Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Meine Botschafterzeit am Berliner Hofe 1872-1877 / Gontaut-Biron, Élie de (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Meine Botschafterzeit am Berliner Hofe 1872-1877 / Gontaut-Biron, Élie de (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Gesellschaft von Berlin : Hand- und Adreßbuch für die Gesellschaft von Berlin und Umgebung, Charlottenburg
Weitere Titel:
Hand- und Adreßbuch für die Gesellschaft von Berlin und Umgebung, Charlottenburg
Erschienen:
Berlin: Adolph Hein 1893
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Erscheinungsverlauf:
1.1889/90-3.1893/94[?]
ZDB-ID:
2978019-6 ZDB
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1889
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15380117
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/5:1.1889/90
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse

Kapitel

Titel:
Theil I. Berlin und Umgebung sowie Charlottenburg

Kapitel

Titel:
U

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Meine Botschafterzeit am Berliner Hofe 1872-1877 / Gontaut-Biron, Élie de (Public Domain)
  • Einband
  • Abbildung: Vicomte de Gontaut-Biron
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erster Teil. 1872-1873
  • Erstes Kapitel. Die ersten Anfänge der Botschaft
  • Zweites Kapitel. Die Auslieferung der Kriegsgefangenen
  • Drittes Kapitel. Allgemeine Stimmung in Deutschland
  • Viertes Kapitel. Die Konvention vom 29. Juni 1872
  • Fünftes Kapitel. Zusammenkunft der Kaiser von Deutschland, Österreich und Russland in Berlin
  • Sechstes Kapitel. Ausserordentliche Sendung nach Dresden
  • Siebentes Kapitel. Die innere Lage Frankreichs und die Eindrücke im Auslande
  • Achtes Kapitel. Die Befreiung des Landesgebietes
  • Neuntes Kapitel. Der Sturz Thiers'
  • Zehntes Kapitel. Die Mitteilung der Wahl des Marschall Mac Mahon an Deutschland
  • Elftes Kapitel. Die Regierung des Marschall Man Mahon und Deutschland
  • Zwölftes Kapitel. Die Versuche zur Wiederherstellung der monarchischen Regierung in Deutschland
  • Zweiter Teil. 1874-1877
  • Erstes Kapitel. Der Zwischenfall der bischöflichen Hirtenbriefe
  • Zweites Kapitel. Die Krisis des Jahres 1875
  • Drittes Kapitel. Die Krisis 1875 (Fortsetzung). Das Eingreifen Europas
  • Viertes Kapitel. Die Krisis 1875 (Fortsetzung). Die Sorgen des Reichskanzlers
  • Fünftes Kapitel. Abkühlung in den französisch-russischen Beziehungen
  • Sechstes Kapitel. Deutschland und die Parteien in Frankreich
  • Siebentes Kapitel. Der Berliner Hof
  • Achtes Kapitel. Die Abberufung Herrn von Gontauts
  • Anhang zum ersten Teil
  • Anhang zum zweiten Teil
  • Werbung
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

24 
Die ersten Anfänge der Botschaft. 
fand die erste große Cour statt. Wie wenig freudig auch meine 
Stimmung war, so hinderte sie mich doch nicht, die Schönheit und 
den Glanz dieses mir völlig neuen Festes auf mich wirken zu las— 
sen, das bei dem heutigen demokratischen Zuge in 500 Jahren viel— 
leicht ganz unbekannt sein wird. Etwas vor siebeneinhalb Uhr 
fuhr ich von der Botschaft ab, voraus eine Abteilung von Schutz- 
leuten, um den Weg für den Wagen freizumachen. Nach wenigen 
Minuten erreichte ich das Schloß, fuhr in einen großen inneren 
Hof ein, und hielt vor der Türe eines engen Vestibüls, von dem 
eine große Treppe zu den im zweiten Stock gelegenen Festräumen 
führt. Oben stand ein Kammerherr vom Dienst, der beauftragt 
war, die Gesandten zu empfangen und ihnen den Versammlungs— 
saal für das diplomatische Korps anzuweisen. 
Um dorthin zu gelangen, mußte man erst eine Galerie pas— 
sieren, in der eine Abteilung der Garde aufmarschiert war, die mit 
schlagenden Tambours nur vor den Gesandten präsentierten, dann 
durch mehrere andere Säle, in denen jede der verschiedenen ge— 
ladenen Rangklassen ihren vorher bezeichneten Platz hatte. Der 
— 
Kaiser und die Kaiserin durchschreiten. Er glänzte von Uniformen 
und reichen Toiletten in strahlender Beleuchtung. Der Saal selbst 
zeigt eine wunderliche Architektur von wenig Geschmack, in der sich 
Gold und Silber den Rang streitig machen. Vor allem wird der 
Blick durch einen hohen, mit Skulpturen bedeckten silbernen Chor, 
und zwei, ihm gegenüber, auf der anderen Seite des Saales be— 
findliche silberne Säulen, gefesselt. Zu Zeiten Friedrichs des 
Großen waren Chor und Säulen von massivem Silber, ebenso wie 
die zahlreichen Verzierungen der Wände und der Decke. Um seine 
schlechten Finanzen bei Beginn des siebenjährigen Krieges aufzu— 
helfen, ließ der König das gesamte Silber dieses Saales ein— 
schmelzen. Man kennt den Erfolg dieses Krieges, und kann wohl 
sagen, daß der König als geschickter Alchymist aus Silber Gold zu 
machen verstanden hat. Das echte Metall wurde durch eine Silber⸗ 
schicht ersetzt und so ist es bis heute geblieben. 
Um s8 Uhr, kurz vor Ankunft des Hofes, forderte der Vize— 
Ober⸗Zeremonienmeister, Herr von Röder, die Mitglieder des di— 
plomatischen Korps auf, sich an den Seiten des Saales zu ordnen.
	        

Downloads

Formate und Verlinkungen

Zitieren

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel Gramm hat ein Kilogramm?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.