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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 57.1940 (Rights reserved)

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Bibliographic data

Full text: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 57.1940 (Rights reserved)

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Monograph

Author:
Bodt, Jean de
Title:
Plaene fuer das K. Zeughaus und ein K. Stallgebaeude zu Berlin : aus dem Nachlasse des Generals de Bodt / hrsg. von R. Steche
Other titles:
Plaene fuer das Königliche Zeughaus und ein Königliches Stallgebaeude zu Berlin
Editor:
Steche, Richard
Publication:
Berlin: Wasmuth, 1891
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Scope:
10 Seiten , 13 Blatt
Keywords:
Bodt, Jean de ; Zeughaus Berlin ; Berlin ; Bauzeichnung
Berlin:
B 362 Bildende Kunst: Regierungs- und Kulturbauten
DDC Group:
690 Hausbau, Bauhandwerk
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14575112
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 362 Zeugh 2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Illustration

Title:
[Porträt Jean de Bodt]

Contents

Table of contents

  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 57.1940 (Rights reserved)
  • Title page
  • Contents
  • Ausgabe 1940,1 Heft 1
  • Das Ordenspalais / Rave, Paul Ortwin (Rights reserved)
  • Die Berliner Hausvögte in kurfürstlicher Zeit / Saring, Hans (Rights reserved)
  • Pfundt, der Leibkutscher des Alten Fritz / Kügler, Hermann (Rights reserved)
  • Adolph Menzel an Wilhelm v. Merckel / Goßler, Wolhelm von (Rights reserved)
  • Kleine Mitteilungen (Rights reserved)
  • Urteile über Berlin und die Berliner (Rights reserved)
  • Vor hundert Jahren / Hasselberg, Felix (Public Domain)
  • Bücherschau (Rights reserved)
  • Berichte (Rights reserved)
  • Mitteilungen des Vereinsvorsitzenden (Public Domain)
  • Veranstaltungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Public Domain)
  • Ausgabe 1940,2 Heft 2
  • Ausgabe 1940,3 Heft 3
  • Alt-Berliner Zettelkasten

Full text

3 
der Kreuzzüge als geistlicher Ritterorden, der sich außer sich, den größten Teil der Einkünfte von den Kom- 
in der Krankenpflege und Pilgerfürsorge auch im Kampf tureien zum Bau herzugeben. Nach einigem Hin und 
gegen die Ungläubigen bewährte, hatten zuerst in Her wurde nun die Summe, die der Rohbau bisSher 
Jerusalem ihren Sit, später auf Rhodos, dann auf gekostet, abgeshäßt, um die Witwe des Grafen Truch- 
Malta, schließlich in Rom. Schon in den letzten Leben8- seß abzufinden. Offenbar hatte sich der General mit 
jahren des eigentlichen Ordensstifters, des Groß- weitergreifenden Plänen getragen, da noh einige Nach- 
meisters Raymond de Puy, 1160, wurde der Orden bargrundstücke für den Adelshof mit vorgesehen waren, 
in der Mark Brandenburg mit Grundbesitz belehnt, sowohl hinter dem Palais längs der Wilhelmstraße, 
also zur Zeit Albrechts des Bären, wie bald darauf wie rechts vom Hauptbau im Winkel des Wilhelm- 
auch in den Ländern Heinrichs des Löwen. Die zum platzes. Der Markgraf, über die eigentlichen Grenzen 
Großpriorat Deutschland gehörige Ballei Branden- anscheinend selber im Ungewissen, fragte beim König an, 
burg nahm infolge der Reformation eine selbständige wie es mit dem unbebauten Gelände an der Wilhelm- 
Stellung ein, verlor allerdings im Laufe der Zeiten straße gehalten werden solle. Er bat um die Erlaubnis, 
ihre ursprünglichen Aufgaben ganz aus den Augen und statt des von Truchseß geplanten Seitenflügels hier, 
wurde, bevor die Ballei 1810 aufgelöst wurde und 18532 um hinter dem Haupttrakt einen Garten anlegen zu 
durch Friedrich Wilhelm 1V. ihre Erneuerung zu können, „eine zierlihe Gartenmauer auszuführen“. Der 
edelstem Zwee erfuhr, mehr und mehr eine ausschließ- König hatte nichts gegen die Anlage eines Gartens; 
lihe Adelsvereinigung zur Versorgung ihrer Mit- die beiden freigewordenen Grundstücke an der Straße 
glieder. aber verteilte er „an andere Neuanbauende“, an den 
So empfanden die Herren, als sie dur< ihren Geheimen Finanzrat von Beggerow und an den 
Herrenmeister, Markgrafen Karl, die Neuigkeit er- Tischlermeister Wolff. Ebenso wurde zunächst davon 
fuhren, des Königs Wunsch zunächst als unbequeme abgesehen, die von Truchseß bereits in Angriff ge- 
Zumutung. Es waren allerhand Gelder aufzubringen, nommenen Baulichkeiten im Winkel des Wilhelm- 
erstens, um in den Besitz des halbfertigen Gebäudes plaßes, die Wirtschaftsräume aufnehmen sollten, mit 
zu gelangen, das heißt, die Erben des Generals Truch«- zu übernehmen. Das Ordenskapitel war bemüht, mit 
jeß zu entschädigen, und zweitens, um den Bau zu voll- einer möglichst geringen Summe aus der ganzen Ge- 
enden. Die langwierigen, verwickelten Verhandlungen schichte herauSszukommen. In einer Sitzung am 26. Sep- 
begannen mit einem Brief des Königs an den Mark- tember 1738 erklärten die Herren, sie wollten sich in das 
grafen Karl. Dieser stand in wesentlich jüngerem Alter Unabänderliche fügen und 10 000 Taler aufbringen, der 
als der König und als Offizier seines Heeres in einem Markgraf aber 13 500 Taler, weil er ja freie Wohnung 
Gehorsamsverhältnis zu ihm. Daher war das Schreiben in dem Hause habe und es sich ganz nach Belieben ein- 
des Königs so gut wie ein königlicher Erlaß und Befehl. richten könne. Im Übrigen bäten sie, alle Anschläge und 
ES lautet: Nachre<hnungen dem Markgrafen zur alleinigen Er- 
„Durchlauchtigster Fürst, Freundlich lieber Vetter. ledigung zu übergeben, da sie nicht wünschten, „in das 
Weil Euer Liebden und der Johanniterorden zu Berlin Detail der Baukosten zu entrieren“. Die Sißungs- 
kein Palais haben, so habe Ih gut gefunden, daß dazu berichte des Ordenskapitels sind außer von den hoch- 
des verstorbenen Generalmajors Grafen Truchseß Haus adligen Herren von einem „Hof«- und Ordensrat 
auf der Friedrichstadt genommen und völlig ausgebaut Richter“ mit unterzeichnet, der zweifellos als Scrift- 
werde. Euer Liebden werden dazu von Dero Revenuen führer seines Amtes waltete und auch weiterhin den 
etwas beizutragen haben, den Rest aber müßte der Schriftwechsel und das Rechnungswesen besorgte. Man 
Orden hergeben und dieses große Haus völlig ausbauen, kann ihn aber wohl kaum als Bauleiter ansprechen 
Und wenn Euer Liebden zur Revue nach Berlin kommen, und darf ihn au< nicht mit dem Manne gleichen 
0 könnte mit den anwesenden Kommendatoren ein Namens verwechseln, der uns als „Bauadjutant“ 
Kapitel gehalten und die benötigte Anstalt zu diesem Richter in jenen Jahren begegnet und 3. B. 1736 bis 
nüßlichen und zum Splendeur des Ordens gereichenden 1739 in der Wilhelmstraße die Ausführung des Palais 
Werke gemacht werden. Ih habe also zu Deroselben Schulenburg, des späteren Reichskanzler-Palais, 
das feste Vertrauen, Sie werden alles dergestalt fassen, leitete. 
damit meine hierbei hegende Absicht ohne Schwierig- Im August 1738 war auch der stillgelegte Bau- 
feiten zustande gebracht werden möge, weil ich es als betrieb wieder in Gang gekommen. Es waren an die 
eine Sache ansehe, die mir zum Bergnügen gereichen fünfzig Handwerker angestellt, die den Ausbau sichtlich 
vird. I< bin alle Zeit Euer Liebden freundwilliger förderten. Es fehlen aber genauere Nachrichten über 
Vetter Friedrich Wilhelm. Potsdam den 11. Mai 1738.“ die Einzelheiten der Ausführung. Nur ist an einer 
Der Markgraf säumte nicht, die Ordensmitglieder Stelle, und zwar bereits im Juli 1738, von Figuren- 
no< im selben Monat zusammenzuberufen, um über sc<muc die Rede, was wohl auf die Bekrönung der 
die Sache zu beraten. Sie zeigten sich über die Neuig- Schauseite nach dem Wilbhelmplatz zu bezogen werden 
feit sehr überrascht und versuchten zunächst vorzu- muß. Es scheint eine Drachendarstellung, von allerlei 
I c<üßen, daß den Orden und die Kommende letzthin viel SiegeSzeichen umgeben, geplant gewesen zu sein, aber 
Unglück getroffen habe, so daß man ein solhes Unter- die Summe von 1200 Talern erschien dem Markgrafen 
nehmen nicht werde durchführen können. Aber der dafür zu hoh. Er schlug vor, das Werk von einem 
Markgraf stellte ihnen vor, daß der König diese Ab- Schüler des Bildhauers Wegener ausführen zu lassen, 
lehnung unanädia vermerken werde, und so einigte man wiewohl dieser nicht der Akademie der Künste angehörte.
	        

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