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Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 33.1916 (Rights reserved)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved) Ausgabe 33.1916 (Rights reserved)

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Keine Nutzungslizenz vergeben - es gilt das deutsche Urheberrecht: Mit dieser Kennzeichnung versehene Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Sie dürfen diese nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Genehmigung des Urhebers/Rechteinhabers bzw. der Urheberin/Rechteinhaberin weiterverwenden oder vervielfältigen. Sie sind für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und können bei Missbrauch haftbar gemacht werden. Diese Kennzeichnung wird vorsorglich auch bei Werken verwendet, bei denen die Gemeinfreiheit nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Berliner Adreßbuch : für das Jahr ... : unter Benutzung amtlicher Quellen
Erschienen:
Berlin: Loewenthal 1896
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
1873-1896
ZDB-ID:
2940379-0 ZDB
Frühere Titel:
Adreßbuch für Berlin mit Einschluß der näheren Umgegend und Charlottenburg
Spätere Titel:
Adressbuch für Berlin und seine Vororte
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1850-1874
Adressbücher 1875-1899
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1890
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-5059312
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1875-1899
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
I. Alphabetisches Verzeichniß der Einwohner Berlins mit Angabe ihres Standes und ihrer Wohnungen einschließlich sämmtlicher kaufmännischen Firmen

Kapitel

Titel:
S

Kapitel

Titel:
Si

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  • Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins (Rights reserved)
  • Ausgabe 33.1916 (Rights reserved)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Ausgabe 1916,1 Nr. 1
  • Ausgabe 1916,2 Nr. 2
  • Ausgabe 1916,3 Nr. 3
  • Ausgabe 1916,3 Nr. 5
  • Ausgabe 1916,6 Nr. 6
  • Ausgabe 1916,7 Nr. 7
  • Tagesordnung der nächsten Sitzungen (Public Domain)
  • Casanova in Berlin (Public Domain)
  • Außerordentliche Hauptversammlung / Brendicke, Hans (Public Domain)
  • Besichtigung der Parochialkirche (Public Domain)
  • Verzeichnis der Kriegsteilnehmer aus der Reihe unserer Mitglieder (Public Domain)
  • Veränderungen im Mitgliederbestande (Public Domain)
  • Kleine Mitteilungen (Public Domain)
  • Ausgabe 1916,8 Nr. 8
  • Ausgabe 1916,9 Nr. 9
  • Ausgabe 1916,10 Nr. 10
  • Ausgabe 1916,11 Nr. 11
  • Ausgabe 1916,12 Nr. 12
  • Ausgabe 1916,13 Nr. 13

Volltext

16 
Interessant ist ein Betrugsversuch, den ein aus- Bekanntlich fand Casanova nach seinen vielfachen 
wärtiger Kollekteur der Lotterie gegen dieselbe unter- Irrfahrten ein Asyl auf dem Schlosse Dur, wohin 
nahm. Außerhalb Berlins wurden die Sätze nach ihn der böhmische Graf Waldstein, der ihn in Paris 
dem Tage der Ziehung entgegengenommen. Der kennengelernt, mit sich genommen hatte. Hier starb 
Kollekteur reiste nun am Tage vor der Zichung, am der Vielgereiste am 4. Juni 1798. Er soll in einem 
23. Dezember 1765, unbemerkt nach Berlin, wartete seiner lezten Jahre noch einen Ausflug in die Welt 
das Ergebnis der Ziehung ab und eilte zu Pferde getan und auch Berlin noch einmal besucht haben, 
nach der nächsten Poststation, auf der, wie er wußte, doch haben sich hierüber keine Anhaltspunkte ermitteln 
die am Tage der Ziehung abgesandte Liste seiner lassen. Das Gasthaus, in welchem Casanova ' 1764 
Kollekte durchkommen mußte. Er erzählte dem Post- wohnte, war das »Hötel a la ville de Paris« in der 
meister von einem Traume, in welchem ihm die Glücks- Brüderstraße. Es hatte noch bis in das zweite Jahr- 
nummern erschienen seien, und beredete ihn, daß er zehnt des neunzehnten Jahrhunderts einen guten Ruf. 
den Postbeutel öffnete und eine Abänderung der Liste Jetzt hat es längst einem anderen Baue Platz gemacht 
gestattete. Als der Kollekteur dann später in Berlin und nichts mehr erinnert in Berlin an den Venetianer. 
die Auszahlung verlangte, schöpfte man Verdacht und 
der Betrug wurde entdeckt. Der Bösewicht wurde . . « Herr G. d' Heureuse berichtete darauf. über 
nach Spandau auf die Festung geschickt, der törichte Post- die photographischen Errungenschaften der Gegenwart. 
meister kam mit einer disziplinarischen Ahndung davon. Die Photographie ist eine so wichtige Hilfswissenschaft 
Die Stellung, die der König für Casanova im Auge der Geschichtsforschüng geworden, daß auch in unserm 
hatte, war die eines Erziehers in der neu gegründeten Verein ein Hinweis auf ihre jetzigen Leistungen, die 
academie civile et militaire. Aber 600 Taler Jahres- wieder späteren Forschungen zur Quelle dienen werden, 
gehalt neben freier Wohnung und Kost waren etwas gerechtfertigt erscheint. Der Krieg verwendet die Photo- 
wenig für den selbstgeadelten Chevalier de Seingalt, graphie in ausgedehntem Maße. Der Große General- 
der en grand Seigneur bereits eine Million livres stab beschloß gleich zu Beginn des Krieges, ein „Photo- 
verschwendet hatte. graphisches Archiv“ anzulegen, Eine kleine Anzahl 
Sriedrich hat es unserem Glücdsritter denn auch tüchtiger Photographen, die sich freiwillig meldeten und 
nicht verargt, daß er das Angebot ausschlug, ihm selbst auszurüsten hatten, wurden für je einen vor- 
vielmehr cinige freundliche Abschiedsworte gewidmet. geschriebenen Bezirk auf den verschiedenen Kriegsschau- 
Auch dieses Gespräch erwähnt Casanova und berichtet pläten zugelassen mit der Verpflichtung, von jeder Auf- 
darüber: nahme drei Abzüge dem „Archiv“ einzureichen. Bis 
Der Baron Bodisson aus Venedig, der dem König zum November 1915 waren etwa 45 000 Bilder in 
ein Gemälde des Andrea del Sarto verkaufen wollte, 170Mappen = nach verschiedenen Gesichtspunkten wohl- 
machte mir den Vorschlag, ihn nach Potsdam zu be- geordnet = zusammengetragen. Weitere 30000 Bilder 
gleiten. In Potsdam ging ich zur Wachtparade, beiwelcher harrten noch der Einreihung in die Mappen. Die 
Friedrich selten fehlte. Sobald er mich sah, kam er Sammlung, die troß der Gefahren bei einzelnen Auf- 
auf mich zu und fragte mich leutselig, wann ich nach nahmen auch manche gute Resultate in künstlerischer 
Petersburg abzureisen gedächte. Hinsicht aufweist, wird dauernd ergänzt und verspricht 
„Zu fünf oder sechs Tagen, Sire, wenn Eure ein gewaltiges Aktenmaterial für die spätere Geschicht- 
Majestät es erlauben wollen.“ schreibung zu werden. Die Bekämpfung der Spionage 
„Gute Reise; aber was erhoffen Sie dort zu in den besetzten östlichen Gebieten machte es erforderlich, 
Lande?" daß dort jeder Einwohner mit einem Paß versehen 
„Was ich hier zu Lande erhoffte, Sire: dem Souverän wurde, der sein Bild trug. Das Verlassen des Wohn- 
zu gefallen,“ ortes ohne Paß war nicht gestattet. Die Herstellung 
„Haben Sie Empfehlungen an die Kaiserin?“ dieser ungeheuren Anzahl von Bildern, die im Sommer 
„Nein, Sire, nur an einen Bankier.“ 1915 angeordnet wurde, sollte in kürzester Zeit erfolgen. 
„Das ist auch viel besser. Wenn Sie auf Jhrer Mehrere große photographische Anstalten, darunter in 
RüFreise wieder hier durchkommen, wird es mich freuen, erster Linie die Neue Photographische Gesellschast in 
von Ihnen Neues Über Rußland zu hören. Adieu!“ Berlin-Stegliß, haben diese. Riesenarbeit mit einem 
„Adieu, Sire.“ großen Stab von Hilfsarbeitern innerhalb weniger 
Dies war meine zweite Unterhaltung mit dem Wochen erfolgreich durchgeführt und der Photographie 
großen König, den ich nicht wieder gesehen habe. eine wirksame Mitarbeit an unseren Erfolgen ermöglicht,
	        

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