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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1926 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1926 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner Cholera-Zeitung : Materialien zur Geschichte und Behandlung der asiatischen Cholera
Weitere Titel:
Berliner Cholera-Zeitung mit Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin 1831
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2013
Erscheinungsverlauf:
No. 1 (24. September 1831)-No. 6 (6. October 1831); 8 (11. October 1831)-No. 36 (27. Dezember 1831); damit Erscheinen eingestellt
ZDB-ID:
2948908-8 ZDB
Berlin:
B 939 Gesundheit. Soziales: Einzelne medizinische Fachgebiete. Krankheiten
Dewey-Dezimalklassifikation:
610 Medizin
Sammlung:
Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales, Gesundheit
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1831
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 939 Gesundheit. Soziales: Einzelne medizinische Fachgebiete. Krankheiten
Dewey-Dezimalklassifikation:
610 Medizin
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15280385
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 939 Inf 26
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Gesellschaft, Bevölkerung, Soziales, Gesundheit

Ausgabe

Titel:
No. 5, 4. October 1831

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1926 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichnis des 46. Jahrgangs, 1926.
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Volltext

428 
ZENTRALBLATT DER BAU VERWALTUNG 
15. September 1926 
Ueb ersieh tsplan, 
JVeue 
Außere Zufahrt 
Veiseroord 
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Abb. 2. Bohrergebnisse. Lage der Kleischichten 
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Abb. 3. Universal Joist-Eisen. 220 kg/m 2 . 
Abb. 4. Larsseneisen, Profil III. 
Gewicht des Spundwandeisens je lfd- m rd. 62 kg, 
Gewicht der Spundwand je qm rd. 165 kg, 
Widerstandsmoment der Spundwand je lfd. m .. rd. 1863 cm ! 
Abb. 6. Larsseneisen, Profil IV. 
Gewicht des Spundwandeisens je lfd. m rd. 76 kg, 
Gewicht der Spundwand je qm rd. 187 kg, 
Widerstandsmoment der Spundwand je lfd. m .. rd 2037 cm : 
die örtlichen Verhältnisse eine be 
sondere Behandlung erforderten. 
Sehr eingehend wurden die Mög 
lichkeiten eines Tröckenbaus und 
eines Baus im Nassen geprüft, 
worüber in der Zeitschrift „De In 
genieur“ 1924, Nr. 39 und 40 be 
richtet ist. Es soll hier gezeigt 
werden, in weicher Weise sich die 
Bauleitung bei einem Trockenbau 
der eisernen Spundwände als Hilfs 
mittel zu bedienen gedachte und 
welche Erfahrungen bei Probe 
rammungen mit dem System Lars- 
sen gemacht worden sind. 
Durch Bohrungen auf dem Bau 
gelände, dessen spätere Höhe auf 
4- 5,0 m N. A. P. zu liegen kommt, 
war festgestellt worden, daß der 
Untergrund bis in große Tiefe aus 
feinem Sand, teils mit Muscheln, 
besteht, daß er aber von verschie 
denen Klei- und Moorschichten 
durchzogen ist (Abb. 2), Von 
diesen waren drei Kleischicliten, 
die in Stärken von 2 bzw. 4 und 
5 m in Tiefen von rd. 18, 40 und 
100 m gefunden wurden, von be 
sonderer Bedeutung. Das Grund 
wasser ist an der Baustelle bis — 18 m infolge der nahen See brackig, 
unter der 18 m-Schicht befindet sich Süßwasser mit sehr geringem, 
nach unten hin zunehmendem Chlorgehalt. Unter der 100 m-Schicht 
wird der Chlorgehalt sehr beträchtlich. Da nun das zwischen — 18 m 
und —100 m befindliche Wasser zu industriellen Zwecken und als 
Trinkwasser abgeleitet wird, für das mangels anderer Siißwasser- 
qneilen ein sparsamer Verbrauch angezeigt war, mußte verhindert 
werden, daß bei einer Grundwasserabsenkung bis — 20 m — eine 
solche wäre bei einem normalen Trockenbau erforderlich gewesen — 
und damit erzeugter Druckverminderung das Gleichgewicht zwischen 
Süß- und Salzwasser gestört wurde, und das Salzwasser, das unter 
dem Druck des Seewassers steht, nach oben drängte und sich mit 
dem Süßwasser vermischte. Diese Gefahr einer ungehinderten senk 
rechten Fortpflanzung der Druckverminderung wäre nun durch die 
beiden Kleischichten auf — 40 m und — 100 m stark vermindert, 
wenn nicht beseitigt gewesen, falls die 40 m-Schicht sich als dicht 
erwies. Nach früheren Bohrversuchen durfte man hiermit aber nicht 
rechnen, es war vielmehr zu befürchten, daß sich die Druckverminde 
rung auf der 40 m-Klelschicht bis zu ihrem Rand wagerecht und als 
dann durch die Löcher in dieser Schicht hindurch wieder senkrecht 
fortpflanzen würde. Diesem Uebelstand gedachte man nun dadurch 
abzuhelfen, daß man die Kleischichten auf — 18 m und — 40 m 
durch eine Spundwand verband und so eine wagerechte Fort 
pflanzung des Druckes verhinderte. In dem. so geschaffenen Schacht 
konnte dann die Schleuse gebaut werden. 
Hierbei trat nun insofern eine neue Schwierigkeit auf, als man 
eine 31 bis 32 m lange Spundwand von - 8m (bis wohin das Grund 
wasser ohne Gefahr abgesenkt werden konnte, weil dann noch immer 
eine rd. 9 m starke Erdlage auf der 18 m-Schlcht ruhte und mit 
ihrem Gewicht von rd. 9 m-2000 kg/m 3 = 18 000 kg/m 2 dem Wasser 
druck von rd. 18 000 kg/m 2 das Gleichgewicht hielt) bis in die Klei- 
schicht auf — 40 m rammen mußte. Eine Spundwand 32 m durch 
feinen Sand zu rammen ist unmöglich. Bei Rammen mit Spülen 
hätte man Löcher in der Kleischicht auf — 18 m verursacht und 
das Wasser unter — 18 m wäre mit seinem Druck bis + 0 mit 8 m 
Ueberdruck nach oben entwichen. 
Man entschloß sich daher, unter der 18 m-Kieischicht den Wasser 
druck um 9 m zu vermindern, die Baugrube bis auf 13 m auszuheben 
und alsdann eine 26 m lange Spundwand (System Larsseh) unter 
Vorspülung zu rammen. Hierbei steckte die Spundwand 1 m in der 
40 m-Kleischicht, deren Oberkante auf — 38 m liegt. Das Maß von 
26 m für die Spundwand war dadurch gegeben, daß das Larssen- 
Profil der Dortmunder Union, das man anzuwenden gedachte, in 
größeren Längen damals nicht gewalzt werden konnte. 
Um die Möglichkeit dieser Bauweise zu erforschen und Er 
fahrungen zu sammeln — die ja schon für den Fall einer Vergebung 
an Unternehmer unbedingt erforderlich waren —entschloß man sich, 
einen kastenförmigen Schacht von 5X5 m zu rammen, und zwar 
teils mit Profil Lars.sen III (62 kg/m), teils Larssen IV (75 kg/m 
Gewicht) (Abb. 4 u. 5). Diese Proberammung ist von der Neder- 
landsche Aannemingsmaatschappij in Gemeinschaft mit der Wasser 
bauabteilung der Firma Siemens u. Halske-Aktiengesellscbaft vorge- 
uommen worden. 
Vorher wurde noch gesondert ein Spundbohlenpaar in ganzer 
Länge gerammt, ohne zu spülen. Darauf wurden die beiden Bohlen 
mit einer Kraft von 120 t gezogen, wobei sie jedoch freigespült 
wurden. An den Bohlen wurde festgestellt, daß sie sich unten auf 
einer Länge von etwa 7 m um rd. 45° gedreht hatten. 
Bei der Herstellung des Schachtes konnte mail natürlich nicht 
ein Spundbohlenpaar nach dem anderen in voller Länge einrammen, 
weil der Schacht in dem Falle an den Ecken infolge der zu erwarten 
den Drehung nicht dicht geworden wäre. Deshalb wurde zunächst 
ein hölzerner Turm gebaut, um den herum die Bohlen gesetzt, inein 
ander gepaßt und alsdann gerammt wurden. Auf diese Weise wurde 
auch die Möglichkeit des Rammens der 26 m langen Bohlen ge 
schaffen, da unter die normalen Rammen nur 18 m lange Bohlen 
gebracht werden konnten. Als Rammbär wurde ein doppeltwirkender 
Dampfhammer, System Mc. Kiernan Terry, der schwersten Bauart 
gewählt, der 110 bis 120 Schläge in der Minute ausführt und bei 
einem Schlage eine Arbeit von rd. 2400 kgm leistet. Diesem Bär 
diente das hölzerne Gerüst als Rammgerüst. Die Bohlen wurden 
stockwerkweise gerammt, zunächst jedesmal 3,30 m, später weniger. 
Durch einen Drehkran auf dem Gerüst wurde der Bär von einem 
Bohlenpaar auf das nächste gesetzt (Abb, 6 u. 7). 
Als die Bohlen rd. 8 m tief eingerammt waren, wurde die 
Rammarbeit auf einen Lacourbär und den Mc. Kiernan Terry-Hammer
	        

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