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Der Berlinische Zuschauer / Dielitz, Johann Gottlob Ludwig Karl (Public Domain) Ausgabe 1.1832 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Berlinische Zuschauer / Dielitz, Johann Gottlob Ludwig Karl (Public Domain) Ausgabe 1.1832 (Public Domain)

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Monografie

Urheber (Körperschaft):
Buchdruckerei Julius Sittenfeld (Berlin)
Titel:
Julius Sittenfeld : Buchdruckerei, Buchbinderei, Stereotypie, Galvanoplastik : Berlin 1832-1890 / Buchdruckerei Julius Sittenfeld
Erschienen:
Berlin: Julius Sittenfeld, 1890
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020
Umfang:
190 Seiten
Schlagworte:
Buchdruckerei Julius Sittenfeld Berlin
Berlin:
B 518 Buch. Presse. Information: Buchverlage. Handpressen
Dewey-Dezimalklassifikation:
060 Organisationen, Museumswissenschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15421151
Sammlung:
Verlage, Presse, Kommunikation, Medien
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 518 Sitt 1
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Titel- und Zierschriften

Kapitel

Titel:
Fette Fraktur

Schnellzugriff

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  • Der Berlinische Zuschauer / Dielitz, Johann Gottlob Ludwig Karl (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1832 (Public Domain)
  • No. 1, 7. Januar 1832
  • No. 2, 14. Januar 1832
  • No. 3, 21. Januar 1832
  • No. 4, 28. Januar 1832
  • No. 5, 4. Februar 1832
  • No. 6, 11. Februar 1832
  • No. 7, 18. Februar 1832
  • No. 8, 25. Februar 1832
  • No. 9, 3. März 1832
  • No. 10, 10. März 1832
  • No. 11, 17. März 1832
  • No. 12, 24. März 1832
  • No. 13, 31. März 1832
  • No. 14, 7. April 1832
  • No. 15, 14. April 1832
  • No. 16, 21. April 1832
  • No. 17, 28. April 1832
  • No. 18, 5. Mai 1832
  • No. 19, 12. Mai 1832
  • No. 20, 19. Mai 1832
  • No. 21, 26. Mai 1832
  • No. 22, 2. Juni 1832
  • No. 23, 9. Juni 1832
  • No. 24, 16. Juni 1832
  • No. 25, 23. Juni 1832
  • No. 26, 30. Juni 1832
  • No. 27, 7. Juli 1832
  • No. 28, 14. Juli 1832
  • No. 29, 21. Juli 1832
  • No. 30, 28. Juli 1832
  • No. 31, 4. August 1832
  • No. 32, 11. August 1832
  • No. 33, 18. August 1832
  • No. 34, 25. August 1832
  • No. 35, 1. September 1832
  • No. 36, 8. September 1832
  • No. 37, 15. September 1832
  • No. 38, 22. September 1832
  • No. 39, 29. September 1832
  • No. 40, 6. Oktober 1832
  • No. 41, 13. Oktober 1832
  • No. 42, 20. Oktober 1832
  • No. 43, 27. Oktober 1832
  • No. 44, 3. November 1832
  • No. 45, 10. November 1832
  • No. 47, 24. November 1832
  • No. 48, 1. Dezember 1832
  • No. 49, 8. Dezember 1832
  • No. 50, 15. Dezember 1832
  • No. 51, 22. Dezember 1832
  • No. 52, 29. Dezember 1832

Volltext

—8 
Berges ein Denkmal fuͤr die in den Befreiungskriegen Ge⸗ 
fallenen zu errichten und diese Spitze durch geebnete Gaͤnge 
zugaͤnglich zu machen. Scheffner selbst ist hiernaͤchst eben, 
falls dort begraben worden. Der Ort war seitdem ein Lieb⸗ 
lings⸗Lustort, man moͤchte sagen: Wallfahrtsort, fuͤr Koͤ⸗ 
nigsberg und Umgegend geworden, und verdiente es wegen 
der uͤberaus reizenden Anlagen. Mit wahrem Abscheu, in 
jeglicher Beziehung, kann man daher nur das ruchlose Unter⸗ 
nehmen betrachten, an dieser Schoͤpfung eines Biedermanns 
sich zu vergreifen. Das Sieges-DODenkmal ist naͤmlich von 
den im Samlande untergebrachten Polen spoliirt worden. 
Dtei der eisernen, am Fuße dez Denkmals befestigten Tafeln, 
naͤmlich die Tafel mit dem Namen unseres Koͤnigs, die mit 
dem Namen des Generals Buͤlow von Dennewitz und eine 
der mit einem Schlacht / und Siegestage bezeichneten Tafeln 
sind gewaltsam abgebrochen. Die erstere ist von der steilsten 
Zeite des Berges herabgeworfen, aber unverletzt geblieben, 
und von den Waͤchtern des Denkmals wieder in Verwahrung 
genommen; die zweite ist an den Steinen zertruͤmmert und 
die dritte ganz verschwunden. An die Stelle der ersteren 
haben die Thaͤter ein mit unbekannten Polnischen Namen be⸗ 
schriebenes Brett befestigt/ auch sind die Raͤume und Flaͤchen 
des Denkmals uͤberall mit solchen Namen besudelt. Eine 
solche That kann freilich nur gemeinen und nichtswuͤrdigen 
Verbrechern unter diesen Fremdlingen zur Last gelegt werden; 
es ist aber auch allgemein nur eine Stimme daruͤber, daß 
eben dieser Ausschuß in vieler Hinsicht als eine moralische 
Pest fuͤr das Land zu betrachten sei ). (Preußische Provin⸗ 
zialblaͤtter, Mai d. J. G. 519.) 
—— 
9 Diesem Urtheil wird Jeder um so mehr beistimmen, alt die Polen in 
Vreußen überall eine verwandte Nationalität finden, wodurch ihnen der Auf⸗ 
Adeit nech augenthmer, und den Boswilligen erleichtert wird die Stimmung 
der Einwohner VPolnischer Abkunft zu verderben. An Leuten, die auch zwischen 
der Weichfel und dem Rhein darauf ausgehen, fehlt es dermalen berall nicht. 
Ein frecherer Trügewicht in uns aber doch kaum vorgekenmen, als ein gewisser 
J. C Jobannes Muͤller, der mit einem dem Anfange des Schelmusskyꝰ 
nachgebiideten Motio: Mein Baterland ist Teutschland, und meine Vaterstadt 
Zerun em dem Hrn. Carl von Rottes gewidmetes Schriftchen: Die Politik 
Preufens seit Fricorich des Großen Tode (Altenburg, 1832 94. S. 8) 
derausgegeben dat. Es sicht aber in dem Buͤchlein doch ein kostbarer Saß, den 
ih Jeder merken wolle, damit er sich von Leuten, wie Muüller und andere 
urch den Presbengel der Altenburger Hofbuchdruderei sich kundgebende Ge⸗ 
absien, nicht an der Nase hernmführen lasse. Er sagt S. 68: „Man muß 
nie aufhoren, die Regierungen zu tadeln, man muß seine Vordermgen in's Un⸗ 
efattliche steigern, man muß das Doppelte fordern, damit men nur Etwas 
ztriche. — Die Erfahrung lehrt, daß dies das einzige Mittel ist, die Regie 
ungen in Bebegung zu erhalten.“ Der Mann bat aus der Schule geplaudert; 
mywischen gut, da wir es auch lesen, und erklart seivst den Unwissenden. 
varum so viel und in so schlechtem Geiste geschtieben und gaedruckt wird? Wes 
n dabei zu thun? Nun wir tmeinen unter Anderem: W thun, was Boilean 
agt: Foppelle un ehat un chat. et Itollin un Fripon., Und der Zu⸗ 
schauer thut noch mehr, er bewelset es. Der Libteralismus wirbt, wie der ⁊c. 
Hruuer S. Ol fogt; Amaufhorlich neue Jüunger, und mit jedem Knaben, der ein 
Jungling wird, ist ein neuer Liberaler geboren.“ Nun, wenn's auch lange nicht so 
irg ist, so ist es immer arg genng, wie et ist. Utbertreibung thut nirgend 
dut. Weil aber bei uns die Mehrzahl der Sebitdeten bisher weniger von 
Fentlichen Rechten und Pflichten wußtte, alß in Eugland der Knabe, ist es 
Die Openersche Zeitung vom 14. Mai d. J. theilt in der 
Beilage einige Fragmente aus dem Tagebuche eines (nicht⸗ 
Preußischen) Reisenden mit, dem darum zu thun war, die 
zolitische Stimmung der Rheingegenden kennen zu lernen N. 
„Ich trete in's Triersche. Eine gute Weinlese ist Alles, was 
der Bewohner sener Gegenden wuͤnscht, und viel Absatz fuͤr 
seine Moselweine ist Alles, was er braucht. Die Erinne— 
rungen aus der Franzoͤsischen Zeit sind keinesweges schmeichelnd, 
zenn der Franzose verschmaͤhet den Deutschen weißen Wein, 
der ihm kalt und saner duͤnkt. Das Moselland war unter 
den Franzosen ein enl de aae, in welchem weder Leben noch 
Bewegung war.“ — „Ich habe (heißt es weiter) mich mehr 
wie je in meiner Ansicht besestigt, daz die Basis aller Zu— 
friedenheit im physischen Wohlbefinden, welches durch Leibrs⸗ 
nahrung und Nothdurft erzeugt wird, beruhet, und nicht 
auf jenen Abstraetionen, welche von den Schreiern unserer 
Tage als die einzigen Huͤlfsmittel aller Uebel ausgerufen wer⸗ 
den. Wie viele unter Hundert, unter Tausend, unter einer 
Million Menschen verstehen, was Freiheit ist? Und wo ist der 
Landmann, der nicht lieber einen gefuͤllten Keller oder Boden, 
als das beste Gesetz uͤber Preß⸗ und Gedanken⸗Freiheit haben 
moͤchte 7.... So an der Mosel, so am Rhein, so an allen 
Stroͤmen und in allen Gegenden der Welt. Der Magen ist bei 
Allem, was essen will, die erste Instanz.“ So weit der Reisende. 
Was der Mann sich freuen wird, wenn er hoͤrt, daß Herr C. F. 
Rambs Sohn in Trier auch moussirende Moselweine, z. B. 
Scharzberger, Braunsberger und moussirende Saarweine (Ca⸗ 
eler, Oberemeler) in Cours bringt); will doch Alles jetzt 
schaͤumenden Wein oder Schumwin, wie vordem die Bruͤchet 
verlangten! — Uebrigens hoffen und wissen wir, daß bit 
Basis der Zufriedenheit unserer Rheinprovinzen besser ge⸗ 
zruͤndet ist, als im Magen; denn laͤge sie nur da, so thaͤte 
man klüger, davon zu schweigen. Warum aber sind die Unter⸗ 
schanen des Koͤnigs am Rhein, wie in Schlesien, in der 
wichtig, daß gefunde politische Lehren ansgebreitet und irrige, irreleitende, ver⸗ 
derbliche Grundsaͤßt, als solcht geschüdert werden; daßs istir, wezu der Zu— 
wouer mit helfen mog 
Dabet maag Mancher an ein altes Universtidtslied denken; 
Dem Einen schreibt des Baters Willen, 
Sohn! lerne die Geographie. Se.* 
Der Sohn, der Vaters Willen zu erjüllen⸗ 
Zieht Sporn und Stiefel an sein Knie. 
Nimmit zu sich zehn fidele Brüder, 
Und zieht mit Jauchzen auf das Land; 
Dann schreibt er aus der Schenke wieder 
Ich mache mir die Welt bekannt. 
Soans comparaison, versicht sich 
*) Wenn der Zuschauer die Wahl zwischen ihnen und Gruneberger oder 
Kaumburger Champagner hat, so zieht er den von Sechreiders vor, und hat et 
Ren nicht, so greist er doch keber zu dem halbmal so wohlsrilen Neufchateller 
Mousseue von den Gebrüdern Bouvier. (Friedrichegracht Nr. 50.) Der 
Zimpier, wie die Weinkenner sagen, ist in Neufchatel unaleich beser, als an der 
Zaale und an der Oder—
	        

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