraum an 
belangt, so glauben wir, die Berliner Bewohner und 
insbesondere auch alteingesessene Berliner Arbeits 
kräfte in Berlin zu halten, ist auch eine politische 
Frage. Wir glauben nicht, daß wir unsere Wünsche nach 
Förderung Berlins als Hauptstadt damit erreichen 
könnten, daß wir uns vielleicht darum bemühen, immer 
wieder neue Bewohner nach Berlin zu ziehen, es aber 
zuließen, daß alteingesessene Berliner aus den genann 
ten Gründen die Stadt verlassen. Denn in der Suche 
nach dem Optimum für unsere Raumnutzung habe ich 
doch noch einige Fragen an den Herrn Senator. Er 
führte hier aus, daß in den Sanierungsgebieten nach 
ihrer Neuordnung insbesondere die sogenannten nicht 
störenden Betriebe verbleiben könnten, also nach dem 
Neubau, nach der Umstrukturierung dort wieder an 
gesiedelt werden könnten. Ich möchte also fragen, Herr 
Senator, ob die Definition „nicht störender Betrieb“ nicht 
möglicherweise — bitte, ich will es nicht behaupten, 
aber ich stelle die Frage — zu eng ist, und zwar viel 
leicht zu eng spezialisiert ist auf solche Gewerbe, die 
nun einmal zwangsläufig in einem Wohngebiet an 
gesiedelt sein müssen. Wir sind der Meinung, daß dieser 
Begriff der nicht störenden Betriebe in Wohnbezirken 
vielleicht auch etwas weiter ausgelegt werden könnte, 
so daß also nicht übermäßig Lärm oder Geruch verur 
sachende Betriebe auch einer anderen Produktion, z. B. 
wichtiger Exportproduktion usw., in diesen Bezirken er 
halten bleiben könnten. 
Eine weitere Frage, die ich habe, ist die, ob bei der 
Zoneneinteilung, bei der Festlegung der erlaubten Ge 
schoßflächenzahl, nicht vielleicht ein bißchen großzügiger 
verfahren werden könnte, damit Wohn- und Gewerbe- 
raum in diesen Gebieten mehr zur Verfügung gestellt 
werden könnten, selbstverständlich immer unter Wah 
rung des eigentlichen, wirklichen Sanierungsauftrages, 
hier eine Bauordnung zu finden, die es gestattet, Woh 
nungen zu errichten, die den modernen Ansprüchen 
an Wohnungen auch genügen. Wenn wir das nicht täten, 
würden wir ja von vornherein den eigentlichen Zweck 
der Sanierung verfehlen.
	        

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