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Berliner städtisches Jahrbuch für Volkswirthschaft und Statistik (Public Domain) Ausgabe 1.1872 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Inhaltsverzeichnis: Berliner städtisches Jahrbuch für Volkswirthschaft und Statistik (Public Domain) Ausgabe 1.1872 (Public Domain)

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Mehrbändiges Werk

Urheber (Körperschaft):
Berliner Gewerbe-Ausstellung (1896 : Berlin)
Titel:
Offizieller Spezial-Katalog ... der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896 / Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896. - Berlin
Erschienen:
Berlin: Mosse 1896
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Berlin:
B 865 Wirtschaft. Finanzen: Messen. Ausstellungen. Veranstaltungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Titel:
Textil- und Bekleidungs-Industrie : Gruppe I und II auf der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896
Herausgeber:
Berliner Gewerbe-Ausstellung (1896 : Berlin)
Erschienen:
1896
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
, 2019
Umfang:
120, 72 Seiten
Berlin:
B 865 Wirtschaft. Finanzen: Messen. Ausstellungen. Veranstaltungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
330 Wirtschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15360806
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 865 GA 1896/5:1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Wirtschaft, Verkehr, Stadtversorgung

Schnellzugriff

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  • Berliner städtisches Jahrbuch für Volkswirthschaft und Statistik (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1872 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Stempel: Bibliothek d. K. Ministeriums des Innern
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Abhandlungen
  • Die Krisis der Berliner Weberei
  • Die Bewegung der Arbeitslöhne im Baugewerbe zu Berlin
  • Das Normadenthum der Berliner Bevölkerung
  • Volkspsychologische Spiegelbilder aus Berliner Annoncen
  • Die Colonie Friedenau
  • Einblicke in des innere und äußere Leben der Berliner Prostitution
  • II. Statistik von Berlin
  • III. Berliner Chronik
  • Biographieen
  • Werbung

Volltext

Die Krisis der Berliner Weberei. 
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arbeitenden Weber, nachdem die auf ihren Stühlen befindlichen Stücke 
geliefert sind. Der Besitzer eines geschlossenen Etablissements hat dagegen 
selbst in den ungünstigsten Fällen mit Aufwand aller Kräfte für die Be 
schäftigung seiner Maschinen zu sorgen, welche durch den Stillstand in der 
Regel mehr als durch den Gebrauch leiden; die Verzinsung seines Anlage 
kapitals dauert unter allen Uniständen fort und er ist häufig genöthigt, 
zur Vermeidung noch größerer Verluste mit Schaden zu fabriciren. 
Dazu kommt noch, daß in der Regel das Verhältniß von Arbeitgeber 
zu Nehmer durch die Beschäftigung der letzteren in geschlossenen Etablis 
sements, auf Maschinen die dem Fabrikanten gehören, ein engeres, die 
Zusammengehörigkeit förderndes ist, und daß dieser für Beschäftigung seiner 
Arbeiter ein regeres Interesse an den Tag zu legen pflegt, als der bei 
selbstständigen Meistern oder Gesellen außer dem Hause sabricirende In 
dustrielle. 
Unter den Nachtheilen der Berliner Fabrikationsniethode steht obenan 
der Mangel an Controlle und Beaufsichtigung über die verschiedenen Stadien 
der Fabrikation, welche dem Fabrikanten zusteht und in Folge davon die 
Schwierigkeit, eine Gleichmäßigkeit in der Lieferung seiner Artikel herzu 
stellen. Er ist zuvörderst abhängig von der Reellität des Spinners, der 
ihm das Garn liefert, dessen Probemäßigkeit in den meisten Fällen nur 
sehr schwer zu eruiren ist und häufig erst in der fertigen Waare — also 
wenn es zu spät ist — beurtheilt werden kann. Er ist ferner in die 
Hände der Spuhler und Weber gegeben, deren Moralität in Berlin sich 
mit Recht eines durchaus nicht günstigen Rufes erfreut, und die schwer 
controllirbare Defraudationen mit den ihnen anvertrauten Materialien 
vornehmen, wenn sie nicht häufig gar das erhaltene gute Garn gegen ge 
ringeres umtauschen und dadurch Waaren liefern, die leichter und schlechter 
als aufgegeben ausfallen. Dem Färber und Appreteur endlich, der die 
manigfachsten Artikel verschiedener Fabrikanten zur Appretur erhält, ist es 
nicht immer möglich, denselben die der Eigenthümlichkeit eines jeden nöthige 
Aufmerksamkeit in dem Grade zu widmen, wie es der Fabrikant, welcher 
eigene Appreturanstalt besitzt, mit seiner geringeren Auswahl von Qualitäten 
thun kann. So kommt es denn, daß einem großen Theile der Berliner 
Fabrikate das Erforderniß abgeht, welches das Wesentlichste ist zur Er 
zielung eines dauernden Absatzes, zur Erwerbung von Renommee und Be 
liebtheit, nämlich die Gleichmäßigkeit der Waaren. Nicht zu über 
sehen ist ferner die Gefahr, welche aus der geschilderten Lohnfabrikation 
in anderer Beziehung dem Fabrikanten leicht erwächst. Sie liegt in bau 
Mangel an richtiger Disposition, den dieselbe mit sich bringt. Wo, 
wie bei einenl geschlossenen Etablissement, die Production eine beschränkte 
ist, wird der Fabrikant, der sein Unternehnien dem Bedarf entsprechend 
eingerichtet hat, durch einen gewissermaßen selbst gezogenen Damm viel 
leichter vor Ueberproduction bewahrt, als der Industrielle, der seine Fa 
brikation in verschiedenen Etablissements für Lohn ausführen läßt. Dort 
sind auch der minder entwickelten Dispositionsgabe natürliche Schranken 
gestellt, hier wird eine scharfe Unterscheidungskraft verlangt, um Production 
und Consumtion in Einklang zu bringen, und die häufig schwere Enthaltung, 
die das Geschäft im günstigen Momente nicht über die Maßen anspannt, 
eingedenk der bei möglicherweise folgenden Erlahmung desselben daraus 
entstehenden Nachtheile. 
So wechseln in dem Berliner Geschäfte sehr häufig günstige mit un 
günstigen Epochen, indem von der mit leichter Mühe sabricirten Waare 
leicht große Lager übrig bleiben, die oft mit Schaden verkauft werden
	        

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