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Berlin als Musikstadt / Weissmann, Adolf (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Berlin als Musikstadt / Weissmann, Adolf (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Publication:
Berlin: Loewenthal 1896
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Dates of Publication:
1873-1896
ZDB-ID:
2940379-0 ZDB
Previous Title:
Adreßbuch für Berlin mit Einschluß der näheren Umgegend und Charlottenburg
Succeeding Title:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Keywords:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Collection:
Berlin Address Directories
Berlinerinnen,Berliner
Address Directories 1850-1874
Address Directories 1875-1899
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1891
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-638080
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Directories 1875-1899
Berlinerinnen,Berliner

Title page

Title:
Berliner Adreß Buch für das Jahr 1891 Erster Band

Contents

Table of contents

  • Berlin als Musikstadt / Weissmann, Adolf (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Preface / Vorrede
  • Die Primadonnen- und Castratenoper
  • Deutscher Ton und deutsches Wort in Berlin
  • Präludien
  • Mozart und Dittersdorf in Berlin
  • Das Aufblühen der Mozartoper
  • Von der italienischen Oper
  • Von Mozart zu Gluck
  • Die Konzertmusik
  • Die Geburt der Singakademie
  • Das beginnende Säculum
  • Aufschwung. Ein Beethovenfest
  • Die Catalani und die Konzertmusik um das Jahr 1820
  • Hie Weber, hie Spontini
  • Beethoven und dieBerliner Kritik
  • Gastspiele in Permanenz
  • Mendelssohn, Bach und Berlin
  • Berlin ohne Mendelssohn
  • Das Liszt-Intermezzo
  • Das Mendelssohn-Intermezzo
  • Die Aera Meyerbeer
  • Kroll, Friedrich Wilhelmstadt und die Mittelstandsoper
  • Zukunftsmusik
  • Die Anti-Wagneroper
  • Albert Niemann Triumphator
  • Von Bülow zu Joachim
  • Richard Wagner Triumphator
  • Der Geist der Hochschule
  • Die Vollendung
  • Die Musik der Weltstadt
  • Vorschau
  • Das Orchester und seine Dirigenten
  • Chorgesang
  • Die Kammermusik
  • Der Solist
  • Die Oper
  • Kritik
  • Ausblick
  • List of illustrations
  • Illustration: Friedrich der Große (Ill.: Menzel, Adolph von)
  • Illustration: Autograph eines Solos aus einem Flötenkonzert Friedrichs des Großen
  • Illustration: Karl Heinrich Graun
  • Illustration: Das Kgl. Opernhaus in Berlin. Nach einem Stich (etwa 1770)
  • Illustration: Ein Artikel Friedrichs des Großen in der Spenerschen Zeitung gegen den Ballettmeister Poitier
  • Illustration: I.F. Reichardt. Tonkünstler und Schriftsteller
  • Illustration: Die Tänzerin Barbarina
  • Photograph: Johann Sebastian Bach-Herme am Denkmal Friedrichs des Großen in der Berliner Siegesallee
  • Illustration: Wilhelm Friedemann Bach
  • Illustration: Philipp Emanuel Bach
  • Illustration: Die Berliner Singakademie
  • Illustration: Iohann Ioachim Quanz. I.A. Hiller
  • Illustration: Elisabeth Schmehling-Mara (Ill.: Hüssener, Auguste)
  • Illustration: Francois, Brenda. Jean Duport. F.W. Marpurg
  • Illustration: Aufstellung des Orchesters zur Berliner Erstaufführung von Händels Messias
  • Illustration: König Friedrich Wilhelm II. Nach einem Gemälde von Anton Graff
  • Illustration: Das alte Nationaltheater auf dem Gendarmenmarkt in Berlin
  • Illustration: Margarete Louise Schick ; Ludwig Fischer
  • Illustration: Mozart im Königlichen Theater zu Berlin während der Aufführung seiner Entführung aus dem Serail am 19. mai 1789
  • Illustration: Carl von Dittersdorf ; Bernhard Anselm Weber
  • Illustration: Karl Fr. Chr. Fasch ; Karl Friedrich Zelter
  • Illustration: Beethoven
  • Illustration: Das alte Kgl. Schauspielhaus in Berlin
  • Illustration: Iffland ; E. T. A. Hoffmann. Nach einem seiner Selbstporträts
  • Illustration: Vincenzo Righini ; Friedrich Heinrich Himmel
  • Illustration: Prinz Louis Ferdinand von Preußen
  • Illustration: Carl Moeser
  • Illustration: Graf Karl von Brühl ; Graf Wilhelm von Redern
  • Illustration: Angelica Catalina ; Pauline Anna Milder-Hauptmann
  • Illustration: Wie Gott will! Carl Maria von Weber
  • Illustration: Gasparo Spontini
  • Illustration: Brief Spontinis aom 27. Dezember 1839 an den Sänger Carl Wauer
  • Illustration: Carl Bader als Masaniello
  • Illustration: Felix Mendelssohn Bartholdy. Nach dem Porträt von Ed. Magnus
  • Illustration: Adolph Bernhard Marx (Ill.: Zander)
  • Illustration: Ludwig Rellstab
  • Illustration: Das Krollsche Theater in Berlin
  • Illustration: Henriette Sontag
  • Illustration: Wilhelmine Schröder-Devrient
  • Illustration: Jenny Lind ; Nanette Schechner-Waagen
  • Illustration: Giacomo Meyerbeer
  • Illustration: Franz Liszt. Nach einer Lithoraphie (1842)
  • Illustration: Karikatur auf Liszts Berliner Triumphe
  • Illustration: Das Königstädtische Theater in Berlin
  • Illustration: Karl Theodor von Küstner
  • Illustration: Richard Wagner. Nach einer Buntstiftzeichnung von Ernst Kietz
  • Illustration: Otto Nicolai. Lithographie (Ill.: Kriehuber)
  • Illustration: Albert Lortzing. Nach einer Daguerreotypie
  • Illustration: Wilhelm Wieprecht
  • Illustration: Julius Stern ; Hans von Bülow
  • Illustration: Joseph Joachim
  • Illustration: Johannes Brahms
  • Illustration: Wilhelm Taubert ; Karl Eckert
  • Illustration: Johanna Jachmann-Wagner. Nach einer Lithographie von Jäger
  • Illustration: Luise Koester-Schlegel ; Pauline Lucca
  • Illustration: Albert Niemann als Tristan
  • Illustration: Franz Betz
  • Illustration: Wagner bei einer Probe zum Tristan in Berlin (Ill.: Gaul, Gustav)
  • Illustration: Johannes Brahms ; Julius Stockhausen
  • Illustration: Karl Klindworth ; Ernst Rudorff
  • Illustration: Konzertdirektor Hermann Wolff ; Wilhelm Tappert
  • Illustration: Hans von Bülow
  • Illustration: Eugen d'Albert
  • Illustration: Richard Strauß
  • Illustration: Graf Bolko von Hochberg
  • Photograph: Josef Sucher ; Siegfried Ochs
  • Photograph: Felix Weingartner
  • Photograph: Karl Muck
  • Photograph: Engelbert Humperdinck ; Max Bruch
  • Photograph: Lilli Lehmann
  • Photograph: Arthur Nikisch
  • Photograph: Das Berliner Philharmonische Orchester unter Arthur Nikisch
  • Photograph: Georg von Hülsen
  • Photograph: Georg von Hülsen
  • Photograph: Leo Blech
  • Photograph: Das Lortzing-Standbild in Berlin von Gustav Eberlein
  • Illustration: Die neue Hochschule für Musik in Berlin-Charlottenburg
  • Photograph: Der Klindworth-Scharwenka-Saal in Berlin ; Der Blüthner-Saal in Berlin
  • Photograph: Die Komische Oper in Berlin
  • Literatur
  • Namen- und Sach-Register
  • Advertising
  • ColorChart

Full text

Musikleben unserer Stadt einen Ruck nach vorwärts geben konnte. Man 
lasse sich nicht ‘durch seine wegwerfenden Urteile über Berliner Musik 
and Musiker irreführen. Wie zu einer ersten Liebe kehrt er immer wieder 
nach der Stadt zurück. Er war der echte Lehrmeister der Berliner; be- 
herrschender Geist genug, um ihnen Autorität zu sein, und doch ihnen 
nahe genug, um verstanden zu werden. Eines musste ihn den Bürgern 
‘lieser Stadt angenehm machen: er war bei aller Phantasie, bei allem Vor- 
wärtsdrängen kein Schaffender im höchsten Sinne, darum kein Egoist. 
Aber seine herrliche Vermittlernatur war in ihrer funkensprühenden 
Eigenart so vielseitig, dass sie auch die hingebende Lehre als Weg zu 
einem hohen Ziele nicht von sich wies. Als er das erste Mal hier strandete, 
äusserte er, ein noch Unfertiger, seine wahlverwandtschaftlichen Gefühle 
für Berlin in temperamentvoller Kritik. Als er, von Wagner zum Diri- 
genten, von Liszt zum fertigen Pianisten, von beiden zum überzeugten An- 
hänger der neuen Richtung erzogen, 1855 zurückkehrte, trat er als Nach- 
folger des ausgeschiedenen Kullak das Amt eines Lehrers am Sternschen 
Konservatorium an. Man durfte Stern zu dieser von Liszt stark befür- 
worteten Wahl beglückwünschen. Bülow hatte sich ein Jahr zuvor den 
Berlinern als ein Pianist empfohlen, in dessen Spiel ein Ungewitter dem 
anderen folgte: der revolutionäre Geist verleugnete sich nicht. Die von 
Kullak neu errichtete, dem Klavierspiel eigens gewidmete „Akademie der 
Tonkunst“ konnte Stern so wenig schaden. Für Bülow selbst war nicht 
zu befürchten, dass er in dem „höheren Galeerensklaventum“ untergehen 
würde. Seine vielseitige Vermittlernatur drängt ihn, nicht nur lehrend, 
sondern ausführend als Pianist und als Dirigent zu wirken. Im innersten 
Wesen ernst und echt deutsch, kann er so verschiedene Funktionen nur mit 
Peinlichster Gewissenhaftigkeit ausüben. Aber noch mehr: der Mann, 
der erklärt, „unsereins lebt doch nicht allein vom Ton, sondern mit der 
Zeit, mit der Literatur will er möglichst au fait bleiben“, sucht und findet 
Anschluss an die bestimmenden geistigen Faktoren, er verschliesst den 
Tagesfragen nicht sein Ohr, er steht im anregenden Verkehr auch mit 
Jenen, die jenseits der weltabgewandten Tonkunst emsig in der Politik 
schaffen. Überall schätzt man seine Bedeutung, seinen Ernst, seinen 
Geist, der auch den Witz als Ausdrucksmittel nicht verschmäht. Das ist 
zweifellos ein moderner Wagnerscher Zug. Aber seine kritische Schärfe, 
3eine strenge Methodik führt ihn doch wieder von Wagner ab. und der 
251
	        

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