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Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1984/85, 9. Wahlperiode, Band V, 71.-86. Sitzung (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Plenarprotokoll (Public Domain) Ausgabe 1984/85, 9. Wahlperiode, Band V, 71.-86. Sitzung (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin : Handels-, Gewerbe- und Berufsverzeichnis
Weitere Titel:
BAB Branchen-Adressbuch für Berlin
Erschienen:
Berlin: Deutscher Adressbuch Verlag 1948
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrgang 1946/47; Ergänzungsband 1947/48
ZDB-ID:
2969569-7 ZDB
Frühere Titel:
Berliner Adreßbuch
Spätere Titel:
Berliner Stadtadressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1949-1970
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1946
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15371781
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/11:1946/47
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1949-1970

Kapitel

Titel:
Berlin baut auf

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1984/85, 9. Wahlperiode, Band V, 71.-86. Sitzung (Public Domain)
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 71, 28. Juni 1984
  • Nr. 72, 14. Juli 1984
  • Nr. 73, 13. September 1984
  • Nr. 74, 24. September 1984
  • Nr. 75, 11. Oktober 1984
  • Nr. 76, 25. Oktober 1984
  • Nr. 77, 8. November 1984
  • Nr. 78, 15. November 1984
  • Nr. 79, 22. November 1984
  • Nr. 80, 5. Dezember 1984
  • Nr. 81, 6. Dezember 1984
  • Nr. 82, 7. Dezember 1984
  • Nr. 83, 21. Dezember 1984
  • Nr. 84, 31. Januar 1985
  • Nr. 85, 5. Februar 1985
  • Nr. 86, 7. März 1985

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin - 9. Wahlperiode 
81. Sitzung vom 6. Dezember 1984 
RBm Diepgen 
Damit komme ich aber auch zu den Punkten, wie Umweltpo 
litik manchmal betrieben wird. Denn beispielsweise sowohl 
dieses Kraftwerksmodernisierungsprogramm wie der Bau 
des Kraftwerkes Reuter-West wie auch das Erdgasverbundsy 
stem als Voraussetzung für den umweltpolitisch wünschens 
werten Ersatz von Einzelöfen, der die Berliner Luft verbessern 
wird, dieses alles stößt doch dann, wenn es um die konkrete 
Umsetzung geht - beispielsweise im Zusammenhang mit 
Bebauungsplänen -, gerade auf den Widerstand von denjeni 
gen, die vorgeben, hier für die Umwelt besonders viel tun zu 
müssen. 
[Beifall bei der CDU und der F.D.P.] 
Ich sage sehr deutlich, daß wir da viel tun müssen. Aber auf 
der einen Seite immer Forderungen zu stellen und auf der 
anderen Seite dann, wenn es in unserem komplizierten 
System darum geht, das umzusetzen, dann dagegen zu 
stimmen, das zu verlangsamen, dafür Sorge zu tragen, daß es 
eventuell problematisch wird, überhaupt ein solches Projekt 
umzusetzen, das ist eine umweltfeindliche Politik von denjeni 
gen, die sich als grüne Partei und als Umweltschutzpartei 
bezeichnen. 
[Beifall bei der CDU und der F.D.P. - 
Abg. Dr. Köppl (AL) meldet sich zu einer 
Zwischenfrage.] 
Präsident Rebsch: Gestatten Sie eine Zwischenfrage? 
Diepgen, Regierender Bürgermeister: Nein! - Dabei wissen 
wir alle, 
[Kunzeimann (AL): Setzen Sie sich doch in Sa 
chen Buschhaus erst mal bei Ihren Parteifreun 
den durch, statt hier eine solche Demagogie zu 
betreiben! Wer ist denn an der Umweltverschmut 
zung schuldig? Wir oder sie? Dummer Schwät 
zer!] 
daß die Fragen der Luftreinhaltung von uns nur gelöst werden 
können, wenn wir gerade in diesem Themenkreis mit der DDR 
mehr Übereinstimmung erzielen. Und ich nehme auch gerne 
das Stichwort Buschhaus hier auf. Buschhaus war eine 
Fehlentscheidung des Jahres 1978; und ich ergänze noch 
etwas, meine Damen und Herren: Möglicherweise würden wir 
für die Umwelt mehr tun, wenn wir in Kottbus oder irgendwel 
chen anderen Kraftwerken für vielleicht herkömmliche, tech 
nisch gar nicht so schwierige Entschwefelungsanlagen sor 
gen könnten, als in Kraftwerken irgendwo im Bereich unserer 
unmittelbaren Verantwortung. Das gehört auch dazu 
[Beifall bei der CDU und der F.D.P.] 
und zeigt eigentlich, wie wir Umweltpolitik langfristig anlegen 
müssen, mit all den Schwierigkeiten, die es dabei gibt. Aber 
auch das ist nun wieder mal ein typischer Punkt dafür, daß 
man sich im klaren sein muß, daß nur Punkt für Punkt, Schritt 
für Schritt die Verbesserungen eingeleitet werden können. 
[Dr. Köppl (AL); Aber nicht in die verkehrte Rich 
tung!] 
- Also, den Zwischenruf nehme ich natürlich gerne auf. Wenn 
der Einsatz von Erdgas in Berlin eine falsche Richtung ist, 
wenn das Kraftwerksmodernisierungs- und -stillegungspro- 
gramm eine falsche Richtung ist, dann weiß ich nicht mehr, 
was Umweltschutzpolitik eigentlich sein soll, ich behaupte, 
Sie wissen überhaupt nicht, was das ist, wenn Sie solche 
Thesen aufstellen. 
[Beifall bei der CDU und der F.D.P. - Dr. Köppl 
(AL): Reuter-West ist eine energiepolitische 
Fehlentscheidung!] 
Ich finde, nicht der ist der beste Umweltschützer, der am (C) 
lautesten warnt, sondern der, der am schnellsten und am 
wirksamsten handelt. 
Und weil ich nun über Umweltschutz hier geredet habe, will 
ich eine positive Meldung an den Schluß meiner Ausführun 
gen setzen; Die Schwefeldioxid-Konzentrationen haben in 
Berlin jedenfalls seit 1980 ständig abgenommen. 1983 lagen 
sie bereits um 30% niedriger als vor drei Jahren, ich finde, 
eine solche Nachricht sollte vielleicht auch einmal in einer 
Umweltdebatte beachtet werden. 
[Beifall bei der CDU - 
Widerspruch bei der AL] 
Und ich sage dies vor allen Dingen deshalb, weil ich glaube, 
daß man die Entwicklung mit aufzeigen und damit im Grunde 
auch deutlich machen muß, wie politische Verantwortung in 
Berlin wahrgenommen wird. 
[Kunzelmann (AL): Lug und Trug ist das! 
Nichts als Volksverdummung!] 
Im Bereich Stadtentwicklung und Wohnen stelle ich mich 
auch gerne dem, was die Opposition zu kritisieren hat. 
Zunächst einmal muß ich auf die Diskussion hinsichtlich der 
Wohnungsbauprogramme im einzelnen eingehen. Wir können 
nämlich in der Tat auf einiges verweisen, und zwar ohne 
statistische Tricks, hochverehrter Herr Kollege Schneider. Es 
geht nämlich darum, daß man auch die richtigen Vergleichs 
spannen miteinander vergleicht. Aber mir kommt es gar nicht 
darauf im einzelnen an, sondern mir kommt es darauf an, 
deutlich zu machen, daß jedenfalls im Bereich des Wohnungs 
marktes sich einiges bewegt hat, und zwar im Sinne der 
Auflösung der quantitativen Wohnungsnot; wir haben jetzt in 
Berlin auf 100 Haushalte 103 Wohnungen. Und das hilft den 
Berlinern, 
[Beifall bei der CDU und der F.D.P.] 
übrigens jenseits des statistischen Streites, den wir hier ab 
und zu führen. Und dazu gehört eben einfach die Tatsache, 
daß in unserer Verantwortung in dieser Legislaturperiode 
rund 40000 neue Wohnungen fertig geworden oder gerade im 
Bau sind und daß insgesamt 130000 Wohnungen instandge 
setzt und modernisiert wurden. Das ist die Veränderung in der 
Wohnungspolitik, die auf Sanierung, auf Abriß weitgehend 
verzichtet hat, modernisiert hat, instandgesetzt hat, neu 
gebaut hat und damit die Zahl der Wohnungen in Berlin 
erheblich gesteigert hat. Das ist eine ganz einfache Rechen 
frage nach Adam Riese und nach der Logik von Politik. Denn 
eine Politik muß notwendigerweise zu dieser Folge der 
Vermehrung von Wohnungen führen, wenn man neu gebaut 
hat, modernisiert hat, instandgesetzt und nicht abgerissen hat. 
Deswegen muß es einfach zusätzliche Wohnungen in der 
Stadt geben. 
[Beifall bei der CDU und der F.D.P.] 
Der Kollege Landowsky hat auf einen anderen Punkt hier 
bereits hingewiesen, der betrifft den sozialen Wohnungsbau 
und dabei insbesondere die Kostenmiete. Er hat darauf 
hingewiesen, daß im Jahre 1981 die Kostenmiete bei 30 DM 
lag und der Richtwert- immer bei Wahrung einer bestimmten 
Vertrauensklausel für diejenigen, die im Jahre 1984 mit 
Baumaßnahmen beginnen wollten - im Jahre 1985 auf 
25,50 DM zurückgehen werde. Meine Damen und Herren, um 
Ihnen nur mal zu sagen, was diese Zahlen bedeuten: Sie 
bedeuten, daß, wenn man nur 3500 Wohnungseinheiten im 1. 
Förderungsweg zugrunde legt, dem Steuerzahler 70 Mio DM 
erspart werden. Das ist erfolgreiche Wohnungsbaupolitik, 
meine Damen und Herren; mehr Wohnungen, billigere Wohn-
	        

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