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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 14.1888 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 14.1888 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin : Handels-, Gewerbe- und Berufsverzeichnis
Weitere Titel:
BAB Branchen-Adressbuch für Berlin
Erschienen:
Berlin: Deutscher Adressbuch Verlag 1948
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrgang 1946/47; Ergänzungsband 1947/48
ZDB-ID:
2969569-7 ZDB
Frühere Titel:
Berliner Adreßbuch
Spätere Titel:
Berliner Stadtadressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1949-1970
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1946
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15371781
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/11:1946/47
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1949-1970

Kapitel

Titel:
Berlin kommt wieder

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Schnellzugriff

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 14.1888 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 01.10.1887
  • Nr. 2, 08.10.1887
  • Nr. 3, 15.10.1887
  • Nr. 4, 22.10.1887
  • Nr. 5, 29.10.1887
  • Nr. 6, 05.11.1887
  • Nr. 7, 12.11.1887
  • Nr. 8, 19.11.1887
  • Nr. 9, 26.11.1887
  • Nr. 10, 03.12.1887
  • Nr. 11, 10.12.1887
  • Nr. 12, 17.12.1887
  • Nr. 13, 24.12.1887
  • Nr. 14, 31.12.1887
  • Nr. 15, 07.01.1888
  • Nr. 16, 14.01.1888
  • Nr. 17, 21.01.1888
  • Nr. 18, 28.01.1888
  • Nr. 19, 04.02.1888
  • Nr. 20, 11.02.1888
  • Nr. 21, 18.02.1888
  • Nr. 22, 25.02.1888
  • Nr. 23, 03.04.1888
  • Nr. 24, 10.03.1888
  • Nr. 25, 17.03.1888
  • Nr. 25, 17.03.1888
  • Nr. 26, 24.03.1888
  • Nr. 27, 01.04.1888
  • Nr. 28, 07.04.1888
  • Nr. 29, 14.04.1888
  • Nr. 30, 21.04.1888
  • Nr. 31, 28.04.1888
  • Nr. 32, 05.05.1888
  • Nr. 33, 12.05.1888
  • Nr. 34, 19.05.1888
  • Nr. 35, 26.05.1888
  • Nr. 36, 02.06.1888
  • Nr. 37, 09.06.1888
  • Nr. 38, 16.06.1888
  • Nr. 39, 23.06.1888
  • Nr. 39, 23.06.1888
  • Nr. 40, 01.07.1888
  • Nr. 41, 07.07.1888
  • Nr. 42, 14.07.1888
  • Nr. 43, 21.07.1888
  • Nr. 44, 28.07.1888
  • Nr. 45, 04.08.1888
  • Nr. 46, 11.08.1888
  • Nr. 47, 18.08.1888
  • Nr. 48, 26.08.1888
  • Nr. 49, 01.09.1888
  • Nr. 50, 08.09.1888
  • Nr. 51, 15.09.1888
  • Nr. 52, 22.09.1888
  • Nr. 53, 29.09.1888

Volltext

314 
waren, während die brandenburgischen und badischen Truppen das 
Centrum und den linken fjlügel bildeten, ließ der Große Kurfürst 
die vereinbarten drei Kanonenschüsse als Signal für den Beginn 
der Schlacht ^abfeuern, und Bournonville — schlich sich mit dem 
österreichischen Heer rasch und geräuschlos davon. Turenne seiner 
seits wollte es auch jetzt nicht zum Kampf kommen lassen, sondern 
zog sich in einem beschleunigten Tempo, aber in vollster Ordnung, 
nach der Saar zurück. Nur 2000 Reiter unter Derfflinger ver 
mochten ihn eine kurze Strecke weit zu verfolgen. So endete eine 
der sonderbarsten Schlachten der Weltgeschichte, und dem Großen 
Kurfürsten und seinen Bundesgenossen entging die erhoffte Sieges 
palme als Abschluß des Feldzuges. 
Bournonville wurde allerdings später, da sein Treubruch doch 
nicht gänzlich ungeahndet bleiben durfte, „in Gnaden entlassen". 
Dem General de Touches, einem seiner Unterfeldherrn, wurde das 
Odium der verlorenen Schlacht aufgebürdet, wie dies zu allen 
Zeiten in der Weltgeschichte zu passiren pflegte — siehe Mac 
Mahon und dessen Sündenbock Wimpffen bei Sedan. — Auch 
nahmen zwei erzürnte österreichische Generäle, die unter Bournon 
ville hatten mit ausreißcn müssen, ihren Abschied aus diesem An 
laß. Dadurch wurde aber Nichts mehr an dem kläglichen Ergebniß 
des Feldzugs geändert. 
Der oben genannte Waffengefährte des großen Kurfürsten, 
Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, besiegte später die Türken bei 
Szalankemen und Nissa. — Der Große Kurfürst mußte nunmehr 
nach Hause eilen, um die Schweden, die sich als sehr lästige Gäste 
gezeigt hatten und nicht gutwillig gehen wollten, aus seinem Lande 
hinauszuwerfen, wobei er bekanntlich nicht nur erfolgreich war, 
sondern auch ein beträchtliches Gebiet neu erwarb. Seine Bundes 
genossen hingegen, die Badenser, hatten von Melac — der stets 
von eine Meute bissiger und maulkorbloscr Hunde begleitet war, die 
er auf die ihm begegnenden Ländleute und Bürger hetzte — und 
von seinen ebenso brutalen Horden viel zu leiden. Dieselben 
äußerten wiederholt offen die Absicht, außerhalb der französischen 
Grenzen, nach Deutschland zu, eine Wüste zu schaffen, um ihr Land 
gegen Invasionen sicher zu stellen. 
Auf dem langwierigen Friedenskongreß zu Nymwegen (oder 
Nimwegen) wurde endlich 1679 Ruhe zwischen den kriegführenden 
Parteien geschafft, ohne daß indessen das Heilige Römische Reich 
Deutscher Nation dadurch an innerem Gehalt gewonnen hätte. 
Vielmehr rechnet von da ab Deutschlands innerer Verfall, bis es 
1806 sich auflöste oder aufgelöst wurde. Nur die schwarz-roth- 
goldenen Ränder der alten österreichischen Militärfahnen erinnern 
noch an „des Reiches Herrlichkeit". 
Während der Napoleonischen Oberherrschaft auf dem europäischen 
Kontinent war der Kurfürst und später zum Großherzog avancirte 
Herrscher Badens, Karl Friedrich, gezwungen worden, für den 
Korsen nach einander gegen Oesterreich, Spanien, Rußland und 
vorübergehend sogar gegen Preußen Truppen zu stellen. Als aber 
nach der Schlacht von Leipzig der Rheinbund sich aufgelöst hatte, 
lehnte sich der nunmehrige Großherzog Karl Ludwig (ch 1818) 
wieder an seine alten Bundesgenossen an und kämpfte wiederholt auf 
der Seite der tapferen Preußen und der zäh aushaltenden Engländer. 
Nach der Niederwerfung des damaligen europäischen Ruhe 
störers durch das wider ihn geeinte Europa und nach der Fesselung ' 
des Titanen an ein ödes Eiland, den düstern Basaltfelsen St. Helena, 
errichteten die deutschen Fürsten den Deutschen Bund, der als 
Kompromiß der verschiedenen sich gegenüber stehenden Interessen 
oder Ansprüche die seit dem Frieden von Nymwegen mehr oder 
weniger fortbestehenden Spaltungen in Deutschland auch nur noth- 
dürftig überkleisterte — immerhin aber doch bis zum Jahr des 
Bruderkrieges 1866 ein Dasein fristete — wenn auch ein kaum 
anderes als trübes, welches seinen Leistungen entsprechend in der 
Erinnerung der Völker schnell ausgemerzt wurde. 
Das Zusammenhalten Preußens und Badens im Deutschen 
Bund trat hauptsächlich Bayern gegenüber im Jahre 1830 in den 
Vordergrund. Der Großherzog Ludwig August Wilhelm, der 
Oheim seines Vorgängers, war am 30. März plötzlich gestorben, 
und sein Halbbruder Leopold succedirte ihn. Leopold hieß ur 
sprünglich Graf oder Markgraf von Hochberg und war einer mor 
ganatischen Ehe des ersten Großherzogs von Baden, Karl Friedrich, 
entsprossen, welche Letzterer im Jahre 1787 mit der Baroneffe 
Louise Geyer von Geyersberg nach dem vier Jahre vorher erfolgten 
Tode seiner ersten Gemahlin geschlossen hatte. Leopold wurde 
erst im Jahre 1806 für successionsfähig erklärt, welches Faktum 
von Preußen, England, Rußland und Oesterreich am 10. Juli 1819 
durch einen Garanticvertrag anerkannt wurde. Im genannten 
Jahre 1830 versuchte nun Bayern, mehrere Successionsansprüche 
auf badisches Gebiet zu erheben, speziell auf die Grafschaft Sponheim. 
Beinahe kam es zum Krieg hierüber, der ohne Zweifel für Baden 
übel abgelaufen wäre. Indessen gelang es den Vorstellungen und der 
diplomatischen Intervention Preußens und Oesterreichs in München, 
den Streit abzuwenden und zu Gunsten Leopolds zu schlichten. 
Als im Jahre 1848 Revolution über Revolution in Europa 
ausbrach, glaubte auch ein großer Theil des badischen Volkes, durch 
französische, polnische und schweizer Agitatoren aufgehetzt, nicht 
hinter dem Zeitgeist zurückstehen zu dürfen und machte die Mode 
mit. Nachdem mehrfache Kämpfe mit den Aufständischen stattgefunden 
hatten, verzichtete der Großherzog aus einen Theil seiner Civilliste 
für das laufende Jahr. Am 13. Mai 1849 ereignete sich in 
Karlsruhe die bekannte Militär-Meuterei. Der Landesvater mußte 
nunmehr nach dem Elsaß flüchten, und Baden und die Pfalz ver 
einigten sich zu einer kurzlebigen „Republik". Der Deutsche Bund 
resp. das damalige Reichsministerium stellte nun zwar ein von ver 
schiedenen deutschen Truppen zu kvmbinirendes Kontingent unter 
Führung des österreichisch gesinnten Prinzen Emil von Hessen in 
Aussicht. Die großherzogliche Regierung suchte jedoch. — da ohne 
fremde Hülfe das Land für die Dynastie verloren erschien — 
Preußen's Beistand nach, der ihr auch unter dem Oberbefehl des 
Kaisers Wilhelm, des damaligen Prinzen von Preußen, zu Theil 
wurde. Gleichzeitig sammelte sich das Reichs-Armeekorps unter 
General v. Peucker, bei welcher Gelegenheit manche Eifersüchteleien 
darüber an den Tag traten, wer eigentlich den Staat retten wollte. 
Der Großherzog ging nunmehr nach Ehrenbreitstcin, woselbst 
er ein Abkommen mit Preußen traf und ein neues Ministerium 
bildete. Nach mehrfachen Kämpfen zog endlich der Großherzog am 
18. August 1849 in seine getreue Residenzstadt Karlsruhe inmitten 
preußischer Truppen ein. Dieser Herrscher, Karl Leopold Friedrich, 
verstarb am 24. April 1852. Da sein ältester Sohn, der Erb- 
grvßherzog Ludwig, welcher bereits am 22. Januar 1858 starb, 
für regierungsunfähig erklärt wurde, so wurde sein zweiter Sohn, 
der Prinz Friedrich Wilhelm Ludwig, Regent Baden's. Am 
30. September 1855 Verlobte sich derselbe in Koblenz mit der 
Prinzessin Luise, der einzigen Tochter des Prinzen von Preußen. 
Am 5. September 1856 nahm der badische Regent als Großherzog 
vom Lande definitiv Besitz, und am 20. desselben Monats, also ein 
Jahr nach der Verlobung, wurde seine Vermählung gefeiert. 
Im Jahre 1866 stellte sich Baden auf Seite Oesterreich's, da 
die badischen Kammern Oesterreich als Schützer, und Preußen als 
Vergewaltiger der deutschen Bundesverfassung ansahen. Der Groß 
herzog folgte seinem Ministerium v. Edelsheim nur unwillig auf 
dessen kriegerischer Bahn. Indessen hatte er als konstitutioneller 
Monarch auf die Meinung der Volksvertretung zu hören. Ferner 
war eine eventuelle Neutralität der geographischen Lage des Landes 
halber in diesem Konflikt gänzlich ausgeschlossen. Andererseits 
hätte es Großherzog Friedrich, eingedenk des Jahres 1849, dennoch 
gern mit Preußen gehalten, falls Letzteres ihm Land und Krone 
garantirte. Hierzu konnte sich aber das vorsichtige Preußen nicht
	        

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