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Panorama von Berlin (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Panorama von Berlin (Public Domain)

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Monografie

Titel:
Panorama von Berlin : [für die Gewerbe-Ausstellung 1896] / Berliner Gewerbe-Ausstellung (1896 : Berlin)
Konferenz:
Berliner Gewerbe-Ausstellung (1896 : Berlin)
Erschienen:
[Berlin]: [Sittenfeld], [1896]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Umfang:
16 Blatt , 31 Seiten
Schlagworte:
Berlin ; Bildband
Berlin:
B 45 Allgemeine Landeskunde: Stadtansichten 1870 - 1945
Dewey-Dezimalklassifikation:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14542137
Sammlung:
Stadtpläne und Stadtansichten
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 45/118 a
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Ansichten grosser Geschäftshäuser

Kapitel

Titel:
Königliches Nordseebad Norderney

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Panorama von Berlin (Public Domain)
  • Einband
  • Titelblatt
  • Abbildung: Universität mit Denkmal Friedrich des Grossen
  • Abbildung: Unter den Linden
  • Abbildung: Museum für Naturkunde
  • Abbildung: Criminalgerichtsgebäude in Moabit
  • Abbildung: Arbeitszimmer Weiland Kaiser Wilhelm I.
  • Abbildung: Kaiser Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
  • Abbildung: Pariser Platz und Brandenburger Thor
  • Abbildung: Werder
  • Abbildung: Begas-Brunnen
  • Abbildung: Jannowitzbrücke
  • Abbildung: Parthie am Neuen See
  • Abbildung: Zeughaus
  • Abbildung: Der Lustgarten mit Denkmal König Friedrich Wilhelm III. und dem Alten Museum
  • Abbildung: Palais Weiland Kaiser I. mit Bibliothek
  • Abbildung: Friedrichs-Brücke und National-Galerie
  • Abbildung: Mausoleum in Charlottenburg
  • Abbildung: Die Siegessäule
  • Abbildung: Charlottenburger Schloss
  • Abbildung: Hallesches Tor
  • Abbildung: Denkmal der Königin Luise
  • Abbildung: Goethedenkmal
  • Abbildung: Die Börse
  • Abbildung: Café Bauer. Unter den Linden
  • Abbildung: Blick durch die Friedrich-Strasse
  • Abbildung: Reichstagsgebäude
  • Abbildung: Innere Ansicht des Reichstagsgebäudes
  • Abbildung: Jagdschloss Grunewald
  • Abbildung: Wasserfall am Victoriapark
  • Abbildung: Blick von der Siegessäule nach dem Norden
  • Abbildung: Königliches Schauspielhaus am Gendarmen-Markt
  • Ansichten grosser Geschäftshäuser
  • Abbildung: Detailverkaufsräume der Firma Albert Rosenhain, Leipzigerstrasse 72 an den Colonnaden
  • Abbildung: Hermann Gerson, Werderscher Markt 5-6. Abtheilung für Modewaren
  • Abbildung: Hermann Gerson, Werderstrasse 9-12. Abtheilung für Teppiche und Möbel
  • Abbildung: Bankgebäude der Discontogesellschaft, Berlin W., Unter den Linden 35
  • Abbildung: Äussere Ansicht vom Kaufhaus Jacob Ravené Söhne & Co., Wallstrasse 5-8
  • Abbildung: Ansicht des Weinspeichers von Jacob Knoop Söhne, Berlin
  • Abbildung: Actien-Brauerei Friedrichshain, Berlin N.O. 43, Am Friedrichshain, Königsthor
  • Abbildung: Geschäftshaus der Auskunftei W. Schimmelpfeng in Berlin W., Charlottenstrasse 23
  • Abbildung: Innere Ansicht der I. Etage vom Geschäftshause Louis Blumenthal, Leipzigerstrasse 38
  • Abbildung: Actien-Gesellschaft Schäfer & Walcker, Berlin S.W., Lindenstrasse 18
  • Abbildung: Haupt-Bankgebäude der Deutschen Bank, Mauerstrasse 29-32
  • Abbildung: Berliner Central-Reit- und Fahr-Institut von Gebrueder Beermann, Charlottenburg. (Hauptgebäude.)
  • Abbildung: Reitbahn des Reit- und Fahr-Instituts von Gebrueder Beermann
  • Abbildung: Ein Sechstheil der Stallgassen des Reit- und Fahr-Instituts von Gebrueder Beermann
  • Abbildung: Siemens & Halske, Berlin
  • Abbildung: Gebrüder Stollwerck, Köln a. Rhein. Chocoladen-, Cacao- und Zuckerwaaren-Fabriken
  • Werbung
  • Abbildung: Norderney
  • Königliches Nordseebad Norderney
  • Abbildung: Gustav Fritzsche, Leipzig
  • Leipziger Buchbinderei-Actiengesellschaft vormals Gustav Fritzsche, K.S. Hofbuchbinder
  • Werbung
  • Abbildung: Julius Sittenfeld, Buchdruckerei, Berlin W. Mauerstrasse 44
  • Abbildung: Hartwig Braun, Berlin, Schützenstrasse 73-74
  • Abbildung: H. Scherr, Pelzwaaren-Konfektion, Taubenstrasse 33
  • Abbildung: Auessere Ansicht des Verkaufshauses der Fabrik von Reiseartikeln und seinen Lederwaaren Emil Wellhausen & Co., Berlin W., Friedrichstrasse 185, Ecke Mohrenstrasse
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

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Königliches Nordseebad Norderney. 
as Königliche Nordseebad Norderney, an der Ostfriesischen Küste belegen und zum Königreich Preussen gehörend, ist das bedeutendste 
deutsche Seebad und wurde 1895 von 23000 Gästen besucht. 
Im Jahre 1797 eröffnet, darf es im nächsten Jahre auf ein hundertjähriges Bestehen zurückblicken. Als Inselbad rings von 
den Wellen umspült, hat es einen gewaltigen Vorzug vor den Küsienbäderti an der niederländischen und belgischen Küste, die es 
ausserdem in Bezug auf seine hygienischen Einrichtungen überrragt. Der stundenweit sich erstreckende Strand ist frei von steinigen Beimischungen, 
Badende und Kneippianer können ihn nackten Fusses beschreiten ohne Gefahr zu laufen, sich zu verletzen; er ist fest und eben, sehr breit und sanft 
zum Meere abfallend, sodass man Kinder ohne Aufsicht am Meeresufer spielen und graben lassen darf. Die Einrichtungen für den Gebrauch der 
Bäder in der offenen See, sowie von warmen Seebädern sind die denkbar vollkommensten; auch Kräuter-Malz-, Schwefel- und andere Bäder 
werden in den Badehäusern verabfolgt. Ueber 1000 Slrandkörbe bieten Schutz gegen Sonne und Wind. Ein auf eisernen Säulen ruhender Seesleg, 
auf dem für Hunderte bequeme Sitzplätze vorhanden sind, ist weit ins Meer hinein gebaut und gestattet den Kurgästen den Aufenthalt über 
den Meereswellen; man macht auf ihm eine Seefahrt ohne die Unbequemlichkeiten derselben. Ein 8—10 Meter breit ex Damm von Sandsteinquadern 
umzieht in einer Länge von 2 Kilometern den ganzen West- und Nordweststrand und bildet eine herrliche Promenade; er ist ebenso wie der 
Marktplatz und die Konversationshäuser bis Mitternacht mit zahlreichen elektrischen Bogenlichtern beleuchtet. 
Die für Kurgäste eingerichteten Wohnungen sind fast ausnahmslos in den letzten 20 Jahren erbaut, sie sind hoch und luftig, sowie 
mit allen Bequemlichkeiten versehen. Hochfeine Wohnungen an der Seeseite wöchentlich 90—120 Mk., im Orte 25—60 Mk., einfache 12—25 Mk., 
einfache Zimmer nur 7—12 Mk. Es sind für über 7000 gleichzeitig anwesende Fremde Betten vorhanden. Grossartige Hotels und Restaurationen 
mit elektrischer Beleuchtung, aber auch einfache mit Mittagstisch von 1 Mk. an ohne Weinzwang. Restaurationen und eine Lesehalle mit über 
220 Zeitungen liegen hart am Strande. Die Insel hat eine grossartige Wasserleitung mit Schwemmkanalisation, an die auch das kleinste Fischerhaus 
angeschlossen ist. Ein städtischer Schlachthof ist im Bau; alle Nahrungsmittel werden auf ihre Gesundheitsschädlichkeit geprüft. 
Auf ihr wurde auch das grosse Nationalseehospiz „Kaiserin Friedrich“ errichtet, welches 250 leidenden Kindern gleichzeitig Aufnahme 
gewährt und auch im Winter geöffnet ist Ausser ihm sind noch andere Pflegeanstalten auf der Insel. Durch täglich mehrmals stattfindende 
Konzerte des 50 Mann starken Kurorchesters, durch wöchentlich stattfindende Künstlerkonzerte, ein vorzügliches Kurtheaier, durch Wettrennen, 
Segelfahrten, Seehundsjagden, Fischzüge, Fetierwerke, Reunions und andere Vergnügungen wird für die Unterhaltung der Kurgäste gesorgt. Zu 
Ausflügen nach dem Festlande, den benachbarten Inseln, Lustfahrten in See wird täglich Gelegenheit geboten. Vorzügliche Lawn-Tennis-Plätzc, 
Reitinsiituie, Kegelbahnen, Schiessstände und dergleichen. Die Strassen der Stadt sind sauber mit Klinkern gepflastert, kein Staub trübt die herrliche 
klare Seeluft. Die Anlagen in der Nähe der Kurhäuser und andere Batimanpflanzungen bieten Schatten und Kühle. 
Das Klima der Insel ist im Sommer erfrischend (Durchschnittstemperatur 13° Reaumur), im Winter wärmer als in Süddeutschland: 
+ 10° im Januar sind nichts Seltenes. Manchmal bis Weihnachten hin blühen die Rosen, die im Spätherbst zu Tausenden in die grossen Städte 
versandt werden. Die Seeluft ist besonders heilsam für alle Schwächezustände, die ihren Grund in mangelhafter Blutbildung oder gestörter 
Nerventhätigkeit haben, also für Blutarmuth, Neuralgien, Krampfformen, beginnende Rückenmarksschwindsucht, sowie Skrophulose und alle aus ihr 
hervorgehenden Leiden; sodann für die chronischen Katarrrhe des Kehlkopfs und der Lungen, die Anfangsstadien der Lungenschwindsucht, das 
Emphysem und das nervöse Asthma und endlich auch als Nachkur nach schwächenden Brunnenkuren und langwierigen erschöpfenden Krankheiten. 
Nicht allein der Aufenthalt im Sommer, sondern besonders auch der verlängerte Aufenthalt in den Herbst- und Wintermonaten bewirkt 
in den meisten der angeführten Krankheiten wahre Wunder. Im Sommer tägliche Dampferverbindung mit Hamburg, Bremerhafen und Norddeich, 
im Winter nur mit Norddeich (Station der Ostfriesischen Küstenbahn), aber ebenfalls täglich. 
Alles Nähere durch die Königliche Badeinspektion oder den Gemeindevorstand, die bereitwilligst Fahrpläne und Prospekte versenden.
	        

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