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Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain) Ausgabe 10.1926 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain) Ausgabe 10.1926 (Public Domain)

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Berlin (West). Stadtverordnetenversammlung
Berlin
Titel:
Stenographischer Bericht / Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin
Erschienen:
Berlin: Stadtverordnetenversammlung 1950
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2007
Erscheinungsverlauf:
1. Band, Nr. 1 (26. November 1946)-1. Band, Nr. 66 (30. November 1950)
ZDB-ID:
2848205-0 ZDB
Spätere Titel:
Stenographischer Bericht
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
Kommunalwissenschaften:
Kws 860 EU. Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen: Kommunalpolitische Institutionen
Dewey-Dezimalklassifikation:
320 Politik
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1946
Sprache:
Deutsch
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-8091152
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Rechte vorbehalten
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Bund. Länder. Städte. Gemeinden. Institutionen

Ausgabe

Titel:
Nr. 7, 19. Dezember 1946, Ordentliche Sitzung

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  • Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau (Public Domain)
  • Ausgabe 10.1926 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. 1
  • H. 2
  • H. 3
  • H. 4
  • H. 5
  • H. 6
  • H. 7
  • H. 8
  • H. 9
  • H. 10
  • H. 11
  • H. 12

Volltext

26 
Abb. I / Neunkirch / Stadtplan vor 1825 
Anlage aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts 
Lippstadt. Daß ich das „bis zur mathematischen Präzision ver 
feinerte kunstwissenschaftliche System“ in Brinckmanns Hand 
nicht bewundere, habe ich früher (W. M. B. 1925, S. 247 ff.) aus- 
bedrückt. Daß es mich aber auch in der Hand Joseph Gantners 
nicht überzeugt, bitte ich im folgenden erklären zu dürfen. 
RANDBEMERKUNGEN 
ZUM NEUEN BUCHE GANTNERS 
JOSEPH GANTNER, DJE SCHWEIZER STADT. 170 Abbildungen, 
Verlag von R. Piper Co. München 1925. Preis geh. 4.50 Mark, 
gebunden 5.50 Mark 
Joseph Gantners „Die Schweizer Stadt“ ist beileibe nicht nur 
ein „Bilderbuch“, wie der Verfasser sein Buch anfangs allzu be 
scheiden nennt. Nein, es handelt sich hier nicht nur um ein rei 
zendes, reiches und trotzdem spottbilliges Bilderbuch, sondern, 
wie Dr. Gantner selbst zugibt, um den Versuch „nützlicher Vor 
arbeit für eine künftige Geschichte der Stadtbaukunst“. Diese 
Al>i> 2 / Win'erthur, Stadtplan von 1755 
Die Abbildungen 1-8 auf S. 26-29 sind Verkleinerungen aus dem Buche von Dr. 
Joseph Gantner: „Die Schweizer Stadt“ (Verlag R. Piper di Co, München, 1925j 
Geschichte ist nämlich „durchaus noch nicht geschrieben“, sagt 
Dr» Gantner und führt wohl in Versuchung, in seinem Büchlein 
die ersten Strahlen „jener prachtvollen begrifflichen Durchleuch 
tung“ zu suchen, die er in der neuesten Kunstgeschichte bewundert, 
aber in der Geschichte der Stadtbaukunst noch vermißt. So spannt 
Dr. Gantner unsere Erwartung aufs höchste. Denn, was möchte man 
nicht erwarten von einem Kunstgelehrten, der nicht zurückschreckt vor 
dem ganz besonders schwierigen „Thema: die alten Städte eines in 
seiner’ ethnischen Struktur so wenig einheitlichen Landes wie der 
Schweiz“? Einem Thema, das — wie der unternehmungslustige Be 
arbeiter selber sagt — „den wissenschaftlichen Begriffen nur mit 
größterEinschränkungzugänglichist“. WennDr. Gantner diese Unzu 
gänglichkeit mit der „wenig einheitlichen ethnischen Struktur“ der 
Schweizer Stadt begründet, erweckt er leider Befürchtungen, die 
gelegentlich auch von anderen Schweizern heraufbeschworen werden: 
gibt es denn schon eine „Schweizer Stadt“ ? oder handelt es sich 
in der Schweiz etwa nur um einige italienische, französische und 
deutsche Provinzstädte etwas hinterwälderischer Art, denen es 
unwegsame Geländeverhältnisse gestatteten, sich — anfangs mehr 
aus Eigenbrödelei und Steuerhinterziehungsgründen und erst 
neuerdings auch aus pazifistischen und vielleicht (Carl felix tan- 
dem!) prometheischen Gründen — zu einer Abschließungsgemcin- 
schaft zusammenzutun? Konnte diese politische Sezessions 
gemeinschaft schon in einem neuen Stadtbild ihr Sinnbild finden? 
oder ist sie beim Aufputzen ihrer oft wie „amorphe Brocken“ 
und „erschreckend formlos“ wirkenden Behausungen (Zitate aus 
Dr. Gantners Schilderung; vgl. weiter unten) noch überwiegend 
auf die Fetzen angewiesen, die von den abgelegten Gewändern 
der verschiedenen, einst treulos oder weise verlassenen Herren- 
und Volksgemeinschaften übrig bleiben? Vielleicht ist es keine 
Übertreibung, wenn einer sagte, daß die Schweizer Stadt und die 
ihr gestellte Aufgabe (nämlich eine sichtbare Form für die „wenig 
einheitliche ethnische Struktur" des Landes zu finden) geradezu 
wie das Symbol Europas anmutet? ja, daß eine vollkommene 
Schweizer Stadt zu bauen oder auch nur sich vorzustellen, fast 
wie eine vertrauenerweckende Ankündigung ewigen europäischen 
Friedens wirken müßte, weil eine solche Stadt gern und wie 
selbstverständlich von allen romanischen und germanischen Völ 
kern als Hauptstadt und Herrscherin gewürdigt werden könnte? 
Europa leidet ja vor allem an „wenig einheitlicher ethnischer 
Struktur“. 
Wenn ich so versuche, mich philosophisch zu gebärden, bitte 
ich doch, mir das nicht als einen Rückfall in das bekannte Laster 
anzukreiden, dank dessen wir Deutschen belieben (seit tausend 
Jahren, heißt es), so viele Forrnfragen und Aufgaben der bilden 
den Kunst ungelöst zu lassen oder in einen Morast unklarer Be- 
griffe zu verfahren. Auf die Philosophie werde ich vielmehr 
durch Dr. Gantners Buch „Die Schweizer Stadt“ ausdrücklich ver 
wiesen, der darin besonderen Wert auf „apriorische Begriffe" 
und auf „notwendige, kosmische“ Dinge legt. 
Wenn ich wage, von diesen schwierigen Dingen zu sprechen, 
ohne Philosoph oder wenigstens zünftiger Kunstgelehrter zu sein, 
so geschieht es nicht, weil ich mir anmaße, irgend etwas davon 
zu verstehen, sondern nur, weil auch Kunstgelehrte gelegentlich 
fast neugierig fragen, wie ihre neuen Kunsttheorien auf fieberfreie 
Laienkaninchen, denen man sie einspritzt, oder gar auf gewöhn 
liche Architekten wirken. Dazu ist mein Wunsch, als Versuchs 
kaninchen meine Pflicht zu tun und Dr. Gantners neuer Theorie 
gerecht zu werden, lebhaft und zwiefältig: einmal schätze ich 
nämlich Dr. Gantner als Mann von Welt und als Herausgeber 
des Züricher „Werk“, einer der schönsten Kunstzeitschriften; 
zum anderen aber hat Dr. Gantner mir vor kurzem öffentlich einen 
Fehdehandschuh hingeworfen und erklärt, meine „künstlerische 
Gesinnung" sei mit dem „Ideal der wirklich schöpferischen Jugend“ 
im Widerspruch. Da es mit derartig tüchtiger Jugend niemand
	        

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