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Berlinische Nachrichten / Schneider, Louis (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Berlinische Nachrichten / Schneider, Louis (Public Domain)

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Periodical

Title:
Gesellschaft von Berlin : Hand- und Adreßbuch für die Gesellschaft von Berlin und Umgebung, Charlottenburg
Other titles:
Hand- und Adreßbuch für die Gesellschaft von Berlin und Umgebung, Charlottenburg
Publication:
Berlin: Adolph Hein 1893
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Dates of Publication:
1.1889/90-3.1893/94[?]
ZDB-ID:
2978019-6 ZDB
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1889
Language:
German
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15380117
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 6/5:1.1889/90
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories

Contents

Table of contents

  • Berlinische Nachrichten / Schneider, Louis (Public Domain)
  • Title page
  • 1614. Schmähungen auf der Kanzel
  • 1615. Ein Aufruhr in Berlin
  • 1616. Ein vereiteltes geistliches Colloquium
  • 1619. Kurfürst Johann Sigismund legt die Regierung nieder
  • 1619. Der Tod Kurfürst Johann Sigismunds
  • 1620. Engländer vor Berlin
  • 1620. Ein vertriebener König in Berlin
  • 1626. Ein kurioser Briefwechsel
  • 1627. Wallenstein in Berlin
  • 1628. Abschaffung der kirchlichen Fürbitte für den Kaiser
  • 1628. Klagen über die Berliner Zeitungen
  • 1629. Kurfürstliches Verbot gegen Comödien und Gaukelspiele
  • 1631. Gustav Adolph vor und in Berlin
  • 1631. Berlin beschossen!
  • 1633. Vom kurfürstlichen Hofhalte
  • 1639. Allerlei Steuer-Aufschläge
  • 1640. Schrecklicher Zustand der Mark in Folge des 30-jährigen Krieges
  • 1641. Des Kanzlers von dem Borne Klagen über den Verfall der Sitten in der Mark
  • 1647. Abgebrannte Vorstädte
  • 1648. Ein eigenthümlicher Ober-Kammerherr!
  • 1648. Der große Kurfürst handelt mit Reliquien
  • 1653. Der Geburtstag der Preußischen Armee
  • 1655. Die wohlklingende und lustige Pauke
  • 1657. Eine Schul-Prügelei auf der langen Brücke
  • 1660. Berliner Straßen-Kummer
  • Imprint

Full text

STREET anne 
der Stadt von den guldenen Ketten und anderen, so an golde und 
silber nur allhier vorhanden, nur gar zu woll zu reden. wissen, also) 
daß nicht wenig zu befahren, daß Sie um dessentwillen, wann sich nur 
die geringste Ursache dazu sehen ließe, woll etwas in beeden Städten 
rottiren dürften: daß auch denselbten Warnungen damaln' gehör geben, 
daran ist zu eurem selbst besten geschehen; aber damit dennoch die weni- 
gen guldenen Kettlein, so vorhanden und zwar ganz zur Unzeit gesehen 
wurden, haben sich die evrigen Scolarxen durch das eyrige Verlauben, 
Comypedien zu Spielen, damit behengen und uf den Gassen spiegeln 
müssen, den Soldaten einen appetit zu machen, nach denselben einen 
Hunger zu gewinnen. 
Es lagen aber an demselben Tage unterschiedliche Officierer hinnen, 
So zu demselben Cornet, welche am 12. hernacher durc<hmaschirten, 
gehörig waren, wie leichtlich hätte doch nur dadurch was angerichtet 
werden können, daß Euch das Comoedien spielen tewer genug gemacht 
haben würde! =- 
Ihr wisset, daß es wegen der dysenterien, auch anderen anstekken- 
den Krankheiten hierinnen noch gar nicht richtig, wenn nur ein Regi- 
ment der Stadt recht bestellet ist, da verhuetet der Magistrat auf's 
allerbeste, daß die Leute nicht zusammen laufen! =- Ir aber keret es 
grade umb, und ob die Leute sich sonsten nicht zu hauffen zu sammeln 
begehrten, müßt Jr Sie dazu durch das unzeitige äffische Comoedien 
spielen gleichsam aufmuntern und auffrischen! = 
Richtet Jr derowegen selbsten, ob es voll bedachtsam mit dieser 
barmherkhigen Comoedien zugangen! = 
Wir aber tragen durchaus ein ungefallen hierob, und wie wir 
Euch vor Kurken Jahren durch ein rescript, da eben auch die evrigen 
Schulgesellen mit dergleichen Comoedien spiell fürwißig. angezogen 
kommen wollten, solches umb der trübseligen Zeiten willen ganß abe- 
zustellen , anbefohlen ; dem auch zu der Zeit, (wie Ir dessen schuldig 
seid) gehorsamet wurde, also wollen wir solc< verbott hiermit abermalen 
und zwar noch mit mehrerem ernst renovirt und ernevert haben, mit 
der qusdrücklichen Verwarnung, daß wir Keinesweges also darueber 
hinzustreichen bedacht, ob dergleichen hochschädliche Uebertretung fürbas 
fürgehen sollte. = 
Die Zeiten sind seithero nicht besser, sondern ärger worden, lassen 
sich auch von Tage zu Tage immer schlimmer an, mag dexowegen auch 
des Verbots halber Keine veränderung fürgehen, sondern es ist viel- 
mehr über demselben steif und feste zu halten.
	        

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