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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XLVII.1897 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Metadaten: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XLVII.1897 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Branchen-Adressbuch für Berlin : Handels-, Gewerbe- und Berufsverzeichnis
Weitere Titel:
BAB Branchen-Adressbuch für Berlin
Erschienen:
Berlin: Deutscher Adressbuch Verlag 1948
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Erscheinungsverlauf:
1. Jahrgang 1946/47; Ergänzungsband 1947/48
ZDB-ID:
2969569-7 ZDB
Frühere Titel:
Berliner Adreßbuch
Spätere Titel:
Berliner Stadtadressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1949-1970
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1946
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15371781
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 6/11:1946/47
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1949-1970

Kapitel

Titel:
Berlin baut auf

Schnellzugriff

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XLVII.1897 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Volltext

77 
Un^er, Die Regulinin g des Bheinstroms zwischen Bingen und St. Goar. 
78 
zeitiger zweckmäßiger Lage des auszubauenden Fahrwassers 
möglichst gering sei. Zu diesem Zweck waren daher ganz be 
sonders genaue Untersuchungen über die Gestaltung des Flui's- 
bcttes erforderlich und dies umsomehr, als auch für den Bau 
betrieb selbst die sonst übliche Art der Stromverpeilungen nicht 
genügte, da bei derselben, wie die Erfahrung gelehrt hat, die 
zahlreichen über das Strombett vertheilten kleineren Fußspitzen 
grofsentheils nicht aufgefunden werden. 
Aber auch in anderer Hinsicht waren Erwägungen anzu- 
stellou und Untersuchungen, vorzunehmen, wie sie sonst bei den 
Stromregulirungen, die zu Nutzen der Schiffahrt bei uns in 
Deutschland bisher ausgeführt worden sind, wohl nur in den 
seltensten Fällen erforderlich gewesen sein dürften. Bei den 
meisten Regulirungen ist eine geringe Vermehrung der Strömung 
im allgemeinen nicht als Nachtheil zu bezeichnen; ira Gegen- 
theil wirken die angewandten Hülfsmittel meist dadurch, dafs 
sie eine Verstärkung der Strömung und damit eine Erschwerung 
für die Sinkstoffahlagerung herbeiführen. In der Felsenstrecke 
des Rheins dagegen sind Gefälle und Strömung heute schon so 
stark, dafs sie hei der Bergfahrt nur mit greiser Mühe über 
wunden werden und dafs sie anderseits auch eine nicht unbe 
deutende Gefahr für den Schiffahrtsbetrieb bilden. Treten doch 
nur zu oft infolge dos Zerreifsens der Schleppstränge und an 
derer Brüche Schiffsunfälle ein, und nehmen doch heutzutage 
noch auf der stärksten Stromschnelle zwischen Aismannshausen 
und Bingen die Schleppzüge in den meisten Fällen Pferde Vor 
spann, obgleich wir bereits Schleppdampfer von 1250 indicirten 
Pferdekräften auf dem Rhein haben. 
Es wäre ein grofser Fehler gewesen, wenn man bei der 
ßegulirung einer derartigen Strom strecke nicht Bedacht darauf 
genommen hätte, die Vermehrung der Strömung, die bei Ver 
größerung der Wassertiefe ira Fahrwasser und bei Verminde 
rung der Unebenheiten in der Flufssohle nun einmal nicht ganz 
zu vermeiden ist, nach Möglichkeit zu beschränken. Hierauf 
war Rücksicht zu nehmen bei Entscheidung der Frage, welche 
Lago dem Fahrwasser in dom breiten Strombette gegeben werden 
solle, sowie auch bei dem Ausbau des Fahrwassers selbst. An 
ordnungen, die auf Vermehrung der Strömung hinwirken konnten, 
mußten thunlichst vermieden werden, auch war in Erwägung zu 
ziehen, ob man nicht durch Ausgleich der Gefälle die Schiffs 
widerstände verringern könne. Eine richtige Beantwortung dieser 
Fragen war nur bei einer genauen Kenntnifs der vorliegenden 
Stromverhältnisse möglich, während es anderseits für den mit 
der Aufstellung der Bauentwürfe beauftragten Baubeamten nicht 
leicht war, in dem kurzen zur Verfügung stehenden Zeitabschnitte 
alle in Betracht kommenden Eigenthümlichkeiten des in ein zer 
klüftetes Felsenbett eingezwängten wilden Stromes kennen zu 
lernen, bezw. die den eigenartigen Verhältnissen angepaßten 
Bauentwürfe dem ferner stehenden Beurtheiler gegenüber er 
schöpfend zu begründen. Zur Aufklärung dieser Stromverhält- 
nisso sind deshalb weitere umfangreiche Vorarbeiten und zwar 
insbesondere ausgedehnte Geschwindigkeitsmossungen ausgeführt 
worden. 
Begonnen wurde mit diesen Vorarbeiten im Herbste des 
Jahres 1890. Damals hatte das Fahrwasser in der betrachteten 
Strorastrecke bei dem gemittelten Niedrigwasserstande von 1,20 ra 
am Pegel in Bingen eine Tiefe von 1,30 m; seine Breite war 
stellen weis sehr gering, und es kamen sehr starke Krümmungen 
vor, wodurch die Schiffahrt erheblich erschwert und gefährdet 
wurde. Der Zweck der beabsichtigten Regulirung war, eine 
Fahrwassertiefe von 2,00 m bei dem genannten Wasserstande 
und eine durchschnittliche Breite. des Fahrwassers von 120 m 
herbeizuführen; auch sollte dem Fahrwasser, soweit es ohne 
unverhältnismäßig hohe Kosten anging, eine gestreckte Rich 
tung gegeben werden. Die große Breite von 120 in wurde für 
erforderlich gehalten, weil auf dem Rhein ein aufserordentlich 
starker Schiffsverkehr stattfindet, und weil insbesondere auch die 
zahlreichen zu Thal treibenden Flöße viel Baum beanspruchen. 
Die Peilungen. Wie bereits bemerkt worden ist, konnte 
die Aufnahme der Flufssohle in der sonst üblichen Weise, d. h. 
mittels Peilleine und Peilstangen in einzelnen Querschnitten für 
den hier vorliegenden Zweck nicht als genügend erachtet werden. 
Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei diesem Verfahren die zahl 
reichen über das Strombett vertheilten kleineren Felsspitzen nur 
zum Theile gefunden werden, was leicht erklärlich ist. Denn 
wenn man die einzelnen Peilstiche der besonderen Verhältnisse 
halber auch recht nahe Zusammenlegen wollte, so würde auf 
jeden einzelnen Peilstich doch immer noch eine verhältnißmäisig 
große Fläche kommen, und es wäre ein Zufall, wenn die an 
einem bestimmten Punkte hinabgestoßene Peilstange gerade die 
höchste Erhebung dieser Fläche träfe. Aber auch dann, wenn 
an diesem Punkte eine scharfe Felsspitze emporragt, ist es unge 
wiß, ob sie von der Peilstange getroffen wird, vielmehr scheint 
häufig in solchen Fällen die heftige Strömung, die vor jedem 
schroffen Hindernisse seitlich ausweicht, die Peilstange gleich 
falls nach der Seite und an dem Gestein vorbei mit sich zu 
reißen. Man hat die Unsicherheit dieses Verfahrens bei der 
Yerpeilung der Felsen am Rheine schon vor langer Zeit erkannt, 
und es sind daher vollkommenere und für den vorliegenden Zweck 
geeignetere Peilgeräthe, nämlich das Peilgerüst und der Pcil- 
rahmen erfunden worden. Derartige Vorrichtungen standen so 
nach, als mit den hier zu beschreibenden Vorarbeiten im Jahre 1890 
begonnen wurde, in hinreichender Zahl zur Verfügung. Die 
Einrichtung dieser rheinischen Pcilgorüste und Peilrahmen dürfte 
bereits in weiteren Kreisen bekannt sein, jedoch sollen dieselben 
des besseren Verständnisses halber hier noch einmal kurz be 
schrieben werden. 
Das Peilgerüst besteht ans zwei eisernen Schiffen von 20 m 
Länge, die durch quer darüber in 4 m Entfernung liegende eiserne 
Träger fest verbun 
den sind. Darauf 
ruht ein Bohlenbelag, 
in dem sich neun 
Längsschlitze befin 
den, wie dies in 
nebenstehender Ab 
bildung angedeutet 
ist. Die Schlitze sind 
etwas über 10m lang 
und 1 m von einander entfernt. Zwei derselben liegen über den 
Schiffen, und es befinden sich daselbst in den Schiffskörpern ent 
sprechende längliche Aussparungen. Man kann sonach innerhalb 
der Schlitze nach Belieben mit der Peilstange arbeiten. Mittels 
fünf auf dem Vorderdeck und an beiden Seiten befindlicher Anker 
winden wird das Peilgerüst in der Weise festgelegt, daß eine Anker 
kette stromaufwärts und zwei nach jeder Seite zu liegen kommen. 
Auf dem Hinterdeck dienen verschiedene Buden zum Aufenthalt 
für den Aufseher und die Arbeiter und zur Aufbewahrung von
	        

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