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Moderne Ketzergerichte / Vogtherr, Ewald (Public Domain)

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Metadata: Moderne Ketzergerichte / Vogtherr, Ewald (Public Domain)

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Monograph

Creator:
Berliner Gewerbe-Ausstellung (1896 : Berlin)
Title:
Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896 : [Billetbuch zu wesentlich ermässigten Preisen] / Berliner Gewerbe-Ausstellung (1896 : Berlin)
Publication:
Berlin: Hagelberg, 1896
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Scope:
18 Blatt
Berlin:
B 865 Wirtschaft. Finanzen: Messen. Ausstellungen. Veranstaltungen
DDC Group:
910 Geografie, Reisen
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15360505
Collection:
Economy,Transport,Infrastructure
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 865 GA 1896/21
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Illustration

Title:
Variété-Theater I. Ranges. Director: Hermann Sternheim

Contents

Table of contents

  • Moderne Ketzergerichte / Vogtherr, Ewald (Public Domain)
  • Title page
  • Grundsätze der freireligiösen Gemeinde zu Berlin
  • Contents
  • Preface
  • 1. Rückblicke
  • 2. Fromme Denunzianten
  • 3. Die Kirchenglocken und andere Heilige
  • 4. Das Strafgericht
  • 5. Erstes hochnothpeinliches Ketzergericht
  • 6. Verschiedene Wirkungen
  • 7. Staatsretter allerorten
  • 8. Nicht Sache der Polizei
  • 9. Ein komischer Zwischenfall
  • 10. Zweites Ketzergericht
  • 11. Nach neun Monaten
  • 12. Gegenwärtiges und Künftiges
  • ColorChart

Full text

Die stöseische Schusdeyntation zeigte üch hier offenbar als eine 
o gefälligc Dienerin dee Möxristeres wig sie sein zu mirssen 
glaubt: — *giebt sich den Anschein, als wenn sie ein Recht 
hätte, dangc, zu fragen, wonach sie gefragt hat, statt dessen 
mnußte sie wissen, daß ihr in diesen sowie in allen gleichen 
Fällen eine Disziplinargewalt irgend welcher Art nicht zusteht! — 
Es macht auf Junge und Alte stets einen höchst spaßhaften Eindruck, 
wenn sie sich vor etwas fürchten sollen, was bei genauer Betrachtung 
gar nicht „fuͤrchterlich“ ist. Demgegenüber hat obiges Antwortschreiben 
sicherlich die rechte Grenze eingehalten, indem es veritändlich sagte: 
Ihr habt zwar Nichts nach alledem zu fragen, aber wenn Ihr über 
Mancherlei aufgeklärt sein wollt, so wollen wir Eure Wißbegierde 
gern stillen! — 
Die Kirchenglocken und andere Heilige. 
Wir müssen hier die kurze Schilderung einer Episode einfügen, 
deren Beurtheilung nicht nur ein Symptom ist, sondern auch für 
die Behandlung der nächfolgenden Fragen von Bedeutung wurde. 
Wir leben, wie so oft hervorgehoben wird, in einer nervenerregenden 
Zeit und sind ein nervoͤses Geschlecht, — in manchen Beziehungen 
wenigstens! — Die Nerven der meisten Meuschen werden aber 
wiederum ganz und gar nicht erschüttert angesichts des leiblichen 
und geistigen Elends am gesegneten Ende des neunzehnten Jahr— 
hunderts, von dessen gesellschäftlichen Zuständen Prof. Büchner (,‚Der 
Mensch“) folgendes Bild entwirft: 
„Grenzenlose Armuth neben grenzenlosem Reichthum, grenzenlose 
Gewaͤlt neben grenzenloser Öhnmacht, grenzenloses Glück neben 
grenzenlosem Elend, grenzenloses Sklaventhum neben grenzenloser 
Willkür, grenzenloser Ueberfluß neben grenzenloser Entbehrung, 
fabelhaftes Wissen neben fabelhafter Unwissenheit, angestrengteste 
Arbeit neben mühelosem Genuß, Schönes und Herrliches jeder 
'Art neben der tiefsten Versunkenheit menschlichen Seins und 
Wesens — das ist der Charakter unserer heutigen Gesellschaft, 
welche in der Größe und dem Widerstreit dieser Gegensätze die 
schlimmsten Zeiten politischer Unterdrückung und Sklaverei noch 
überbietet. Tagtäglich müssen wir die erschütterndsten, aus 
jenen Gegensätzen hervorgehend —dien an unserem Auge 
vorüberziehen lassen. — — — 
Unaufhältsam tobt der Strom ühnn 
hinweg, und das allgemeine ae'— 
„kann!“ Unterliege, wer muß. 
Gegen diese vielgestaltige ‚Tragödie“ zeigen sich die Nerven der 
Zeitgenofssen abgestumpft, daran vermag in beiblichen, Fragen auch 
die vielgerühmte christliche Nächstenliebe nichts zu ändern, und in 
geistigen Fragen erinnert man sich allzu gern des eitgemäßen
	        

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